Die Arbeiter kapieren die Welt nicht. Gut, daß unser Freund uns aufklären kann:
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"Und weil ds ohne Streiks nicht geht, muß man auch für ein Streikrecht kämpfen, das sowohl die Lehrlinge einbezieht und durchaus auch ihre Lehrer. Also ein allseitiges Streikrecht, das gesetzlich anerkannt ist und eben auch politische Forderungen umfassen können muß.."
Ich finde den Gedanken verkehrt. Heute finden doch sowenig Streiks statt, weil in der Arbeiterschaft kein (richtiger)Begriff dieser Ökonomie vorhanden ist.
Wenn das nämlich der Fall wäre, wuerden die Arbeiter sich doch nicht um ein Streikrecht scheren. Sie wuerden es einfach tun, wenn sie es fuer nötig hielten.
Der Kampf um Rechte hingegen setzt die Anerkennung einer Herrschaft voraus, die die Rechte gewährt oder wieder einkassiert, wenn sie es fuer richtig hält. Was sollen Arbeiter dadurch gewonnen haben. Schliesslich werden sie durch die Gewalt des buergerlichen Staats mittels der Geltung des Privateigentums und der in der Gesellschaft gueltigen Parole an alle (Bereichert euch!) in ihr schäbiges Los gesteckt. Sie können sich nämlich nicht bereichern, weil sie selbst Mittel des Reichtums anderer oder aber ueberfluessig sind.

