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Verletzt Siemens durch Verkauf den 40Std.-Ergänzungstarif?

erstellt von valter zuletzt verändert: 30.08.2008 13:32

Nach dem Verkauf der Handy Sparte an den taiwanesischen Hersteller BenQ erinnert sich Siemens an den Ergänzungstarif mit Jobgarantie

Ob sich Siemens durch den Verkauf der Handy Sparte so einfach auch aus dem "Ergänzungstarif":../../../vanders/politik/40stdergtarif für Bocholt und Kamp-Lintfort stehlen kann, wird noch zu prüfen sein. Jedenfalls sind die ersten Zugeständnisse erkennbar, wonach Siemens die bei BenQ Entlassenen wieder übernehmen will/muß, de.internet.com vom 5.8.05.

Siemens hatte in spektakulären Verhandlungen die "Rückkehr zur 40 Stundenwoche":../../../vanders/gewerkschaft/zurueckzu40stunden gegen eine Jobgarantie erzwungen. Damit wurde eine nie dagewesene Aufweichung der Tariflandschaft erreicht und etliche folgten dem Beispiel, weil zu erkennen war, wie man die einst starke IG-Metall mit der Drohung von Auslagerungen erfolgreich erpressen kann.

Der Verkauf macht nun deutlich, daß die Jobgarantie nichts Wertbeständiges ist und daß man die Garantie mit einem Deal loswerden kann. Soviel sind die Kompromisse der Gewerkschaft noch Wert. Ist es da ein Wunder, daß viele das nicht verstehen?

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