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UPS CGN: Eure ver.di Betriebsgruppe informiert

by oops last modified 05.04.2008 10:01

Wie sicher sind befristete Arbeitsverträge in unserem Unternehmen in den ersten zwei Jahren?

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

UPS -United Parcel Service- präsentiert sich nach außen hin gerne als ein sehr soziales Unternehmen. Wer kennt wohl den Paketgiganten nicht - mit einem Reingewinn von 447 Mio. $ und einer Umsatzsteigerung auf 13,4 Mrd. $ in 2007 (Auszug aus dem Internet).

Wir alle kennen UPS und seine Ideologie.

Um die oben gestellte Frage aufrichtig beantworten zu können, bedarf es einiger Erläuterungen.

Während unserer Laufbahn bei UPS haben wir alle immer zu hören bekommen, dass wir bei UPS eine große Familie sind. Unsere Unternehmensphilosophie besagt:

"Wir behandeln unsere Mitarbeiter fair und ohne Bevorzugung. Alle Manager und Supervisor müssen die Leistungen der Mitarbeiter ihrer eigenen Arbeitsgruppe anerkennen. Unsere bestehenden Programme sollen sicherstellen, dass verdiente Mitarbeiter eine angemessene Anerkennung für ihre Leistungen erhalten."

Weiterhin heißt es, dass die Mitarbeiter unser „ Höchstes Gut“ seien. Diese Scheinwelt wird durch die harte Realität durchkreuzt. An dieser Stelle sei ein aktuelles Beispiel genannt:

Es geht um drei Kollegen aus dem Bereich Truck Unload Fracht West, die in einem befristeten Arbeitsverhältnis stehen und deren Leistung in der Operation überdurchschnittlich, ja sogar hervorragend ist. Dies zumindest nach Meinung der zuständigen Vorgesetzten. Auch bei den Bewertungen liegen sie im oberen Bereich. Hinzu kommt, dass sie während ihres befristeten Arbeitsvertrages keine Abwesenheit aufweisen, also auch im Punkto Zuverlässigkeit glänzen.

Diese Mitarbeiter haben uns ver.di Betriebsräte aufgesucht und uns ihr Problem geschildert. Ihr Arbeitsvertrag wird nicht entfristet. Nach ihrer Meinung habe das mit einem Diebstahlsdelikt aus vergangener Zeit zu tun. Da jedoch in dieser Thematik die LP Abteilung die dafür verantwortlichen Mitarbeiter überführt hat, besteht kein Grund mehr andere Mitarbeiter darunter leiden zu lassen. Der Bereich des Truck Unload soll peu a peu ausgewechselt werden, heißt es.

Da keine stichhaltigen und fundierten Beweise existieren, die eine solche Verfahrensweise rechtfertigen, ist es uns sehr schleierhaft, wieso solche vorbildlichen Kollegen unser Unternehmen verlassen müssen.

Mitarbeiter, die zwei Jahre um ihre Verträge bangen, die sich stark gemacht haben für das Unternehmen, werden buchstäblich wie eine heiße Kartoffel fallen gelassen.

Das Ergebnis nach 2 Jahren UPS lautet:

Die geforderte Gemeinschaft und Kollegialität wird diesen Kollegen nun vorgeworfen, ihr vorbildlicher Einsatz für das Unternehmen wird nicht anerkannt, die soziale Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern und ihren Familien hat auch in diesem Fall für UPS keine Bedeutung!

UPS stellt befristet ein und macht damit den Mitarbeiter mundtot, aber selbst wenn alle Forderungen erfüllt werden, behält sich UPS vor nach Gutsherrenart zu entscheiden!

Mit welchen Maßnahmen möchte UPS uns jetzt noch glauben machen, dass wir die Mitarbeiter das Höchste Gut sind?

Wir ver.di Betriebsräte sind nicht mundtot zu machen, wir sprechen aus was euch am Herzen liegt!

Wir machen uns stark für eure Rechte, gegen Ungerechtigkeit und Willkür!

V.i.S.d.P. Günter Töpfer ver.di.e.V. NRW-Süd Endenicher Str.127 53115 Bonn

Wilms und Socha

Posted by Anonymous User at 04.04.2008 08:36
Zwei Lichtgestalten dei der Erledigung von Schmutzarbeiten. Gerichtsbekannt und im Blickfeld der Öffentlichkeit. Für beide ist UPS sehr wichtig, denn kein seriöses Unternehmen würde sie einstellen, schon gar nicht im Management. Ich glaube, dass beide eine sehr ausgeprägte, kriminelle Energie haben. Dabei hatten sie bei der Suche nach einer entsprechenden Spielwiese das Glück, nicht ins Ausland ausweichen zu müssen, sondern fanden hier in Deutschland UPS, wo sie ihren Energien frauen Lauf lassen können, und für ihre Taten sehr gut bezahlt werden. Für beide dürfte aber, weil der Druck immer größer wird, in Köln bald Schluss sein. Die sind für UPS ausgebrannt, weil in der Öffentlichkeit bloßgestellt. Soweit geht die Loyalität für Rechtsbrecher bei UPS nicht - kann sich UPS nicht mehr leisten...

"Loyalität"

Posted by Anonymous User at 11.04.2008 18:14
" Der Feind liebt den Verrat und nicht den Verräter"

und ist der Verräter erstmal aufgeflogen, wird er seines Amtes enthoben.. höhö

Kann sich UPS nicht mehr leisten?

Posted by Anonymous User at 12.04.2008 20:01
Also das gesamte Management wird ausgewechselt? Auch die Nazionkels, die notorischen Lügner vor Gericht, die Berufsmobber und die hauptamtlichen Unionbuster? Mag ich irgendwie nicht recht glauben. Der Laden wird schon noch einige Zeit so weiter laufen wie bisher. Es wird an dem Druck liegen, den die ehrlichen UPSler aufbauen, ob sich etwas ändert.

Re: Kann sich UPS nicht mehr leisten?

Posted by Anonymous User at 13.04.2008 07:36
Es wird der Weg des geringsten Widerstandes gegangen, was bedeutet: UPS wird vor allem die angehen, die zu laut geklappert haben, als sie die vielen Rechtsbrüche begangen haben. Schürfeld übernimmt keine leichte Aufgabe, hat aber den entscheidenden Vorteil, daß er die "Altlasten" ruhigen Gewissens zum Schutz unserer Firma zum "abschießen" kann...

Ob sich das System ändert, glaube ich nicht, denn es geht ja darum, die Mitbestimmungsrechte der Beschäftigten bei UPS auch hier in Deutschland so gut es geht zu untergraben, und da bekommt der Schürfeld wie auch Reineke seine Order aus den USA.
Es sind nunmal keine echten Entcheidungsträger, sondern Marionetten mit einem ungewöhnlich kleinen Handlungsspielraum.
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