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Torkontrollen bei UPS, unverschämt und unverhältnismäßig

by Erich Bot posted on 14.04.2006 12:09 last modified 24.08.2008 10:23 —

Die letzten Wochen und Monate gibt es immer wieder hitzige Diskussionen über die Art und Weise der Kontrollen beim Verlassen des Betriebsgeländes.

Daß mit solchen Kontrollen eventueller Diebstahl verhindert oder diesem vorgebeugt werden soll, ist zwar verständlich, aber die Art und Weise wie Mitarbeiter hierbei behandelt werden ist schon sonderbar. Grundsätzlich wird hier jeder Mitarbeiter erst mal als potentieller Dieb behandelt. Man muß persönliche Sachen auf dem Tresen ausbreiten, Klamotten durchwühlen lassen. Mit einem Gerät welches Metall anzeigt, werden Mitarbeiter von allen Seiten begutachtet. Da Metall aber ohnehin an allen Teilen der Kleidung in Form von Reißverschlüssen, Schnallen, Druckknöpfen vorhanden ist, ist das Gerät ein Absurdum. Gerechtfertigt wird diese unverschämte Verfahrensweise mit einer Vereinbarung zwischen Gesamtbetriebsrat und Geschäftsführung. Wer sitzt nochmal im Gesamtbetriebsrat? Ach ja, JR´s Speichellecker...

Wer hat hier auch schon seine eigenen Erfahrungen mit den Kontrollen gemacht?

Artikelaktionen

Torkontrollen!

Kommentar von Anonymer Benutzer am 15.08.2008 11:07

Wenn sich in Ditzingen jemand um einen Job bewirbt und es kommt zu einem Vorstellungsgespräch oder zum Probe arbeiten, muss Er(Sie) die Torkontrollen auch passiern. Von da an spätestens, sollte es doch wohl jedem klar sein, wer dort arbeitet wird auch beim Verlassen des Geländes kontrolliert! Ihr könnt ihr euch doch bei eurem "tollen" Mahmut beschweren, denn er als BR-Vorsitzender sollte doch immer ein offenes Ohr für solche Beschwerden haben.

Ausserdem, finde Ich die ewigen, negativen Kommentare über UPS, müssen doch nicht sein, schliesslich werdet Ihr für eure Arbeit doch auch übertarifflich bezahlt.

Wie geht Ihr eigentlich jeden Tag zur Arbeit, bei UPS?

Mir würde es sehr schwer fallen, jeden Tag zu UPS zu gehen und rumzumeckern, dadurch fällt einem die Arbeit doch nicht leichter, oder?

Was denkt Ihr, wieviele Menschen froh wären bei UPS zu arbeiten. Wenn Ihr Euch, dass Leben erleichtern wollt, kündigt doch einfach, dann braucht Ihr euch über UPS nicht mehr ärgern. Wir haben so viele Arbeitslose, die würden sich sicherlich freuen einen gutbezahlten Job, mit guten Sozialleistungen und Urlaub zu bekommen.

Also, denkt nochmal nach! Wer finanziert Euren Lebensunterhalt!

Lg aus BW

Dem UPS-Management nachgelabert

Kommentar von Anonymer Benutzer am 15.08.2008 11:07

In den letzten acht Jahren habe ich bei UPS höchstens dreieinhalb "Argumente" gegen Gewerkschaften und gegen Mitarbeiter, die die Verfehlungen der Geschäftsführung kritisieren, gehört. Die werden allerdings immer wiedergekäut - stereotyp in jeder UPS-Niederlassung. Der unfreundliche Kommentator oben bringt immerhin zwei davon.

Warum streut das Management nicht intelligentere Propaganda, warum gibt es den Schleimerchens nicht differenziertere Argumentationshilfen? Ganz einfach: Es hält die eigenen Hilfstruppen für nicht besonders klug und verachtet sie. Wer schon mal gehört hat, wie etliche Manager über ihr eigenes Gefolge reden, weiß das. Wer schon mal erlebt hat, wie Angehörige des eigenen Fußvolks von Managern brutal fallengelassen werden, weiß das.

Meiner Erfahrung nach sind es nicht unbedingt die besten und fähigsten Mitarbeiter, die auf Schleimen und sich bücken setzen. Leider kann man bei UPS offenbar Scheiße bauen und dem Unternehmen schaden oder inkompetent sein, wie man will, solange man nur der Geschäftsleitung huldigt und den Quatsch nachbetet, den sie unters Volk bringen will.

Am Schluß schreibt der hochgeistige Kollege: "Also, denkt nochmal nach! Wer finanziert Euren Lebensunterhalt!"

Wir! Ist die richtige Antwort. Den Lebensunterhalt (und mehr) der Großaktionäre, der UPS-Anwälte und der GL finanzieren wir nebenbei noch dazu. Sollte er mal drüber nachdenken.

Selber denken tut nicht wirklich weh - das ist bloß ein Gerücht!

Re:Torkontrollen bei UPS, unverschämt und unverhältnismäßig

Kommentar von Anonymer Benutzer am 15.08.2008 11:07

Hierzu mal ein Beispiel aus dem Center Frankfurt:

Während der Frühsortierung wird festgestellt, daß ein Päckchen, in dem vermutlich ein Handy wahr, leer ist. Der Sortierungsleiter Supervisor Kuhn und sein Spezi Supervisor Volk informieren daraufhin einen LP Supervisor namens Scherer (degradierter UPS Manager!)und einen Supervisor aus dem managergesteuerten Betriebsrat (König). Man beschließt, die Wachmannschaft der für die Objektbewachung zuständigen Firma anrücken zu lassen.

Überfallartig werden dann die Mitarbeiter des Ausladebereichs belästigt. Jeder muss sich einer rechtswidrigen Taschenkontrolle am Arbeitsplatz unterziehen.

Supervisor Kuhn telefoniert dann mit dem Betriebsrat (König), der schlauerweise sich hat nicht blicken lassen, und teilt ihm mit, daß man nichts gefunden hat und die durchsuchten Mitarbeiter alle freiwillig an der Taschenkontrolle-Aktion teilgenommen haben.

Ist natürlich eine bitterböse Lüge gewesen, denn was dieser völlig unqualifizierte, ungelernte UPS Supervisor Kuhn und alle anderen, die mitgemacht hatten nicht erzählte:

Den Mitarbeitern wurde in nötigender Weise klar gemacht, daß wer sich nicht durchsuchen läßt, den Verdacht bestärkt, der Dieb zu sein und mit Kündigung als Konsequenz zu rechnen hätte!

Die Moral von der Geschichte:

Vom Supervisor aus dem Betriebsrat, über den Supervisor der LP, bis hin zu den Supervisors der Sortierleitung betätigt sich eine Mannschaft ganz klar als Diebe beim Klauen von Grundrechten!

Leider gibt es dafür keine Detektoren, sonst wären wohl Leute wie Kuhn, Volk, Scherer und vor allem dieser fürchterliche König nicht mehr bei UPS - oder?!

Oder gelten rechtliche Vorschriften, Grundgesetz usw. für diese Leute nicht!?