UPS und der Umgang mit kranken Mitarbeitern
Immer wieder erreichen uns Informationen, dass UPS Beschäftigten nachstellt, die krank sind. Schaffen, bis zum Umfallen – das ist für UPS ok. Aber Krank machen bei UPS ist nicht. Wer krank wird, schwächt die Firma. Wer schwächelt, dem sollte man nahe legen, die Firma zu wechseln.
Nur ein fitter UPSler ist ein guter UPSler. Sonst geht der weltweite Paketdienst noch wegen der Kranken vor die Hunde.
Uns würde interessieren:
- Wo überall fühlen sich erkrankte Kolleginnen und Kollegen als Blaumacher vom Unternehmen verunglimpft?
- Was wirft euch der Arbeitgeber vor?
- Wie fühlt Ihr euch dabei, so behandelt zu werden?
Zusendungen und Kommentare sind willkommen.
Kontakt: oops@labournet.info
Krankheit - und dann nicht mehr arbeiten?
Posted by
sasch
at
20.04.2005 14:20
Ich hab ein ähnliches Problem, dabei bin ich mir nicht mal sicher ob es an meiner längeren Darmerkrankung lang, oder weil ich mich für meine Kollegen eingesezt habe. - Oder vielleicht doch eher, weil ich nach einem Vertrag der meiner Arbeitszeit entspricht gefragt habe?!
Bis mitte letzen Jahres war ich noch als Teamleader ind der Abendsortieung beschäftigt. Ich arbeitet so 5 bis 5,5h täglch, mit Fahrzeuge stellen und Bürokram machen. - Hatte aber nur einen 2,5h Vertrag... also hatte ich i.d.R. mehr Mehrarbeit als Normalstunden. Als ich frage ob ich nicht einen 4h Vertrag bekommen könnte hieß es, ich bekomme ja alles bezahlt, was ich denn wollte. Einige wochen später war ich den Job als Teamleader los, und durfte wieder Pakete stapeln... Was ich als nicht so schlimm empfinde das nun irgendwelche hergezauberten, teilweise unquallifizierten Leute mich nach 2,5h nach Hause schicken, und ich von den damals ca. 1000EUR nur noch 450 verdiene. - Für die Arbeiten die ich vorher gemacht habe hat man neune Kollegen eingestellt, bzw. umstrukturiert.
Irgendwie hab ich das gefühl das die erreichen wollen das ich Kündige... da ich ennen Festvertrag habe können die mich ja nicht...
PS.: Was krankheit angeht.. wenn man die Weißheitszähne raus bekommt soll man Skiunterwäsche tragen, dann brauch man nich solange weg bleiben :p - und immer schön die Meßlatte höher legen....
Bis mitte letzen Jahres war ich noch als Teamleader ind der Abendsortieung beschäftigt. Ich arbeitet so 5 bis 5,5h täglch, mit Fahrzeuge stellen und Bürokram machen. - Hatte aber nur einen 2,5h Vertrag... also hatte ich i.d.R. mehr Mehrarbeit als Normalstunden. Als ich frage ob ich nicht einen 4h Vertrag bekommen könnte hieß es, ich bekomme ja alles bezahlt, was ich denn wollte. Einige wochen später war ich den Job als Teamleader los, und durfte wieder Pakete stapeln... Was ich als nicht so schlimm empfinde das nun irgendwelche hergezauberten, teilweise unquallifizierten Leute mich nach 2,5h nach Hause schicken, und ich von den damals ca. 1000EUR nur noch 450 verdiene. - Für die Arbeiten die ich vorher gemacht habe hat man neune Kollegen eingestellt, bzw. umstrukturiert.
Irgendwie hab ich das gefühl das die erreichen wollen das ich Kündige... da ich ennen Festvertrag habe können die mich ja nicht...
PS.: Was krankheit angeht.. wenn man die Weißheitszähne raus bekommt soll man Skiunterwäsche tragen, dann brauch man nich solange weg bleiben :p - und immer schön die Meßlatte höher legen....
Mit allen Mitteln
Posted by
Anonymous User
at
24.04.2005 18:12
Mir ging es genau so:
Zuerst ein mehr als unverschämtes so genanntes Krankenrückkehrgespräch mit einem Manager, der sowas wie emotionale Intelligenz oder Sozialkompetenz nicht einmal vom Hören-Sagen her kennt.
Dann ein Schreiben vom Personalleiter, der, damit er wenigstens ein paar Tage zusammenkriegt auch Krankenzeiten einbezieht, die wegen Arbeitsunfälle waren. Es wird dann erklärt, dass die Fehlzeiten dem Unternehmen erheblichen wirtschaftlichen Schaden zufügen.
Dann Vorstellungen beim Betriebsarzt, der sich aber von UPS nicht intrumentalisieren lässt.
Dann Missachtung der ärztlichen Vorgabe bzw. Freistellung von der Arbeit in Verbindung mit Ausschluss aus dem Betrieb, weil doch seine Arbeitskraft anbietet - man will ja keinen Schaden verursachen...
Und zu guter Letzt - weil alles irgendwie nicht gegriffen hat - die Zumutung, dass der während der bezahlten Freistellung nicht gezahlte Lohn nun gerichtlich eingeklagt werden muss.
Ganz zu Schweigen von einer Reduzierung der Arbeitszeit von monatlich 60 Stunden und zwar aus dem Stand.
Ich habe bisher noch keinen Arbeitgeber erlebt, dessen von ihm beauftragten Vorgesetzten und Persoanlmitarbeiter sowie gekaufter Betriebsratsvorsitz so offensichtlich menschenverachtend zu Werke gehen.
Vielleicht ist es an der Zeit der UPS in Deutschland das längst überfällige "Schwarz-Buch" zu verleihen, denn unsere Fälle sind wirklich nur die Spitze.
Der gekaufte Betriebsrat schaut weg - sind bei uns selbst meistens Managementmitglieder - und die Geschäftsleitung in Neuss beantwortet schriftliche Beschwerden über gewisse Vorgesetzte entweder garnicht oder aber mit dem Hinweis, dass man sich bei Problemen an diese Vorgesetzten (die Täter!!) wenden soll!
Zuerst ein mehr als unverschämtes so genanntes Krankenrückkehrgespräch mit einem Manager, der sowas wie emotionale Intelligenz oder Sozialkompetenz nicht einmal vom Hören-Sagen her kennt.
Dann ein Schreiben vom Personalleiter, der, damit er wenigstens ein paar Tage zusammenkriegt auch Krankenzeiten einbezieht, die wegen Arbeitsunfälle waren. Es wird dann erklärt, dass die Fehlzeiten dem Unternehmen erheblichen wirtschaftlichen Schaden zufügen.
Dann Vorstellungen beim Betriebsarzt, der sich aber von UPS nicht intrumentalisieren lässt.
Dann Missachtung der ärztlichen Vorgabe bzw. Freistellung von der Arbeit in Verbindung mit Ausschluss aus dem Betrieb, weil doch seine Arbeitskraft anbietet - man will ja keinen Schaden verursachen...
Und zu guter Letzt - weil alles irgendwie nicht gegriffen hat - die Zumutung, dass der während der bezahlten Freistellung nicht gezahlte Lohn nun gerichtlich eingeklagt werden muss.
Ganz zu Schweigen von einer Reduzierung der Arbeitszeit von monatlich 60 Stunden und zwar aus dem Stand.
Ich habe bisher noch keinen Arbeitgeber erlebt, dessen von ihm beauftragten Vorgesetzten und Persoanlmitarbeiter sowie gekaufter Betriebsratsvorsitz so offensichtlich menschenverachtend zu Werke gehen.
Vielleicht ist es an der Zeit der UPS in Deutschland das längst überfällige "Schwarz-Buch" zu verleihen, denn unsere Fälle sind wirklich nur die Spitze.
Der gekaufte Betriebsrat schaut weg - sind bei uns selbst meistens Managementmitglieder - und die Geschäftsleitung in Neuss beantwortet schriftliche Beschwerden über gewisse Vorgesetzte entweder garnicht oder aber mit dem Hinweis, dass man sich bei Problemen an diese Vorgesetzten (die Täter!!) wenden soll!
Die Ursache liegt im perfiden System von UPS
Posted by
Anonymous User
at
14.02.2007 05:13
Das ewige Problem mit der Mehrarbeit
UPS-Mitarbeiter haben deutschlandweit mit der Firmenstrategie in Bezug auf die Vertragsgestaltung und der damit zusammenhängenden Mehrarbeit zu kämpfen.
Gemäß dem Grundsatz „Wer nur 3-6 Stunden arbeitet, der kann nicht müde werden“ und dem Bestreben nach maximaler Flexibilität ist die UPS-Führung bestrebt hauptsächlich nur Teilzeitkräfte mit möglichst geringen Wochenarbeits-stunden ( 7, 12, 15 Std/Woche ) einzustellen. Die Vorteile (für UPS) liegen klar auf der Hand, als da wären:
höhere Flexibilität in der Einsetzbarkeit (ein Vollzeit-Mitarbeiter kann nur an einem Ort eingesetzt werden, Teilzeitler lassen sich aufteilen)
niedrigere Kosten im Krankheitsfall (Anzahl der Lohnfortzahlungsstunden je Erkrankten sind niedriger)
Konkurrenzdruck unter den Mitarbeitern lässt sich leichter auf hohem Niveau halten ( Wenn Du das nicht schaffst, können es 20 andere, die dann halt länger bleiben dürfen.)
Da mit einem 15 Wochenstundenvertrag keine Familie zu ernähren ist, und man auch sonst nicht wirklich davon leben kann, wird Mehrarbeit wie Zuckerbrot zu der sonst üblichen Peitsche unter dem Arbeitervolk verteilt ( Der so genannte „Arschkriecher-Zuschlag“ ) und als disziplinarisches Mittel eingesetzt. (Worauf Du kein Anrecht hast, dass kann ich Dir jederzeit wieder wegnehmen, wenn Du nicht spurst ! )
Durch diese oben erwähnte „Niedrigverdienst-Haltung“ ist die Geschäftsleitung dann auch immer in der Lage Volumens - Spitzen oder -Tiefs durch die Steuerung der Mehrarbeit kostengünstig zu nutzen („Wenn nötig, bleibst Du solange, wie es eben dauert !“ und „Heute gibt es nichts zu tun, mach doch jetzt mal vorzeitig Feierabend !“ ) Das dieses „Arbeiten auf Abruf“ neben der permanenten Unsicherheit aber auch existenzbedrohende Züge annehmen kann und nicht abgetan werden kann mit dem Vorgesetzten-Spruch „ Ihr bekommt ja alles bezahlt, was wollt ihr denn?“ wird jedem klar, der unverschuldet selbst Langzeitkrank wird. Denn dann wird nach 42 Tagen Lohnfortzahlung (mit Durchschnittslohn) das so genannte Krankengeld von der Krankenkasse bezahlt. Dieses Krankengeld beträgt 70 % des vertraglich vereinbarten Einkommens ohne alle Zuschläge oder Mehrarbeitsstunden. Aus 1000,- € netto bei 22,50 Nachtstunden/Woche (LohnStKl 1) werden dann mit einem 15 W/Std.-Vertrag von heute auf morgen ca. 550,- €. Und das bedeutet dann für die meisten ein Schulterzucken vom Arbeitgeber und der Gang zum Sozialamt…viel Spaß in den Mühlen der Bürokratie.
Es liegt in der Natur der Sache, dass die Mitarbeiter sich nur sehr schwer gegen diese Praxis wehren können, denn neben den gegenseitigen täglichen Grabenkämpfen der Mitarbeiter untereinander um die zu verteilenden „Brotkrumen“ macht es ihnen vor allem die konsequente Ausnutzung des “Teilzeit- und Befristungsgesetzes“ durch die Geschäftsleitungen fast unmöglich sich zu widersetzen. Dieses Gesetz zur erklärten “Beschäftigungsförderung“ ermöglicht dem Arbeitgeber eine begründungslose Befristung des Arbeitsver-trages, wenn seine bis zu 3-malige Verlängerung nicht die Gesamtdauer von 2 Jahren übersteigt. Unter dem Strich bedeutet dies eine “2-jährige Probezeit“ für den Mitarbeiter, in welcher er dem Unternehmen fast wehrlos gegenübersteht und “kuschen“ muss, wenn er seinen Job be- und die nächste Verlängerung erhalten will.
Nicht umsonst wird die Umsetzung bei UPS intern als “Durchlauferhitzer-Prinzip“ bezeichnet: Neue Mitarbeiter rein – die Mitarbeiter permanent unter steigenden Leistungsdruck setzen (heiß machen!) – und nach 2 Jahren raussetzen, vor die Tür!
In einer bisher weltweit bei UPS einmaligen Aktion ist es den Mitarbeitern am Flughafen Köln/Bonn in den Nächten des 11./12. April 2001 gelungen, sich gemeinsam gegen diese Praxis aufzulehnen. Getragen von einer übergreifenden Unzufriedenheit in der Belegschaft und einer bisher beispiellosen Solidarität untereinander legte die Mehrheit der Mitarbeiter jede Art von Arbeit pünktlich nach der vertraglichen Arbeitszeit nieder. Da der Schwerpunkt des Vertragsmixes in Köln/Bonn damals bei 15 Wochenstunden lag, war die Sortierung trotz Notmaßnahmen der Geschäftsleitung nicht mehr zu bewältigen und Tausende von Paketen blieben hier liegen. Dem Betriebsrat gelang es folgenden Kompromiss auszuhandeln:
Zusicherung der GL, dass keiner der Beteiligten Nachteile haben wird
Jeder jetzige Mitarbeiter, der es wünscht, erhält eine Vertragsanpassung auf 20 Std. /Woche.( Mit Ausnahme eines einzigen Arbeitsbereiches, in dem die planmäßige tägliche Arbeitsdauer darunter liegt.)
Es werden keine 15 Std. Kräfte mehr neu eingestellt, die Mindeststundenzahl beträgt für Neueinstellungen 17,5 Std./Woche und nach 6 Monaten wird eine Anpassung/ Erhöhung auf 20 Std.geprüft.
Das Solidaritätsprinzip ist also immer noch die wichtigste Waffe des/der kleinen Mannes/Frau. Und die Weisheit „ Viele Hände, schnelles Ende!“ gilt nicht nur für die Arbeit, sondern auch im Arbeitskampf um uns zustehende Rechte.
UPS-Mitarbeiter haben deutschlandweit mit der Firmenstrategie in Bezug auf die Vertragsgestaltung und der damit zusammenhängenden Mehrarbeit zu kämpfen.
Gemäß dem Grundsatz „Wer nur 3-6 Stunden arbeitet, der kann nicht müde werden“ und dem Bestreben nach maximaler Flexibilität ist die UPS-Führung bestrebt hauptsächlich nur Teilzeitkräfte mit möglichst geringen Wochenarbeits-stunden ( 7, 12, 15 Std/Woche ) einzustellen. Die Vorteile (für UPS) liegen klar auf der Hand, als da wären:
höhere Flexibilität in der Einsetzbarkeit (ein Vollzeit-Mitarbeiter kann nur an einem Ort eingesetzt werden, Teilzeitler lassen sich aufteilen)
niedrigere Kosten im Krankheitsfall (Anzahl der Lohnfortzahlungsstunden je Erkrankten sind niedriger)
Konkurrenzdruck unter den Mitarbeitern lässt sich leichter auf hohem Niveau halten ( Wenn Du das nicht schaffst, können es 20 andere, die dann halt länger bleiben dürfen.)
Da mit einem 15 Wochenstundenvertrag keine Familie zu ernähren ist, und man auch sonst nicht wirklich davon leben kann, wird Mehrarbeit wie Zuckerbrot zu der sonst üblichen Peitsche unter dem Arbeitervolk verteilt ( Der so genannte „Arschkriecher-Zuschlag“ ) und als disziplinarisches Mittel eingesetzt. (Worauf Du kein Anrecht hast, dass kann ich Dir jederzeit wieder wegnehmen, wenn Du nicht spurst ! )
Durch diese oben erwähnte „Niedrigverdienst-Haltung“ ist die Geschäftsleitung dann auch immer in der Lage Volumens - Spitzen oder -Tiefs durch die Steuerung der Mehrarbeit kostengünstig zu nutzen („Wenn nötig, bleibst Du solange, wie es eben dauert !“ und „Heute gibt es nichts zu tun, mach doch jetzt mal vorzeitig Feierabend !“ ) Das dieses „Arbeiten auf Abruf“ neben der permanenten Unsicherheit aber auch existenzbedrohende Züge annehmen kann und nicht abgetan werden kann mit dem Vorgesetzten-Spruch „ Ihr bekommt ja alles bezahlt, was wollt ihr denn?“ wird jedem klar, der unverschuldet selbst Langzeitkrank wird. Denn dann wird nach 42 Tagen Lohnfortzahlung (mit Durchschnittslohn) das so genannte Krankengeld von der Krankenkasse bezahlt. Dieses Krankengeld beträgt 70 % des vertraglich vereinbarten Einkommens ohne alle Zuschläge oder Mehrarbeitsstunden. Aus 1000,- € netto bei 22,50 Nachtstunden/Woche (LohnStKl 1) werden dann mit einem 15 W/Std.-Vertrag von heute auf morgen ca. 550,- €. Und das bedeutet dann für die meisten ein Schulterzucken vom Arbeitgeber und der Gang zum Sozialamt…viel Spaß in den Mühlen der Bürokratie.
Es liegt in der Natur der Sache, dass die Mitarbeiter sich nur sehr schwer gegen diese Praxis wehren können, denn neben den gegenseitigen täglichen Grabenkämpfen der Mitarbeiter untereinander um die zu verteilenden „Brotkrumen“ macht es ihnen vor allem die konsequente Ausnutzung des “Teilzeit- und Befristungsgesetzes“ durch die Geschäftsleitungen fast unmöglich sich zu widersetzen. Dieses Gesetz zur erklärten “Beschäftigungsförderung“ ermöglicht dem Arbeitgeber eine begründungslose Befristung des Arbeitsver-trages, wenn seine bis zu 3-malige Verlängerung nicht die Gesamtdauer von 2 Jahren übersteigt. Unter dem Strich bedeutet dies eine “2-jährige Probezeit“ für den Mitarbeiter, in welcher er dem Unternehmen fast wehrlos gegenübersteht und “kuschen“ muss, wenn er seinen Job be- und die nächste Verlängerung erhalten will.
Nicht umsonst wird die Umsetzung bei UPS intern als “Durchlauferhitzer-Prinzip“ bezeichnet: Neue Mitarbeiter rein – die Mitarbeiter permanent unter steigenden Leistungsdruck setzen (heiß machen!) – und nach 2 Jahren raussetzen, vor die Tür!
In einer bisher weltweit bei UPS einmaligen Aktion ist es den Mitarbeitern am Flughafen Köln/Bonn in den Nächten des 11./12. April 2001 gelungen, sich gemeinsam gegen diese Praxis aufzulehnen. Getragen von einer übergreifenden Unzufriedenheit in der Belegschaft und einer bisher beispiellosen Solidarität untereinander legte die Mehrheit der Mitarbeiter jede Art von Arbeit pünktlich nach der vertraglichen Arbeitszeit nieder. Da der Schwerpunkt des Vertragsmixes in Köln/Bonn damals bei 15 Wochenstunden lag, war die Sortierung trotz Notmaßnahmen der Geschäftsleitung nicht mehr zu bewältigen und Tausende von Paketen blieben hier liegen. Dem Betriebsrat gelang es folgenden Kompromiss auszuhandeln:
Zusicherung der GL, dass keiner der Beteiligten Nachteile haben wird
Jeder jetzige Mitarbeiter, der es wünscht, erhält eine Vertragsanpassung auf 20 Std. /Woche.( Mit Ausnahme eines einzigen Arbeitsbereiches, in dem die planmäßige tägliche Arbeitsdauer darunter liegt.)
Es werden keine 15 Std. Kräfte mehr neu eingestellt, die Mindeststundenzahl beträgt für Neueinstellungen 17,5 Std./Woche und nach 6 Monaten wird eine Anpassung/ Erhöhung auf 20 Std.geprüft.
Das Solidaritätsprinzip ist also immer noch die wichtigste Waffe des/der kleinen Mannes/Frau. Und die Weisheit „ Viele Hände, schnelles Ende!“ gilt nicht nur für die Arbeit, sondern auch im Arbeitskampf um uns zustehende Rechte.
Mehrarbeit - seit Jahren Praxis bei UPS
Posted by
Anonymous User
at
16.02.2007 16:28
Das mit der Mehrarbeit ist schon seit etlichen Jahren Praxis .
Es gibt kaum noch (neue ) Mitarbeiter die über Jahre bei UPS beschäftigt sind .
Und wenn , dann sind es meistens PT-SV. etc., aber kaum noch Teilzeitbeschäftigte.
Diejenige die es über Jahre hier ausgehalten haben , hilft endweder der Verdienst des Ehepartners oder eine Zweitjob.
Die Möglichkeit einer Doppelschicht gibt`s nicht mehr und mehr als 17,5 Std
Verträge werden auch nicht mehr abgeschlossen.
Ich selber bin seit etl. Jahren in Fechenheim tätig und die Fluktation zwischen den Mitarbeitern ist schon sehr hoch .
Und das Lässt sich sogar noch steigern, wenn es nicht bald gelingt eine
angenehmendere Arbeitsatmosphäre zu schaffen .
Denn mittlerweile ist auch schon unter den Mitarbeitern eine " Mobbingstimmung ".
Es gibt kaum noch (neue ) Mitarbeiter die über Jahre bei UPS beschäftigt sind .
Und wenn , dann sind es meistens PT-SV. etc., aber kaum noch Teilzeitbeschäftigte.
Diejenige die es über Jahre hier ausgehalten haben , hilft endweder der Verdienst des Ehepartners oder eine Zweitjob.
Die Möglichkeit einer Doppelschicht gibt`s nicht mehr und mehr als 17,5 Std
Verträge werden auch nicht mehr abgeschlossen.
Ich selber bin seit etl. Jahren in Fechenheim tätig und die Fluktation zwischen den Mitarbeitern ist schon sehr hoch .
Und das Lässt sich sogar noch steigern, wenn es nicht bald gelingt eine
angenehmendere Arbeitsatmosphäre zu schaffen .
Denn mittlerweile ist auch schon unter den Mitarbeitern eine " Mobbingstimmung ".
Mehrarbeit und Fluktuation
Posted by
Anonymous User
at
16.02.2007 21:33
15 Stunden Verträge und regelmäßig 18 bis 19 Stunden Maloche. Vor Weihnachten über 20 Stunden. Das ist eine Schweinerei, aber ausnahmsweiße mal legal (leider). Ich kenne Leute die darüber jammern, aber trotzdem bei jeder Betriebsratswahl ihre Chefs oder deren Helfer in den BR wählen.
Die Fluktuation sinkt in vielen Niederlassungen, weil wegen der Rahmenbedingungen viele Mitarbeiter die vollen zwei Jahre bleiben. Erst dann werden sie gefeuert (also ganz legal nicht weiter beschäftigt).
Die Fluktuation sinkt in vielen Niederlassungen, weil wegen der Rahmenbedingungen viele Mitarbeiter die vollen zwei Jahre bleiben. Erst dann werden sie gefeuert (also ganz legal nicht weiter beschäftigt).
Es liegt an uns!!!!
Posted by
Anonymous User
at
21.02.2007 14:18
Was wir langjährigen Mitarbeiter tuhen sollten,um vieleicht eine Besserung im System zu erhalten,alle neuen Mitarbeiter über die praktiken aufklären ,somit sie garnicht erst das Spiel mitmachen.
Die Aufklärung sollte dabei psychologisch schmerzen.
Wir müssen sehen das der neue Mitarbeiter es wirklich geschluckt hat.So das auch er seine neueingestellten Kollegen über dieses Thema von ausnutzung des ganzen Kollegen bei Ups ,drüber sprechen kann.
wir wissen ja alle Wer da immer befördert wird.Es sind ja immer die die den schwächsten Kopf haben,denn nur mit denen lässt sich so eine mobbingtinktur verabreichen.
Die Aufklärung sollte dabei psychologisch schmerzen.
Wir müssen sehen das der neue Mitarbeiter es wirklich geschluckt hat.So das auch er seine neueingestellten Kollegen über dieses Thema von ausnutzung des ganzen Kollegen bei Ups ,drüber sprechen kann.
wir wissen ja alle Wer da immer befördert wird.Es sind ja immer die die den schwächsten Kopf haben,denn nur mit denen lässt sich so eine mobbingtinktur verabreichen.
Aufklärung über Vorgehen gegen Kranke
Posted by
Anonymous User
at
21.02.2007 18:04
Da hast du recht. Wenigstens da, wo es einen GewerkschaftsVK gibt sollten mehr Flugblätter und Zeitungen erscheinen. Nur von Mund zu Mund informieren, das klappt höchstens in kleinen Centern.
UPS perfide
Posted by
Anonymous User
at
10.03.2007 23:18
Du verpflichtest dich als Zusteller oder Preloader oder im HUB, daß du dich an die Methoden hältst. Aber wenn du das tust kannst du deine Arbeit nicht schaffen. Du hältst dich also nicht daran und etwas passiert. Dann ist nicht UPS schuld sondern du natürlich. Andererseits: Wenn du dich an die Methoden hältst hast du keine Chance die Probezeit oder die ersten Befristungen bei UPS zu überleben. Wenn ihr meint das gibt es in anderen Firmen auch: Stimmt! Aber in meinem jetzt doch schon langen Arbeitsleben habe ich noch kein Unternehmen erlebt wo Propaganda und Wirklichkeit so weit auseinanderliegen.
Falsche und richtige Ursachen bestimmen
Posted by
Anonymous User
at
25.03.2007 16:45
"Die Ursache liegt im perfiden System von UPS"
Nein - die Ursache liegt in dem ökonomischen system, das hier herrscht und in den Zwecken, die dort verfolgt werden: aus investiertem Geld mehr Geld zu machen. Und das geht, indem die sich unbezahlte Arbeit aneignen! Daraus folgt die permanente Anstrengung der Unternehmer, die Lohnkosten zu senken. Es gibt keinen Kapitalismus wo das anders wäre!
Wer Lohnarbeiter bleiben will, wird immer mit diesen Fragen konfrontiert, weil das in der Natur der Sache liegt. Wer das satt hat, dem bleibt nichts als sich die Systemfrage klar zu machen.
Nein - die Ursache liegt in dem ökonomischen system, das hier herrscht und in den Zwecken, die dort verfolgt werden: aus investiertem Geld mehr Geld zu machen. Und das geht, indem die sich unbezahlte Arbeit aneignen! Daraus folgt die permanente Anstrengung der Unternehmer, die Lohnkosten zu senken. Es gibt keinen Kapitalismus wo das anders wäre!
Wer Lohnarbeiter bleiben will, wird immer mit diesen Fragen konfrontiert, weil das in der Natur der Sache liegt. Wer das satt hat, dem bleibt nichts als sich die Systemfrage klar zu machen.
Re: Falsche und richtige Ursachen bestimmen
Posted by
Anonymous User
at
25.03.2007 17:35
Na ja...
Du verwechselst da etwas. In dem von Dir kritisierten Beitrag werden einige der negativen Phänomene benannt, mit denen UPS-Teilzeitler (und mittelbar ihre VollzeitkollegInnen) konfrontiert sind - und Vollzeitmitarbeiter in "sozialpartnerschaftlich" ausgerichteten Unternehmen eher nicht.
Als Ursache für diese Phänomene wird das "perfide System von UPS" bezeichnet. Das ist vollkommen korrekt. Wie Du sicher weißt, sind die Bedingungen, unter denen wir unsere Arbeitskraft verkaufen müssen, Gegenstand einer permanenten Auseinandersetzung. Dabei ist es nun nicht egal, ob Du Rechte hast oder nicht, ob sich die Unternehmer 95% Deines Arbeitsproduktes unbezahlt aneignet oder 10%, ob Du in drei Arbeitsverhältnissen prekär beschäftigt bist oder EINEN Job hast, der Dir ein erträgliches Auskommen ermöglicht usw.
Du schreibst über die "die permanente Anstrengung der Unternehmer, die Lohnkosten zu senken", vergisst aber die Notwendigkeit der permanenten Anstrengung der Lohnabhängigen, dagegenzuhalten.
Du schreibst "Es gibt keinen Kapitalismus wo das anders wäre!", denkst aber offenbar nicht daran, dass es durchaus einen Unterschied macht, ob Du Deine Arbeitskraft in Schweden im Jahre 1990, in Deutschland 1935 oder in England anno 1830 verkaufst. Die Bedingungen in diesen drei als Beispiel genannten Epochen sind nicht mechanistisch als allein dem Stand der Produktivkräfte geschuldet zu begreifen. Sie spiegeln den Stand von Kämpfen wieder.
Manche, die hier schreiben, wollen den Kapitalismus überwinden, andere wollen ihn "gerechter und menschlicher" gestalten. Gemeinsam ist uns aber, dass wir den Kampf aufgenommen haben für unsere Interessen (und für Deine, sofern Du lohnabhängig bist) und uns nicht zurücklehnen und darauf warten, dass (Abrakadabra!) sich plötzlich und von selbst bessere Zeiten einstellen.
Du verwechselst da etwas. In dem von Dir kritisierten Beitrag werden einige der negativen Phänomene benannt, mit denen UPS-Teilzeitler (und mittelbar ihre VollzeitkollegInnen) konfrontiert sind - und Vollzeitmitarbeiter in "sozialpartnerschaftlich" ausgerichteten Unternehmen eher nicht.
Als Ursache für diese Phänomene wird das "perfide System von UPS" bezeichnet. Das ist vollkommen korrekt. Wie Du sicher weißt, sind die Bedingungen, unter denen wir unsere Arbeitskraft verkaufen müssen, Gegenstand einer permanenten Auseinandersetzung. Dabei ist es nun nicht egal, ob Du Rechte hast oder nicht, ob sich die Unternehmer 95% Deines Arbeitsproduktes unbezahlt aneignet oder 10%, ob Du in drei Arbeitsverhältnissen prekär beschäftigt bist oder EINEN Job hast, der Dir ein erträgliches Auskommen ermöglicht usw.
Du schreibst über die "die permanente Anstrengung der Unternehmer, die Lohnkosten zu senken", vergisst aber die Notwendigkeit der permanenten Anstrengung der Lohnabhängigen, dagegenzuhalten.
Du schreibst "Es gibt keinen Kapitalismus wo das anders wäre!", denkst aber offenbar nicht daran, dass es durchaus einen Unterschied macht, ob Du Deine Arbeitskraft in Schweden im Jahre 1990, in Deutschland 1935 oder in England anno 1830 verkaufst. Die Bedingungen in diesen drei als Beispiel genannten Epochen sind nicht mechanistisch als allein dem Stand der Produktivkräfte geschuldet zu begreifen. Sie spiegeln den Stand von Kämpfen wieder.
Manche, die hier schreiben, wollen den Kapitalismus überwinden, andere wollen ihn "gerechter und menschlicher" gestalten. Gemeinsam ist uns aber, dass wir den Kampf aufgenommen haben für unsere Interessen (und für Deine, sofern Du lohnabhängig bist) und uns nicht zurücklehnen und darauf warten, dass (Abrakadabra!) sich plötzlich und von selbst bessere Zeiten einstellen.
Spione
Posted by
Anonymous User
at
06.05.2005 17:10
Die leisten sich nicht immer Detektive. Manchmal machen solche Jobs Supervisor. Entweder aus der Personalabteilung oder ´Freiwillige´ von woanders. Wenn die diesen Aurwand betreiben würden um die Gesundheit unserer Mitarbeiter zu schützen und zu schonen, das wäre doch was!
Krank und überwacht
Posted by
Anonymous User
at
25.02.2007 13:41
Ich bin ja schon lange nicht mehr in dem Unternehmen,aber als ich kurz bevorich aufhörte einen Bandscheibenvorfall hatte, wurde ich vom Centermanager beobachtet.
Der ist sogar bis zum Arzt hiter mir hergefahren.
Wohlgemerkt hatte er sich einen Leihwagen genommen ( sehr unauffällig ein Ortsfremdes Kennzeichen vor der Tür ).
Als ich dann an der Tür der Praxis stand, und gewunken habe, verschwand er.
Übrigens wurde man auch im Urlaub und während der krank Phasen immer wieder angerufen, und zur Arbeit zitiert. Frei nach dem Motto, komm oder der Arbeitsplatz ist weg.
Der ist sogar bis zum Arzt hiter mir hergefahren.
Wohlgemerkt hatte er sich einen Leihwagen genommen ( sehr unauffällig ein Ortsfremdes Kennzeichen vor der Tür ).
Als ich dann an der Tür der Praxis stand, und gewunken habe, verschwand er.
Übrigens wurde man auch im Urlaub und während der krank Phasen immer wieder angerufen, und zur Arbeit zitiert. Frei nach dem Motto, komm oder der Arbeitsplatz ist weg.
wiedereingliederung nach krankheit
Posted by
Anonymous User
at
03.05.2007 22:05
wollen wir mal nicht so sein, schließlich wurde mir doch großzügig die wiedereingliederung ins arbeitsleben genemigt ( kostengünstig für ups da ja die krankenkasse bezahlt) läuft seit zwei tagen, erster tag 300 pakete, 67 stops und das in vier stunden, zweiter tag 220 pakete 53 stops in vier stunden, bemerkung der Centerleitung: wir führen dich behutsam an die arbeit wieder herann, sei doch dankbar und mach das oder die wiedereingliederung entfällt. Beide touren sind aber ausgelegt für 8 stunden arbeit. leider ist der soll von mir nicht erfüllt worden ;-). hat da noch jemand wirklich fragen?? daran sieht man doch das personal nur noch ersetzbare nummern sind. krankenrückkehrgesprach was ist den so was, unterschrift erbeten ohne kommentare, nette briefe aus neuss die jetzt beim anwalt liegen. 16 jahre im dienste des paketes. stendig steigende arbeitsleistung die schon lange nicht mehr gewürdigt wird, vorgesetzte die zu den mitarbeitern stehen verschwinden in andere niederlassungen und werden duch leute ersetzt die keine ahnung haben. aber wir werden doch für alles "überduchschittlich bezahlt" oder???
danke euch für eure aufmerksammkeit
danke euch für eure aufmerksammkeit
Wiedereingliederung oder Kündigung
Posted by
Anonymous User
at
04.05.2007 17:14
Pass auf, Kollege! Das hat Methode. Die werden versuchen, die Wiedereingliederung als gescheitert auszugeben oder dich versuchen zu provozieren, bis du einen Fehler machst oder aufgibst. Viel Glück!
UPS"Wiedereingliederung"
Posted by
Anonymous User
at
05.05.2007 20:41
Wärst nicht der erste der unter der spezielen UPS"Wiedereingliederung" voll einbricht
Was?
Posted by
Anonymous User
at
29.06.2007 19:46
Wenn Supervisor vor deiner Haustüre herumlungern? Wenn Personalfuzzis deine Familie belästigen? Wenn ein Privatdetektiv deine Kinder verfolgt (polizeilich festgestellt - keine Vermutung)? Das nennt man nicht Verfolgungswahn, sondern massive Belästigung und Psychoterror.
Diagnosen
Posted by
TOM
at
28.11.2007 12:03
Ich bin immer wieder erstaunt, wie einige Personaler bei UPS medizinisch geschult sind. Ein normaler Arzt braucht ein langes Studium und Praktikas, bis er eine Praxis eröffnen kann, um bei Patienten eine Diagnose zu stellen. Einige Personaler von UPS begeben sich in die Nähe der krankgemeldeten Mitarbeiter und erkennen auf über einhundert Meter Entfernung, dass dem Mitarbeiter nichts fehlt, dass die Krankmeldung eine Fehldiagnose des behandelnden Arztes ist.
Die Krankenkassen könnten viel Geld sparen, wenn sie sich die "UPS-Personaler-Schnelldiagnosen" zu eigen machen würden.
Und alles dient dann auch noch zur Abschreckung, da ihre Diagnosen bei Meetings und in Kaffeeräumen zum Besten gegeben werden. Natürlich nicht aus Absicht, eher aus versehen, verletzen sie ihre "Ärztliche Schweigepflicht"!
Die Krankenkassen könnten viel Geld sparen, wenn sie sich die "UPS-Personaler-Schnelldiagnosen" zu eigen machen würden.
Und alles dient dann auch noch zur Abschreckung, da ihre Diagnosen bei Meetings und in Kaffeeräumen zum Besten gegeben werden. Natürlich nicht aus Absicht, eher aus versehen, verletzen sie ihre "Ärztliche Schweigepflicht"!
dumme Sprüche bei Krankmeldung
Posted by
Anonymous User
at
20.02.2007 20:11
Ja, ja, die Sache mit der Krankmeldung. Zum Glück habe ich mittlerweile einen Festvertrag und lasse mir nicht mehr jeden Spruch kommentarlos gefallen, als noch in der Zeit, wo man um die Verlängerung des Vertrags besorgt war und alles "schluckte".
Bei meiner letzten Krankmeldung müsste ich mir anhören 38,5 Grad seien kein Fieber sondern "erhöhte Körpertemperatur". Wie lustig
Bei meiner letzten Krankmeldung müsste ich mir anhören 38,5 Grad seien kein Fieber sondern "erhöhte Körpertemperatur". Wie lustig
38,5°
Posted by
oops
at
20.02.2007 20:34
Ich dachte immer, 38,5 sei die Betriebstemperatur eines Unloaders, Kollege.
Im Ernst: Selbst Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die noch befristete Verträge haben, sollten keine Details zu ihrer Erkrankung preisgeben. Das Management (und die meisten Betriebsräte) drehen Euch daraus nur einen Strick.
Eine Faustregel, die sich bewährt hat: Probezeitler und Befristete machen ungefähre Angaben zu ihrer Krankheit (z.B. "Fieber"). Alle mit unbefristeten Verträgen reden über ihre Krankheit mit dem Arzt - und nicht mit dem Management.
Im Ernst: Selbst Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die noch befristete Verträge haben, sollten keine Details zu ihrer Erkrankung preisgeben. Das Management (und die meisten Betriebsräte) drehen Euch daraus nur einen Strick.
Eine Faustregel, die sich bewährt hat: Probezeitler und Befristete machen ungefähre Angaben zu ihrer Krankheit (z.B. "Fieber"). Alle mit unbefristeten Verträgen reden über ihre Krankheit mit dem Arzt - und nicht mit dem Management.
Krankenrückkehrgespräch
Posted by
Mitsufa
at
20.02.2007 23:05
Da war man mal 2 Tage krank, natürlich mit gelben " AU- Bescheinigung ",
komt dann wieder zur Schicht und schon kommt ein SV um mit einem ein Krankenrückkehrgespräch zu führen.
Natürlich möchte er gerne alles wissen.
Nach dem Gespräch kommt dann der Satz :
" Na , da haben wir ja schon die Krankentage voll für dieses Jahr. "
Da geht man jahrelang , auch mit Fieber etc. zur Arbeit und dann solche
Bemerkungen .
Auch wenn es vielleicht ein Witz sein sollte.
Ich kann ja auch wie andere , wegen jeder Kleinigkeit zuhause bleiben .
Oder noch besser , erst 10 Minuten arbeiten ,um dann festzustellen ,
dass ich ja eigentlich krank bin .
Und mache mich dann wieder auf den Heimweg , sicherlich zur Freude vieler
Kollegen.
komt dann wieder zur Schicht und schon kommt ein SV um mit einem ein Krankenrückkehrgespräch zu führen.
Natürlich möchte er gerne alles wissen.
Nach dem Gespräch kommt dann der Satz :
" Na , da haben wir ja schon die Krankentage voll für dieses Jahr. "
Da geht man jahrelang , auch mit Fieber etc. zur Arbeit und dann solche
Bemerkungen .
Auch wenn es vielleicht ein Witz sein sollte.
Ich kann ja auch wie andere , wegen jeder Kleinigkeit zuhause bleiben .
Oder noch besser , erst 10 Minuten arbeiten ,um dann festzustellen ,
dass ich ja eigentlich krank bin .
Und mache mich dann wieder auf den Heimweg , sicherlich zur Freude vieler
Kollegen.
Krankmeldung
Posted by
Anonymous User
at
13.03.2007 04:54
Ich musste mich einmal vor etwa 2 Jahren für drei (!) Tage krankmelden.
Als ich dann den stellvertretenden Sortierungsleiter am Apparat hatte und ihm meine Krankmeldung mitteilte, fragte dieser nur: "Also machst du jetzt drei Tage Blau?"
So ein unterstellendes Nachfragen muss nicht wirklich weiter kommentiert werden....
Als ich dann den stellvertretenden Sortierungsleiter am Apparat hatte und ihm meine Krankmeldung mitteilte, fragte dieser nur: "Also machst du jetzt drei Tage Blau?"
So ein unterstellendes Nachfragen muss nicht wirklich weiter kommentiert werden....
Krankmeldung
Posted by
Anonymous User
at
10.04.2005 15:47
Übel ist es wenn du deinen Supervisor anrufst, um dich krankzumelden.Ich habe am Anfang gedacht das geht nur mir so und mich nur gewundert, daß es nach fast einem Jahr ununterbrochen Nicht-Kranksein gleich so einen Streß gibt. Ich habe dann aber mit anderen darüber geredet und festgestellt, daß das hier Normalität ist. Mittlerweile sage ich nicht mehr was ich habe, sondern nur noch wie lange ich krankgeschrieben bin. Dafür darf ich mich dann zwar auch blöd anreden lassen, aber wenigstens höre ich keine dummen Sprüche und Kommentare zu meiner Krankheit.
Krank durchs Management
Posted by
Anonymous User
at
04.05.2005 17:20
Man könnte den Eindruck gewinnen, dass unser Management alles unternimmt, um den Krankenstand in der Belegschaft zu steigern. Warum werden zum Beispiel Kranke, nachdem sie zur Arbeit zurückgekehrt sind, manchmal an einen härteren Arbeitsplatz versetzt? Jedes Team versteht das als Srafaktion gegen den Kollegen. Ob es ihm bei der Rekonvaleszens hilft ist aber fraglich. Warum werden Kollegen, die gerade mal öfter krank sind, weil sie sich in einer gesundheitlichen oder persönlichen Krise befinden, noch stärkerem Stress und Druck ausgesetzt? Ist Mobbing durch den Chef ein Arzneimittel? Manche Vertreter der Geschäftsleitung wissen vielleicht im einzelnen gar nicht, was ihre Sortleiter und Manager mit Machtdemonstrationen und Strafaktionen, aus purer persönlicher Eitelkeit oder Ignoranz, alles kaputt machen. Im wesentlichen scheinen aber auch diese Herren zu glauben, Mitarbeiter würden seltener krank, wenn man sie nur hart genug schikaniert.
Was ich jeden Tag in der Firma sehe und erlebe macht mich jedenfalls KRANK!
Was ich jeden Tag in der Firma sehe und erlebe macht mich jedenfalls KRANK!
traurig
Posted by
Erich Bot
at
13.05.2005 09:59
Ein trauriges Kapitel, wahrscheinlich nicht nur bei unserer Firma.....
Reduzierung des Krankenstandes wird extrem forciert(Chefsache von JR) und mit immer subtileren Methoden durchgeboxt. Die Angst vor Arbeitsplatzverlust zieht fast immer.
Der interne Wettbewerb der Niederlassungen/Abteilungen;"Balanced Scorecard" nennt man das, nicht nur bei UPS, enthält dies als nicht unwesentliches Element. Da wird schon mal an den Teamgeist/Gemeinschaftssinn appeliert und versucht den Kranken-stand zu drücken. Schliesslich winken da für den Vorgesetzten Erfolg und damit persönliches Fortkommen.
Mitarbeiter, die sich krank melden, werden unzulässigerweise nach Grund und Details befragt und diese Daten dann auch noch regelmässig reported und unter den Managementkollegen ausgebreitet.
Datenschutz und Persönlichkeitsrechte werden mit Füssen getreten.
Nachstellungen per Detektiv/ Personalern gibts bei uns meines Wissens nach relativ selten, da haben sie ganz einfach Angst, daß sie eins auf die Schnauze bekommen.
Selbst Kranke mit offensichtlichen Gebrechen(also keinesfalls Blaumacher) werden von Vorgesetzten und Personalern schief angeredet. Zurückgeschreckt wird vor fast gar nichts mehr.
Anfang des Jahres wurden den "Spitzenreitern" unter den Kranken reihenweise Kündigungen ins Haus geschickt. Fast alle erfolglos. Die Richter haben sich nur verwundert die Augen gerieben, was UPS sich da traut...
Reduzierung des Krankenstandes wird extrem forciert(Chefsache von JR) und mit immer subtileren Methoden durchgeboxt. Die Angst vor Arbeitsplatzverlust zieht fast immer.
Der interne Wettbewerb der Niederlassungen/Abteilungen;"Balanced Scorecard" nennt man das, nicht nur bei UPS, enthält dies als nicht unwesentliches Element. Da wird schon mal an den Teamgeist/Gemeinschaftssinn appeliert und versucht den Kranken-stand zu drücken. Schliesslich winken da für den Vorgesetzten Erfolg und damit persönliches Fortkommen.
Mitarbeiter, die sich krank melden, werden unzulässigerweise nach Grund und Details befragt und diese Daten dann auch noch regelmässig reported und unter den Managementkollegen ausgebreitet.
Datenschutz und Persönlichkeitsrechte werden mit Füssen getreten.
Nachstellungen per Detektiv/ Personalern gibts bei uns meines Wissens nach relativ selten, da haben sie ganz einfach Angst, daß sie eins auf die Schnauze bekommen.
Selbst Kranke mit offensichtlichen Gebrechen(also keinesfalls Blaumacher) werden von Vorgesetzten und Personalern schief angeredet. Zurückgeschreckt wird vor fast gar nichts mehr.
Anfang des Jahres wurden den "Spitzenreitern" unter den Kranken reihenweise Kündigungen ins Haus geschickt. Fast alle erfolglos. Die Richter haben sich nur verwundert die Augen gerieben, was UPS sich da traut...
Wir haben alle sehr schwer
Posted by
Anonymous User
at
15.05.2005 23:17
Hallo,
ich will die Handhabung der Managment in Herne mal berichten, wie sie mit Kranken umgehen. Unser Betriebsrat in Herne ist größtenteils Arbeitgeber freundlich, so dass ein Urlaubsvereinbarung beschlossen wurde, dass ab 3 Wochen der Divisionsmanager genehmigen muss. Diese Regelung wurde hier leider total missbraucht, Mitarbeiter, die krank sind bzw. krank waren, bekommen maximal 3 Wochen, mehr wird dann nicht erlaubt. Als Grund wird inoffiziell die Krankheitstage genannt, obwohl die Vereinbarung dies nicht bezweckt hatte. Offiziell finden die immer ein Grund, wo man leider akzeptieren muss.
Es sind Mitarbeiter, die Tuberkulose, Lungenentzündungen, Arbeitsunfall mit Brüche die Folge waren, die aber leider nicht mehr als drei Wochen Urlaub genehmigt bekamen. Wie können die Kollegen unter diesen Umständen weiterarbeiten? Wir sind alle verzweifelt und enttäuscht über unser Betriebsrat, die so eine Urlaubsvereinbarung beschlossen haben.
ich will die Handhabung der Managment in Herne mal berichten, wie sie mit Kranken umgehen. Unser Betriebsrat in Herne ist größtenteils Arbeitgeber freundlich, so dass ein Urlaubsvereinbarung beschlossen wurde, dass ab 3 Wochen der Divisionsmanager genehmigen muss. Diese Regelung wurde hier leider total missbraucht, Mitarbeiter, die krank sind bzw. krank waren, bekommen maximal 3 Wochen, mehr wird dann nicht erlaubt. Als Grund wird inoffiziell die Krankheitstage genannt, obwohl die Vereinbarung dies nicht bezweckt hatte. Offiziell finden die immer ein Grund, wo man leider akzeptieren muss.
Es sind Mitarbeiter, die Tuberkulose, Lungenentzündungen, Arbeitsunfall mit Brüche die Folge waren, die aber leider nicht mehr als drei Wochen Urlaub genehmigt bekamen. Wie können die Kollegen unter diesen Umständen weiterarbeiten? Wir sind alle verzweifelt und enttäuscht über unser Betriebsrat, die so eine Urlaubsvereinbarung beschlossen haben.
Antwort zu "Wir haben es alle sehr schwer"
Posted by
Anonymous User
at
20.05.2005 21:45
Hallo Anonymer Benutzer at 15-05-2005 23:17:26,
du berichtest: "Unser Betriebsrat in Herne ist größtenteils Arbeitgeber freundlich, so dass ....kranke Kollegen...nicht mehr als drei Wochen Urlaub genehmigt bekamen.... Wir sind alle verzweifelt und enttäuscht über unser Betriebsrat, die so eine Urlaubsvereinbarung beschlossen haben."
Daran sind die meisten von Euch aber auch selber Schuld, denn Ihr habt Euch diesen BR gewählt und seid auf die Propaganda reingefallen.
Da hilft jetzt nur Zähne zusammenbeißen und durch...
und natürlich eine Wiederholung im März 06 unter vollem Einsatz verhindern !
du berichtest: "Unser Betriebsrat in Herne ist größtenteils Arbeitgeber freundlich, so dass ....kranke Kollegen...nicht mehr als drei Wochen Urlaub genehmigt bekamen.... Wir sind alle verzweifelt und enttäuscht über unser Betriebsrat, die so eine Urlaubsvereinbarung beschlossen haben."
Daran sind die meisten von Euch aber auch selber Schuld, denn Ihr habt Euch diesen BR gewählt und seid auf die Propaganda reingefallen.
Da hilft jetzt nur Zähne zusammenbeißen und durch...
und natürlich eine Wiederholung im März 06 unter vollem Einsatz verhindern !
Wer???????????
Posted by
Anonymous User
at
31.05.2005 22:54
Wer hat denn euren Betriebsrat gewählt ich denke doch das es alle Mitarbeiter bei euch waren wiso kommt dann so ein BR zustande wie lange war Herr W... als GBR-Vorsitz
Urlaubsvergabe
Posted by
Anonymous User
at
24.08.2005 15:43
Das kann man so nicht stehen lassen!
Erst einmal stimmt es, daß die Urlaubsvergabe über drei Wochen hinaus der Genehmigung des Divisionsmanagers bedarf. Die damit verbundene Unmöglichkeit,
mehr als drei Wochen in den Ferien zu bekommen, hat aber einen wesentlichen Grund darin, daß eben nicht mehr als 6 Wochen im Sommer zur Verfügung stehen, in denen fast alle Familienväter bzw. Mütter Urlaub haben möchten.
Es steht einem frei, eine vierte Woche vor oder nach den Ferien oder vier Wochen außerhalb der Ferien zu beantragen, womit dann wieder die Genehmigungspflicht des Divisionsmanagers ansteht. Grundsätzlich kann man also mehr als drei Wochen Urlaub erhalten, wenn man die Voraussetzungen erfüllt.
Das dies seit einigen Jahren so strikt gehandhabt wird, hat aber einen ganz anderen Hintergrund: es gab Zeiten, da hat jeder, der seinen kompletten Jahresurlaub in den Sommerferien verbraten wollte, dies auch tun können. Das Management hat dazu sämtliche Register gezogen und selbst die Reserve für Krankheit mit in den Urlaubstopf geworfen, um so vielen wie nur irgend möglich ihren Heimaturlaub zu ermöglchen. Das ging solange gut, wie die Nichturlauber sich zurückhielten mit dem Krankfeiern.
Doch das stillschweigende Agreement platzte dann mit der Folge, daß das Management in Neuss die Notbremse zog und in Abstimmung mit dem BR die Betriebsvereinbarung aus dem Ctr Herne auch in das HUB übernahm.
Wesentlichen Anteil daran hatte die neue Fraktion im BR, die in den Wahlkampf mit der Forderung und dem Versprechen "sechs Wochen für alle" gegangen ist. Damit haben sie allen Kollegen einen Bärendienst erwiesen!
Daß man mich nicht falsch versteht: ich finde es auch nicht in Ordnung,
wenn einem Rekonvaleszenten die Möglichkeit verwehrt wird, zur weiteren Gesundung einen über drei Wochen hinaus gehenden Urlaub zu ermöglichen,
wenn er ihn im Anschluß an Krankheit und außerhalb der Sommerferien haben möchte.
Erst einmal stimmt es, daß die Urlaubsvergabe über drei Wochen hinaus der Genehmigung des Divisionsmanagers bedarf. Die damit verbundene Unmöglichkeit,
mehr als drei Wochen in den Ferien zu bekommen, hat aber einen wesentlichen Grund darin, daß eben nicht mehr als 6 Wochen im Sommer zur Verfügung stehen, in denen fast alle Familienväter bzw. Mütter Urlaub haben möchten.
Es steht einem frei, eine vierte Woche vor oder nach den Ferien oder vier Wochen außerhalb der Ferien zu beantragen, womit dann wieder die Genehmigungspflicht des Divisionsmanagers ansteht. Grundsätzlich kann man also mehr als drei Wochen Urlaub erhalten, wenn man die Voraussetzungen erfüllt.
Das dies seit einigen Jahren so strikt gehandhabt wird, hat aber einen ganz anderen Hintergrund: es gab Zeiten, da hat jeder, der seinen kompletten Jahresurlaub in den Sommerferien verbraten wollte, dies auch tun können. Das Management hat dazu sämtliche Register gezogen und selbst die Reserve für Krankheit mit in den Urlaubstopf geworfen, um so vielen wie nur irgend möglich ihren Heimaturlaub zu ermöglchen. Das ging solange gut, wie die Nichturlauber sich zurückhielten mit dem Krankfeiern.
Doch das stillschweigende Agreement platzte dann mit der Folge, daß das Management in Neuss die Notbremse zog und in Abstimmung mit dem BR die Betriebsvereinbarung aus dem Ctr Herne auch in das HUB übernahm.
Wesentlichen Anteil daran hatte die neue Fraktion im BR, die in den Wahlkampf mit der Forderung und dem Versprechen "sechs Wochen für alle" gegangen ist. Damit haben sie allen Kollegen einen Bärendienst erwiesen!
Daß man mich nicht falsch versteht: ich finde es auch nicht in Ordnung,
wenn einem Rekonvaleszenten die Möglichkeit verwehrt wird, zur weiteren Gesundung einen über drei Wochen hinaus gehenden Urlaub zu ermöglichen,
wenn er ihn im Anschluß an Krankheit und außerhalb der Sommerferien haben möchte.
Auf Kritik eingehen
Posted by
Anonymous User
at
24.08.2005 17:54
Das war weitgehend sachlich und recht informativ, aber keine Antwort auf die Kritik des Kollegen.
Es geht doch darum, dass Leute, die das Pech haben mal länger oder häufiger krank zu sein beim United Parcel Service offensichtlich bestraft werden.
Dies geschieht mit allen möglichen Mitteln, u.a. eben auch dadurch, dass betroffene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leider keine Ausnahmegenehmigung für längeren Urlaub bekommen. Selbst wenn im fraglichen Zeitraum dann immer wieder das Manning zu hoch ist und Leute nachhause geschickt werden müßen. Offen zugegeben wird das natürlich nicht, aber so deutlich rübergebracht, dass alle das Signal verstehen.
Es kann auch schon reichen, dass man Gewerkschaftsaktivist ist, um auf keinen Fall mehr als drei Wochen zu bekommen. Diejenigen, die das Antigewerkschaftsblabla nachbeten, erhalten schon mal bis zu fünf Wochen Urlaub am Stück.
Die Belegschaft zu stressen und zu schikanieren senkt den Krankenstand auf Dauer bestimmt nicht. Große Teile des UPS-Managements schaden hier den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, schade der Gesellschaft und schaden UPS!
Es geht doch darum, dass Leute, die das Pech haben mal länger oder häufiger krank zu sein beim United Parcel Service offensichtlich bestraft werden.
Dies geschieht mit allen möglichen Mitteln, u.a. eben auch dadurch, dass betroffene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leider keine Ausnahmegenehmigung für längeren Urlaub bekommen. Selbst wenn im fraglichen Zeitraum dann immer wieder das Manning zu hoch ist und Leute nachhause geschickt werden müßen. Offen zugegeben wird das natürlich nicht, aber so deutlich rübergebracht, dass alle das Signal verstehen.
Es kann auch schon reichen, dass man Gewerkschaftsaktivist ist, um auf keinen Fall mehr als drei Wochen zu bekommen. Diejenigen, die das Antigewerkschaftsblabla nachbeten, erhalten schon mal bis zu fünf Wochen Urlaub am Stück.
Die Belegschaft zu stressen und zu schikanieren senkt den Krankenstand auf Dauer bestimmt nicht. Große Teile des UPS-Managements schaden hier den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, schade der Gesellschaft und schaden UPS!
Urlaubvergabe für Rekonvaleszenz?
Posted by
Anonymous User
at
25.08.2005 10:06
Aus dem Artikel entnehme ich, dass UPS Mitarbeiter/innen, die krank werden, ihren Urlaub zur Genesung verwenden sollen. Dass dies nicht rechtens ist, sollte dem Verfasser klar sein. Ansonsten ist ein hoher Krankenstand nicht unerheblich davon abhängig, wie die Behandlung und Belastung am Arbeitsplatz von Statten geht. Dass sich unser Operationsmanagement da offensichtlich weniger Gedanken macht über Dinge wie gerechte Verteilung der Arbeit, optimale Auslastung (Dispatch, Job-Out etc.), vernünftiges und gerechtes Delegieren usw. usf. ist wahrlich kein Geheimnis. Vielmehr wird eine Betriebsvereinbarung nach eigenem Gutdünken und Ermessen interpretiert und umgesetzt.
Die vernünftige Urlaubsplanung scheitert nicht an fehlenden Bestimmungen und Gesetzen (s. Bundesurlaubsgesetz), sondern weil vielerorts Urlaubsvergabe als Instrument der Erpressung bzw. Rache eingsetzt wird! Wie auch als Werkzeug, um Gewerkschafter/innen zu mobben.
Die Betriebsvereinbarung zur Urlaubsregelung ist eine Vereinbarung, die zwischen Managementmitgliedern im BR und der GL in Neuss geschlossen wurde. Da anzuführen, dass zum Nachteil der Belegschaft eine gewisse Fraktion postulierte: "6 Wochen Urlaub für alle!" ist Augenwischerei.
Und dann auch noch Menschen als "Krankfeierer" zu titulieren, die täglich vornehmlich mit ihrer Muskelkraft Tonnen von Paketgewichten unter oftmals haarsträubenden Arbeitssicherheitsbedingungen bewegen müssen, ist eine Frechheit!
Die vernünftige Urlaubsplanung scheitert nicht an fehlenden Bestimmungen und Gesetzen (s. Bundesurlaubsgesetz), sondern weil vielerorts Urlaubsvergabe als Instrument der Erpressung bzw. Rache eingsetzt wird! Wie auch als Werkzeug, um Gewerkschafter/innen zu mobben.
Die Betriebsvereinbarung zur Urlaubsregelung ist eine Vereinbarung, die zwischen Managementmitgliedern im BR und der GL in Neuss geschlossen wurde. Da anzuführen, dass zum Nachteil der Belegschaft eine gewisse Fraktion postulierte: "6 Wochen Urlaub für alle!" ist Augenwischerei.
Und dann auch noch Menschen als "Krankfeierer" zu titulieren, die täglich vornehmlich mit ihrer Muskelkraft Tonnen von Paketgewichten unter oftmals haarsträubenden Arbeitssicherheitsbedingungen bewegen müssen, ist eine Frechheit!
Mehr als 3 Wochen Urlaub ist möglich.
Posted by
Anonymous User
at
25.08.2005 11:31
Wenn während der Sommerferien der Urlaub auf 3 Wochen begrenzt ist, so muß man dafür Verständnis haben. Bei 250 Mitarbeitern in einer Schicht ist das organisatorisch schlechthin unmöglich.
Deshalb ist diese Betriebsvereinbarung sinnvoll und richtig, solange die Manager sie nicht nach dem Buchstaben sondern dem Sinn nach umsetzen.
Das heißt niemand hat ein Recht auf mehr als 3 Wochen, d.h. aber nicht das niemand mehr als 3 Wochen bekommen darf.
Meiner Erfahrung nach, ist es in FFM auch weiterhin möglich mehr als 3 Wochen Urlaub zu machen. Dies liegt wenn es organisatorisch möglich ist letztendlich auch im Interesse der Geschäftsleitung, da so der Urlaubsanspruch der einzelnen Mitarbeiter auf einen Schlag um 20 oder mehr Tage abgebaut werden kann.
Auf diese Weise läßt sich das Problem des Resturlaubs minimieren. Dieser Nebeneffekt ist nicht zu unterschätzen.
Je länger das Jahr dauert, um so größer wird der Druck der GL den Resturlaub abzubauen.
Sicherlich wird dieser Druck in nächster Zeit erheblich steigen und es wird interessant sein zu verfolgen, wie die GL damit umgeht (Stichwort:Zwangsurlaub).
Letztendlich liegt die Entscheidung über die Genehmigung eines längeren Urlaubs beim dafür zuständigen Manager.
Und hier liegt in der Tat die Schwachstelle der Betriebsvereinbarung zur Urlaubsvergabe.
Wenn dieser Manager seine Entscheidungsbefugnis dazu mißbraucht `Zuckerbrot oder Peitsche` auszupacken, dann ist dies schlichtweg nicht akzeptabel um es sehr moderat auszudrücken.
Deshalb ist diese Betriebsvereinbarung sinnvoll und richtig, solange die Manager sie nicht nach dem Buchstaben sondern dem Sinn nach umsetzen.
Das heißt niemand hat ein Recht auf mehr als 3 Wochen, d.h. aber nicht das niemand mehr als 3 Wochen bekommen darf.
Meiner Erfahrung nach, ist es in FFM auch weiterhin möglich mehr als 3 Wochen Urlaub zu machen. Dies liegt wenn es organisatorisch möglich ist letztendlich auch im Interesse der Geschäftsleitung, da so der Urlaubsanspruch der einzelnen Mitarbeiter auf einen Schlag um 20 oder mehr Tage abgebaut werden kann.
Auf diese Weise läßt sich das Problem des Resturlaubs minimieren. Dieser Nebeneffekt ist nicht zu unterschätzen.
Je länger das Jahr dauert, um so größer wird der Druck der GL den Resturlaub abzubauen.
Sicherlich wird dieser Druck in nächster Zeit erheblich steigen und es wird interessant sein zu verfolgen, wie die GL damit umgeht (Stichwort:Zwangsurlaub).
Letztendlich liegt die Entscheidung über die Genehmigung eines längeren Urlaubs beim dafür zuständigen Manager.
Und hier liegt in der Tat die Schwachstelle der Betriebsvereinbarung zur Urlaubsvergabe.
Wenn dieser Manager seine Entscheidungsbefugnis dazu mißbraucht `Zuckerbrot oder Peitsche` auszupacken, dann ist dies schlichtweg nicht akzeptabel um es sehr moderat auszudrücken.
Urlaubsvergabe in FFM
Posted by
Anonymous User
at
25.08.2005 13:39
Frankfurt ist ein schlagender Beweis, daß Urlaubsevergabe teilweise sehr ungerecht gehandhabt wird. Wir haben hier ein Managementmitglied, das mittlerweile die heftigsten Dinger dreht, wenn es darum geht, rechtzeitig abgegebene Anträge als mit unwahren Behauptungen abzulehnen...
Er hat es sogar schon fertig gebracht Urlaubsanträge für den Monat Mai mit der Begründung: "Abgelehnt, denn da ist Ostern" zurückzugeben.
Ein anderer Kollege erzählte seinem Manager, daß er bald Opereriert wird. Der Manager erklärte, daß er dann unbedingt seinen Urlaub nehmen sollte. Bloß nicht krank schreiben lassen.
Kollegen, die als Doppelschichtler in beiden Schichten ihren Urlaub einreichen müssen, werden zum Spielball der verantwortlichen Schichtleiter, denn während der Eine zustimmt, lehnt der Andere ab und und und...
Wir haben uns auch schon an einen Sup aus dem Betriebsrat gewendet, doch der bewegt sich offensichtlich nur aus seinem Büro, wenn es darum geht, Lügen über Mitglieder anderer Listen zu verbreiten oder aber zu berichten, wenn mal wieder ein Gewerkschafter gekündigt wurde.
Meiner Erfahrung nach gilt für Frankfurt sehr viel von dem im Posting "Auf Kritik eingehen".
Er hat es sogar schon fertig gebracht Urlaubsanträge für den Monat Mai mit der Begründung: "Abgelehnt, denn da ist Ostern" zurückzugeben.
Ein anderer Kollege erzählte seinem Manager, daß er bald Opereriert wird. Der Manager erklärte, daß er dann unbedingt seinen Urlaub nehmen sollte. Bloß nicht krank schreiben lassen.
Kollegen, die als Doppelschichtler in beiden Schichten ihren Urlaub einreichen müssen, werden zum Spielball der verantwortlichen Schichtleiter, denn während der Eine zustimmt, lehnt der Andere ab und und und...
Wir haben uns auch schon an einen Sup aus dem Betriebsrat gewendet, doch der bewegt sich offensichtlich nur aus seinem Büro, wenn es darum geht, Lügen über Mitglieder anderer Listen zu verbreiten oder aber zu berichten, wenn mal wieder ein Gewerkschafter gekündigt wurde.
Meiner Erfahrung nach gilt für Frankfurt sehr viel von dem im Posting "Auf Kritik eingehen".
Urlaubsvergabe
Posted by
Anonymous User
at
25.08.2005 15:24
Hallo Frankfurter!
Was hier an Schweinereien beschrieben wird gilt ebenfalls für Nürnberg.
Es ist wohl davon auszugehen, dass auch der Mißbrauch der Urlaubsvergabe bei UPS Germany System hat.
Was hier an Schweinereien beschrieben wird gilt ebenfalls für Nürnberg.
Es ist wohl davon auszugehen, dass auch der Mißbrauch der Urlaubsvergabe bei UPS Germany System hat.
Richtigstellung
Posted by
Anonymous User
at
26.08.2005 19:29
Lieber Vorredner,
in meinen Ausführungen war keinesfalls davon die Rede, daß ein kranker Kollege zur Genesung seinen Urlaub nehmen solle, sondern daß ich es auch nicht angemessen finde, ihm nach der Krankheit nicht die Möglichkeit zu geben, durch über drei Wochen hinausgehenden Urlaub eine bei den genannten Krankheitsbildern ( Tuberkulose, etc siehe oben ) durchaus erforderliche verlängerte Zeit zur Wiederherstellung seiner Gesundheit zugeben!
Auch wirst du mir nicht wiedersprechen, wenn ich sage, daß es solche und solche Kranke gibt. Für mich steht außer Zweifel, daß man nicht mit allem und jedem zum Arzt rennen muß und nach einer Krankschreibung verlangen muß. Und genau die habe ich mit "Krankfeierer" gemeint.
Nochmal: wer krank ist, hat das Recht krank zu sein und entsprechend zu handeln.
Ich versichere, daß auch mir die geübte Praxis von Zuckerbrot und Peitsche bei der Urlaubsvergabe keinesfalls gefällt und von mir zu der Zeit, als die Urlaubsvergabe noch dezentral in den Händen der PT-Supervisoren lag, so nicht gehandhabt wurde. Ich habe ohne Ansehen der Person oder der Anwesenheitskarte Urlaub genehmigt oder verweigert; einziges Kriterium war für mich der Eingang des Urlaubsantrages und ggf. der Familienstand (schulpfichtige Kinder, Frau im Ferien-abhängigen Job, etc). Häufig genug habe ich in Konfliktfällen verhandelt statt anzuweisen.
Zum Thema "Augenwischerei" kann ich nur sagen, daß das Verhalten der neuen Fraktion im BR in den Verhandlungen zur Urlaubsvereinbarung zu dieser strikten Ausgestaltung und Umsetzung maßgeblich beigetragen hat.
Ich bin selbst ein Opfer dieser Vereinbarung, wenn ich das anhängen darf.
Im übrigen verwahre ich mich dagegen, daß grundsätzlich jeder Vorgesetzter ein schwarzes Schaf ist in der großen Herde der bunten Schafe. Aber leider darf man sich aus vielfältigen Gründen auch nicht als ein solches zumindest nicht schwarzes Schaf outen, denn ich verdiene mir hier meinen Lebensunterhalt. Und das soll auch so bleiben.
in meinen Ausführungen war keinesfalls davon die Rede, daß ein kranker Kollege zur Genesung seinen Urlaub nehmen solle, sondern daß ich es auch nicht angemessen finde, ihm nach der Krankheit nicht die Möglichkeit zu geben, durch über drei Wochen hinausgehenden Urlaub eine bei den genannten Krankheitsbildern ( Tuberkulose, etc siehe oben ) durchaus erforderliche verlängerte Zeit zur Wiederherstellung seiner Gesundheit zugeben!
Auch wirst du mir nicht wiedersprechen, wenn ich sage, daß es solche und solche Kranke gibt. Für mich steht außer Zweifel, daß man nicht mit allem und jedem zum Arzt rennen muß und nach einer Krankschreibung verlangen muß. Und genau die habe ich mit "Krankfeierer" gemeint.
Nochmal: wer krank ist, hat das Recht krank zu sein und entsprechend zu handeln.
Ich versichere, daß auch mir die geübte Praxis von Zuckerbrot und Peitsche bei der Urlaubsvergabe keinesfalls gefällt und von mir zu der Zeit, als die Urlaubsvergabe noch dezentral in den Händen der PT-Supervisoren lag, so nicht gehandhabt wurde. Ich habe ohne Ansehen der Person oder der Anwesenheitskarte Urlaub genehmigt oder verweigert; einziges Kriterium war für mich der Eingang des Urlaubsantrages und ggf. der Familienstand (schulpfichtige Kinder, Frau im Ferien-abhängigen Job, etc). Häufig genug habe ich in Konfliktfällen verhandelt statt anzuweisen.
Zum Thema "Augenwischerei" kann ich nur sagen, daß das Verhalten der neuen Fraktion im BR in den Verhandlungen zur Urlaubsvereinbarung zu dieser strikten Ausgestaltung und Umsetzung maßgeblich beigetragen hat.
Ich bin selbst ein Opfer dieser Vereinbarung, wenn ich das anhängen darf.
Im übrigen verwahre ich mich dagegen, daß grundsätzlich jeder Vorgesetzter ein schwarzes Schaf ist in der großen Herde der bunten Schafe. Aber leider darf man sich aus vielfältigen Gründen auch nicht als ein solches zumindest nicht schwarzes Schaf outen, denn ich verdiene mir hier meinen Lebensunterhalt. Und das soll auch so bleiben.
Re: Richtigstellung
Posted by
Anonymous User
at
27.08.2005 11:08
Hallo Kollege!
Vielen Dank für die aufklärenden Worte, selbstverständlich gehe ich davon aus, dass Du sie ehrlich meinst. Wie ich sehe, gehörst Du wohl auch zu den "Erfüllungsgehilfen", die gerne einen korrekten Kurs fahren würden, aber Represalien fürchten, wenn sie sich als menschlich "outen". Das kenne ich zur Genüge, weil auch ich zu den Leuten gehöre, die mit Herz und Verstand an die Arbeit gehen. Das wird bei uns aber nicht gerne gesehen, denn es gilt nunmal die Devise, dass unsere Basis möglichst nach 2 Jahren das Unternehmen verlassen soll - die, die krank werden früher bzw. generell.
Trotz des die Physis und Psyche verzerrenden Jobs soll es eben in unserer Firma keine Invaliden geben; Invaliden sind schnell und rücksichtslos auszusondern.
Und wir Leaddriver, PT Sups und Teamleader haben dafür zu sorgen, dass unmenschliche Arbeitsanweisungen eins zu eins umgesetzt werden. Wer dann als FT Supervisor übernommen wird, ist durch eine Gehirnwäschemaschinerie gelaufen, die ihn erkennen läßt, dass er aus vielen Gründen keine Chance hat, anderenorts einen ähnlich dotierten Job zu bekommen, denn als ehemaliger UPS Sup bzw. Manager will dich kaum ein anderes Unternehmen in seiner Führungsriege sehen. Man weiß, dass du sehr oft zu viel Dreck am Stecken haben könntest. Ich kenne genug ehemalige UPS Sups und Manager, die sich zunächst mit der Liege beim Psychiater als ihr zweites Zuhause anfreunden mussten und zudem erstmal umschulen bzw. überhaupt etwas anderes lernen mussten, als den "UPS-Kram"...
Ich habe ja in meinem Kommmentar beschrieben, wie es z. B. mit der Urlaubsvergabe aussieht.
Praktiziert wird diese verlogene Art von Menschen, die fast alle mal "anständige" Leute waren aber im Laufe ihrer Betriebszugehörigkeit zu echten Kriminellen verkommen sind. Vor sich selbst entschuldigen sie sich mit: "Ich musste es so machen, denn ich habe eine Familie zu ernähren".
Darüber hinaus gibt es unzählige Fälle, die belegen, wie menschenverachtend völlig unqualifizierte
UPS Manager aus dem Hintergrund agierend ihre Teamleader, Leaddriver und PT/FT Supervisoren instrumentalisieren., um eben diese bedauernswerten Instrumente ihrer kriminellen Macht notfalls und im Kehrschluss zu kündigen!
In unserer Niederlassung gibt es sehr viele Mitarbeiter, die dir sagen, dass sie irgendwann mal als "Erfüllungsgehilfen" tätig waren, ausgenutzt und anschließend degradiert wurden, weil sie doch lieber unserem Geschäftskodex folgten, sich nicht verbiegen lassen wollten. es sind die aufrichtigsten Menschen, die ich kenne.
Diese echten Könner führen "niedere" Arbeiten aus, während eine Seilschaft aus Personalleuten und einem Manager gesteuerten BR weniger aus betreibswirtschaftlichen, dem Unternehmen dienlichen Aspekten Schlüsselpositionen nicht selten mit echten "Nichtskönnern" besetzen, die ohne jegliche Qualifikation und zum puren Selbsterhalt lieber den Holzhammer schwingen.
Diese unserem Unternehmen in allen Belangen schädigenden Leute sind nicht aus der Gewerkschaft!
Aber sie praktizieren das, worauf Du ja offensichtlich auch reingefallen bist: Sie zeigen auf Gewerkschafter/innen und benennen diese als Ursprung allen Übels.
Gehe also bitte nicht davon aus, dass Du Dein Versteckspiel ewig durchziehen kannst, denn früher oder später musst Du dich entscheiden, ob Du ein aufrichtiger, emotional intelligenter Mensch bleiben willst oder doch lieber zum Charakterschwein mutierst, denn ewig schauspielern ist in allen Belangen zu fehlerträchtig, macht verrückt und führt zwangsläufig zum "Nervenklemptner".
Verständlich ist da, wenn gewerkschaftsorientierte, engagierte Mitarbeiter und Betriebsräte den Missständen entsprechend begegnen, denn sie sind ohnehin für gewisse Manager unseres Unternehmens grundsätzlich für das Negative die stets willkommene Sündenböcke.
Ich kann es aber schon lange nicht mehr hören, wenn bestimmte Leute aus dem Operations- und Personalmanagement, aus Betriebsräten, die von Supervisoren und Managern geführt werden, und aus der Geschäftsleitung, meinen, uns Nachteile zu verschaffen, die sie dann als Konsequenz den Gewerkschaftern/innen unterschieben. Es ist so offensichtlich, welche Taktik man da verfolgt!
Du erwähnst es ja selbst, indem Du darauf hindeutest, dass eine "bestimmte Fraktion in eurem BR" Schuld sei, weil ihr nun unter einer unflexibelen Urlaubsvergabe leiden müsstet. Du gibst an, selbst ein Opfer zu sein und zeigst mit dem Finger auf eine bestimmte "Fraktion" in eurem BR.
Tatasächlich hat die GL entschieden - aber wieder mit dem Argument, die Gewerkschafter wären Schuld.
Ist das nicht ein schlimmer Zustand, wenn man weiß, wo die wahren Übeltäter sitzen, aber in seiner Ohnmacht irgendwann resigniert und dazu übergeht, ihrem Fingerzeig folgend sich auf die Falschen einzuschießen? Da ist es doch bequemer, den Verstand auszuschalten und seinen Job als reines Tagesgeschäft zu betrachten, um täglich irgendwie über die Runden zu kommen. Sch... auf die Basis, denn draußen vor dem Tore stehen doch die nächsten Zitronen, die man auf Zuruf auspressen muss, bis sie stauben.
Das funktioniert aber nur, wenn keine engagierten Gewerkschafter vorort sind, um zu recht dagegen anzugehen!
Schuld hat angeblich stets die Gewerkschaft, der im Übrigen auch Du und das UPS Management in Deutschland eine ganze Menge zu verdanken hat. Unterhalte dich einfach mal mit einem der vielen ehemaligen Manager, die sich in letzter Konsequenz hilfesuchend an die Gewerkschaft wandten, als UPS Deutschland begann, sie auf Teufel komm' raus zu mobben. Da waren es Rechtssekretäre/innen der Gewerkschaft, die ohne Blick auf deren Titel selbstverständlich halfen.
Ich habe erlebt, wie schlimm doch der Arbeitsalltag bei uns tatsächlich werden kann, wenn man nicht dem kontraproduktiven Herrschaftsgebahren bestimmter Deutscher UPS Manager folgt - sich nicht verbiegen lässt, sondern unbeirrt seinem Glauben an Gerechtigkeit und einem fairen Miteinander folgt
- und damit auch noch im Sinne der Belegschaft und Firma UPS einen durchschlagenden Erfolg hat.
Das ist es, was der wahre Geist unseres Unternehmens will - nicht aber, was viele unqualifizierte Deutsche UPS Manager kapieren wollen!
Ich habe mich nach eingehender Betrachtung der wahren Übeltäter offen zu unseren gewerkschaftern im Betrieb bekannt. Erst dann begegnete man mir ohne Rücksicht auf das Geleistete mit Feindschaft und krimineller Energie. Nicht die Gewerkschaft, sondern UPS Manager aus Personal, Operation und Betriebsrat jagen uns, versuchen uns unablässig zu kriminalisieren!
Im Übrigen sind die einzigen wahren Freunde, die uns auf unserem Weg begleiten aus der Gewerkschaft!!!
Die Mähr, dass Gewerkschaften betriebsschädigend agieren wird vor allem dort verbreitet, wo menschenverachtende Firmenpolitik praktiziert wird.
Wenn man aufmerksam verfolgt, wie Unternehmen von unfähigen Managern in Insolvenz getrieben werden.
Man Betriebe schließt, Konzerne ins Ausland auslagert, spätestens dann strecken die Belegschaften Hilfe suchend ihre Hände gen Gewerkschaft. Vor allem die, die sich von ihrem Arbeitgeber vorher aufhetzen ließen.
Die, die meinen, einen ungerechten Kurs aus Selbstschutz im Arbeitsalltag fahren zu müssen, um dann in ihrem privaten und familiären Umfeld den treusorgenden, aufrichtigen Freund und Familienmenschen auf Knopfdruck rauslassen zu können, scheitern über kurz oder lang kläglich!
Dann bekenne dich doch lieber zu Deinem wahren Charakter und kämpfe offen gegen die Missstände an.
Bevor Du aufwachst und erkennst, dass Du Dein schlechtes Gewissen nicht mit Geld freikaufen kannst, sondern die Kohle brauchst, um Unterhalt für Frau und Kinder bezahlen zu müssen, weil sie dich zu ihrem Selbsterhalt verlassen mußten - weil Du nicht mehr der Mensch bist, den sie mal kannten.
Unterhalte dich doch mal unvoreingenommen mit der bestimmten "Fraktion" in eurem BR, denn wenn es für dich richtig eng wird, sind das die einzigen Leute, die dir in Deinem existenziellen Kampf zur Seite stehen werden - glaube mir!
Noch ist es nicht zu spät - carpe diem!
Viel Glück, lieber Kollege!
Möge ein hoffentlich aufrichitger Charakter und hoffentlich noch gesundes Wesen dich niemals verlassen, denn diesen Reichtum kann man nicht durch Geld ersetzen!
Vielen Dank für die aufklärenden Worte, selbstverständlich gehe ich davon aus, dass Du sie ehrlich meinst. Wie ich sehe, gehörst Du wohl auch zu den "Erfüllungsgehilfen", die gerne einen korrekten Kurs fahren würden, aber Represalien fürchten, wenn sie sich als menschlich "outen". Das kenne ich zur Genüge, weil auch ich zu den Leuten gehöre, die mit Herz und Verstand an die Arbeit gehen. Das wird bei uns aber nicht gerne gesehen, denn es gilt nunmal die Devise, dass unsere Basis möglichst nach 2 Jahren das Unternehmen verlassen soll - die, die krank werden früher bzw. generell.
Trotz des die Physis und Psyche verzerrenden Jobs soll es eben in unserer Firma keine Invaliden geben; Invaliden sind schnell und rücksichtslos auszusondern.
Und wir Leaddriver, PT Sups und Teamleader haben dafür zu sorgen, dass unmenschliche Arbeitsanweisungen eins zu eins umgesetzt werden. Wer dann als FT Supervisor übernommen wird, ist durch eine Gehirnwäschemaschinerie gelaufen, die ihn erkennen läßt, dass er aus vielen Gründen keine Chance hat, anderenorts einen ähnlich dotierten Job zu bekommen, denn als ehemaliger UPS Sup bzw. Manager will dich kaum ein anderes Unternehmen in seiner Führungsriege sehen. Man weiß, dass du sehr oft zu viel Dreck am Stecken haben könntest. Ich kenne genug ehemalige UPS Sups und Manager, die sich zunächst mit der Liege beim Psychiater als ihr zweites Zuhause anfreunden mussten und zudem erstmal umschulen bzw. überhaupt etwas anderes lernen mussten, als den "UPS-Kram"...
Ich habe ja in meinem Kommmentar beschrieben, wie es z. B. mit der Urlaubsvergabe aussieht.
Praktiziert wird diese verlogene Art von Menschen, die fast alle mal "anständige" Leute waren aber im Laufe ihrer Betriebszugehörigkeit zu echten Kriminellen verkommen sind. Vor sich selbst entschuldigen sie sich mit: "Ich musste es so machen, denn ich habe eine Familie zu ernähren".
Darüber hinaus gibt es unzählige Fälle, die belegen, wie menschenverachtend völlig unqualifizierte
UPS Manager aus dem Hintergrund agierend ihre Teamleader, Leaddriver und PT/FT Supervisoren instrumentalisieren., um eben diese bedauernswerten Instrumente ihrer kriminellen Macht notfalls und im Kehrschluss zu kündigen!
In unserer Niederlassung gibt es sehr viele Mitarbeiter, die dir sagen, dass sie irgendwann mal als "Erfüllungsgehilfen" tätig waren, ausgenutzt und anschließend degradiert wurden, weil sie doch lieber unserem Geschäftskodex folgten, sich nicht verbiegen lassen wollten. es sind die aufrichtigsten Menschen, die ich kenne.
Diese echten Könner führen "niedere" Arbeiten aus, während eine Seilschaft aus Personalleuten und einem Manager gesteuerten BR weniger aus betreibswirtschaftlichen, dem Unternehmen dienlichen Aspekten Schlüsselpositionen nicht selten mit echten "Nichtskönnern" besetzen, die ohne jegliche Qualifikation und zum puren Selbsterhalt lieber den Holzhammer schwingen.
Diese unserem Unternehmen in allen Belangen schädigenden Leute sind nicht aus der Gewerkschaft!
Aber sie praktizieren das, worauf Du ja offensichtlich auch reingefallen bist: Sie zeigen auf Gewerkschafter/innen und benennen diese als Ursprung allen Übels.
Gehe also bitte nicht davon aus, dass Du Dein Versteckspiel ewig durchziehen kannst, denn früher oder später musst Du dich entscheiden, ob Du ein aufrichtiger, emotional intelligenter Mensch bleiben willst oder doch lieber zum Charakterschwein mutierst, denn ewig schauspielern ist in allen Belangen zu fehlerträchtig, macht verrückt und führt zwangsläufig zum "Nervenklemptner".
Verständlich ist da, wenn gewerkschaftsorientierte, engagierte Mitarbeiter und Betriebsräte den Missständen entsprechend begegnen, denn sie sind ohnehin für gewisse Manager unseres Unternehmens grundsätzlich für das Negative die stets willkommene Sündenböcke.
Ich kann es aber schon lange nicht mehr hören, wenn bestimmte Leute aus dem Operations- und Personalmanagement, aus Betriebsräten, die von Supervisoren und Managern geführt werden, und aus der Geschäftsleitung, meinen, uns Nachteile zu verschaffen, die sie dann als Konsequenz den Gewerkschaftern/innen unterschieben. Es ist so offensichtlich, welche Taktik man da verfolgt!
Du erwähnst es ja selbst, indem Du darauf hindeutest, dass eine "bestimmte Fraktion in eurem BR" Schuld sei, weil ihr nun unter einer unflexibelen Urlaubsvergabe leiden müsstet. Du gibst an, selbst ein Opfer zu sein und zeigst mit dem Finger auf eine bestimmte "Fraktion" in eurem BR.
Tatasächlich hat die GL entschieden - aber wieder mit dem Argument, die Gewerkschafter wären Schuld.
Ist das nicht ein schlimmer Zustand, wenn man weiß, wo die wahren Übeltäter sitzen, aber in seiner Ohnmacht irgendwann resigniert und dazu übergeht, ihrem Fingerzeig folgend sich auf die Falschen einzuschießen? Da ist es doch bequemer, den Verstand auszuschalten und seinen Job als reines Tagesgeschäft zu betrachten, um täglich irgendwie über die Runden zu kommen. Sch... auf die Basis, denn draußen vor dem Tore stehen doch die nächsten Zitronen, die man auf Zuruf auspressen muss, bis sie stauben.
Das funktioniert aber nur, wenn keine engagierten Gewerkschafter vorort sind, um zu recht dagegen anzugehen!
Schuld hat angeblich stets die Gewerkschaft, der im Übrigen auch Du und das UPS Management in Deutschland eine ganze Menge zu verdanken hat. Unterhalte dich einfach mal mit einem der vielen ehemaligen Manager, die sich in letzter Konsequenz hilfesuchend an die Gewerkschaft wandten, als UPS Deutschland begann, sie auf Teufel komm' raus zu mobben. Da waren es Rechtssekretäre/innen der Gewerkschaft, die ohne Blick auf deren Titel selbstverständlich halfen.
Ich habe erlebt, wie schlimm doch der Arbeitsalltag bei uns tatsächlich werden kann, wenn man nicht dem kontraproduktiven Herrschaftsgebahren bestimmter Deutscher UPS Manager folgt - sich nicht verbiegen lässt, sondern unbeirrt seinem Glauben an Gerechtigkeit und einem fairen Miteinander folgt
- und damit auch noch im Sinne der Belegschaft und Firma UPS einen durchschlagenden Erfolg hat.
Das ist es, was der wahre Geist unseres Unternehmens will - nicht aber, was viele unqualifizierte Deutsche UPS Manager kapieren wollen!
Ich habe mich nach eingehender Betrachtung der wahren Übeltäter offen zu unseren gewerkschaftern im Betrieb bekannt. Erst dann begegnete man mir ohne Rücksicht auf das Geleistete mit Feindschaft und krimineller Energie. Nicht die Gewerkschaft, sondern UPS Manager aus Personal, Operation und Betriebsrat jagen uns, versuchen uns unablässig zu kriminalisieren!
Im Übrigen sind die einzigen wahren Freunde, die uns auf unserem Weg begleiten aus der Gewerkschaft!!!
Die Mähr, dass Gewerkschaften betriebsschädigend agieren wird vor allem dort verbreitet, wo menschenverachtende Firmenpolitik praktiziert wird.
Wenn man aufmerksam verfolgt, wie Unternehmen von unfähigen Managern in Insolvenz getrieben werden.
Man Betriebe schließt, Konzerne ins Ausland auslagert, spätestens dann strecken die Belegschaften Hilfe suchend ihre Hände gen Gewerkschaft. Vor allem die, die sich von ihrem Arbeitgeber vorher aufhetzen ließen.
Die, die meinen, einen ungerechten Kurs aus Selbstschutz im Arbeitsalltag fahren zu müssen, um dann in ihrem privaten und familiären Umfeld den treusorgenden, aufrichtigen Freund und Familienmenschen auf Knopfdruck rauslassen zu können, scheitern über kurz oder lang kläglich!
Dann bekenne dich doch lieber zu Deinem wahren Charakter und kämpfe offen gegen die Missstände an.
Bevor Du aufwachst und erkennst, dass Du Dein schlechtes Gewissen nicht mit Geld freikaufen kannst, sondern die Kohle brauchst, um Unterhalt für Frau und Kinder bezahlen zu müssen, weil sie dich zu ihrem Selbsterhalt verlassen mußten - weil Du nicht mehr der Mensch bist, den sie mal kannten.
Unterhalte dich doch mal unvoreingenommen mit der bestimmten "Fraktion" in eurem BR, denn wenn es für dich richtig eng wird, sind das die einzigen Leute, die dir in Deinem existenziellen Kampf zur Seite stehen werden - glaube mir!
Noch ist es nicht zu spät - carpe diem!
Viel Glück, lieber Kollege!
Möge ein hoffentlich aufrichitger Charakter und hoffentlich noch gesundes Wesen dich niemals verlassen, denn diesen Reichtum kann man nicht durch Geld ersetzen!
Urlaub auf Abruf......
Posted by
Anonymous User
at
01.04.2007 16:40
Bei uns im Center schieben wir den alten Urlaub vor uns her. Jeder der Urlaub beantragt bekommt (ausser evtl. drei spezielle Leute) nur Urlaub auf Abruf. Entwerder du nimmst an und sitzt dann am Urlaubtag sprungbereit am Telefon, oder du lehnst ab und bekommst keinen Urlaub!!! Egal, ob du zum Arzt, Behördengänge erledigen musst oder einfach mit deine Frau Abends länger ausgehen möchtest.Auch Umziehen kannst du nur wenn es UpS gefällt. Denn mit einen freien Tag kannst du nicht rechnen! Solltest du mal zusammen brechen frage deinen SV. wann es passt. Das hört sich witzig an, ist es aber nicht! Bei uns hatte einer ein Todesfall in der Familie. Sein Schwiegervater war gestorben. ER MUSSTE TRORZDEM KOMMEN. Weil seine Kollege aber sehr aufgebracht waren und der CTM die Unruhe auffiel, spielte er den Samariter und schickte ihn doch nach Hause. ( Er fuhr mit den Zug und brauchte für den schlechten Scherz, für hin und her vier stunden).Hätte man ihn nicht gleich frei geben können. Bei uns stehen wöchtenlich drei feste Urlauber und zwischen drei und acht Urlauber auf ABRUF!! Und täglich werden es mehr Abrufurlauber!Einer meiner Kollegen reicht schon seid neun Wochen hineinander für eine Woche ein und bekommt nur auf Abruf.Das heisst er muss kommen und sollten wir keine Arbeit haben darf er dann nach Hause.....halllllooooooo wo leben wir.....USA 1893?
Urlaub auf Abruf?
Posted by
Anonymous User
at
02.04.2007 15:59
Hallo Kollege,
der Urlaub gilt als genehmigt oder auch nicht. Urlaub auf Abruf ist nicht gestattet. Das Beste ist, ihr schreibt gemeinsam an die Geschäftsleitung in Neuss. Am Besten gleich dem Arbeitsdirektor U. Tiedemann (UPS Inc. & Co. OHG, Görlitzer Straße 1, 41460 Neuss). Beschwerd euch dort über das Verhalten des CTM und fordert um schriftliche Abhilfe. Herr Tiedemann muss unverzüglich für Abhilfe sorgen und euch schriftlich informieren. Bitte lasst euch nicht abwimmeln, denn wir haben auch schon erlebt, dass die Herren in Neuss so unverschämt sind und schriftlich darauf verweisen, dass man sich doch an seinen Vorgesetzten vorort wenden soll. Ist natürlich Quatsch, denn es hat derjenige für Abhilfe zu sorgen, der dazu schriftlich aufgefordert wird.
Es ist sicherlich kein Urlaub, wenn man zunächst zur Arbeit erscheint. Der CTM weiß das genau und handelt somit wider besseres Wissen.
Auch solltet ihr, falls nicht geschehen, euch mit der Gewerkschaft ver.di in eurer Region in Verbindung setzen.
Die Zustände, die du schilderst sind leider nichts außergewöhnliches bei UPS. Sie werden vor allem immer wieder dort praktiziert, wo die Kolleginnen und Kollegen nicht gewerkschaftlich organisiert sind.
Ich würde dir gerne empfehlen, euch bei dem Gesamtbetriebsrat von UPS zu beschweren, aber das hat zur Zeit leider keinen Sinn - im Gegenteil!
Der wird nämlich von einem sehr fragwürdigen Supervisor Christian K. aus dem Center Frankfurt vorgesessen und mehrheitlich vom Management kontrolliert.
Leider ist Supervisor K. vor allem für die, die er ja nach dem Gesetz schützen sollte besonders schädlich. Sollte er sich bei euch melden (er und seine Handlanger lesen diese Seiten natürlich auch!), rate ich zur allergrößten Vorsicht!
Bei solchen rechtswidrigen Aktionen seitens UPS Manager ist immer die Geschäftsleitung in Neuss schriftlich um Abhilfe zu bitten. Die haften dort nämlich für das Verhalten eures CTM. Nachteile dürfen euch nicht entstehen, wenn ihr euch beschwerd. Das schreibt das Gesetz so vor, und wenn einer es trotzdem tut, handelt er rechtswidrig. Auch dafür haftet dann in Durchgriffshaftung die Geschäftsleitung der Deutschlandzentrale in Neuss.
Am einfachsten ist aber wirklich, denn so seid ihr rechtlich abgesichert, wenn ihr schnellstens Kontakt mit ver.di aufnehmt.
Bitte teile uns hier mit, wie die Sache ausgegangen ist, wenn du möchtest.
Alles Gute dir und den Kollegen/innen und kollegiale Grüße!
der Urlaub gilt als genehmigt oder auch nicht. Urlaub auf Abruf ist nicht gestattet. Das Beste ist, ihr schreibt gemeinsam an die Geschäftsleitung in Neuss. Am Besten gleich dem Arbeitsdirektor U. Tiedemann (UPS Inc. & Co. OHG, Görlitzer Straße 1, 41460 Neuss). Beschwerd euch dort über das Verhalten des CTM und fordert um schriftliche Abhilfe. Herr Tiedemann muss unverzüglich für Abhilfe sorgen und euch schriftlich informieren. Bitte lasst euch nicht abwimmeln, denn wir haben auch schon erlebt, dass die Herren in Neuss so unverschämt sind und schriftlich darauf verweisen, dass man sich doch an seinen Vorgesetzten vorort wenden soll. Ist natürlich Quatsch, denn es hat derjenige für Abhilfe zu sorgen, der dazu schriftlich aufgefordert wird.
Es ist sicherlich kein Urlaub, wenn man zunächst zur Arbeit erscheint. Der CTM weiß das genau und handelt somit wider besseres Wissen.
Auch solltet ihr, falls nicht geschehen, euch mit der Gewerkschaft ver.di in eurer Region in Verbindung setzen.
Die Zustände, die du schilderst sind leider nichts außergewöhnliches bei UPS. Sie werden vor allem immer wieder dort praktiziert, wo die Kolleginnen und Kollegen nicht gewerkschaftlich organisiert sind.
Ich würde dir gerne empfehlen, euch bei dem Gesamtbetriebsrat von UPS zu beschweren, aber das hat zur Zeit leider keinen Sinn - im Gegenteil!
Der wird nämlich von einem sehr fragwürdigen Supervisor Christian K. aus dem Center Frankfurt vorgesessen und mehrheitlich vom Management kontrolliert.
Leider ist Supervisor K. vor allem für die, die er ja nach dem Gesetz schützen sollte besonders schädlich. Sollte er sich bei euch melden (er und seine Handlanger lesen diese Seiten natürlich auch!), rate ich zur allergrößten Vorsicht!
Bei solchen rechtswidrigen Aktionen seitens UPS Manager ist immer die Geschäftsleitung in Neuss schriftlich um Abhilfe zu bitten. Die haften dort nämlich für das Verhalten eures CTM. Nachteile dürfen euch nicht entstehen, wenn ihr euch beschwerd. Das schreibt das Gesetz so vor, und wenn einer es trotzdem tut, handelt er rechtswidrig. Auch dafür haftet dann in Durchgriffshaftung die Geschäftsleitung der Deutschlandzentrale in Neuss.
Am einfachsten ist aber wirklich, denn so seid ihr rechtlich abgesichert, wenn ihr schnellstens Kontakt mit ver.di aufnehmt.
Bitte teile uns hier mit, wie die Sache ausgegangen ist, wenn du möchtest.
Alles Gute dir und den Kollegen/innen und kollegiale Grüße!
Urlaub auf Abruf
Posted by
Anonymous User
at
03.04.2007 12:42
Der Urlaub dient der erholung. Es kann doch nicht möglich sein, dass da ein Manager bei UPS meint, damit durchzukommen, wenn er den Kollegen zumutet, seine offenischtlich planlose Betriebsorganisation mit ihrem Erholungsurlaub ausbügeln zu müssen.
Auch ich empfehle euch dringlichst, a) die Herren in Neuss zu informieren und b) euch bei der Gewerkschaft ver.di zu melden.
Bloß nicht den Gesamtbetriebsrat einschalten!!! Da sind einige Herren definitiv gekauft und helfen gewissen Mitgliedern der UPS Geschäftsleitung "Mitarbeiter, die das System durchschauen, aus dem Weg zu räumen."
Organisiert euch ganz einfach in der Gewerkschaft, denn der Einzelne hat wenig Chancen, die Gruppe aber alle Macht.
Es geht um eure Rechte, und die darf euch keiner nehmen.
Auch ich empfehle euch dringlichst, a) die Herren in Neuss zu informieren und b) euch bei der Gewerkschaft ver.di zu melden.
Bloß nicht den Gesamtbetriebsrat einschalten!!! Da sind einige Herren definitiv gekauft und helfen gewissen Mitgliedern der UPS Geschäftsleitung "Mitarbeiter, die das System durchschauen, aus dem Weg zu räumen."
Organisiert euch ganz einfach in der Gewerkschaft, denn der Einzelne hat wenig Chancen, die Gruppe aber alle Macht.
Es geht um eure Rechte, und die darf euch keiner nehmen.
Re: Urlaub auf Abruf - die Herren in Neuss
Posted by
Erich Bot
at
03.04.2007 16:40
"...Auch ich empfehle euch dringlichst, a) die Herren in Neuss zu informieren und..."
das ist so allein vergebliche Liebesmüh, du bekommst bestenfalls eine unverbindlich gehaltene Antwort. Lass von einem Anwalt einen Brief schreiben, unter Schilderung der konkreten Umstände und Namen deiner Vorgesetzten und mit eindeutigem juristischem Hinweis auf das Bundesurlaubsgesetz sowie eventuell weitergehender gültiger Tarifvereinbarungen.
Da solch ein Vorgehen einen natürlich an den Pranger und auf die Abschußliste setzt, ist es aber meist besser sich über verdi zu organisieren und gemeinsam dagegen vorzugehen.
das ist so allein vergebliche Liebesmüh, du bekommst bestenfalls eine unverbindlich gehaltene Antwort. Lass von einem Anwalt einen Brief schreiben, unter Schilderung der konkreten Umstände und Namen deiner Vorgesetzten und mit eindeutigem juristischem Hinweis auf das Bundesurlaubsgesetz sowie eventuell weitergehender gültiger Tarifvereinbarungen.
Da solch ein Vorgehen einen natürlich an den Pranger und auf die Abschußliste setzt, ist es aber meist besser sich über verdi zu organisieren und gemeinsam dagegen vorzugehen.
nicht selbst ans Messer liefern
Posted by
valter
at
09.05.2007 16:27
so einfach ist das mit einem Protest auf dem Dienstweg eben nicht. Da wird man gleich aussortiert und bekommt als Nächster den Laufpass. Ich habe einen anderen Vorschlag: Offener Brief durch Netzwerk IT. Er könnte folgenden Inhalt haben:
Titel: Urlaub gibt's nicht bei UPS?
Abstract: Leider gibt es UPS Bereiche, in denen der Urlaub praktisch abgeschafft wurde und durch Urlaub auf Abruf -das nennt man sonst Bereitschaftsdienst - ersetzt wurde.
Text: Wie hier im UPS Projekt Galeere anonym berichtet wurde (Link), soll es schon urlaubslose UPS Bereiche geben. Und das funktioniert so:
Im UPS Center schieben wir den alten Urlaub vor uns her. Ausser evtl. drei speziellen Leuten bekommt jeder, der Urlaub beantragt, nur Urlaub auf Abruf.
Urlaub auf Abruf ist eine andere Art Bereitschaftsdienst. Wer den Abrufurlaub annimmt, verpflichtet sich, auf Abruf sofort wieder im Dienst zu erscheinen und den Urlaub abzubrechen. Wie weit man dabei wegfahren kann, darf sich jeder selbst überlegen, vielleicht reicht es bis zum nächtsten Schwimmbad.
Es gibt nur 2 Möglichkeiten: Entwerder du nimmst an und sitzt dann am Urlaubtag sprungbereit am Telefon, oder du lehnst ab und bekommst keinen Urlaub.
Eine andere Möglichkeit besteht nicht, auch nicht, wenn man zum Arzt oder einen Behördengang erledigen muss. Es ist sogar nicht möglich, einfach mal abends länger auszugehen.
Einen Urlaubstag zum Umziehen bekommt man nur, wenn es UPS gefällt.
Solltest du mal zusammenbrechen (wollen), sollst Du auch vorher Deinen SV fragen.
Ein anderes Beispiel für nicht gewährte Freizeit gab es bei einem Todesfall in der Familie. Sein ... war gestorben. Erst als die Kollegen sehr aufgebracht waren und dem CTM die Unruhe auffiel, ließ er den Kollegen zur Beerdigung nach Hause fahren. Dafür war er hin und zurück vier Stunden unterwegs.
Hätte man ihn nicht gleich frei geben können/müssen?
man kann diese Abruf/Bereitschaftsurlaubspraxis auch daran erkennen, dass wöchtenlich drei feste Urlauber und zwischen drei und acht Urlauber auf Abruf in der Liste stehen. Täglich werden es mehr Abrufurlauber. Ein Kollegen reicht schon seit neun Wochen hineinander Urlaub für eine Woche ein, bekommt aber nur Bereitschaft"urlaub" auf Abruf.
Kommentar: Diese Beschreibung ist so wahr wie eigentlich unmöglich. Netzwerk IT wendet sich mit diesem Brief an die Öffentlichkeit und insbesondere an besonnene UPS Verantwortliche, die diese Art des Unterlaufens bestehender Gesetze schnell abstellen sollten. Hoffentlich kommt auch bald eine Reaktion, damit die erfolgreiche Beendigung dieser unmöglichen Praxis bald berichtet werden kann.
Titel: Urlaub gibt's nicht bei UPS?
Abstract: Leider gibt es UPS Bereiche, in denen der Urlaub praktisch abgeschafft wurde und durch Urlaub auf Abruf -das nennt man sonst Bereitschaftsdienst - ersetzt wurde.
Text: Wie hier im UPS Projekt Galeere anonym berichtet wurde (Link), soll es schon urlaubslose UPS Bereiche geben. Und das funktioniert so:
Im UPS Center schieben wir den alten Urlaub vor uns her. Ausser evtl. drei speziellen Leuten bekommt jeder, der Urlaub beantragt, nur Urlaub auf Abruf.
Urlaub auf Abruf ist eine andere Art Bereitschaftsdienst. Wer den Abrufurlaub annimmt, verpflichtet sich, auf Abruf sofort wieder im Dienst zu erscheinen und den Urlaub abzubrechen. Wie weit man dabei wegfahren kann, darf sich jeder selbst überlegen, vielleicht reicht es bis zum nächtsten Schwimmbad.
Es gibt nur 2 Möglichkeiten: Entwerder du nimmst an und sitzt dann am Urlaubtag sprungbereit am Telefon, oder du lehnst ab und bekommst keinen Urlaub.
Eine andere Möglichkeit besteht nicht, auch nicht, wenn man zum Arzt oder einen Behördengang erledigen muss. Es ist sogar nicht möglich, einfach mal abends länger auszugehen.
Einen Urlaubstag zum Umziehen bekommt man nur, wenn es UPS gefällt.
Solltest du mal zusammenbrechen (wollen), sollst Du auch vorher Deinen SV fragen.
Ein anderes Beispiel für nicht gewährte Freizeit gab es bei einem Todesfall in der Familie. Sein ... war gestorben. Erst als die Kollegen sehr aufgebracht waren und dem CTM die Unruhe auffiel, ließ er den Kollegen zur Beerdigung nach Hause fahren. Dafür war er hin und zurück vier Stunden unterwegs.
Hätte man ihn nicht gleich frei geben können/müssen?
man kann diese Abruf/Bereitschaftsurlaubspraxis auch daran erkennen, dass wöchtenlich drei feste Urlauber und zwischen drei und acht Urlauber auf Abruf in der Liste stehen. Täglich werden es mehr Abrufurlauber. Ein Kollegen reicht schon seit neun Wochen hineinander Urlaub für eine Woche ein, bekommt aber nur Bereitschaft"urlaub" auf Abruf.
Kommentar: Diese Beschreibung ist so wahr wie eigentlich unmöglich. Netzwerk IT wendet sich mit diesem Brief an die Öffentlichkeit und insbesondere an besonnene UPS Verantwortliche, die diese Art des Unterlaufens bestehender Gesetze schnell abstellen sollten. Hoffentlich kommt auch bald eine Reaktion, damit die erfolgreiche Beendigung dieser unmöglichen Praxis bald berichtet werden kann.
Unbezahlter Urlaub wenn man sich nicht zurückmeldet.
Posted by
siggi NN
at
30.05.2005 22:27
Dass angerufen wird um sich zu erkundigen, wann man wieder arbeiten kommt, dafür habe ich ein gewisses Verständnis, solange es nicht in Telefonterror ausufert.
Schließlich muss die Sortleitung eine vernünftige Planung für die nächste Woche erstellen können.
Was seit einigen Jahren in Frankfurt usus ist, geht jedoch entschieden zu weit.
Wer zum Beispiel freitags nicht anruft und mitteilt, dass er montags wieder arbeiten kommt, der wird in unbezahlten Urlaub geschickt.
Wie soll ich denn freitags definitiv wissen, ob ich montagabends wieder gesund bin.
Warum unternimmt der Betriebsrat nichts dagegen?
Dies habe ich mich lange gefragt. Seit ich die Galeere entdeckt habe weiss ich warum.
Dieser Betriebsrat muss schnellstens weg.
Schließlich muss die Sortleitung eine vernünftige Planung für die nächste Woche erstellen können.
Was seit einigen Jahren in Frankfurt usus ist, geht jedoch entschieden zu weit.
Wer zum Beispiel freitags nicht anruft und mitteilt, dass er montags wieder arbeiten kommt, der wird in unbezahlten Urlaub geschickt.
Wie soll ich denn freitags definitiv wissen, ob ich montagabends wieder gesund bin.
Warum unternimmt der Betriebsrat nichts dagegen?
Dies habe ich mich lange gefragt. Seit ich die Galeere entdeckt habe weiss ich warum.
Dieser Betriebsrat muss schnellstens weg.
BR
Posted by
Anonymous User
at
31.05.2005 23:05
Das mit dem ´´weg ´´ von dem BR ist in sehr vielen Niederlassungen notwendig !!!!!!!!!!!!!
aber keiner möchte es machen oder traut sich keiner bei euch und jetzt ist ja auch noch ein super Centermanager nach Fankfurt gekommen viel spass wir alle müssen uns in unseren Niederlassungen gedanken um den Betriebsrat machen aber das versuche ich schon 15 Jahre aber immer wieder kommen die gleichen in den BR das ist wie vor 16 Jahren in der DDR 100 % Wahlbeteiligung und immer der gleiche an der Macht wie lange wollt ihr noch die augen zu machen und so lange ein j.r. an der Macht ist wird es nicht besser dieser mann ist auch schwer krank aber dieses kann man nicht mehr heilen .einen satz zum abschluss wenn die Gründer von UPS wüsten was aus dem Unternehmen geworden ist die würden sich im Grab umdrehen dieses schreibe ich hier weil ich weis das unsere oberen in Neuss auch hie lesen.
einlangjähriger 25íger UPS´ler
aber keiner möchte es machen oder traut sich keiner bei euch und jetzt ist ja auch noch ein super Centermanager nach Fankfurt gekommen viel spass wir alle müssen uns in unseren Niederlassungen gedanken um den Betriebsrat machen aber das versuche ich schon 15 Jahre aber immer wieder kommen die gleichen in den BR das ist wie vor 16 Jahren in der DDR 100 % Wahlbeteiligung und immer der gleiche an der Macht wie lange wollt ihr noch die augen zu machen und so lange ein j.r. an der Macht ist wird es nicht besser dieser mann ist auch schwer krank aber dieses kann man nicht mehr heilen .einen satz zum abschluss wenn die Gründer von UPS wüsten was aus dem Unternehmen geworden ist die würden sich im Grab umdrehen dieses schreibe ich hier weil ich weis das unsere oberen in Neuss auch hie lesen.
einlangjähriger 25íger UPS´ler
Telefonterror
Posted by
Anonymous User
at
01.06.2005 15:32
Wenn die Sortleitungs-Kollegen nur fragen würden, wann Du voraussichtlich wieder kommst (hast du ihnen ja normalerweise eh schon gesagt, als du dich krankgemeldet hast) und dir dann gute Besserung wünschen - das wär ja OK. Es geht aber um folgendes: Die fordern Leute unverblümt auf, endlich wieder zu erscheinen oder weisen sie darauf hin, dass sie noch auf Probe da sind bzw. einen befristeten Arbeitsvertrag haben. Manche werden auch einfach angeschnauzt, mit Kündigung bedroht, einige läßt man merken, dass man ihnen ihr Kranksein sowieso nicht abkauft.
Freilich: Das machen nicht alle Sortleiter, nicht immer und vor allem nicht mit allen Mitarbeitern - sondern nur mit denen, die sich das gefallen lassen. Aber Methode hat das schon, denn auch wenns von Zeit zu Zeit etwas zivilisierter zugeht hat sich in den fast 12 Jahren, die ich diesen dummen und unverschämten Umgang mit Erkrankten jetzt beobachten und erleben mußte, prinzipiell nichts geändert.
Freilich: Das machen nicht alle Sortleiter, nicht immer und vor allem nicht mit allen Mitarbeitern - sondern nur mit denen, die sich das gefallen lassen. Aber Methode hat das schon, denn auch wenns von Zeit zu Zeit etwas zivilisierter zugeht hat sich in den fast 12 Jahren, die ich diesen dummen und unverschämten Umgang mit Erkrankten jetzt beobachten und erleben mußte, prinzipiell nichts geändert.
Kündigung mit Tricks
Posted by
Özgür Canoglu
at
23.06.2005 14:53
Ich mußte erleben wie Kollegen die nicht Deutsche sind ausgetrickst worden sind (wenn sie lang krank waren und dann wieder in die Arbeit kommken)
Das geht zum Beispiel so das damit gespielt wird das sie nicht alles verstehen. Einen sind sie so einmal los geworden. Weil der gesagt hat er hat keine Lust hier zu arbeiten und Zeugen dabei waren. Er hat aber was ganz anderes gemeint, das es ihm schwer fällt. Von einer noch schlimmeren Sache habe ich gehört. Ich weis aber nicht ob die so stimmt. Da hat ein Kollege der fast kein deutsch kann etwas unterschrieben (vorher war er lang krank) und nachher stellt sich heraus das das eine Aufhebung von einer Schicht war.
Das geht zum Beispiel so das damit gespielt wird das sie nicht alles verstehen. Einen sind sie so einmal los geworden. Weil der gesagt hat er hat keine Lust hier zu arbeiten und Zeugen dabei waren. Er hat aber was ganz anderes gemeint, das es ihm schwer fällt. Von einer noch schlimmeren Sache habe ich gehört. Ich weis aber nicht ob die so stimmt. Da hat ein Kollege der fast kein deutsch kann etwas unterschrieben (vorher war er lang krank) und nachher stellt sich heraus das das eine Aufhebung von einer Schicht war.
Rechte kennen
Posted by
Anonymous User
at
06.07.2005 17:49
Dass Manager und Supervisor bei United Parcel Service Kollegen mit schlechten Deutsch- oder mangelhaften Rechtskenntnissen skrupellos über den Tisch ziehen, ist leider keine Ausnahme. Beispiele gibt es da einige. Ich weiß nicht, ob das von Dir beschriebene Beispiel aus Nürnberg stammt. Falls dem nicht so ist: Hier gab es jedenfalls einen ganz ähnlich gelagerten Fall.
Vor kurzen hat sich übrigens unser Hub-Manager auf einer Betriebsversammlung (bei der er die GL vertrat) über die Rechtstipps auf dieser Internetseite beschwert. Der Beitrag "Was mache ich, wenn ich während meines Urlaubs in der Türkei erkranke?" war für ihn Stein des Anstoßes. Da dieser Artikel lediglich sachlich und knapp über technische und rechtliche Notwendigkeiten informiert, kann den Typen eigentlich nur aufgeregt haben, dass Kollegen vor Fallstricken gewarnt werden und es in Zukunft weniger Vorwände gibt, im Urlaub erkrankte zu terrorisieren. Die Botschaft ist klar: Die Mitarbeiter sollen am besten ihre Rechte nicht kennen. Wenn sie aufgeklärt werden, wird einem Menschen wie Kalle H. übel!
Also hoffentlich in Zukunft mehr Rechtstipps auf der Galeere!
Vor kurzen hat sich übrigens unser Hub-Manager auf einer Betriebsversammlung (bei der er die GL vertrat) über die Rechtstipps auf dieser Internetseite beschwert. Der Beitrag "Was mache ich, wenn ich während meines Urlaubs in der Türkei erkranke?" war für ihn Stein des Anstoßes. Da dieser Artikel lediglich sachlich und knapp über technische und rechtliche Notwendigkeiten informiert, kann den Typen eigentlich nur aufgeregt haben, dass Kollegen vor Fallstricken gewarnt werden und es in Zukunft weniger Vorwände gibt, im Urlaub erkrankte zu terrorisieren. Die Botschaft ist klar: Die Mitarbeiter sollen am besten ihre Rechte nicht kennen. Wenn sie aufgeklärt werden, wird einem Menschen wie Kalle H. übel!
Also hoffentlich in Zukunft mehr Rechtstipps auf der Galeere!
Kalle H. hat Internet?
Posted by
Anonymous User
at
06.07.2005 18:11
Sehr interessant zu wissen, dass Kalle H. ein Statement zu einem Beitrag in diesem Forum abgibt!
Ich könnte wetten, daß unser Management sich die Galeere zur täglichen Pflichtlektüre gemacht hat...
Kalle, mache ruhig weiter Werbung für uns. Und was die hiesigen Antworten auf wichtige Fragen unserer Kolleginnen und Kollegen betrifft: Hier gibt es unbestritten einen echten Bedarf, denn ihr UPS Manager prädigt uns in euren DPCMs doch immer nur unsere angeblichen Pflichten!
Ich könnte wetten, daß unser Management sich die Galeere zur täglichen Pflichtlektüre gemacht hat...
Kalle, mache ruhig weiter Werbung für uns. Und was die hiesigen Antworten auf wichtige Fragen unserer Kolleginnen und Kollegen betrifft: Hier gibt es unbestritten einen echten Bedarf, denn ihr UPS Manager prädigt uns in euren DPCMs doch immer nur unsere angeblichen Pflichten!
re: Rechte kennen
Posted by
Anonymous User
at
07.07.2005 20:20
Unter der Adresse: www.nci-net.de findest Du unter der Rubrik Arbeitsrecht ein Arbeitsrechts ABC mit vielen nützlichen Tips.
Arbeitsrechts-ABC von NCI
Posted by
Anonymous User
at
08.07.2005 15:00
Cool, vielen Dank für den Tipp!
amerikanische Kollegen genauso unter Druck
Posted by
Erich Bot
at
04.07.2005 17:41
http://finance.messages.yahoo.com/bbs?.mm=FN&action=m&board=1600446413&tid=ups&sid=1600446413&mid=66590
Dies ist ein Beitrag auf dem Yahoo Message Board von einem unserer amerikanischen Kollegen. Es macht deutlich, das System ist überall das Gleiche und der Druck kommt schon von ganz oben. Nur gemeinsam können wir uns wehren.
Dies ist ein Beitrag auf dem Yahoo Message Board von einem unserer amerikanischen Kollegen. Es macht deutlich, das System ist überall das Gleiche und der Druck kommt schon von ganz oben. Nur gemeinsam können wir uns wehren.
Arbeitsunfall
Posted by
Anonymous User
at
30.08.2005 16:11
Man soll jetzt bei jedem Arbeitsunfall sagen, das der vermeidbar gewesen ist. Mir ist bei meinem ersten, einzigen Arbeitsunfall hinterher gesagt worden, das ich krankgemacht habe.
Muß man sich das gefallen lassen?
Muß man sich das gefallen lassen?
Re: Arbeitsunfall
Posted by
Anonymous User
at
30.08.2005 20:33
Auch hier gibt es bei UPS Deutschland vermutlich eine Systematik:
Als einer der größten Beitragszahler sind wir der Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltung in Wuppertal ein äußerst willkommener Kunde. Das bedeutet auch, dass UPS bei Einhaltung einer bestimmten Unfallfrequenz von der Berufsgenossenschaft alljährlich einen satten Betrag zurück erhält.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass da mit allen Mitteln versucht wird, die Unfallstatistiken so zu "gestalten", dass einerseits nach Möglichkeit kein Arbeitsunfallbericht geschrieben werden muss (denn wo kein Unfallbericht, da logischerweise keine Meldung an die BFG), oder andererseits, wenn schon ein Unfallbericht unumgänglich ist, wenigstens vermerkt wird, dass der Unfall aus Sicht des Arbeitnehmerverhaltens vermeidbar gewesen wäre. Natürlich ist ein geringer Anteil von Arbeitsunfällen tatsächlich dem Fehlverhalten von Mitarbeitern/innen zuzuschreiben (z. B. Laufen auf dem Förderband etc.), aber dieser Prozentsatz ist im Gegensatz zum Fehlverhalten bzw. offenkundigen Arbeitssicherheitsmängeln, die klar dem Arbeitgeber zuzuschreiben sind, wohl eher gering.
Natürlich lässt sich die Statistik diesbezüglich relativ einfach "berichtigen". Wir kennen alle kennen sie: Die Aushänge zur Arbeitsunfallfrequenz, in denen steht "Letzter vermeidbarer Arbeitsunfall".
Wer am Ende des Jahres zuviele AUs hat, fällt im Ranking in den Keller und bekommt Schimpfe aus der obersten Etage! Alles klar?
Arbeitssicherheit, regelmäßige Begehungen durch Sicherheitsbeauftragte und Betriebsärzte sind vielerorts unzureichend gewährleistet. Aber unverschämte Gespräche leider zu oft das Mittel, um Mitarbeiter einzuschüchtern, ihnen ein schlechtes Gewissen einzureden wie: "Du willst doch nicht, dass unsere Unfallstatistik in den Keller geht - oder!?"
Ich habe mal einen Kunden erlebt - der zufällig auch Arzt ist - und einem Manager bei der Besichtigung der Sortierung abschließend sagte, dass ihm ein Rätsel wäre, wie es die Leute schaffen, überhaupt gesund zu bleiben bei den auffälligen Sicherheitsmängeln!!!
Doch zu Deiner Frage: Natürlich musst Du dir das nicht gefallen lassen. Das Beste wäre, Du informierst mal Deine Krankenkasse zum genauen Unfallhergang. Außerdem wäre es ratsam, sich dem Betriebsrat anzuvertrauen - aber Vorsicht! Manche Betriebsräte bei UPS sind gleichzeitig Mitglieder der Supervision bzw. des Managements. Kann ja jeder machen, was er will, aber ich habe mit der Konsultation eines solchen Betriebsrats sehr schlechte Erfahrungen gemacht!
Auf der absolut sicheren Seite bist Du, wenn Du dich an den zuständigen Gewerkschafter von ver.di wendest. Rufe einfach mal ver.di in eurem Bezirk an und erkundige dich dort.
Was man dir hinsichtlich des Krankmachens gesagt hat, rührt von einer vermutlich ebenfalls systematischen Art, bei UPS "Krankenrückgespräche" zu führen.
Grundsätzlich hat jeder Mitarbeiter das Recht, sich zu einem Gespräch einen Betriebsrat seiner Wahl (und vor allem seines Vertrauens!!!) mitzunehmen. Lasse dich da nicht beirren, denn gerne rufen die Vorgesetzte Betriebsräte zu den Gesprächen. Das musst Du nicht mitmachen. Auch muss Dir ein Vorgesetzter immer genügend Zeit geben, dich zuerst mit dem Betriebsrat hinsichtlich eines Termins vorher abzusprechen!
Macht er das nicht, handelt er rechtswidrig!
Als einer der größten Beitragszahler sind wir der Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltung in Wuppertal ein äußerst willkommener Kunde. Das bedeutet auch, dass UPS bei Einhaltung einer bestimmten Unfallfrequenz von der Berufsgenossenschaft alljährlich einen satten Betrag zurück erhält.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass da mit allen Mitteln versucht wird, die Unfallstatistiken so zu "gestalten", dass einerseits nach Möglichkeit kein Arbeitsunfallbericht geschrieben werden muss (denn wo kein Unfallbericht, da logischerweise keine Meldung an die BFG), oder andererseits, wenn schon ein Unfallbericht unumgänglich ist, wenigstens vermerkt wird, dass der Unfall aus Sicht des Arbeitnehmerverhaltens vermeidbar gewesen wäre. Natürlich ist ein geringer Anteil von Arbeitsunfällen tatsächlich dem Fehlverhalten von Mitarbeitern/innen zuzuschreiben (z. B. Laufen auf dem Förderband etc.), aber dieser Prozentsatz ist im Gegensatz zum Fehlverhalten bzw. offenkundigen Arbeitssicherheitsmängeln, die klar dem Arbeitgeber zuzuschreiben sind, wohl eher gering.
Natürlich lässt sich die Statistik diesbezüglich relativ einfach "berichtigen". Wir kennen alle kennen sie: Die Aushänge zur Arbeitsunfallfrequenz, in denen steht "Letzter vermeidbarer Arbeitsunfall".
Wer am Ende des Jahres zuviele AUs hat, fällt im Ranking in den Keller und bekommt Schimpfe aus der obersten Etage! Alles klar?
Arbeitssicherheit, regelmäßige Begehungen durch Sicherheitsbeauftragte und Betriebsärzte sind vielerorts unzureichend gewährleistet. Aber unverschämte Gespräche leider zu oft das Mittel, um Mitarbeiter einzuschüchtern, ihnen ein schlechtes Gewissen einzureden wie: "Du willst doch nicht, dass unsere Unfallstatistik in den Keller geht - oder!?"
Ich habe mal einen Kunden erlebt - der zufällig auch Arzt ist - und einem Manager bei der Besichtigung der Sortierung abschließend sagte, dass ihm ein Rätsel wäre, wie es die Leute schaffen, überhaupt gesund zu bleiben bei den auffälligen Sicherheitsmängeln!!!
Doch zu Deiner Frage: Natürlich musst Du dir das nicht gefallen lassen. Das Beste wäre, Du informierst mal Deine Krankenkasse zum genauen Unfallhergang. Außerdem wäre es ratsam, sich dem Betriebsrat anzuvertrauen - aber Vorsicht! Manche Betriebsräte bei UPS sind gleichzeitig Mitglieder der Supervision bzw. des Managements. Kann ja jeder machen, was er will, aber ich habe mit der Konsultation eines solchen Betriebsrats sehr schlechte Erfahrungen gemacht!
Auf der absolut sicheren Seite bist Du, wenn Du dich an den zuständigen Gewerkschafter von ver.di wendest. Rufe einfach mal ver.di in eurem Bezirk an und erkundige dich dort.
Was man dir hinsichtlich des Krankmachens gesagt hat, rührt von einer vermutlich ebenfalls systematischen Art, bei UPS "Krankenrückgespräche" zu führen.
Grundsätzlich hat jeder Mitarbeiter das Recht, sich zu einem Gespräch einen Betriebsrat seiner Wahl (und vor allem seines Vertrauens!!!) mitzunehmen. Lasse dich da nicht beirren, denn gerne rufen die Vorgesetzte Betriebsräte zu den Gesprächen. Das musst Du nicht mitmachen. Auch muss Dir ein Vorgesetzter immer genügend Zeit geben, dich zuerst mit dem Betriebsrat hinsichtlich eines Termins vorher abzusprechen!
Macht er das nicht, handelt er rechtswidrig!
Wo soll man anfangen?
Bei den "fürsorglichen" unangemeldeten Krankenbesuchen durch die Personalabteilung? Bei den unverschämten Briefen, mit denen mehrfach erkrankte Kollegen unter Druck gesetzt werden sollen? Oder beim Einsatz von Detektiven gegen Mitarbeiter? Oder bei den Strafaktionen (bis hin zu Versetzungen auf belastendere Arbeitsplätze oder Teilkündigungen) gegen Leute die aus dem Krankenstand zurückkehren? Immerhin: Bis auf ein paar auch betriebswirtschaftlich besonders blöde Maßnahmen ist die Firma auf diesem Gebiet nicht schlimmer als manche andere. Das ist natürlich keine Auszeichnung für UPS sondern ein Armutszeugnis für die Verhältnisse.
Im Internet gibt es einen kurzen Artikel aus Nürnberg zum Thema. Unter:
http://www.labournet.de/branchen/dienstleistung/tw/ups-nbg/200304/seite3.html