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Betriebsratswahl 2006 bei UPS Köln/Bonn

erstellt von oops zuletzt verändert: 24.08.2008 10:05

Ver.di Betriebsgruppe informiert - Warum sind die anstehenden Wahlen so ungemein wichtig?

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

im März 2006 finden die Betriebsratswahlen statt. Der Arbeitgeber hat sein Interesse signalisiert und möchte bei diesen Wahlen Sitze im Betriebsrat für sich beanspruchen.

Die obige Frage, warum denn die Wahlen so ungemein wichtig sind, lässt sich leicht erläutern. Der Arbeitgeber hat rund 135 Mio. Euro für das Fracht West Gebäude investiert. Er muss zwangsläufig die Kosten wieder einfahren. Die beste Kostenersparnis laut Arbeitgeber sind nun mal die Personalkosten. Das bedeutet es wird am kleinen Mann gespart. Gleichzeitig möchte er mehr Flexibilität z.B. in Bezug auf Arbeitszeiten. Um seine Interessen effektiv durchsetzen zu können, versucht er mit allen Mitteln seine Leute ins Gremium zu schleusen. Er mobilisiert mit unfairen und gesetzlich illegalen Methoden seine propagierten Listen. Bei PCM’s wird Wahlpropaganda betrieben und Einfluss auf die Kolleginnen und Kollegen genommen. Diese Vorgehensweise ist von uns vehement gerügt worden. Der Arbeitgeber wurde schließlich aufgefordert diese Aktivitäten sofort einzustellen. Er reagierte unmittelbar.

Zurück zur ,vom Arbeitgeber gewünschten, Flexibilität. Auch dieser Punkt ist leicht zu beantworten. Arbeitszeitflexibilisierung ist mitbestimmungspflichtig. Um nun in dieser Thematik bestimmen zu können, muss er beim Betriebsrat das Steuer in die Hände nehmen. Ein Management gesteuerter Betriebsrat ist der Untergang für uns alle, denn er kann in solch einem Fall Euch einsetzen wie es ihm paßt. Das können und wollen wir nicht zulassen.

Die Chancen sucht der Arbeitgeber in erster Linie bei den neu Beschäftigten, denn ihnen wird der Himmel auf Erden versprochen. Eine Entfristung seines Vertrages, ein höherer Stundenvertrag oder sogar eine Beförderung. Nicht nur, dass arbeitgeberorientierte Listenführer die Rechte der Kolleginnen und Kollegen nicht durchsetzen können, vielmehr haben sie gar kein Interesse daran, denn das, was für sie relevant ist, sind ausschließlich die Interessen des Arbeitgebers.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, überlegt es Euch gut, wo Ihr am 02.03.05 und 03.03.05 Euer Kreuz setzt, denn das Resultat einer solchen Politik vom Arbeitgeber fand bereits in Fechenheim und Nürnberg statt. Dort hat der Arbeitgeber das Steuer fest in den Händen. Es gibt keinen Kündigungsschutz, da den Kündigungsanträgen ohne die Wimper zu zucken zugestimmt wird.

Wir möchten Euch informieren, damit Ihr mit klaren Gedanken an der Wahl teilnehmen könnt. Ihr könnt bei den nächsten Wahlen Eure Zukunft im Betrieb durch Euer Votum ein Stück weit selber gestalten.

- Wir wollen kein managementgesteuerten Betriebsrat ! -

Nur gemeinsam sind wir stark

Verantw. im Sinne d. Presserechts:

Günter Töpfer

ver.di. NRW-Süd

Kaiserstr. 108 53721 Siegburg

Dieses Flugblatt könnt Ihr hier herunterladen.

Artikelaktionen

Betriebsratswahl 2006 bei UPS Köln/Bonn

Kommentar von Anonymer Benutzer am 13.01.2006 18:29
Wenn ein Supervisor, Manager oder Personalmitarbeiter Dich mit kumpelhaftem Lächeln fragt, ob Du ihn in Deinen Betriebsrat wählst, ist es eine bodenlose Frechheit.

Wenn Du ihn aber tatsächlich wählst, ist es für Deine Interessen und Rechte als Arbeitnehmer/in Selbstmord!!!

UPS will, die volle Kontrolle über uns Arbeitnehmer/innen, und dazu gehört an erster Stelle, dass Supis und Manager den Betriebsrat übernehmen.

Dann kann UPS machen was es will und z. B. Kündigungen nach Lust und Laune aussprechen!

Aber das erreicht UPS nur, wenn wir diese Leute wählen.
Wo ich in der geheimen Wahl mein Kreuz setze, kann mir UPS Gott sei Dank nicht vorschreiben.

Ich bin mir hundertprozentig sicher, dass ihr UPS Kolleginnen und Kollegen in Köln/Bonn wieder dafür sorgt, dass UPS nicht kontrollieren kann.

Deswegen genießen Köln/Bonn, Gustavsburg und Stuttgart mittlerweile weltweit allerhöchstes Ansehen bei UPS Kolleginnen und Kollegen!

re: nur schwarz oder weiss?

Kommentar von siggi NN am 14.01.2006 21:09
re: nur schwarz oder weiss?
Eingeschickt von siggi um 14-01-2006 19:52:25
Zunächst einmal gebe ich Dir recht, dass es im Leben auch Grauzonen gibt, dass man nicht alles nur schwarz oder weiß sehen darf.

Doch es kann der friedvollste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.

Dies ist nicht nur ein blöder Spruch, sondern oft grausame Wahrheit.

Die Vergangenheit hat dies gezeigt und die Gegenwart zeigt dies z.B. in Frankfurt noch immer.

Wenn die verdi Betriebsräte in Köln, nicht wie ihre Kollegen in Frankfurt oder Nürnberg unter die Räder kommen wollen, müssen Sie sich mit allen Mitteln wehren.

Die Herren der Geschäftsleitung (GL) und ihre sich als hilfsbereite Kollegen oder wie auch immer tarnenden Erfüllungsgehilfen werden alles mögliche versprechen um ihre Managementliste zum Sieger der anstehenden Betriebsratswahl zu puschen.


Ich bin ein ehemaliges Betriebsratmitlied der Arbeiterunion aus Frankfurt und ging mit der Erwartung etwas erreichen zu können mein Amt an.

Anfangs bin ich Kusay, König und Cumura, wegen ihrer längerer Betriebsratserfahrung bedenkenlos gefolgt. Auch wenn ich nicht mit allem Einverstanden war.

Nachdem ich es das erste Mal wagte, nicht so abzustimmen wie es von mir erwartet wurde, hat Kusay mich unter vier Augen richtig zur Schnecke gemacht.

Als ich es mit meinem Gewissen nicht mehr vereinbaren konnte der Kündigung eines Betriebsratskollegen von verdi zuzustimmen (ich hatte allzulange die Machenschaften von Kusay, Cumura und König gedeckt), war es ganz aus und ich flog aus der Arbeiterunion raus.

Kusay und Konsorten sind vernünftigen Gründen gegenüber nicht zugänglich.

Sie sind es die nur schwarz oder weiß sehen können.

Das dürfte überall, ob in Frankfurt, Köln, Stuttgart oder Nünberg gleich sein.

Ihre Namen sind austauschbar!

Gemeinsam ist allen, daß Sie auf Kosten ihrer Kollegen Karriere machen (siehe auch die dubiose Beörderung von König).

An ihren Funktionen (Manager, Supervisoren oder Personalreferenten) könnt ihr sie in der Regel erkennen.

Warum das Ganze?

Sie sind willfährige Erfüllungsgehilfen der GL.

Das zeigt sich ganz deutlich vor allem im Personalausschuss wo alles, was die GL wünscht, abgesegnet wird.
Ob das geltendem Recht entspricht oder nicht ist dabei völlig egal.

Das ist kein Nachkarren eines rachsüchtigen ehemaligen Mitglieds der Arbeiterunion, sondern leider traurige Wahrheit.

Ihr wollt Fakten!

Ich nenne nur ein Beispiel.

Cumura als Sprecher des Personalausschusses brachte es fertig eine Änderungskündigung gegen drei Betriebsratsnachrücker, die noch unter dem besonderen Kündigungsschutz des § 15 KSchG standen, durchzupeitschen.

Das ist offener Rechtsbruch wider besseres Wissen, bleibt aber für die dafür Verantwortschaftlichen ohne folgen.

Letztlich ist es jedoch nur ein kleines Beispiel von vielen dafür was einem passieren kann, wenn man aus irgenteinem Grund das Wohlwollen der GL verliert und dies kann jedem Kollegen schneller passieren als er glaubt.

re: nur schwarz oder weiß?

Kommentar von Anonymer Benutzer am 15.01.2006 12:26
Hallo Siggi!

Das ist ja alles unfassbar! Du bist doch bestimmt nicht der Einzige, der die Machenschaften von Cumura, König und Kusay durchschaut hat - oder doch?

Was sagen denn andere Kolleginnen und Kollegen aus Frankfurt? Wie sehen es denn die anderen Mitglieder der managergesteuerten Betriebsrats-Liste von Cumura, König und Kusay?

Ich kenne die Jungs und kann mir absolut nicht vorstellen, dass solche Kleingeister, die nicht nur die Beschäftigten in Frankfurt hintergehen, sondern mit Hilfe ihrer Betriebsratsmandate auch die Firma besch..., alle täuschen können.

CGN Wie wollen die Listen Ihre Ideen umsetzen?

Kommentar von Anonymer Benutzer am 19.02.2006 22:00
Hallo liebe Kolleginnen und Kollegen,
ich frage mich seit Beginn des Wahlkampfs immer wieder...wieviel Propaganda "gegen" uns, den einfachen Wähler im Spiel war und ist. Fakt ist, egal von welcher Vereinigung wir sprechen, entweder Stimmung für oder gegen die gewerkschaftlich organisierten Listen gemacht wird. Als Wähler bin ich inzwischen vollkommen verwirrt - zumal auf der Betriebsversammlung vom 15.2. nur eine schlichte Muppet-Show veranstaltet worden ist. Versprechungen und Wunschlisten wurden gemacht...nur wie werden diese denn umgesetzt? Ich weiß nicht wen ich wählen soll. Gibt es die von der Ver.di-Seite erwähnte Managementliste denn?? Und wenn ja, welche wäre denn die?? Was ist von der Gruppenleiterliste 1 zu halten? Was steckt hinter 4, 5 und 9?? Haben sich die Verdi-Leute auf mehrere Listen aufgespalten um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen allesamt wieder in den BR zu kommen? Hat hier irgendjemand Mut sich mit mir auszutauschen?? Bloß bitte keine Wahlpropaganda!!!!
Gruß,
ein Ratloser

hi

Kommentar von Anonymer Benutzer am 21.02.2006 18:50
poste das doch mal ins Gästebuch von www.liste-1.de.vu Da kriegst du bestimmt ne Antwort.

BR-Wahl 2006

Kommentar von Anonymer Benutzer am 04.04.2006 22:58
Da muss ich ja kräftig lachen, dass diese 3 UPS-Center oder Hubs weltweit grösstes Ansehen geniesen. Man kann sich ja selber anlügen!

Ansehen....

Kommentar von Anonymer Benutzer am 04.04.2006 23:46
Kommt auf den Standpunkt an von dem man es sieht. Von Dir und deinesgleichen aus gesehen sind wir der Stachel in Eurem Fleisch. Die Mitarbeiter in manch ein anderem Center oder Hub wäre froh, wenn sie einen gescheiten Betriebsrat wie wir in Gustavsburg hätten.

ja ja

Kommentar von Anonymer Benutzer am 05.04.2006 22:03
und wie viel mitarbeiter habt ihr noch und erst am jahres ende
ihr seit gut für verdi und was macht ihr mit den arbeitsplätzen vernichten

Danke

re:ja ja

Kommentar von Anonymer Benutzer am 05.04.2006 22:43
Was habt Ihr alle nur mit Verdi? Die könnt Ihr mal am Arsch lecken.....

Verdi kommt erst dann ins Spiel wenn Kollegen mit haarsträubenden Abmahnungen und Kündigungen aus dem Betrieb gekickt werden sollen. Zumindest können wir Mitarbeiter uns in dem Fall auf Verdi verlassen.
Und der Stellenabbau? Da hat weder der Betriebsrat noch Verdi mit was zu tun. Seit wann juckt es denn den Metzger und seine Konsorten was die denken?
Was für die zählt ist Power und Leistung. Je mehr, desto besser. Und je weniger Mitarbeiter die Arbeit bewältigen, desto höher ihr Gewinn.
Wenn Deine kurzsichtige Ansprache stimmen würde, dann müsste doch Fechenheim mit seinem Verdi- freien Betriebsrat einen enormen Mitarbeiterzuwachs vorweisen, oder?
Der Leistungsdruck wächst, und er wächst sicher nicht dadurch, dass es Betriebsräte gibt, die sich in diesen Fällen hinter die Mitarbeiter stellen und ihre Interessen versuchen bestmöglich zu vertreten.
Soweit mir bekannt ist, haben wir mittlerweile nicht nur im Fahrerbereich Gastfahrer aus anderen Niederlassungen, sondern mittlerweile auch in der Abendsortierung. Stellt Verdi Mitarbeiter ein? Das wäre mir neu. Sollte eigentlich die Personalabteilung machen. Aber da ist weit und breit nichts in Sicht. Und nicht nur bei uns wie mir scheint.

re:ja ja

Kommentar von Anonymer Benutzer am 06.04.2006 10:13
Ein weiterer Punkt für die Rubrik "union busting".

Da knallt so ein Hohlkopf zusammenhanglose Parolen gegen ver.di in den Raum.

Tatsächlich hat ver.di nichts zu tun, mit den Zuständen bei UPS und vielen anderen nach dem "amerikanischen System" geführten Unternehmen, wo die Gewinnoptimierung mit dem Abschuss der gegen die Missstände kämpfenden Gewerkschafter/innen, mit unerträglicher Arbeitsbelastung, dem rausekeln langjähriger Mitarbeiter/innen usw. hochgeschraubt wird!

Gerne wird gerade bei UPS verschwiegen, dass in den 80er/90er Jahren, als man bei UPS im großen Stil und von heut' auf morgen sehr viele Manager auf die Straße setzen wollte, es die Gewerkschaftsvertreter waren, die diese Manager in Gerichtsprozessen vertraten - und zwar für die Opfer mit Erfolg!

Nein, liebe Leute!

Wie sieht es zur Zeit z. B. in der UPS Niederlassung in Frankfurt aus:

Die Arbeitsbelastung wird erhöht, indem die Arbeitszeit (Sortierspanne) sukzessive gekürzt wird, d. h., dass

1.) Dort, wo die Leute, die eh schon übermenschliche Arbeit in ca. 3 Stunden bewältigen mussten, quasi dazu getrieben werden, nun alles in 2,5 Stunden zu schaffen!

und

2.) Ein gekaufter Betriebsrat (alle freigestellten BR-Mitglieder sind Personalreferenten, Supervisoren und Manager!), der alljährlich seine UPS Aktien geschenkt kriegt, nicht nur Hand in Hand mit der Geschäftsleitung ein echt übles Spiel gegen uns Arbeitnehmer/innen treibt, sondern auch noch die Frechheit besitzt, uns mit Billigparolen wie "Das haben wir für euch erreicht: Schürzen für Mitarbeiter und Regenjacken für Zusteller..." abspeisen zu wollen.

Dass dieser Betriebsrat, der sich auch noch verlogenerweise "Die Arbeiterunion" nennt, in Wahrheit als verlängerter Arm der Geschäftsleitung uns Arbeitnehmer/innen von hinten bis vorne bescheißt, und den Arbeitgeber speichelleckermäßig mit unseren Rechten bedient, ist Fakt und hat nichts mit ver.di zu tun! Ver.di wird als Schuldiger diskreditiert, weil die wahren Schuldigen ja einen Buhmann brauchen!

Dass UPS z. B. in Frankfurt gerade bei unseren Kollegen/innen in der Zustellung zum Kahlschlag ausholen könnte, haben wir Frankfurter Zusteller vor allem einem hauptberuflichen Betriebsrat zu verdanken, der in Wirklichkeit UPS Manager ist (B. Kusay) und zudem einem Verein angehört, in dem sich Führungsleute großer Firmen ein Stelldichein liefern.

Seit 1998 treibt Manager Kusay dieses fürchterliche Spiel mit uns - und nicht ver.di!

Und wer nur ein bischen Grips hat, versteht auch Kusay's mögliche Motivation:
Kusay, ebenso wie der rest seiner Pseudo-Betriebsrats-Truppe (Supervisor Cumura, Supervisor König, Personalreferent Gnerlich...) kriegen jedes Jahr von UPS ihre Aktien geschenkt - alles klar?

Also verkrieche dich doch wieder in dein Manager-Schlupfloch und höre auf, die schlecht zu reden, denen sogar Du es zu verdanken hast, dass Du nicht schon auf der Straße sitzt - nämlich ver.di!

UPS guu-uut! Gewerkschaft schlee-eecht!

Kommentar von Anonymer Benutzer am 06.04.2006 13:43
Guckst Du:

In 2003, unionized workers earned a median weekly wage of $760, compared with $599 for nonunion workers. ...
Many highly profitable companies, such as Harley-Davidson and Southwest Airlines, work with their unions to strengthen their business.

Aus einem Artikel des Daily Herald

nein, das wollen wir nicht

Kommentar von Anonymer Benutzer am 18.01.2006 07:58
Wir wollen keinen Managementgesteuerten Betriebsrat. Um den zu bekommen werden überigens nicht nur Manager und Supervisor aufgestellt.
Wir wollen allerdings auch den alten Betriebsrat nicht mehr. Egal was ihr vorhattet, ihr habts versaut.

re: nein das wollen wir nicht

Kommentar von Harald Merges am 18.01.2006 20:12
Natürlich werden nicht nur Manager und Supervisor aufgestellt. So dumm sind die auch nicht. Die Listen werden natürlich durch jede Menge Kollegen aufgefüllt.
Dabei vergißt man denen aber zu sagen, daß nur die ersten Listenplätze für ein Betriebsratsmandat in Frage kommen.

Wer hat´s versaut? Die GL!

Kommentar von Anonymer Benutzer am 19.01.2006 17:56
Kollege, soweit ich weiß habt ihr in CGN das Glück, dass in eurem BR nicht nur willige Helfer des Managements sitzen.
Du kannst aber z.B. in Stuttgart und Gustavsburg beobachten, dass einem guten Betriebsrat, der wirklich der Belegschaft verpflichtet ist, von der Geschäftsleitung systematisch der Handlungsspielraum entzogen wird (z.B. mit einer Flut von Prozessen und der Verweigerung jedes konstruktiven Dialogs)
Was muß also unser Ziel sein? Der UPS-Führung klarmachen, dass es so nicht weitergeht - und dazu müßen eben wirksame Maßnahmen ergriffen werden. Unsere Diskussionen hier auf der Galeere bereiten diesen Kampf vor.

UPS und Betriebsräte

Kommentar von Anonymer Benutzer am 19.01.2006 19:42
UPS will Betriebsräte

1. verhindern. Wenn das nicht geht:

2. mit allen Mitteln eine direkt vom Management gesteuerte BR-Mehrheit durchdrücken. Wenn auch das nicht hinhaut:

3. verantwortungsvolle und standhafte Betriebsräte vor der Belegschaft schlecht machen, zermürben, schikanieren oder gleich feuern.

- in jeder UPS-Niederlassung, mit identischen Methoden!

eure stimme

Kommentar von Anonymer Benutzer am 24.01.2006 14:22
ich kann nur sagen damit das alles nicht passiert, sollte jeder mitarbeiter fähige mitkollegen, nicht sups o. manas, wählen.
ich für meinen teil werde meine stimme für tekin aslan abgeben, da weiß ich dass er etwas bewegen will und auf keinen fall sich auf die seite der gl schlägt...

also denkt über eure wahl nach und trifft die richtige...

KOMMT ZUR BETRIEBSVERSAMMLUNG AM 15.2.

Kommentar von Mitsuaki Ueda am 27.01.2006 08:05
Ich werde mir auf jeden Fall die nächste Betriebsversammlung in Troisdorf gönnen. Schließlich möchte ich mir die Vorstellung der einzelnen Listen nicht entgehen lassen.

versaut!

Kommentar von Anonymer Benutzer am 20.01.2006 00:55
na ja, saure Gurken sind immer noch besser als bittere Pillen und die gibt's demnächst umsonst und reichlich...

was heißt hier versaut?

Kommentar von Mitsuaki Ueda am 27.01.2006 07:43
Könnte der "Vorredner" seine Positionen bezgl. saure Gurken und bitteren Pillen bitte konkretisieren? Danke.

Jetziger BR

Kommentar von Anonymer Benutzer am 28.01.2006 21:52
Sorry Jungs, ich kann euer Misstrauen gegen einige Listen bei uns
vielleicht noch verstehen. So treten zum Beispiel in einer Liste ein Sup (Peter B. ) und ein Manager (Bernd F.) an den beiden ersten Stellen an.
Aber egal wie man die verschiedenen Listen bewerten will, der jetzige BR hat doch in vier Jahren nichts auf den Streifen bekommen!! Was haben die denn umgesetzt? Ich glaube ja immer noch, dass man mit Verhandlungsgeschick und Einfuehlungsvermoegen weiterkommt. Aber die haben doch nur ihre eigenen Interessen verfolgt und sich nicht um unsere Interessen gekuemmert. Hauptsache im BR, Kuendigungsschutz geniessen und tausend Ausschuesse bilden, damit man nicht mehr arbeiten muss. Bei uns an der Basis waren die doch schon lange nicht mehr. Ok, jetzt wo BR-Wahlen sind, trauen sie sich wieder aus ihren Loechern.
So kann es doch auch nicht weitergehen! Ich wahele jedenfalls eine Liste, der ich vertrauen kann und von der ich mir sicher bin, dass die mein Anliegen auch vertritt.

Kölner Betriebsrat

Kommentar von Anonymer Benutzer am 28.01.2006 23:35
Lieber Kollege!

Ich arbeite seit 12 Jahren bei UPS, allerdings nicht in CGN. Ich kann Dir nur sagen: Die Handlungsunfähigkeit der Betriebsräte bei UPS ergibt sich entweder daraus, dass sie "gekauft" und managementgelenkt sind, oder aber dass sie von UPS mit Klagen und Schikanen bombardiert werden.
Das Betriebsverfassungsgesetz läßt außerdem sowieso nicht viel Spielraum. Aber frag Dich mal, ob Euer jetziger Betriebsrat, dem Du Untätigkeit vorwirfst, Deiner Kündigung zustimmen oder widersprechen würde!?
Er hat mit Sicherheit keine Angst gehabt, in den letzten Jahren immer wieder zu widersprechen!
Überall, wo es UPS gelingt, eine managementgelenkte Mehrheit im Betriebsrat zu installieren, wird Kündigungen i.d.R. nicht widersprochen.
Das ist natürlich nur ein Beispiel.
Soll aber verdeutlichen: Ich kenne Eure ver.di-Betriebsräte und ihr Auftreten im Gesamtbetriebsrat.
Ich kann Dir versichern: Sie sind unerschrocken, unbestechlich und sie haben das Wohl der UPS-Mitarbeiter im Sinn.

Schöne Grüße und geh mal in Dich oder sprich die von Dir kritisierten einfach mal direkt an.

Antwort: jetziger BR

Kommentar von Anonymer Benutzer am 29.01.2006 16:51
Lieber Kollege!
Ich bin ein ehrlich arbeitender MA und habe demnach in CGN nichts zu befuerchten.
Es gibt eine Menge Kollegen, die ihre Arbeitseinstellung mal ueberlegen sollten. Ich kann dir genuegend Beispiele nennen von Kollegen im HUB, die sich fuer private Termine krank melden oder meinen, sie mussten ihren Urlaub auf fadenscheinige Art und Weise verlaengern. Und wer darf dann die mehranfallenden Arbeiten verrichten? Solche Idiioten wie ich, die meinen sie muessten fuer ihr Geld auch Arbeiten.
Ich bin natuerlich froh, wenn der BR Kuendigungen widerspricht, die nicht haltbar sind. Wenn er aber Kuendigungen widerspricht, die gerechtfertigt sind, weil die Kollegen unser Szstem gnadenlos ausnutzen und sie nur ihre Klientel bedienen wollen, dann habe ich dafuer kein Verstaendis!! Sorry, jetzt werde ich wahrscheinlich als UPS-hoerig beleidigt, aber ist meine Einstellung denn so falsch?
Viele Kolleginen und Kollegen denken genauso! Warum gibt es denn soviele Listen in Koeln? DAs kommt doch nicht von ungefaehr! Die sind doch nicht alle managementgesteuert!!

Hallo ehrlich arbeitender Kollege aus CGN

Kommentar von Anonymer Benutzer am 30.01.2006 00:17
Ich halte mich auch für einen ehrlich arbeitenden Kollegen, allerdings aus Gustavsburg. Aufgrund meiner langjährigen Erfahrung inkl. eines des massiven Stellenabbaus 1997/98 kann ich Dir nur sagen, dass es meist die ehrlich arbeitenden Mitarbeiter waren, die als erstes gekickt wurden und die wie Du auch der Meinung waren, dass sie nichts zu befürchten hätten. Auch die Manager bei UPS gehen, wenn es hart auf hart kommt, erst mal den Weg des geringsten Widerstands. Und der geringste Widerstand leisten eben diejenigen, die sich in Sicherheit wiegen, weil sie darauf vertrauen, dass ihre ehrliche und wie wir alle wissen, harte Arbeit, auch entsprechend honoriert wird. Und das ist ein Trugschluß. Als ersten die leichten Fälle, und dann kommen sie irgendwann, wenn überhaupt, mal zu den Leuten, die sich nicht alles gefallen lassen, den Kopf erhoben halten und wissen, dass auch die Manager auch nur mit Wasser kochen.
Und das passiert gerade in Gustavsburg (oder auch in Stuttgart). Da werden auch massiv gesetzeswidrige Methoden angewandt, um diejenigen aus der Firma zu treiben, die den Mund aufmachen, wenn Ihnen Ihre Behandlung nicht gefällt, wenn sie, zugegebenermaßen auch geschützt durch ihren Status im Betriebsrat, sich für die Rechte und Belange der Mitarbeiter einsetzten oder der Geschäftsleitung auch mal zeigen, dass die Belegschaft sehr wohl eine Macht ist, mit denen sie nicht umspringen können wie im 19. Jahrhundert.
Ich weiss nicht, wieso ihr soviel Probleme mit eurem BR in Köln habt und ich kann auch dessen Arbeit von hier nicht beurteilen, aber wenn sie im Gegensatz zu dem Frankfurter Betriebsrat nicht jede beliebige Kündigung einfach durchwinkt und dem Arbeitgeber auch offen für die Kollegen entgegentritt, ist das schon mal ein gutes Zeichen.
Da ihr ja anscheinend einige Listen bei der BR Wahl habt: Wenn Du wählst, dann sei so clever und such dir zumindest eine Liste mit Leuten aus, von denen Du weißt, dass sie auch in den entscheidenden Situationen die Zähne auseinanderbekommen und Dich nicht bei der nächstbesten Gelegenheit verkaufen. Von denen gibts nämlich schon genug wie man im GBR sehen kann.
Beste Grüße und viel Erfolg aus Gustavsburg an alle Listen in CGN, die sich zu Wahl stellen und nicht durch die GL haben kaufen lassen

RE: Hallo ehrlich arbeitender Kollege aus CGN

Kommentar von Anonymer Benutzer am 30.01.2006 09:58
Dem kann ich unbedingt zustimmen:

Im Frankfurter BR und im GBR, dessen Vorsitzender ein Managementmitglied aus Frankfurt ist!, befinden sich eindeutig die Abnicker der GL!

Deswegen werden in Frankfurt gerade vor BR-Wahlen gewerkschaftsorganisierte Mitglieder der konkurrierenden Listen mit unglaublichen Begründugen schnell gekündigt.

Vor allem Personalabteilung und der managementgesteuerte BR arbeiten da Hand in Hand!

Die Leittragenden sind definitiv die ehrlichen Kolleginnen und Kollegen.

Darum achtet sehr genau darauf, wen ihr in eure Betriebsräte wählt, sonst kommt ihr die nächsten vier Jahre nicht aus dem Würgegriff gekaufter BRe raus!

Ehrliche Arbeit...

Kommentar von Anonymer Benutzer am 30.01.2006 16:25
Wer bei UPS seine Arbeit gut macht hat nichts zu befürchten? Träum weiter!
Und weitergedacht: Chefs sind bei UPS diejenigen, die ihren Job am korrektesten erledigen? HAHA!
Ich will dich nicht beleidigen und ich weiß auch nicht, ob du managementhörig bist. Aber ziemlich naiv ist es schon, was du da schreibst.
Den Antworten auf deinen Beitrag habe ich nur hinzuzufügen, dass es bei den Listen v.a. auf die ersten 3 bis 7 Kandidaten ankommt. Auch auf den Managementlisten wirst du Kollegen finden, die es ehrlich meinen und sich unabhängig fühlen. Die stehen dann aber als Stimmenfang weiter unten auf der Liste und haben keine Chance in den Betriebsrat einzuziehen.

Antwort: jetziger BR

Kommentar von Anonymer Benutzer am 30.01.2006 21:13
Hallo "Kollege"

Du bist ja schon wieder da!

Auch wenn Du dieses Mal moderate Töne abspielst - und nicht wieder die ausgeleierte Platte vom großen Land usw. abspulst, ist Dein Posting ziemlich verräterisch...

Frage: Woher weißt Du denn, wenn Kollegen krank machen, weil sie "private Termine haben"?

Observierst Du sie mit bzw. für Deine Chefs?! Oder gehörst Du zu den "ehrlichen Leuten", die die Gabe haben, einem Menschen an seiner Nasenspitze ansehen zu können, ob er krank ist oder aber simuliert?!

Und noch eine Frage:

Warum gibt es in Köln so viele Listen?

Re: jetziger Betriebsrat

Kommentar von Anonymer Benutzer am 29.01.2006 13:19
Hallo Kollege!

Ich komme aus einer UPS Niederlassung, in der der Betriebsrat fest in Supervisor- und Managerhand ist.

Wir haben hier Zustände, die ich keinem wünsche:

Kündigungen werden - egal wie abstrus sie sind - befürwortet, Leute werden nicht entfristet, sondern nach maximal 2-jähriger Befristung rausgeworfen, die Supervisoren und Manager kungeln mit ihren Kollegen im Betriebsrat, der managementgesteurte Betriebsrat belügt und betrügt die Beschäftigten!

Und das sind nur einige Beispiele, die mir zeigen, wie wichtig ein managementfreier Betriebsrat wirklich für die Beschäftigten ist!

Ich arbeite lang genug bei UPS und kenne diese Supervisoren und Manager, die sich bis in den Gesamtberiebsrat festgesetzt haben, um dort die Rechte der Beschäftigten mit schwachsinnigen Betriebsvereinbarungen, Untätigkeit und devotem Verhalten gegenüber der GL quasi zu beschneiden.

Dabei bedienen sie sich selbst fürstlich aus allen Töpfen und kriechen turnusmäßig vor Betriebsratswahlen aus ihren Löchern, um a) unbestechliche Konkurrenten mit allen möglichen Methoden schnell in Kündigung zu kriegen und b) mit Horrorgeschichten und Lügen die Beschäftigten zu täuschen und unter Druck zu setzen.

Seit es in Wiesbaden, Stuttgart und Köln Betriebsräte gibt, die mehrheitlich nicht von Sups und Managern kontrolliert und manipuliert werden können, versuchen Mitglieder der Geschäftsleitung wirklich alles, um dafür zu sorgen, dass sie die Kontrolle über die Arbeitnehmervertretungen kriegen!

Nötigenfalls lügen Sups und Manager sogar vor Gericht, um konstruierte Kündigungründe durchzudrücken!

Der Verfasser von "Jetziger Betriebsrat" sollte mal in einer Niederlassung arbeiten, in der der Betriebsrat in Managerhand ist! Wetten, dass er dann begreift wie realitätsfremd er den jetzigen Betriebsrat in Köln tatsächlich sieht?

Und vielleicht respektiert er dann auch Betriebsräte, die wie in Gustavsburg und Stuttgart und Köln mit kriminellen Methoden bombardiert werden und trotzdem nicht aufhören, sich für ihre Kolleginnen und Kollegen einzusetzen.

Aber vielleicht ist es Deine Bestimmung, dass ein managementgesteurter Betriebsrat Deine Kündigung abnickt, damit er kapiert wie wertvoll sein jetziger Betriebsrat für ihn dann tatsächlich gewesen wäre.

Dann kannst Du dich zu den unzähligen Leuten gesellen, die zu recht behaupten, dass sie gerne eine zweite Chance mit einem managementfreien Betriebsrat gehabt hätten...

4 Jahre sind genug!

Kommentar von Anonymer Benutzer am 04.02.2006 14:11
ich bin schon etwas länger am flughafen wie die meisten meiner
kollegen. was in den letzten jahren an betriebsratsarbeit ab-
liefert wurde ist reine schau! bis auf die letzten wochen, hat
sich keiner von denen blicken lassen. jetzt rennen sie einem
wie wild hinterher. von hr. t. von verdi kann man auch nichts
mehr erwarten. er biedert sich nur bei seinen Gewerkschafts- mitgliedern an und verspricht das blaue vom himmel und hinterher landen dann die "gut" vertretenen bei harz IV. Egal was passsiert, neue gesichter können es nur besser machen!

4 Jahre sind genug!

Kommentar von Anonymer Benutzer am 04.02.2006 16:06
Du redest Quatsch!
Die neuen Gesichter sind entweder Leute, die noch nicht mal so lang bei uns sind, daß man sie entfristet hat oder Leute, die Vorgesetzte sind.

Die einen werden nicht übernommen, damit die Handlanger der GL nachrücken können! und die anderen treten dir während der Arbeit in den A... und grinsen dich dann frech an, wenn du dich im BR - also bei ihnen! - beschweren willst...

Kleiner Tipp: Erst denken, dann schreiben!

Hier die Bekanntgabe der Managementlisten in CGN

Kommentar von Anonymer Benutzer am 31.01.2006 13:43
Mit unter Umständen werden ca. 12 Listen zur Wahl zugelassen. Um genau unterscheiden zu können geben wir an dieser Stelle ein paar Hilfestellungen:

1.Olaf Meyer: Seit kurzem im Unternehmen. Arbeitgeberorientierter Listenvertreter. Beweggrund für seine Kandidatur ist das Anstreben einer Karrierelaufbahn bei UPS. Hier wird das Amt als Sprungbrett auf Kosten der Mitarbeiter genutzt. Die ersten Plätze auf dieser Liste sind Mitarbeiter mit befristeten Verträgen. Wenn die Verträge dieser MA nicht entfristet werden, so rutschen automatisch die nachfolgenden Supervisor, GL und andere Vorgesetzte nach. Olaf Meyer wird vom HUB Management unterstützt.

2.Lars Goldenberg: Seit kurzem im Unternehmen. Er ist Supervisor und leitet die Focus ERI Gruppen, die wie jeder weiß lediglich zum Aushebeln des Betriebsrates gegründet worden sind. Lars Goldenberg wird von der Personalabteilung unterstützt.

3.Jan Raffelt: Seit paar Jahren im Unternehmen. Er ist Gruppenleiter. Sein Beweggrund ist ausschließlich seinen Arsch zu retten. Gesetz dem Fall er kommt ins Gremium wird er zwangsläufig mit der Geschäftsleitung zusammen arbeiten müssen.

4.Tekin Aslan: Seit paar Jahren im Unternehmen. Er ist gewerblicher Mitarbeiter und hat gar keinen Beweggrund ins Gremium zu gelangen. Er wurde vom Labour Supervisor Hennig von Schnakenburg aufgefordert und unterstützt eine Liste zu erstellen. Man sollte ihm keine Beachtung schenken, weil er lediglich nur eine Marionette der Geschäftsleitung ist. Er lässt sich vor den Karren spannen.

5.Werner Stotzka: Er ist Supervisor (ex Manager).Seit Ewigkeiten im Unternehmen, daher denkt er unternehmerisch. Er wird auf Supervisor Ebene koalieren.

6.Bernd Fuhrmann & Co. : Langjährige Manager im Unternehmen, der jährlich seine Aktien kassiert. Wie soll solch eine Person die Rechte eines Mitarbeiters vertreten. Wer hat ihn schon jemals gesehen außer auf Betriebsversammlungen.

Unserer Meinung nach wird es eventuell noch mehr Listen geben. 15 Listen könnten es noch werden. Macht Euch bitte Eure eigenen Gedanken, wer Euch in den nächsten vier Jahren vertreten soll.

Gruß ein Nachdenklicher

Bekanntgabe der Managementlisten in CGN

Kommentar von Anonymer Benutzer am 31.01.2006 17:45
Werte Kollegen in CGN,
Was die Hilfestellung zu den Listen betrifft, recht interessant finde ich, bin aber der persönlichen Meinung das man wenn schon Hilfestellung gibt, dann bitte doch zu allen 12 oder evtl. 15 Listen.
Desweiteren stelle ich mir die Frage ob es nicht möglich sein sollte im Interesse der Mitarbeiter, zwischen Betriebsrat und der Geschäftsleitung, einen gemeinsamen Weg zu finden denn dieses z.Zt. stattfindende Geplänkel bringt keinem was und vielleicht bringt die jetzt neue Geschäftsleitung in CGN mehr Interesse für die Mitarbeiterzufriedenheit auf!?
Meine bisher gemachte Erfahrung sagt mir dazu das ein zufriedener Mitarbeiter wesentlich produktiver (gewinnbringender) ist und zusätzlich auch noch hinter dem Unternehmen steht und das ist doch das; vorausgesetzt ich verstehe den Sinn der ERI Umfragen richtig; was Ups anstrebt.
Gruß
Ein auch Nachdenklicher

Ein auch Nachdenklicher

Kommentar von Anonymer Benutzer am 31.01.2006 18:10
Werte Kollegen in CGN,
Was die Hilfestellung zu den Listen betrifft, recht interessant finde ich, bin aber der persönlichen Meinung das man wenn schon Hilfestellung gibt, dann bitte doch zu allen 12 oder evtl. 15 Listen.
Desweiteren stelle ich mir die Frage ob es nicht möglich sein sollte im Interesse der Mitarbeiter, zwischen Betriebsrat und der Geschäftsleitung, einen gemeinsamen Weg zu finden denn dieses z.Zt. stattfindende Geplänkel bringt keinem was und vielleicht bringt die jetzt neue Geschäftsleitung in CGN mehr Interesse für die Mitarbeiterzufriedenheit auf!?
Meine bisher gemachte Erfahrung sagt mir dazu das ein zufriedener Mitarbeiter wesentlich produktiver (gewinnbringender) ist und zusätzlich auch noch hinter dem Unternehmen steht und das ist doch das; vorausgesetzt ich verstehe den Sinn der ERI Umfragen richtig; was Ups anstrebt.
Gruß
Ein auch Nachdenklicher

managementlisten im CGN

Kommentar von Anonymer Benutzer am 31.01.2006 21:27
Frage:
Wie viele Listen haben letztes mal kandidiert?
Ist dies eine neue Taktik der GL die Macht im Betriebsrat zu übernehmen?

Diese hohe Zahl von Listen ist schon sehr verdächtig, da die GL solche Aktivitäten in der Vergangenheit zu verhindern wußte.
Der Verdacht, daß viele dieser Listen von der GL gepuscht werden ist daher leider nicht von der Hand zu weisen, ganz nach dem Motto `divide et impera` also teile und herrsche.

In Frankfurt haben zuletzt auch mehr Listen kandidiert, wobei sich dann letztlich rausgestellt hat, daß insbesondere die Liste Neumann "Pro & Contra", die sich ganz den Anstrich einer gewerkschatsnahen Liste gab, ein Anhängsel der Managementliste Arbeiterunion war.
Jedenfalls stimmt Neumann in der Regel wie Kusay & Co. ab.

Ich kann jedem Wähler nur empfehlen sich im Zweifel an das Original (ver.di) zu halten.
Nur so stellt ihr sicher, daß Euer Betriebsrat in den nächsten vier Jahren vom Management beherrscht wird.

Viele Grüße aus Ffm.

Ein Opfer von Kusay &Co.

RE: managementlisten im CGN

Kommentar von Anonymer Benutzer am 01.02.2006 17:07
Kleine aber überaus entscheidende Korrektur des Artikels "managementlisten im CGN":

Mit der Wahl einer echten "ver.di-Liste" stellt ihr sicher, dass der Betriebsrat n i c h t vom Management beherrscht wird!!!

In Frankfurt wird zur Zeit der Betriebsrat von den Supervisoren Branko Cumura und Christian König, dem Manager Betram Kusay und dem Personaler Carsten Gnerlich beherrscht.

Wir erleben durch sie und vor allem mit ihnen einen Betriebsrat, der den Namen Arbeitnehmervertretung definitiv nicht tragen sollte.

Passend wäre z. B. "Abnickerverein der Geschäftsleitung". Aber auch "Schnelle Eingreiftruppe gegen Konkurrenten" wäre nicht zu verachten...

aha

Kommentar von Anonymer Benutzer am 02.02.2006 07:12
Ist wohl nicht schwer zu erahnen, dass der Poster aus einer der anderen Listen kommt. Wie läuft das Spiel? Murat postet und Ercan antwortet? So dass man das Gefühl bekommen könnte hier wird sachlich von Mehreren argumentiert obwohl hier immer die Gleichen posten? Spaßig.
Diese Werbeplattform für die Kölner VerDi-Liste dient dem Zweck zu polemisieren und zu beleidigen. Ich will euch, Noch-BR, nur eins klar sagen: Wer denkt, dass ein Betriebsrat in jeder Hinsicht gegen die GL sein muß,... der spinnt. Schlicht und einfach. Du vertrittst Mitarbeiter indem du unter gegebenen Umständen das Beste für sie erreichst. Ihr interessiert euch da seit Jahren einen Scheiss für. Ihr blockt und verhindert und erreicht - gar nichts. Dieses Schwarz-Weiß-Denken habe ich euch schon vor Monaten angekreidet und daher war es mir einfach zu banal hier zu posten. Und da ist es wieder: Ihr kennt nur schwarz und weiß, Management und Verdi Listen, gute und böse Mitarbeiter. Ich will jetzt keine geschichtlichen Beispiele bringen wo uns solche Leute hingeführt haben, aber es ist besser wenn sie nicht all zu viel Macht bekommen.
Wie verzweifelt muß man sein um andere zu diffamieren um so Leute auf seine Seite zu bekommen? Hetzt weiter anonym und bringt damit noch mehr Schande über die Tradition des BR und fairer Wahlen. Spaltet weiter die Mitarbeiter und bringt Aggressionen ins Spiel - Armselig seit ihr und abgewählt gehört ihr!

In der Hoffnung euch bald wieder in der Nähe der euch so verhassten Pakete zu sehen!

Onkel Dodo

Re: aha

Kommentar von Anonymer Benutzer am 02.02.2006 09:55
Hallo Onkel Dodo!

Wieder einmal liegst Du mit Deinen Behauptungen und Spekulationen völlig daneben:

Tatsächlich sind die, welche auf Deine sonderbaren verbalen Auswüchse antworten nicht die von dir genannten Kollegen - ja noch nicht einmal aus CGN!

Schnalle endlich, dass Deine Argumente von viel mehr Leuten gelesen und nötigenfalls kommentiert werden! Verstehe bitte, dass auch andere Leute beurteilen können, was Du in Wirklichkeit für einer bist!

Onkel Dodo, es ist schon krankhaft, wie blind Du doch bist bzw. dich gibst.

Seit jeher versuchen nichtkäufliche, nicht dem UPS Managment hörige Betriebsräte den Schutz der UPS Beschäftigten zu sichern. Immer, wenn es für bestimmte Mitglieder des UPS Managments aufgrund ihrer vielfachen rechtswidrigen Praktiken eng wird, zeigen sie schnell mit dem Finger auf die Gewerkschafter und jammern: "Die haben Schuld, dass wir euch treten müssen!".

Zusätzlich kriechen Leute wie "Onkel Dodo" aus dem Zauberhut und rufen Ähnliches wie: "Mir geht es gut! Ich habe nichts zu befürchten, wenn mein Betriebsrat ein Supervisor oder Manager ist!"

Onkel Dodo, dass Du nicht unbedingt mit besonderer Intelligenz gesegnet bist, ist mir aus Deinen vergangenen Entgleisungen noch gut in Erinnerung.

Dass Du aber offensichtlich in den letzten Monaten nicht an dir gearbeitet hast, dich nicht gebessert hast, sondern immernoch die alte Platte spielst ist Besorgnis erregend!

Grüße aus Frankfurt!

Dachte, der Dodo sei längst ausgestorben

Kommentar von Anonymer Benutzer am 02.02.2006 16:15
Dein ermüdendes Gesülze, Dodo, ist eigentlich schon nicht mehr kommentierbar. "Faire BR Wahlen" bei UPS... da wird klar, dass du Dinge schreibst, von denen du weißt, dass sie gelogen sind. Das (und deine Propaganda, die in anderen Niederlassungen fast identisch klingt)wiederum zeigt, dass du dem UPS-Management angehörst oder angehören möchtest.
Nutze also die vielfältigen Möglichkeiten (PCM, bezahlte Propagandatätigkeit im Betrieb, bei UPS kopierte und vom Div.Manager abgesegnete Flugblätter usw.) die du hast, um Murat, Ercan und die anderen aufrichtigen Menschen im BR zu verunglimpfen.
Hier auf der Galeere haben notorische Lügner und UPS-Manager (ich hab mich gerade wiederholt, sorry) jedenfalls nichts zu suchen.

Befristete Mitarbeiter im Betriebsrat

Kommentar von Anonymer Benutzer am 02.02.2006 11:22
Zitat: Hier die Bekanntgabe der Managementlisten in CGN

1.Olaf Meyer: ... Die ersten Plätze auf dieser Liste sind Mitarbeiter mit befristeten Verträgen. ....

Das kann doch nicht wahr sein!

Ohne diese Mitarbeiter in irgenteiner Form diskreditieren oder diskriminieren zu wollen, befristet Beschäftigte haben im Betriebsrat von UPS nichts verloren.
Erst wenn ihre Verträge entfristet worden sind, können sie sich ohne wenn und aber ihren Aufgaben als Betriebsrat widmen.

Sie sind schlicht und einfach nicht unabhängig in ihren Entscheidungen, da jederzeit ihr persönliches Damoklesschwert über ihnen hängt:
Entweder sie zeigen striktes Wohlverhalten gegenüber der Geschäftsleitung oder ihr Vertrag wird nicht verlängert.

Dies ist bei UPS leider keine düstere Fiktion sondern traurige Realität.

Niemand sollte einen befristet Beschäftigten dieser Gefahr aussetzen.
Tut er es wie Olaf Meyer dennoch, so läßt dies nur zwei Möglichkeiten offen.
Entweder er ist so naiv und gefährdet seine Kollegen unwissentlich oder er wird wie vom Schreiber des Beitrags durch die Geschäftsleitung protegiert.
In beiden Fällen kan ich ihm kein Vertauen schenken.

RE: Befristete Mitarbeiter im Betriebsrat

Kommentar von Webmaster am 02.02.2006 15:20
Die Schweinerein, die sich Mitglieder des UPS Managements ausdenken, um die Arbeitnehmervertretungen zu beherrschen, erinnern stark an Methoden der Church of Scientology.

Auch da wird angestrebt, "verdiente Sektenmitglieder" mittels COS-Fußsoldaten in die neuralgischen Positionen von Wirtschaft und Staatsgewalten (Politik, Gerichte und Polizei) zu infiltrieren.

So wie bei CGN befristete Mitarbeiter bei den BR-Wahlen als Management-Fußvolk herhalten müssen, damit letztendlich die in den Startlöchern befindlichen "verdienten Arbeitgebermitglieder" nachrücken können, ist doch ähnlich - oder?

Dass man die Praktiken und Methoden von UPS und dem Sektenkonzern Scientology durchaus miteinander vergleichen darf ist übrigens gerichtlich erlaubt!

Warum wohl? ...Hat Scientology seine Sektenmitglieder schon in Schlüsselpositionen der UPS?

Wer weiß mehr darüber?

Scientology

Kommentar von Anonymer Benutzer am 08.02.2006 09:31
Das wäre der absolute Hammer!!!

WAS IST DAS BITTE FÜR EINE HILFE???

Kommentar von Anonymer Benutzer am 07.02.2006 04:47
na leutz bleibt mal bei den Tatsachen...... Church of Scientology ich denke mal das gehört nicht zum Thema...


Ich denke Ihr wollt einen BR der nicht nur redet sondern handelt..... selbst reden die Schreiber hier von Wirren Dingen die nichts mit dem Thema zu tun haben.....



So nun zu der Hilfestellung... Es ist eine SAUEREI!!!... Ich bemerke hier das andere Listen schlichtweg schlecht gemacht werden... Heute habe ich vor der Arbeit son gelben Zettel bekommen von der Alternativen oder sowas.... da wird auch beschrieben wie schlecht die anderen sind.... sogar auf der Tafel, auf der sich die Kandidaten eigentlich vorstellen sollten werden nur die anderen Listen schlecht gemacht.... nur wenige distanzieren sich davon und bleiben SACHLICH!!!



schlecht machenWas ist das bitte für eine Hilfe und der Umgang miteinander.

Kommentar von Anonymer Benutzer am 07.02.2006 12:56

Ich fände es auch besser, wenn man bei der Wahlwerbung fair miteinander umgehen würde.
Aber es liegt nun einmal in der Natur eines Wahlkampfes, die jeweiligen Gegner schlecht zu machen. Das ist bei der BR-Wahl genauso wie in der großen Politik. Es wird versucht den Gegner mit allen Mitteln den Gegner zu bekämpfen.

Da werden Gerüchte gestreut, Kollegen werden verunglimpft bis hin zur Verleumdung.
Letzters kann man nicht gutheißen, ist aber leider so.
Da gibt es da kaum jemanden den man davon freisprechen kann.

Laßt Euch davon nicht beeinflussen. Blendet das alles bei Eurer Wahlentscheidung aus.

Ihr müßt aus der Wahlwerbung und den Wahlprogrammen vielmehr die richtigen Informationen herausfiltern.
Viele Forderungen in den Wahlprogrammen gleichen sich bei den vielen Listen, daher ist dies nicht leicht.
Papier ist geduldig und Forderungen kann schließlich jeder aufstellen.

Wie erkennt man also diese Informationen?

Man muß nach objektiv nachprüfbaren Tatsachen suchen.
Und genau hierin liegt die Hilfestellung.

Schaut Euch die Kandidaten und vor allem ihre Funktion in der Firma genau an.

Stellt Euch die Frage:

Welcher Kandidat setzt sich im Zweifelsfall für mich ein?

Welcher Kandidat ist erpressbar?

Welche Listen werden von welchen Kandidaten dominiert?

Wird ein Supervisor oder Gruppenleiter mich im Zweifelsfall vor Abmahnung, Kündigung oder Mobbing durch ihre
Vorgesetzte schützen?

Wird ein Gruppenleiter den Mut aufbringen sich gegen seinen Vorgesetzten zu stellen?


Vorurteil! Vorurteil!
schallt es mir aus dieser Ecke entgegen.
Das kann ich nicht entkräften.
Natürlich gibt es auch in den Reihen der Gruppenleiter integere Leute.
Kein Zweifel.
Und dennoch diese Fragen müssen erlaubt sein.

Was ist das bitte für eine Hilfe und der Umgang miteinander.

Kommentar von Anonymer Benutzer am 07.02.2006 14:07
Ich fände es auch besser, wenn man bei der Wahlwerbung fair miteinander umgehen würde.
Aber es liegt nun einmal in der Natur eines W