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CD-DVD Hersteller Cinram aus Alsdorf

by tron posted on 09.02.2006 01:17 last modified 19.12.2008 12:33 —

Ein Jahr ist es jetzt her, dass es Massenentlassungen und Lohnkürzungen bei Cinram gegeben hat. Das Sparpaket von 30 Millionen Euro, das übrigens schon das zweite in kurzer Zeit war, hat einigen hundert Mitarbeitern damals die Existenz gekostet und das trotz schwarzer Zahlen und Megagewinnen des Konzerns.

Verblüffend das Firma Cinram jetzt ein Distributionszentrum im Gewerbegebiet Alsdorf errichten will.

Die Investitionssumme soll etwa 20 Millionen Euro betragen. Die Verhandlungen laufen bereits. Während der Massenentlassungen letztes Jahr wurde auch schon parallel mal einige Millionen in den Bau von Lagerhallen investiert. Geschätzt etwa 9 Millionen Euro sollen es gewesen sein..

Nach dem rauswurf von etwa 450 Mitarbeitern und gewaltigen Lohnkürzungen die auch noch in zusammenarbeit mit der Gewerkschaft IGBCE verhandelt und abgenickt wurden stellte der Konzern die gleiche anzahl an Mitarbeitern wieder ein aber leider über die Leihfirmen Quip,Meteor und Ranstad für sehr viel weniger Lohn.

Diese Verleihfirmen hatten ja sogar eigene Büros auf dem Betriebsgelände der Firma Cinram bezogen.

Nach den Massenentlassungen wurde die anzahl der gefeuerten Kollegen durch die viel günstigeren Leiharbeitern teilweise sogar verdoppelt.

Hoffen wir nur das diese Investition von 20 Millionen nicht zur nächsten Massenentlassungen und Lohnkürzungen führen wird.

Da es ja üblich ist bei dem Konzern Cinram das man mit hilfe des Betriebsrates und der IGBCE solche ausgaben meistens auf kosten der Belegschaft wieder einspart und die Standortsicherheit als ausrede in den Vordergrund stellt

Artikelaktionen

Cinram

Kommentar von Anonymer Benutzer am 10.02.2006 01:09
Darum gibt es jetzt bei Cinram keine Vermögenswirksame Leistungen mehr.

Wieder mal auf die Knochen der kleinen.
Diese Forderung das es diese Leistung nicht mehr gibt soll von der IGBCE Alsdorf kommen.

Schlimmer Verein

Cinram

Kommentar von Anonymer Benutzer am 03.11.2008 15:38
...und mal wieder ist es soweit - massenentlassungen in der handysparte von cinram wireless. diesmal ist jedoch nicht der kanadische grosskonzern der sündenbock, sondern motorola. diese haben einfach den trend verschlafen und nun fast 400 millionen dollar miese eingefahren. man kann eben nicht jahrelang am veralteten razr festhalten und nichts neues bringen. schade, dass darunter ca 400 angestellte leiden müssen und noch rechtzeitig zu weihnachten ihren job verlieren werden.

Cinram ein Witz

Kommentar von Anonymer Benutzer am 23.02.2006 10:53
In einer Tageszeitung wurde Cinram jetzt sogar in den Himmel gehoben da die Firma mit der Investition von jetzt sogar etwa 50 Millionen Euro für das Distributioncentrum

auf dem ehemaligen Gelände der geschlossenen Firma Renesas etwa 150 neue arbeitsplätze schaffen will.

Leider wurde nicht erwähnt das man etwa 450 Mitarbeiter kündigen musste und der rest der Belegschaft hohe einkommensverluste erlitten hat um 150 schlecht bezahlte neue Stellen schaffen zu können.

Cinram ein Witz

Abendheuer Cinram

Kommentar von Anonymer Benutzer am 05.10.2006 03:02

Stress und nochmals Stress. Keiner weiß was los ist. Lohnverhandlungen stehen an. Es sieht nicht gut aus für die Belegschaft.Kaum noch einer in der Gewerkschaft nach den Massenentlassungen. Auch den Henker (Betriebsrat)hat man sich ja selbst gewählt Stehen etwa weitere Sparmaßnahmen an?

Trauriger Haufen

Cinram macht jetzt in Handys (Motorola)

Kommentar von Anonymer Benutzer am 26.01.2008 04:22
In Hamburg sind 700 Mitarbeiter geflogen. Jetzt macht Cinram für lau die Arbeit.
Zum größten Teil mit Leiharbeitern(Billiglöhner).
Das ausbeutengeht weiter.
Cinram ein Teufelskreis.
News in kürze

Cinram-Motorola(Neue ausbeutung)

Kommentar von Anonymer Benutzer am 26.01.2008 04:35
Motorola/Flensburg (Handys) hat bekanntlich einen Betreiber für seinen Logistikbereich gesucht und auch gefunden. Anfänglich wurde davon gesprochen, diesen ins Haus zu holen und die betroffenen MAs per Betriebsübergang hinüberzuschieben. Nachdem wochenlang, nein, eigentlich monatelang DHL im Hause war, wurde das Geschäft binnen kürzester Zeit (ich habe die Cinram-Typen max. 2-3 Wochen im Haus gesehen) mit Cinram abgeschlossen.

Motorola als Arbeitgeber war und ist aktuell als Arbeitgeber immer wieder gut für eine Überraschung (aktuell Minusstunden, die gestrichen werden, eine Woche später Ansageschichten zum Zeitkontoausgleich). Wurde ursprünglich davon gesprochen den Dienstleister in Haus zu holen geht die komplette Logistiksparte aus Flensburg weg und zu Cinram nach Alsdorf.

www.cinram.de ist/soll nun fleissig dabei sein seinen Standort in Alsdorf baulich zu erweitern.

Angeblich soll Cinram auch schon fleissig neue und motivierte AN suchen? Konditionen: Teilzeit, nur 400 EUR-Jobs zu 6,50 EUR/Std.

Als angehender Ex-Motorolaner würde mich mal die Art der Jobangebote interessieren

Cinram ein Witz

Kommentar von Anonymer Benutzer am 23.02.2006 10:53
In einer Tageszeitung wurde Cinram jetzt sogar in den Himmel gehoben da die Firma mit der Investition von jetzt sogar etwa 50 Millionen Euro für das Distributioncentrum

auf dem ehemaligen Gelände der geschlossenen Firma Renesas etwa 150 neue arbeitsplätze schaffen will.

Leider wurde nicht erwähnt das man etwa 450 Mitarbeiter kündigen musste und der rest der Belegschaft hohe einkommensverluste erlitten hat um 150 schlecht bezahlte neue Stellen schaffen zu können.

Cinram ein Witz

Ja ich war auch dabei

Kommentar von Anonymer Benutzer am 10.04.2006 21:50
Ich wurde auch nach 5 Jahren in Diensten von Cinram am 31.12.2004 entlassen dann war ich fast 7 Monate ohne Job habe dann einen Job angenommen bei dem ich Netto etwa 400 € weniger verdiente iund dazu noch Körperlich schwerer Arbeiten mußte. Diese Tolle Firma hat mich dann nach 6 Monaten wieder entlassen. Ich hatte es gerade so geschafft mich Finaziell zu erholen und mit dem Geld auszukommen. Ich war mehr als Wütend auf Cinram und die verantwortlichen. Doch dann erblickte ich ein Licht am öden Arbeitsmarkt. Heute denke ich Cinram war eine schöne Zeit es Spaß gemacht dort zu arbeiten aber auf der anderen seite bin ich nun froh das ich dort weg bin. Jetzt bin ich in einem Zukunftsorientierten Job bei einer Firma deren Mitarbeiter noch etwas Wert sind (ja solche Firmen gibt es noch) Dort ist die Produktion für die nächsten 15 Jahre gesichert. Und das beste daran ist das ich hier sogar noch mehr verdiene als ich es zu bestzeiten bei Cinram verdient habe. Also kann ich nur sagen Cinram leck mich.

Licht am Horizont

Kommentar von Anonymer Benutzer am 20.04.2006 18:34
da es mir auch so erging wie Dir, würde mich interessieren welche Firma das ist in der Du jetzt arbeitest ? Ich suche noch immer !!

Arbeitgeber

Kommentar von Anonymer Benutzer am 27.04.2006 16:27
Toho Tenax heißt die Firma
Sie ist in Heinsberg-Dremmen

Na wie heißt die Firma

Kommentar von Anonymer Benutzer am 27.04.2006 23:20
toho tenax kann es nicht sein.

Toho Tenax

Kommentar von Anonymer Benutzer am 27.04.2006 16:32
Diese Firma ist in Oberbruch-Dremmen

Industriepark

CINRAM

Kommentar von Anonymer Benutzer am 16.08.2006 07:30

Wer weiß, was noch auf uns zukommt ? In dieser Firma werden Infos bis auf die letzte Sekunde zurückgehalten! Streßfaktor 10.0 !!

cinram

Kommentar von Anonymer Benutzer am 05.10.2006 02:52

Der arme konzern macht schon wieder keine Gewinne. Das behauptet er zumindestens. Warten wir ab wo jetzt wieder gekürzt wird

Weihnachtsfeier 2006

Kommentar von Anonymer Benutzer am 03.11.2006 12:53

so schlecht kann es der SCHEISS-FIRMA nicht gehen. In diesem Jahr ist wieder eine Weihnachtsfeier im Tower!!!!!

Weihnachtsfeier 2006

Kommentar von Anonymer Benutzer am 21.12.2006 21:24

NAJA DAFÜR KÖNNEN SIE JA DANN WIEDER EINIGE LEUTE RAUSWERFEN DANN HABEN SIE DIE KOHLE WIEDER DRIN MFG AN ALLE DIE NICHT MEHR DA SIND

Alter WMME Azubi

Kommentar von Anonymer Benutzer am 30.03.2007 12:37
So langsam habe ich die Schmach verdaut, die mir die Werkshallen damals angetan haben, daher ist das Schreiben ein wenig einfacher.

Punkt eins, Leiharbeiter: War WMME damals nicht glücklich und zufrieden sich keine neue DVD Verpackungsmaschinen kaufen zu müssen? Hat der damalige Leiter dieser Leiharbeiterfirma das ganze nicht als "moderne Sklaverei" bezeichnet?
Als immer mehr Leiharbeiter kamen (schon in 1999 und 2000) hätte man da nicht überlegen müssen??

Punkt zwei, Entlassungen: Habt Ihr Euch eigentlich nie gefragt, ob Ihr in einer Firam arbeitet, die richtig tickt?? Nach dem Tod von Coch ist doch nur noch alles schief gelaufen. Dr. U- das mysteriöse Mitglied der Geschäftsführung? Dem wichtiger war, dass das das aktuelle Auto doch ja die Monogramme seiner aktuellen angebeteten hat als die Mitarbeiter in der Firma, in der er arbeitet?? Immerhin hat er so einen Arbeitsplatz erhalten: denjenigen, der seine Kennzeichen gestanzt hat...
Oder wie wäre es zu erklären, als das in 2000 auf einmal dem kompletten Einkauf gekündigt wurde?? Wann hat man es übrigens gemerkt?? Als die Silos leer waren, oder schon früher??

Und dann noch eine Weihnachtsfeier abhalten, das hatten wir damals doch auch - gerade in den Jahren 1997 - 1999 haben knapp 600 Mitarbeiter eine neue Beschäftigung gefunden (Schlange stehen beim Arbeitsamt), Werk IV wurde gkauft und ert mal ne fette Weihnachtsparty veranstaltet. Alibi mäßig hat man dann erzählt, der Schampus, der damals fast verschenkt wurde, den hätte der Betriebsrat gegen Coch bei einer Wette verloren... Ich bitte Euch...

Die positive Pressebilanz hat man damals schon doch damit bezogen, dass man wieder einmal einen Azubi mehr eingestellt hat (Klar, bei dem Verschleiß, den die technischen Azubis erlebt haben, die der JAV angehört haben - hat jemals einer länger als 2 Jahre ausgehalten???)
Komischerweise kamen die Einstellungen immer direkt nach den Entlassungen durch den Sozialplan...

An alle, die damals auf herabgeschaut haben (Bereichsleiter / Abteilungsleiter) und Ihr Geld immer noch von dem Verein (Name zwar geändert - aber anscheinend sonst nix) bekommen (verdient hatten Sie es wohl nie):

HAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHHHAHAHAHAHA, viel Spass und grüße aus einen besseren Leben nach dem Saftladen!!!

re:neues Cinram-motorola@andrea

Kommentar von Anonymer Benutzer am 23.06.2008 21:05
Hallo

Suche dir besser einen richtigen job.
Richtig gesagt es gibt hauptsächlich nur befristete Verträge bis es nichts mehr geht und dann biste weg.
Ausser du hast einen Verwanten oder in Familienmitglied dort arbeiten.
Die Stundenlöhne liegen etwa bei 7 bis maximum 8 euro die stunde.

Die Firma ist auch abkekoppelt von Cinram und heißt wireless Cinram.
Somit keine Cinram tarife kein Betriebsrat usw.

Sobald Motorola eine andere Firma findet die diese Arbeit günstiger macht ist diese sowieso wieder weg.
So haben ja auch etwa 700 Hundert Motorola Mitarbeiter in Flensburg ihren Job verloren.

Sowieso it geiz ja Geil.
Wie du ja hier auch lesen kannst hat Cinram ja schon mal 450 festangestellte gegen 500 schlecht bezahlte Leiharbeiter ausgewechselt.

In zusammenarbeit mit der tollen Gewerkschaft auch noch die Tarife gesenkt.

Gibt es vieleicht auch schlechtere Firmen aber auch viele andere gute.

Kleiner Tip

Versuche doch Arbeit in den Niederlanden zu finden.
Auch über Leihfirmen.
Dort wird sehr gut bezahlt.
Sogar für Lagerarbeiter.
Der Stundenlohn ist zwar auch nicht so hoch wie bei uns früher in good old Germany aber in Holland zahlst du nur sehr wenig steuern und bekommst auch noch Fahrgeld was Kilometerabhängig ist.
Erkundige dich beim Arbeitsamt oder in den tageszeitungen werben diese Zeitarbeitsfirmen sehr oft
Viel Glück

die andere ;-)

Kommentar von Anonymer Benutzer am 26.06.2008 05:57
das ist ja ganz schön heftig. Mit so eine schlechten Entwicklung nach dem "Outsourcing der Azubis" hab ich ja beim besten Willen nicht gerechnet..... Wie gut, dass ich die Firma verlassen hab noch bevor mir irgendso eine Leihfirma den Lebenslauf versauen konnte!!! HAHAHAHAHA!!!!!

Cinram news

Kommentar von Anonymer Benutzer am 19.12.2008 01:07
Der Mobilfunk-Ausrüster Motorola reißt seinen Dienstleister Cinram Wireless GmbH in Alsdorf mit in die Krise. Bei Cinram Wireless sollen 450 Zeitarbeitsplätze gestrichen werden, bestätigte das Unternehmen heute entsprechende Medienberichte. "Wir gehen davon aus, dass alle Zeitarbeitsplätze abgebaut werden", sagte Verkaufsdirektor Cappi Frenger. Wie viele von den 450 festen Stellen darüber hinaus betroffen seien, sei noch nicht absehbar. Auch zu der Zeitschiene konnte er nichts sagen.
Nur ein Jahr nach Beginn des operativen Geschäfts in Alsdorf bei Aachen habe Motorola angekündigt, einen Teil seiner Dienstleistungen aus Alsdorf abzuziehen und nach Südostasien zu verlegen. Der Mobilfunk-Ausrüster war auf seinem Sanierungskurs wieder tief in die Verlustzone abgerutscht. Cinram Wireless programmiert für Motorola Handys und Funkgeräte und verteilt sie an Großabnehmer. Die Handy-Sparte soll abgezogen werden. Den Großteil der 900 Arbeitsplätze schuf Cinram nach eigenen Angaben erst im vergangenen Jahr.

Das Unternehmen ist eine Tochter des kanadischen DVD- und CD-Herstellers Cinram, der am Standort Alsdorf zu Spitzenzeiten mit 2000 Beschäftigten arbeitet


Cinram Es geht wieder los

Kommentar von Anonymer Benutzer am 19.12.2008 01:20
Der Handy-Dienstleister Cinram Wireless GmbH baut bis Mai nächsten Jahres 650 von 900 Arbeitsplätzen ab. Betroffen seien 450 Zeitarbeitsplätze, 180 befristete und 20 feste Stellen, sagte Verkaufsdirektor Cappi Frenger am Montag. Nur ein Jahr nach Beginn des operativen Geschäfts in Alsdorf bei Aachen hatte Motorola angekündigt, einen Teil seiner Dienstleistungen aus Alsdorf abzuziehen und nach Südostasien zu verlegen. Der Mobilfunk-Ausrüster war auf seinem Sanierungskurs wieder tief in die Verlustzone abgerutscht.

Cinram Wireless programmiert für Motorola Handys und Funkgeräte und verteilt sie an Großabnehmer. Nur die Handy-Sparte wird abgezogen. Den Großteil der 900 Arbeitsplätze schuf Cinram Wireless nach eigenen Angaben erst im vergangenen Jahr. Das Unternehmen ist eine Tochter des kanadischen DVD- und CD-Herstellers Cinram, der am Standort Alsdorf zu Spitzenzeiten mit 2000 Beschäftigten arbeitet. (dpa) / (pmz/c't) Cinram Wireless programmiert für Motorola Handys und Funkgeräte und verteilt sie an Großabnehmer. Nur die Handy-Sparte wird abgezogen. Den Großteil der 900 Arbeitsplätze schuf Cinram Wireless nach eigenen Angaben erst im vergangenen Jahr. Das Unternehmen ist eine Tochter des kanadischen DVD- und CD-Herstellers Cinram, der am Standort Alsdorf zu Spitzenzeiten mit 2000 Beschäftigten arbeitet. (dpa) / (pmz/c't)





Cinram ..... Ein Teufelskreis

Kommentar von Anonymer Benutzer am 19.12.2008 01:35
Alsdorf. Es hätte alles so schön werden können: Ein junges, stark expansives Unternehmen wird fast aus dem Nichts aus dem Boden gestampft. Die Belegschaft wächst und wächst - auf rund 900 Mitarbeiter. Und dann das: Der Hauptauftraggeber überlegt es sich, zieht jede Menge Produktion ab und überlässt nach augenblicklichem Sachstand rund 650 Mitarbeiter mehr oder weniger sich selbst: Cinram Wireless muss das Handygeschäft des amerikanischen Herstellers Motorola abgeben, nur noch wenige Elemente bleiben in dem riesigen, eigens für diesen Partner massiv erweiterten Logistikstandort im Hoengener Industriepark zurück.

Was war das vor mehr als einem Jahr eine Euphorie, als feststand, dass der CD- und DVD-Hersteller Cinram ein neues Segment aufbaut. Nur zu gerne hatte die Stadt Alsdorf über ihre Tochtergesellschaft IGA die üppig bemessenen Flächen für das Projekt zur Verfügung gestellt.

Hat sie aufs falsche Pferd gesetzt angesichts der dramatischen Entwicklung um die bevorstehenden Massenentlassungen? «Für uns gab es keine Alternative», ist Bürgermeister Helmut Klein überzeugt.

«Cinram wollte auf jeden Fall sein Geschäftsfeld ausweiten. Eine Ablehnung von uns hätte die Distribution für den gesamten Standort in Frage gestellt», macht er deutlich.

Vor gut einem Monat habe Geschäftsführer John Fitzgerald noch vorgeschwärmt, dass der Weihnachtsboom im Cinram-Kerngeschäft «so groß wie noch nie zuvor erlebt» ausfalle.

Angesichts der überraschenden Entwicklung bei Wireless könne man nur hoffen, dass die frei werdenden Kapazitäten zumindest teilweise für eigene Zwecke genutzt werden könnten, um ein Stück Ausgleich zu schaffen.

Kann die Stadt angesichts der jüngsten Hiobsbotschaften etwas tun und helfen? «Dazu haben wir keine Möglichkeit», glaubt Klein - und hofft, dass sich die Lage mit Blick auf die allgemeine Wirtschaftskrise nicht weiter verschlimmern werde.

Mit großen Erwartungen war auch die bei Cinram ansässige Ausbildungs- und Qualifizierungsservice (AQuS) GmbH in das Wireless-Projekt gestartet. Für das Motorola-Engagement sind seit dem vergangenen April insgesamt 270 arbeitslose Männer und Frauen in Gruppen von zwölf bis 16 Teilnehmern jeweils sieben Wochen lang für die neuen Aufgaben geschult worden. Das waren zumeist Leute mit geringen beruflichen Qualifikationen und fehlenden Schulabschlüssen.

Im Mittelpunkt

Logistik stand im Mittelpunkt der Ausbildung, die von der Agentur für Arbeit und vom Verein für allgemeine und berufliche Weiterbildung (VABW) in Ofden unterstützt wurde.

Dazu kamen weitere Fächer wie Informationstechnik und Englisch, um ihnen möglichst breite Jobperspektiven über Cinram Wireless hinaus zu eröffnen, schildert AQuS-Geschäftsführer Günther Möller.

Allein 175 von ihnen sind im Industriepark geblieben - und stehen jetzt wohl meist schon wieder auf der Straße, wie zu befürchten ist.



Erst wurden in Flensburg die Mitarbeiter von Motorola arbeitslos, weil Cinram vom eingespartem Geld der Massenentlassungen aus 2005 unbedingt einen neuen Geschäftszweig haben wollte um noch mehr abzukassieren.

ging nach hinten los.

Ein Teufelskreis


tron


 

Paar Kommentare zu Cinram

Kommentar von Anonymer Benutzer am 19.12.2008 01:36
Theo (nicht registriert)
schrieb am 26.11.2008 09:15

Wer gut ausgebildet ist, sollte nicht bei Cinram arbeiten. Diese Firma ist eine absolute Sackgasse für Menschen. Menschen sind sogenannte Human Recources, anders gesagt: Leute denen man in den Arsch tritt und mies behandelt. So ist Cinram.

Tilo (nicht registriert)
schrieb am 26.11.2008 09:09

Hauptsache ist doch, die Geschäftsführer bekommen jedes Jahr einen dicken neuen Audi spendiert, und ein fettes Gehalt plus schicken Bonus obenauf. Gelle? So lebt`s sich gut. Hallo Arbeiter: Wer arbeitet hat halt keine Zeit Geld zu verdienen. So siehts aus.

jakob (nicht registriert)
schrieb am 25.11.2008 09:37

Welche Krise??? Ich arbeite bei Cinram seit einigen Jahren mit ständig neu verlängerten Zeitverträgen und jährlich schwärmt die Führungsetage von einem super Geschäftsjahr mit gestiegenem Umsatz. Welch ein Hohn!!! Mitte Dezember/Anfang Januar werden wieder einige hundert Mitarbeiter entlassen und ihrem Schicksal überlassen. Alles zum Wohle der Firma und der Steigerung des eigenen Luxus. Diese Firma kann nur als abschreckendes Beispiel für andere Arbeitgeber dienen.

Mike: (nicht registriert)
schrieb am 12.11.2008 12:18

Cinram befindet sich in einem Selbstzerfleischungsprozess. Das Gewinnstreben ist oberstes Leitmotiv. Bei der Globalisierung und Finanzkrise findet man ungewöhnlichste Mittel, um das Personal unter Beschuss zu nehmen. Das ist bei vielen Aktiengesellschaften so. Hier geht es Aug um Aug,Zahn um Zahn. Einer will den anderen ausstechen und gewinnen. Und die Aktionäre bekommen die Dividende. Wie im Krieg, in dem einfach Menschen so erschossen werden. Tut euch den gefallen: Solche Firmen sind weitere Gedanken überhaupt nicht wert. Ihr Vorgehen ist einfach Verrat. Man kann sogar sagen, diese Firmen sind einfach krank, und kommen nie zur Vernunft. War selbst mal vor 4 Jahren bei Cinram. Nie wieder, sag ich euch.

Dave (nicht registriert)
schrieb am 11.11.2008 21:22

Warten wir mal ab was der Pappi aus Canada zu allem sagen wird

Mohamed (nicht registriert)
schrieb am 11.11.2008 20:27

Alles superschnell: - Superschnell hochgezogen - Superschnell pleite gegangen Was für schnelle Zeiten wir heute haben. Ein paar Tage reichen heute um soviel Geld in den Sand zu setzen. Hammer! Hab ich mir aber gleich gedacht, daß das nicht gehen würde.

Manuela (nicht registriert)
schrieb am 10.11.2008 20:46

Ob Cinram heute erkennt, daß es sein Gesicht und seinen guten Ruf ruinieren kann und wird, bei allem was nun noch ansteht.(?!?) Nicht, daß Cinram irgenwann einmal nur noch mit schlechten Dingen in Verbindung gebracht wird, und daran wirklich selbst einmal kaputt geht. Diese Gefahr besteht.

Lena (nicht registriert)
schrieb am 10.11.2008 20:36

Ich hatte auf einen sicheren Arbeitsplatz gehofft, und nun das. Bei einem anderen Handyhersteller hieß es vor kurzem noch: .(NOKIA)...... hat bei uns verschissen- drum werden die Handys weggeschmissen! Um Motorola und Cinram mach ich künftig einen großen Bogen/ Bloß kein Handy von Motorola!

Freddy (nicht registriert)
schrieb am 10.11.2008 20:31

In Kürze werden die 3. Quarter Results von Cinram im Internet veröffentlicht! Aber weitere Sparmaßnahmen sind natürlich auch bei der CD/DVD Sparte möglich. Ich denke, Cinram nutzt die Weltfinanzkrise nun "aktiv" um weitere Kürzungen oder Entlassungen vorzunehmen; das ist halt der freie, unkontrollierte Lauf der Finanzmärkte; jeder will heute nur noch schnelles Geld verdienen. Ich persönlich verachte dies und finde es sehr traurig, daß Menschen so sein können.

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Cinram ..... Isses wieder soweit

Kommentar von Anonymer Benutzer am 19.12.2008 01:42
Alsdorf. Die Zahl der wegbrechenden Arbeitsplätze bei Cinram Wireless in Hoengen wird sich wahrscheinlich auf 650 Stellen belaufen. Sie liegt damit um rund 200 Plätze höher als bislang angenommen.
kopierte kommentare

von bayer.alsdorf 03/12/08 0 Leser stimmen zu Melden geschrieben via Aachener Zeitungsverlag
Vor Antritt der Beschäftigung bei Cinram Wireless haben wir eine Bildungsmaßnahme des Arbeitsamtes und der ARGE im Bereich Lager- und Produktionslogistik machen müssen. Dieser 7 wöchige Kurs durch die Firma AQuS ( 3 Wochen Theorie und 4 Wochen Praktikum unentgeltlich im Werk)wurde mit ca. 1.414€ (siehe Anlage)pro Person vom Staat (ARGE)bezahlt bei 18 Kursen mit durchschnittlich 15 Teilnehmern macht das eine Summe von ca. 382.000€. Mit dem Ergebnis, das wir ab Anfang 2009 wieder Arbeitslos sind. Mittlerweile sind schon etliche Entlassungen erfolgt. Ich denke mir das Fördermittel besser eingesetzt werden könnten, damit nicht wie in unserem Fall die Menschen wieder einmal in so kurzer Zeit demoralisiert werden(Arbeit gefunden und wieder verloren).Vielleicht wäre es sinnvoll solche Maßnahmen von staatlicher Seite her besser zu kontrollieren und zu überwachen.In der letzten Woche sind Leute entlassen worden und ab nächste Woche sollen wieder Leiharbeiter anfangen.Ist das Logisch???
antworten
 von Andreas 02/12/08 0 Leser stimmen zu Melden geschrieben via Aachener Zeitungsverlag
Cinram beutet die Menschen mit Minilöhnen aus, diese Firma weint niemand eine Träne nach, wenn diese ganz schliessen würde.
Eine Schande für DE, dass solche Firmen überhaupt Fuss fassen dürfen.

Cinram ..... Thomas Steinberg

Kommentar von Anonymer Benutzer am 19.12.2008 01:45
Alsdorf. Die Zahl der wegbrechenden Arbeitsplätze bei Cinram Wireless in Hoengen wird sich wahrscheinlich auf 650 Stellen belaufen. Sie liegt damit um rund 200 Plätze höher als bislang angenommen.

Das bestätigte am Montagabend ein Unternehmenssprecher.

Am Wochenende hatten weitere Mitarbeiter die Nachricht bekommen, dass ihre Zeitverträge nicht verlängert würden. Darüber hinaus sind nun auch befristete Verträge wie auch etwa 20 Festanstellungen betroffen. In der letztgenannten Gruppe befinden sich vorrangig Beschäftigte in der Probezeit, schilderte am Montag Cinram-Verkaufsdirektor Cappi Frenger. «Es hat sich aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung beim Auftraggeber Motorola gezeigt, dass leider eine größere Zahl von Verträgen gelöst werden muss», hieß es aus dem Cinram-Stammhaus in Alsdorf-Schaufenberg.

Die Wireless GmbH, die für Motorola Teile von Mobiltelefonen und Funkgeräten zusammenbaut wie auch vertreibt, hatte zur Jahresmitte am neu errichteten Standort Hoengen mit rund 900 Beschäftigten die Arbeit begonnen. Die Freisetzungen, so Cappi Frenger, liefen gestaffelt bis zum 31. Mai nächsten Jahres.

Diesen Trend bestätigte auf Anfrage Thomas Steinberg, Gewerkschaftssekretär der IGBCE in Alsdorf. Da die Wireless GmbH zurzeit einen Betriebsrat aufbaut, vermutet der Gewerkschafter die Absicht der Geschäftsleitung, die künftige «feste» Belegschaftszahl unter 200 Kräfte zu halten, um Freistellungen zu entgehen. «Ob das aber Realität wird», so Thomas Steinberg, «bleibt erst mal offen.»

Eine Beschäftigungsidee bei Cinram lautet, in Hoengen ein Verteilzentrum für die demnächst in Südostasien fertiggestellten Geräte einzurichten. «Ob das Chancen hat», so Cappi Frenger, «loten wir noch aus

Cinram ..... Thomas Stxxxxxxx

Kommentar von Anonymer Benutzer am 19.12.2008 01:53
Den kennen wir doch.
Da ich nicht lache.
Über den gab es doch schon bei den Massenentlassungen 2005 was zu reden.
Und als Betriebsrat hat er doch schon frühzeitig das sinkende Schiff
Mitsubishi semiconductor verlassen.
Übrigens waren die früher in den Hallen tätig wie jetzt auch wireless.
Da kennt sich steinberg ja besonders gut aus
Na dann gute Nacht

Cinram Betriebsrat beschiss an der Belegschaft

Kommentar von Anonymer Benutzer am 20.12.2008 11:28
Stolz verkündete jetzt der Betriebsrat das neue Verhandlungsergebnis zum Tarifvertrag.

Ergebnis ??? Tarifvertrag zur MITARBEITERBETEILIGUNG entfällt ab dem Jahr 2008
ersatzlos. He was ist das.

Der Tarifbetrag besagte doch für das Jahr 2008 eine 100% Gewinnbeteiligung
Nach den Massenentlassungen in 2005 wurde das ausgehandelt vom Betrugsrat.

Nun nach langer vorfreude und Jahren des Verzichts gibt es nun mal wieder nichts.

Nur eine 200 euro einmalzahlung für Mitarbeiter die vor dem 01.07.08
eingetreten sind und auch nch beschäftigt sind.

Wie in der Plitik
Sachen aushandeln und sich mit dem Ergebnis brüsten (Heffels und Konsorten)
 Und kurz vor dem Eintreten des Ereignisses einfach mal den Tarifvertrag

ändern zu gunsten der Geschäftsleitung.

Wo ist jetzt die IGBCE

Armer Verein