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Redaktionsteam Netzwerk IT: Nein zum FAU-Verbot!
Es ist unser gutes Recht, selbst zu entscheiden, wie wir unsere Interessen vetreten und wie wir uns organisieren. Dieses Recht wird den Kolleginnen und Kollegen beim Kino Babylon streitig gemacht, die sich in der Freien ArbeiterInnen Union (FAU) organisiert haben. Wir protestieren dagegen, dass es der anarchosyndikalistischen Gewerkschaft FAU Berlin gerichtlich untersagt wird, sich Gewerkschaft zu nennen. Das Urteil gegen die FAU kommt faktisch einem Gewerkschaftverbot gleich. Das können wir nicht hinnehmen. Siehe http://www.fau.org/verbot
GANO? Goht's No?!
Die Unternehmensführung von Hariolf Kottmann folgt den Renditestrategien eines Investmentbankers. Für die abhängig Beschäftigten bei Clariant bedeutet dies vor allem eins: auf eine Entlassungswelle folgt die nächste Abbaurunde. Nach der Ankündigung auf der Bilanzkonferenz in der Züricher Börse, im Werk in Muttenz 400 Beschäftigte abzubauen, setzen sich die die Betroffenen zur Wehr. Weiteres im Clariant-Projekt GANO? Goht's No?!
Eiskalt abgezockt
Es hat nun seine Wellen durch die Medienlandschaften und die Bahn-Konzernzentrale geschlagen, wovon die Standpunkt-Redaktion am 07.01.2010 in ihrem Artikel: "Eiskalte Geschäfte" berichtet hatte. Darin wurde berichtet wie Arbeiter aus Bulgarien weit unterhalb des Mindestlohns durch ein Subunternehmen der Deutschen Bahn AG beschäftigt wurden, um den Winter- und Reinigungsdienst bei der DB zu erbringen. Siehe das Standpunkt-Projekt
Nicht die erste Wahl
Im März wird bei Alcatel-Lucent Nürnberg ein neuer Betriebsrat gewählt. Dafür stellt die IG Metall im Betrieb eine Kandidatenliste auf. Seltsam ist jedoch: Früher konnte jedes IG Metall Mitglied sich auf die IGM-Liste schreiben lassen, jetzt wird plötzlich aussortiert. Was könnte hinter dieser neuen Praxis stecken? Weiteres beim ALU-Projekt
Die alternative ERI-Umfrage zu UPS
Die vormals alljährliche Umfrage zur Mitarbeiterzufriedenheit wurde aufgrund der Wirtschaftskrise vorläufig ausgesetzt. Wenn die Umfrage (die dann EOS heißen wird) bei UPS wieder stattfindet, soll sie dem Management helfen, das Arbeitsumfeld und das Miteinander bei UPS weiter zu verbessern – sagen die einen. Andere meinen, bei dieser Umfrage handle es sich um ein Instrument der Kontrolle und der Manipulation. Viele Kolleginnen und Kollegen kritisieren auch die Umstände, unter denen die Umfrage stattfindet, insbesondere die Gespräche und PCMs im Vorfeld und die Meetings hinterher. Auf der Galeere gibt es trotz der Krise nun zum dritten mal unsere alternative ERI, die etwas andere Umfrage zu UPS. Sie wird bis 12. Dezember laufen und natürlich werden wir die Ergebnisse am Ende veröffentlichen. Für Kritik, Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge zur alternativen Umfrage sind wir selbstverständlich dankbar. Zur alternativen Umfrage
Thesen zur Betriebsratsbeteiligung
Diese Thesen wurden für ein Netzwerk IT-Treffen vorbereitet, konnten dort wegen der vielen interessanten Projektberichte nicht diskutiert werden. Daher werden sie jetzt öffentlich zur Diskussion gestellt. Zu den Thesen oder als Wiki zum Editieren (rechts oben auf "Edit" klicken)
Hände weg von Siemens PSE
Seit 2003 wurden in der österreichischen Software-Entwicklung von Siemens PSE bereits 1.300 Stamm- und 300 Leih- Arbeitsplätze vernichtet. Wir berichteten, dass die bis zuletzt erfolgreiche PSE in SIS und CT kaputt geschlagen wurde und von den 1.800 SIS (SDE) KollegInnen bis Ende September 2009 nur mehr 900 übrig bleiben sollen. 632 von ihnen sind dabei von Kündigung bedroht. Siehe das Projekt NetLeiwand
Kaiser's feuert streikende Kassiererin
Emmely arbeitete 31 Jahre im ersten Arbeitsverhältnis, zuletzt als Kassiererin, für die Kaiser's-Tengelmann AG. Sie organisierte trotz Einschüchterungen den ver.di-Streik für höhere Löhne und gegen die Streichung von Schichtzulagen in ihrer Filiale. Wochen später wurde sie von Kaiser's unter dem Vorwand des Verdachts, bei einem privaten Einkauf Pfandbons im Wert von 1,30 € falsch abgerechnet zu haben, fristlos entlassen. Zum Projekt
Einen sehenswerten Film zum Streik im Einzelhandel gibt es bei KanalB
Das Buch zum AEG-Streik
"Wir bleiben hier - dafür kämpfen wir! - Akteure berichten über den Kampf der AEGler in Nürnberg 2005 bis 2007", Herausgegeber Redaktionskollektiv Druckwächter, 292 Seiten, 12 Euro, Bestellungen über den Buchhandel unter der ISBN 978 3-00-026808-3. Weitere Informationen stehen im AEG- / Electroluxprojekt unter Das Buch zur AEG

