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Betriebsversammlungen

erstellt von oops zuletzt verändert: 23.08.2008 08:51
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  • Betriebsversammlungen

    Abgeschickt von oops am 21.month_jun.2006 22:48
    Am Donnerstag, den 22.06.06, findet in der Niederlassung Gustavsburg die Betriebsversammlung des 2. Quartals statt. Seit 10 Jahren mal wieder eine, die gegen den erbitterten Widerstand der Geschäftsleitung während der Arbeitszeit stattfindet. Aufgrund der 3 Schichten im Gebäude findet die Betriebsversammlung jeweils als Teilversammlung zu Beginn der Preload- Schicht um 4:45 Uhr, Der Zusteller um 8:00 Uhr und der Reload- Schicht um 17:00 Uhr statt. Wie nicht anders zu erwarten hatte der Arbeitgeber, wie schon bei der ersten Betriebsversammlung 2006, versucht, deren Abhaltung während der Arbeitszeit zu verhindern und eine einstweilige Verfügung vor dem Arbeitsgericht Darmstadt eingereicht. Die wurde heute verhandelt und, ebenfalls wie erwartet, von der zuständigen Richterin abgewiesen. Bei der Verhandlung zur einstweiligen Verfügung zum Verhindern der Betriebsversammlung im ersten Quartal 2006 (übrigens bei der gleichen Richterin) konnte in letzter Minute noch ein Vergleich erzielt werden, die Versammlung nicht während der Arbeitszeit abzuhalten, sondern an einem Samstag für 90 Euro brutto sowie Getränke für die Teilnehmer und für An- und Abreise 0,27 Cent je gefahrenen Km. Diesmal hatte sie wegen des erneuten Streits um die Betriebsversammlung die Faxen dick. Nachdem von Seiten der Gechäftsleitung nur noch 70 Euro brutto angeboten wurden (in 2004 und 2005 wurden noch 65 Euro netto bezahlt), hat der Betriebsrat die Belegschaft darüber informiert, dass für ihn die 70 Euro für die Freizeit der Kollegen nicht akzeptabel sind und von Seiten der Geschäftsleitung bedauerlicherweise auch nicht mehr verhandelbar waren. Die Betriebsversammlung wurde daraufhin, wie vom Gesetz auch vorgesehen, während der Arbeitszeit angesetzt. Die Geschäftsleitung hat zwar kein Geld für eine angemessene Bezahlung einer Betiebsversammlung außerhalb der Arbeitszeit, aber anscheinend immer noch genug, um einige Dutzend Kollegen aus Niederlassungen der Republik zum Ersatz für die an den Teilversammlung teilnehmenden Kollegen nach Gustavsburg zu karren, teilweise verbunden mit deren Übernachtungen und einer riesigen Notfallplanung, damit die Pakete korrekt sortiert und zugestellt werden können. Das alles hat nichts mehr mit vernüftigem Managemet zu tun, dass darauf ausgelegt ist, Gewinne zu erzielen. Für den Aufwand, den unserer Arbeitgeber durch seine starre Haltung betreibt, hätten sie eine Betriebsversammlung an einem Samstag durchführen können, jedem teilnehmenden Mitarbeiter 300 Euro zahlen können und trotzdem noch Geld gespart im Gegensatz zu der Aktion, die morgen stattfinden wird. Was mich interessieren würde: Wie sieht es in anderen Centern aus? Gibts es bei euch Betriebsversammlungen? Wenn ja, wann und wie oft finden sie statt und wie werden sie vergütet? Seid Ihr zufrieden damit? Vielleicht gibt es ja einge Meinungen dazu. Beste Grüße an alle von den Galliern aus Gustavsburg :)
    • Re: Betriebsversammlungen

      Abgeschickt von oops am 24.month_jun.2006 07:54
      Wie es tatsächlich mit der Mitarbeiterzufriedenheit aussieht, zeigt uns die wohl einzige derzeit nicht vom Management beeinflußte Betriebsversammlung in Gustavsburg. Die Mitarbeiter sprechen ihre Probleme offen an und müssen nicht befürchten, dass da schon ein linkischer Vorgesetzter die Namen der kritischen Leute in seine Abschussliste einträgt. Und weil der so genannte Leiter für Arbeit und Soziales, Herr Betz, mittlerweile bei ArbeitsrichternInnen vermutlich als eine Art "UPS Ritter der traurigen Gestalt" angesehen wird - immerhin sind seine Kapriolen gegen unsere verfassungsmäßigen Rechte wie ein ständiges Anrennen gegen Windmühlen, lässt sich die GL etwas neues einfallen, um UPS Beschäftigten mittels Kausalbestrafung zu zeigen, wer die Peitsche schwingt: Kontruktiv zusammenarbeiten kann man nur mit gekauften Betriebsräten! Die gesetzeskonformen Arbeitnehmervertretungen müssen egal wie weg! Welche Taktik aus dem Handbuch des Union Busting? Niederlassungen, in denen die Arbeitnehmervertretungen von Managementangehörigen manipuliert werden wie Frankfurt kriegen mehr Volumen aufgedrückt. das macht sich aber in den Reports ja besonders gut - mehr Produktivität (pph). Andere Center geben ihre Zusteller ab. Auch dort wie die Produktivität somit in unerträgliche Höhen gehievt, denn die anderen Kolleginnen und Kollegen bekommen einfach "ein paar" Stopps mehr in ihre Autos geschoben! Als Grund wird den noch höher belasteten Mitarbeitern dann auch noch verkauft, dass ver.di Betriebsräte dem Unternehmen UPS schaden wollen. Man möge bitte vor allem daran denken, wenn die nächsten BR Wahlen anstehen. Es stimmt schon: Zu viele der Angehörigen des deutschen UPS Managements schaden permanent unserem Unternehmen. Aber was will man machen? Leute, die das Potential haben, wollen nicht, und dann muss UPS gezwungenermaßen solche Leute wie Betz & Co. nehmen...
    • Re: Betriebsversammlungen

      Abgeschickt von oops am 22.month_jun.2006 13:30
      Bei uns in Frankfurt fand die letzte BV am Samstag, dem 10.06.2006, statt. Da die Versammlung von einem managementgesteuerten Betriebsrat durchgeführt wird, achtet der BR schon bei der Bekanntgabe des Termins peinlich genau darauf, dass kritische Mitarbeiter nach Möglichkeit nicht dort auftauchen. Deswegen kamen auch nur etwa 40 Leute, Managementmitglieder nicht mitgezählt. Interessant war, dass die 3 ver.di-Betriebsräte nicht anwesend waren (davon 2 Ersatzmitglieder, denn die originären ver.di-Betriebsräte haben zwar ihre Kündigungsschutzklagen erst- bzw. zweitinstanzlich gewonnen, werden aber vom Arbeitgeber nicht in den Betrieb gelassen). Der Betriebsratsvorsitzende und Versammlungsleiter, Supervisor Branislav Cumura, der mit seinem Betriebsratsgremium (immerhin von 15 Mitgliedern 10 aus Personalabteilung, Supervision und Management!) die rechtswidrigen Abmahnungen und Kündigungen (so zeigen es die Urteile des AG und LAG)seines Managementkollegen, dem famosen Herrn Betz, anstandslos absegnet, konnte sich natürlich nicht die dümmliche Frage verkneifen, wo denn die ver.di-Betriebsräte wären. Vielleicht sollte dieser Seitenhieb den Anwesenden etwas suggerieren? Wollte Supervisor Cumura etwa den Leuten erklären, dass ihre Belange von den ver.di-Betriebsräten nicht ernstgenommen werden? Oder wollte der managementgesteuerte Betriebsrat die Anwsenden auf eine falsche Fährte locken und die Spuren der rechtswidrigen, von ihm und seinen willfährigen HelferInnen im BR abgenickten Kündigungen von ver.di-Betriebsräten verwischen? Nicht nur Supervisor Cumura hat sich uns gegenüber ja bereits als eifriger Besucher der netzwerkit.de geoutet. Hat er nicht die Leute, die hier schreiben als "Verbrecher" bezeichnet und von einem ver.di-Betriebsrat verlangt, man solle ihm Namen nennen? Und was will Herr Cumura mit Namen? Reicht es ihm nicht, zu erkennen, dass Rechtswidrigkeiten seitens bestimmter UPS Managementmitglieder und vermutlich gekaufter UPS BetriebsräteInnen nichtmehr unter dem Deckmantel der Verschwiegenheit gehalten werden können und selbstverständlich über entsprechende Kanäle an die Öffentlichkeit gelangen? Als eifriger Besucher kann sich Herr Cumura hier ruhig zu Wort melden. Vielleicht nicht so drastisch wie er es gerne tut, wenn er im Betrieb den Oberkäse rausbaumeln läßt und bei so genannten Personalgesprächen, nicht vom Opfer gewünscht, den zum Abschuss freigegebenen Mitarbeitern als "Betriebsrat ihres Vertrauens" offensichtlich in den Rücken fällt. Bitte mit etwas A... in der Hose, Herr freigestellter Betriebsrat Supervisor Cumura! Ansonsten war die BV selbstverständlich ein Heimspiel des UPS Managements, denn managementdominierter Betriebsrat, Personalmanager und Operationsmananger haben ja alle eins gemeinsam: Sie sind aus dem Management. Lustig war, dass der Betriebsrat und der GBR-Vorsitzende, Herr Christian König, bekannt gaben, dass man dem UPS Manager Betram Kusay in der frankfurter Niederlassung die Sparte Wirtschaftsausschuss nebst Freistellung übertragen hatte. Dafür wurde der Personalausschuss auf 3 Leute reduziert. Der PA soll nur noch bestimmte (unwichtige?) Personalmaßnahmen bearbeiten. Der Betriebsrat besteht zum größten Teil aus völlig fachunkundigen Leuten, die vermutlich lediglich abzunicken haben, was ihnen die Drahtzieher (Personalreferent Gnerlich, Supervisor Cumura, Supervisor König und Manager Kusay) befehlen. Um die anderen (wichtigen wie z. B. möglichst geräuschlose Beseitigung von engagierten, unbestechlichen ver.di-BetriebsrätenInnen?) Personalmaßnahmen will sich zukünftig der Betriebsratsausschuss kümmern, in dem - na, wer weiß es? Richtig! - die engen Vertrauten, allseits "konstruktiv mit der GL zusammen arbeitenden" (Zitat Herr Betz) "Pseudo" Betriebsräte sitzen. Ein Indiz für die Vetternwirtschaft eines korrupten, BR-Wahlen manipulierenden Kerns im UPS Betriebsrat Frankfurt? Jedenfalls spielten sich die Herren die Pässe butterweich zu. Alles eitel Sonnenschein. Mörderische Arbeitsbelastungen, Mobbingattacken gegen engagierte Mitarbeiter, hauptberufliche, von der Geschäftsleitung gesponsorte Pseudo-Betriebsräte, die sich geradezu grotek ihre Freistellungen zuschieben: Alles kein Thema für die paar anwesenden gewerblichen Mitarbeiter, die sich eh nicht trauen, gewisse Ungereimtheiten laut zu hinterfragen, weil wir in Frankfurt schon oft genug erfahren haben, was mit Leuten gemacht wird, die bei der BV berechtigterweise etwas kritischere Töne anstimmen: Bei nächsten BV sind sie nicht mehr im Betrieb... Essen und Trinken waren okay, was nicht verwundern sollte, denn immerhin lässt es sich die Managerriege aus Personal, Operation und Betriebsrat gerne etwas kosten, wenn ein paar Beschäftigte stillschweigend ihrer Inszenierung lauscht! Aber trotzdem kein feudales Gelage: "Keep'm hungry and stupid!" Die Bezahlung liegt etwas höher als in den Niederlassungen Gustavsburg und Stuttgart, was ja auch kein Problem sein sollte, denn der Pseudo-Betriebsrat und Sprecher im frankfurter Wirtschaftsausschuss, Manager B. Kusay, wird mit der GL bestimmt schon "verhandelt" haben, wie man das bis zur nächsten BV (Beschäftigtenverarsche?) wieder "reinholen" kann. Vielleicht werden dafür ein paar langjährige Mitarbeiter, die aufgrund ihres Alters nichtmehr so "belastbar und flexibel" sind, vom betriebsratenden Personalsupervisor gebeten, schnell den Aufhebungsvertrag zu unterschreiben, bevor er die Kündigung vormittags als Personalreferent formuliert und bei der nächsten Personalausschusssitzung als Betriebsrat abnickt! Ich habe die anwesenden BetriebsräteInnen der Managerliste beobachtet und mich vor ihnen schlichtweg geekelt. Die meisten von ihnen unterstützen seit Jahren bei uns in Frankfurt den harten Kern ihrer Management-BR-Liste und schauen entweder tatenlos zu, wenn die Supervisoren und Manager ihrer Liste sich die Freistellungen zuschieben oder mischen tatkräftig mit, wenn es darum geht die unbedarften Mitarbeiter mit Lügen und Fehlinformationen zu füttern. Da ist die Kollegin, die bei den BR-Wahlen im Minirock und mit Augenklimpern die sch...gesteuerten Kollegen um deren Stimme bittet. Eine der wenigen türkisch stämmigen Leute, die sich voll und ganz denen verschrieben hat, die nicht nur mit Leuten wie dem Supervisor Dede "konstruktiv" zusammen arbeiten und lauthals tönen, dass die Türken im kölner, stuttgarter Betriebsrat angeblich UPS schaden wollen. Ich frage mich, ob sie eine Überzeugungstäterin ist oder ganz einfach nur dumm ist. Egal, denn sie kann sich nicht von der Schuld freisprechen, einem Gremium anzugehören, das vermutlich ohne mit der Wimper zu zucken unzähligen Menschen aus purem Eigennutz geschadet hat. Oder der Pseudo Gewerkschafter (so etwas gibt es natürlich auch!), der alljährlich eine ver.di-Betriebsratsliste gründet und sich unter Mithilfe des GBR-Vorsitzenden der Gewerkschaft als ver.di-Liste anbiedert. Auch er unterstützt seit Jahren das miese Treiben seiner "BR Vorgesetzten" - natürlich nicht ohne Gegenleistung! Und da sitzen die frischen Supervisoren aus Personal und LP, die im Betriebsrat wohl ein Sprungbrett für ihre UPS Karriere wittern. Alle zum Schweigen verdonnert. Kann man von solchen Leuten tatsächlich erwarten, dass sie ein solch verantwortungsvolles Amt eines Arbeitnehmervertreters im Sinne des Betriebsverfassungsgesetzes ausüben? Und da sitzt der Kollege aus der Zustellung, der in seinem vorherigen Berufleben Polizist gewesen sein soll. Jetzt ist er seit Jahren ein Mitglied der managementgesteuerten Betriebsratsliste, deren Mitglieder wegen vielfacher Wahlvergehen mehrmals vor Gericht standen. Auch er hat immer die Hand gehoben, wenn es darum ging, die rechtswidrigen Kündigungen von BR-Kollegen abzunicken. Wie wäre seine Karriere als Polizist verlaufen...? Und über allen schweigend und sehr aufmerksam wachend, der UPS Manager, der gleichzeitig hauptberuflicher Betriebsrat ist. Wiedermal haben ihm seine hörigen BR-Listen-KollegenInnen eine Freistellung geopfert, die er aber allenfalls nebenberuflich ausübt, denn hauptberuflich ist er Abteilungsleiter für "Public Affairs" und kümmert sich um Geschäftsanbahnungen und Kontakte zu Politikern. Einem Kollegen, der als beliebter ver.di-Betriebsrat rechtswidrig gekündigt worden war, und dessen rechtswidrige Kündigung dieser UPS-Manager und hauptberufliche Pseudo-BR zugestimmt hatte, wurde von diesem Typen, den UPS Öffentlichkeitsarbeit machen läßt, als Hartz-IV Schmarotzer beschimpft! Da läuft es einem kalt den Rücken runter, wenn man bedenkt, daß so einer unser Firmenimage der Prominenz aus Wirtschaft und Politik verkaufen soll! Andereseits kann ich mir aber kaum vorstellen, dass diese Leute nicht schnell raffen, was ihnen da für einer vorgesetzt wird... Mein Eindruck zur Betriebsversammlung bei UPS Frankfurt: Alles in allem eine eher für die Galerie inszenierte Veranstaltung mit managementgesteurtem Betriebsrat und sehr geringer Beteiligung der Beschäftigten! Ist aber kein Wunder, denn wer möchte schon seinen Samstag vergeuden. Geld ist nicht alles und Essen schmeckt zuhause besser!8)
    • Re: Betriebsversammlungen

      Abgeschickt von oops am 22.month_jun.2006 14:32
      Betriebsversammlung UPS Nürnberg Eingeschickt von Anonymous User um 27-05-2006 16:05:08 Immer wieder schön. Diesmal eine Stunde, darunter ein Vortrag der AOK über gesundes Trinken. Vortrag Geschäftsleitung: Fehlanzeige. Hagl und Sobczak waren zwar da, hatten es aber nicht nötig der Belegschaft gerecht zu werden und sagten nichts. Tobias Dede erzählte was von der nächsten Betriebsversammlung im Herbst (Oktober/November)! Wenn das kein Versprecher war oder das Betr.VG letzte Nacht geändert worden ist, scheint da schon wieder der Wille durch, das Gesetz zu brechen. Spaß pur am Samstag nachmittag! P.S.:In Nürnberg gibt es für die samstäglichen Betriebsversammlungen derzeit € 58.- brutto. Wieviel ist es denn nun in Frankfurt?
    • Re: Betriebsversammlungen

      Abgeschickt von Erich Bot am 22.month_jun.2006 06:12
      Die Betriebsversammlungen in Ditzingen finden seit geraumer Zeit immer Samstags statt, ebenfalls vierteljährlich. Es gab bis dato normalerweise immer 80 EUR brutto, und ich denke für die meisten war das in Ordnung. Diesmal ergibt sich die pikante Situation, daß der Betriebsrat die Versammlung auf Samstag, den 24.6 um 14:30Uhr gelegt hat. Genau der Tag an dem die Gesamt-Managementkonferenz in Neuss stattfindet. Die Geschäftsleitung war hiervon natürlich nicht begeistert, konnte aber an der Entscheidung nichts ändern. Als Retourkutsche gibts deshalb als Bezahlung diesmal nur den normalen Arbeitslohn für die dort verbrachte Zeit und die Fahrtkostenerstattung. Managementmitglieder sind angeblich nicht dabei, da alle sich zu dem Zeitpunkt in Neuss befinden. Die individuelle Abrechnung pro Person kostet UPS durch den ganzen Verwaltungsaufwand mehr, als wenn sie die 80 EUR pauschal gelöhnt hätten. Die Zeit muß erfasst werden, Fahrtkosten errechnet werden, richtiger Aufwand also. Dafür entgeht uns diesmal der famose Herr Betz. Wie die Resonanz überhaupt ist, bleibt abzuwarten, das Achtelfinalspiel gegen die Schweden findet um 17 Uhr statt. Ich nehme mal an, um die Zeit mag niemand mehr bei UPS in der Halle sitzen. Die spinnen, die Römer... [icon:g19/]
    • Re: Betriebsversammlung und Warnstreik

      Abgeschickt von Erich Bot am 24.month_jun.2006 07:15
      Die BR-Versammlung in Ditzingen wurde kurzfristig nun doch verlegt, Geschäftsleitung und BR einigten sich auf den 8.7, und das wie gewohnt für 80 EUR pauschal. Damit es uns aber nicht langweilig wird, gabs heute um Mitternacht einen kleinen Warnstreik seitens der verdi-Kollegen. Grund waren die noch immer abgebrochenen Tarifverhandlungen, in denen die Arbeitgeber die 4.5% Forderung von verdi mit einer recht unverschämten Streichliste beantwortet haben, unter anderem mit der Forderung nach längerer Arbeitszeit, Streichung bestimmter Zulagen, Verringerung des Urlaubsanspruchs und Abbröckeln des Einstiegslohn.
    • Re: Betriebsversammlungen

      Abgeschickt von oops am 23.month_jun.2006 16:17
      Der folgende Beitrag wurde irrtümlicherweise von unserem Spam-Filter rausgefiltert. Netzwerk IT *************** Zu der Aussage, dass die Vergütung in Frankfurt etwas höher liegt als in Gustavsburg, ist zu sagen: DAS WAR EINMAL! Ich konnte gestern an einer der Teilbetriebsversammlungen im Gebäude Gustavsburg teilnehmen. Was der Betriebsrat uns da vorgerechnet hat, sprengt alle Dimensionen. Aber der Reihe nach.... Nachdem der Arbeitgeber am Vortag mit seiner einstweiligen Verfügung kläglich gescheitert war, die Teilversammlungen während der Arbeitszeit verbieten zu lassen, fanden sie heute wie geplant statt. Es war laut Aussage des Betriebsrats und eigener Beobachtungen jede Menge Prominenz anwesend: Weise, Betz, Kempa, Schürfeld (schon am Vortag), Scherer, Gangolf und eine ganze Reihe großer und kleinerer Schlipsträger, einige davon auch ohne Schlips und in Arbeitsklamotten, bereit dazu, den Service von UPS hoch zu halten. Dazu noch 50!!! Mann Fussvolk aus allen möglichen Centern. Denen wurden, im Gegensatz zu den Teilnehmern an der Betriebsversammlung, Essen und Getränke zur Verfügung gestellt. Weiterhin mussten diese nach Gustavsburg anreisen, teilweise aufgrund der stattfindenden WM kostspielig in raren Hotelzimmern untergebracht und die Ersatzzusteller noch mit nagelneuen, hastig zusammengekauften Stadtplänen versorgt werden. Es wurde keine reguläre Sortierung durchgeführt, sondern alle Pakete einfach umgeladen und nach Frankfurt geschickt was auch wieder einen immensen Mehraufwand bedeutet. Alles in allem wurden damit Unsummen dafür ausgegeben, die zahlreich zu den Betriebsversammlungen strömenden Mitarbeiter zu kompensieren. Die Teilbetriebsversammlungen am Morgen sollen beide so gut bei den Kollegen angekommen sein, wie die, bei der ich anwesend war und bei der am Schluss die Mitarbeiter durchweg begeistert waren, wie gut eine Teilbetriebsversammlung für die Eröterung von innerbetrieblichen Problemen sein kann. Erstaunlich ist, dass auf Nachfrage des Betriebsrats diese Lösung während der Arbeitszeit bei der Belegschaft eine solch große Akzeptanz hatte, dass sie auch in Zukunft praktiziert werden soll. Die Geschäftsleitung war zwar wie erwähnt im Betrieb,aber, wie zu erwarten, zu keiner der Veranstaltungen erschienen. Dies führte jedoch dazu, dass es durch die Mitarbeiter zu bisher nie gekannten, regen Diskussionen kam. So wurden die Teilversammlungen im Pre- und Reload über je 3 Std., für die Zusteller über fast 6 Std. abgehalten. Dies sogar, ohne das es langweilig wurde und sie den Mitarbeitern auch nicht als "künstlich in die Länge gezogen" vorkam. Eben eine klasse geführte Diskussion über die aktuellen Probleme im Betrieb und die Tätigkeit des Betriebsrats. Mehrfach wurde von der besten Betriebsversammlung seit Jahren gesprochen. Laut Aussage des Betriebsrats lag die Teilnahme in allen 3 Versammlungen zusammen bei ca. 80 Mitarbeitern oder ca. 90% der (anwesenden) Belegschaft. Wer bietet mehr? :grin:
    • Re: Betriebsversammlung Gustavsburg

      Abgeschickt von oops am 24.month_jun.2006 02:00
      Somit seid ihr die einzige UPS-Niederlassung in der völlig normale Betriebsversammlungen stattfinden. Die Kolleginnen und Kollegen, die nicht regelmäsig Galeere lesen haben keine Ahnung, daß nicht überall die gleiche Verarsche abläuft. Das muß sich ändern! Wir müßen mal aufklären wie das in Gustavsburg geht!
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