Nationalistische Brille
Anonymer Benutzer am 31.05.2008 16:56
"Telekom und Siemens , das sind jetzt die Beispiele dafür, wie einstige Vorzeigefirmen mit eigenwilliger Gesetzesdeutung einen ganzen Standort zur Bananerepublik herunterwirtschaften, an dem irgendwann nur noch Höllenhunde oder andere Heuschrecken ein Interesse haben."
Bei soviel Nationalismus klatschen alle schwarz rot goldenen Fähnchenschwenker bestimmt Beifall.
Mit den richtigen Saubermännern für einen kapitalistisch blühenden Standort!
Und schon ist schnell vergessen, daß der Reichtum der einen auf der Armut der anderen beruht. Durch die nationalistische Brille verschwindet der Gegensatz.
Arbeit macht arm: was den sonst, genau so funktioniert Kapitalismus
Anonymer Benutzer am 20.05.2008 12:38 "Die Armut nimmt wegen fehlendem Mindestlohn weiter zu."
Falsch! Die Armut nimmt zu, weil der Kapitalismus funktioniert.
"Das wirft lange dunkle Schatten auf die Frage nach Gerechtigkeit." Diese Frage stellt sich nur für Leute, die nicht zur Kenntnis nehmen wollen, was Kapitalismus ist. Wieso soll diese Wirtschaftsweise an einer Gerechtigkeitsfrage scheitern, wo sie sich nie die Aufgabe gestellt hat, irgend etwas Gerechtes zu Wege zu bringen: Die Reichtumsvermehrung im Kapitalismus geht eben durch Ausnutzung von Lohnarbeit. Dadurch daß Löhne Kosten sind, sind sie die Größe, die den Erfolg (Reichtumsvermehrung) schmälern!!! also ständig zu senken sind. Dein Glaube an die Tauglichkeit des Kapitalismus für die Benutzten ist so unerschütterlich, daß du ständig "Probleme" erfindest, die es in Wirklichkeit nicht gibt.
"Es fehlt generell an Vorschlägen zur Lösung des Armuts-Problems" Schon wieder ein "Problem": Armut gehört zu dieser Wirtschaftsweise und ist deshalb für sie kein Problem. Dein theoretischer Ansatz: Armut ist schlecht, deshalb wünschen wir uns mal einen Kapitalismus ohne Armut. Was Kapitalismus wirklich ist, interessiert dabei nicht. Vor diesem Hintergrund wünschen wir uns mal ein brainstorming: wer hat den besten Vorschlag zur Lösung des Armuts-Problems?
Wenn nur Leute mit deinem Ansatz durch die Welt laufen, wird es den Kapitalismus in 100.000 Jahren noch geben: neuer Ansatz für "Armutsproblemlösung"
Wer gegen Armut ist, muß gegen Kapitalismus sein, weil er der Grund für Armut ist!!!
Kapitalismuskritik wir zensiert
Anonymer Benutzer am 21.01.2008 13:17
Du scheinst ja von deinen Beiträgen selbst nicht viel zu halten,wenn du sie mit Zensurmaßnahmen schützen musst und selbst keine Argumente oder Gegenargumente lieferst.
Die Nutzung des "Kommentars" ist wohl nur für Klaqueure gedacht, die deine falschen Beiträge beklatschen wollen/sollen.
Worin unterscheidest du dich eigentlich von den anderen, die Zensur treiben, gegen die du verbal zuweilen zu Felde ziehst?
Mit geistigen Krücken den Kapitalismus retten
Anonymer Benutzer am 21.01.2008 13:24
"Langsam beginnen die Kunden in Mitteleuropa mehr darüber nachzudenken, woher die Waren kommen, die sie kaufen und außerdem als Steuerzahler mitfinanzieren."
Ach ne, und wenn die anderen mal darüber nachdenken, daß die Deutschen sich immer als E x p o r t weltmeister rühmen!???
Das Dämliche am Boykott ist die verkehrte Auffassung, wonach es gute und schlechte Firmen gäbe.
Aus einem Beitrag der Tagesschau ergibt sich, wie Nokia denkt und handelt: Lehrbuchmäßig - wie es jeder BWLer?? lernt und noch jeder Kapitalist, der was auf sich hält, auch für sich beanspruchen würde:
"Derweil hat Nokia die Schließung des Werks und die Verlegung der Produktion nach Rumänien mit einem "starken Druck, die Kosten zu senken" begründet. Nokia-Personalchef Juha Äkras sagte, der Standort Rumänien biete enorme Vorteile. "Dort arbeiten die Menschen für ein Zehntel der deutschen Entgelte", so Äkräs. "Selbst wenn sich die Löhne in den kommenden Jahren verdoppeln oder verdreifachen, lohnt sich das."" http://www.tagesschau.de/wirtschaft/verheugen6.html
Die ganze Boykottidee hat null Kritik an der kapitalistischen Masche, daß Löhne sich lohnen müssen fürs Kapital - und sie deshalb schädlich sind und ungeeignet als Lebensmittel für die Arbeitenden.
Sie will das Kapital in Schwarze Schafe und die guten anderen einteilen und so vom schädlichen Zweck der kapitalistischen Produktionsweise für die Lohnempfänger ablenken.
Kein Wunder,daß sich alle guten Deutschen in der Einheitsfront der Boykotteure wiederfinden: von Stoiber über Beck bis.....
Der kalte Krieg lebt auf
Anonymer Benutzer am 21.01.2008 13:08
Die Kommentare, die dir nicht passen, sind "elektronische Kriegsführung"???!!!
Du bist doch nichts als ein "kalter Krieger".
Der Boykott von Nokia Handy's: nur keine Kritik am Kapitalismus
Anonymer Benutzer am 21.01.2008 12:27
"Langsam beginnen die Kunden in Mitteleuropa mehr darüber nachzudenken, woher die Waren kommen, die sie kaufen und außerdem als Steuerzahler mitfinanzieren."
Ach ne, und wenn die anderen mal darüber nachdenken, daß die Deutschen sich immer als E x p o r t weltmeister rühmen!???
Das Dämliche am Boykott ist die verkehrte Auffassung, wonach es gute und schlechte Firmen gäbe.
Aus einem Beitrag der Tagesschau ergibt sich, wie Nokia denkt und handelt: Lehrbuchmäßig - wie es jeder BWLer? lernt und noch jeder Kapitalist, der was auf sich hält, auch für sich beanspruchen würde:
"Derweil hat Nokia die Schließung des Werks und die Verlegung der Produktion nach Rumänien mit einem "starken Druck, die Kosten zu senken" begründet. Nokia-Personalchef Juha Äkras sagte, der Standort Rumänien biete enorme Vorteile. "Dort arbeiten die Menschen für ein Zehntel der deutschen Entgelte", so Äkräs. "Selbst wenn sich die Löhne in den kommenden Jahren verdoppeln oder verdreifachen, lohnt sich das."" http://www.tagesschau.de/wirtschaft/verheugen6.html
Die ganze Boykottidee hat null Kritik an der kapitalistischen Masche, daß Löhne sich lohnen müssen fürs Kapital - und sie deshalb schädlich sind und ungeeignet als Lebensmittel für die Arbeitenden.
Sie will das Kapital in Schwarze Schafe und die guten anderen einteilen und so vom schädlichen Zweck der kapitalistischen Produktionsweise für die Lohnempfänger ablenken.
Kein Wunder,daß sich alle guten Deutschen in der Einheitsfront der Boykotteure wiederfinden: von Stoiber über Beck bis.....
Kapitalismus ist überall!
Anonymer Benutzer am 05.09.2007 11:40
Deine Beispiele zeigen, worauf es den Unternehmen in dieser Wirtschaftsweise ankommt: auf möglichst effiziente Ausbeutung = Aneignung von möglichst viel unbezahlter Arbeit!
Da gibts bei k e i n e m Unternehmen, das am Markt agiert, eine Ausnahme: bei allen sind Löhne Kosten, die den Gewinn, um den es geht, schmälern.
Deshalb ist es verkehrt zu meinen, mit der Erinnerung an ein "Imageproblem" könnte die vorbeschriebene Tatsache aus der Welt geschafft werden.
Wer was gegen Ausbeutung hat, muß logisch das System der Lohnarbeit ablehnen!
Ideal von sauberem Kapitalismus
Anonymer Benutzer am 05.09.2007 13:09
Dein Ideal von sauberem Kapitalismus wird ständig an der Wirklichkeit blamiert! Darüberhinaus hast du offensichtlich eine gute Meinung über Kapitalismus überhaupt.
Bist du lernfähig?
Der normierte Kapitalismus: das Paradies fürs Kapital muß bleiben
Anonymer Benutzer am 25.05.2007 13:09
"Dafür ist aber die soziale Verantwortung ein viel zu wichtiges Gut, um in den Strudel von Machenschaften gezogen zu werden."
Die "Wichtigkeit" dieses "Guts" existiert ausschließlich in deinem Kopf! In der Realität existiert weder die Wichtigkeit noch das "Gut" selbst!
Warum das so ist, interessiert dich wohl nicht; dann müßtest du womöglich noch deinen Idealismus über Bord werfen, der sich nichts besseres vorstellen kann, als einen Kapitalismus mit menschlichem Antlitz, anstatt ihn zu begreifen als das was er w i r k l i c h ist!
Krampf oder Klassenkampf
Kommentar von Anonymer Benutzer am 04.05.2007 17:37
"Arbeitnehmer von Alcatel-Lucent warten auf Reaktionen zu mehreren Eingaben von Netzwerk IT und vom ECID seit dem 23.3.07 und hoffen, daß die Brüsseler Beamten endlich tätig werden, um weitere Massenarbeitslosigkeit zu verhindern."
Wollt ihr nicht mal einige Banalitäten der marktwirtschaftlichen Rechnungsweise zur Kenntnis nehmen?:
Staat und Unternehmen setzen auf Beschäftigung - aber nur auf rentable!!!!- d. h. sie muß sich fürs Unternehmen lohnen (indem sie mehr bringt als der Lohn, den sie kostet).
Arbeitsplätze=Beschäftigung, die sich nicht lohnen fürs Unternehmen(Geschäft) werden gestrichen. Es ist Konsens unter den Anhängern dieser tollen Wirtschaftsweise, daß das notwendig ist, Leute nicht zu beschäftigen, die nur ihren Lohn verdienen und sonst nichts. Schließlich soll ja mehr verdient werden als der Lohn, weil das Unternehmen ja mit der Beschäftigung seinen Reichtum vermehren will.
Da ist es schon eine Dummheit, bei den Anhängern dieser Wirtschaftsweise anzubetteln, daß die "endlich tätig werden, um weitere Massenarbeitslosigkeit zu verhindern."
Sie stehen mit der staatlichen Gewalt für die Freiheit der Kalkulation, die eben so frei ist, überflüssige Beschäftigung zu unterbinden, weil es ihrem Zweck, aus ihrem Geld mehr Geld zu machen, schadet.
Ist es da nicht lächerlich, wenn einige Schlaumeyer mit ihren besseren Taschenrechnern jetzt aufschreien und von Managementfehlern palavern anstatt einfach mal festzustellen: der Zweck dieser Wirtschaft, aus Geld mehr Geld zu machen (durch Aneignung unbezahlter Arbeit) ist schlicht schädlich - sowohl für die, die noch einen Arbeitsplatz haben als auch für die "Überflüssigen". Punkt. Der Zweck muß geändert werden; die Freiheit der Kalkulation wird nicht mehr gewährt!
Siemens Desaster- Kritiker machen sich verkehrte Sorgen
Kommentar von Anonymer Benutzer am 04.05.2007 17:15
"Nur ohne die alten Seile und Böcke kann es schließlich gelingen, genügend Gärtner zum Aufräumen zu finden."
Damit der kapitalistische Garten schön blüht??????????????
"Die Probleme mit der US Börsenaufsicht SEC sind immer noch aktuell, sz vom 28.4.07, bei Siemens VDO setzt die Tarifrunde ungeahnte Energieen frei. Bei der Siemens Nokia Fusion wird über 3000 Entlassungen gesprochen. Es brennt also an alles Siemens Ecken. Zudem besteht sogar die Gefahr, daß sich Arbeitnehmer mit ähnlichen Problemen wie bei der Telekom , EADS und Alcatel-Lucent noch zusammenschließen könnten um gemeinsam gegen die fehlgelaufenen Managemententscheidungen vorzugehen bis der Ruf nach Schlichtung sogar mit Kanzlerin und ihrem qualifizierten Beraterstab immer lauter wird."
So geht es, wenn man die kapitalistische Profitlogik für in Ordnung hält: man macht sich Sorgen um die Firma: sie leidet - nicht die Betroffenen!!!!!!!!!!
Posted by der kleine muck at 2007-05-06 16:33:34
"dann mach doch mal konkrete Vorschläge, was man tun soll: 1. Streik ? 2. Demonstrationen? 3. RAF? (gibts nicht mehr, hat auch nichts gebracht) 4. was noch? bitte um konstruktive Ideen!" Gedanken zum Thema am Beispiel AEG: http://doku.argudiss.de/?Kategorie=KuA#130 http://doku.argudiss.de/?Kategorie=KuA#155
Posted by St. Florian at 2007-05-06 16:05:08
"dann mach doch mal konkrete Vorschläge, was man tun soll:
- Streik ?
- Demonstrationen?
- RAF? (gibts nicht mehr, hat auch nichts gebracht)
- was noch?
bitte um konstruktive Ideen!"
Zunächst mal muss man sich klar sein, womit man es zu tun hat. Und diese Klarheit liegt nicht vor.
Teilst du z. B. folgende Aussagen? "Wer sich im Denken der Logik kapitalistischer Rentabilitätsrechnungen unterwirft, kommt zwangsläufig auf St. Florian: er will "sich" (das Geschäft des Kapitals) g e g e n andere durchsetzen, um verschont zu bleiben. Dabei wird er nur b e n u t z t und v e r s c h l i s s e n, bis die Freiheit der Kalkulation auch ihn als zu teuer und nicht mehr rentabel - also überflüssig erklärt." oder "Der gleiche Staat, der die Freiheit der Kalkulation und somit des Eigentums in die Welt setzt und als seine heilige Kuh hütet, soll jetzt die Benützten mit Rechten ausstatten, damit nicht sie gemolken werden für das Wachstum des Kapitals sondern damit sie wohl die heilige Kuh melken dürfen??
Ziemlich naiv oder? Welche Rechte meinst du überhaupt?"
Es sollte doch darum gehen, s e l b s t zu wissen, was man zu tun hat!! Wenn ich dir sage, spring in den Rhein, dann bleibt dein Arbeitsplatz erhalten - wirst du es dann tun? Nein, weil du weißt, das das davon nicht abhängt.
Wenn ich dir sage, ohne die Systemfrage auf den Tisch zu bringen und alle Anstrengungen darauf zu verwenden, sie im antikapitalistischen Sinn zu beantworten, wirst du auf keinen grünen Zweig kommen, willst du davon nichts wissen. Warum? Weil du dir eben nicht klar gemacht hast, mit welcher Rechenweise du es hier zu tun hast und wer für ihre unbedingte Gültigkeit einsteht. Solange das nicht der Fall ist, kommen so "lustige" Vorschläge wie Mails an Merkel schicken und so Zeug. Alles Unsinn: die Politiker stehen auf diesem Wirtschaftsystem!!!
Noch eine Illusion, ein weit verbreiteter Irrtum: man könne für den Erhalt kapitalistischer Arbeitsplätze kämpfen. Kann man einfach nicht, weil die Entscheidungshoheit, ob ein Arbeitsplatz rentabel genung ist fürs Kapital, eben beim Kapital liegt. Und wenn er nicht rentabel ist, wie so soll es dem Unternehmen dann weh tun, wenn ich die Arbeitsleistung verweigere (Z. B. durch Streik), wenn der Unternehmer diese Leistung sowieso nicht haben will?
Also entfern dich mal von dem Untertanengehabe nach der Frage, was soll ich tun?
Wenn du verstanden hast, was Kapitalismus für dich bedeutet (also ich meine die Rolle, die du in ihm spielst), kannst du nur auf e i n e Antwort kommen: ....

