UPS Köln/Bonn: Kollegin von Chef erpresst - Ohne Sex kein Job
Statt lückenloser Aufklärung und Hilfe Drohungen und Mobbing gegen ein Opfer sexueller Erpressung. Laut einem Bericht der Kölner Tageszeitung "Express" widerfuhr genau das einer Kollegin bei UPS Köln/Bonn.
„Als der unbefristete Vertrag anstand, machte er mir eindeutige Angebote. Wenn ich mich mit ihm privat träfe, bekäme ich den Vertrag. Sonst stünde ich auf der Straße.“, so die Kollegin gegenüber dem "Express". Über Monate hinweg sah sich die Mutter von sechs Kindern von ihrem Vorgesetzten zu Sextreffen erpresst. Als sie schließlich die Kraft fand, sich an die Geschäftsleitung zu wenden, erhielt sie statt Hilfe das Verbot, den Betriebsrat einzuschalten und wurde gemobbt und schikaniert. Ihr Chef wurde lediglich versetzt. Die Kollegin erstattete Strafanzeige gegen den 42-Jährigen und mußte erfahren, dass sie auch von der Staatsanwaltschaft keine Hilfe zu erwarten hatte. „Der Täter wurde zum Opfer und ich zum Täter. Die Staatsanwaltschaft will ihn nicht anklagen, weil er mir keine Gewalt antat. Eine Nötigung könne nicht bewiesen werden.“
"Der Artikel im ´Express´ online":http://www.express.de/servlet/Satellite?pagename=XP/index&pageid=1004370693392&rubrik=200&artikelid=1143448064732®id=1


Meinen höchsten Respekt!
Es liegt an uns allen, beim Thema sexuelle Belästigung und Nötigung den Druck auf die Geschäftsleitung zu erhöhen. Die Chefs schützen sich hier - wie in anderen Fällen - gegenseitig und wenden sich lieber gegen die Opfer als gegen die Täter!
Es ist unerträglich, wie das UPS-Management versucht, solche Fälle unter den Teppich zu kehren.
Zwingen wir sie, ihr Verhalten zu ändern!
Vielen Dank und solidarische Grüsse!