Der Nürnberger UPS Betriebsratsvorsitzende und die Neonazis von der "Anti-Antifa"
Der Betriebsratsvorsitzende der Nürnberger UPS Niederlassung, Tobias Dede, nutzt rechtsextremistische Websites, um Gewerkschafter und Betriebsratskollegen zu diffamieren. Mit einem Flugblatt, das die ver.di Betriebsgruppe diskreditieren soll, wandte er sich Anfang März 2006, direkt vor der Betriebsratswahl, an die Belegschaft. Schikanen und Hetze gegen Gewerkschafter sind bei UPS Deutschland weder neu noch außergewöhnlich. Neu in diesem Fall ist allerdings, dass der Betriebsratsvorsitzende sich der Agitation und der Inhalte einer rechtsextremistischen Website bedient und offen Nazi-Websites als Informationsquelle empfiehlt.
Harte Bandagen gegen Gewerkschafter
Manipulation von Betriebsratswahlen, systematische Schikanen - der Gewerkschaft ver.di zufolge wird beim Paketzustelldienst UPS mit harten Bandagen gegen Gewerkschafter und engagierte Betriebsräte vorgegangen.
Ziel dieser Maßnahmen ist offenbar, gewerkschaftliche Aktivitäten im Betrieb und Betriebsratsgründungen zu verhindern und, wo letzteres nicht mehr möglich ist, den Betriebsrat mit hörigen Mitarbeitern zu besetzen.
Entsprechendes berichten Kolleginnen und Kollegen aus allen UPS-Niederlassungen, in denen ver.di aktiv ist. So existieren Betriebsräte in weniger als einem Drittel der über 70 deutschen UPS-Betriebe. Zur Zeit hat in lediglich einem Betriebsrat die Gewerkschaft eine Mehrheit. Das Unternehmen, dem in Deutschland über 14.000 Beschäftigte angehören, droht zu einer gewerkschafts- und mitbestimmungsfreien Zone zu werden.
Auch in der Nürnberger UPS Niederlassung ist es nach Angaben der dortigen ver.di-Liste traurige Tradition geworden, dass immer unmittelbar vor Betriebsratswahlen bizarre, diffamierende Flugblätter erscheinen, die Angst vor der Gewerkschaft und deren Aktivisten im Betrieb schüren sollen.
Mittlerweile, so die Gewerkschafter , ist dabei offenbar jedes Mittel, jede Lüge recht, um eine Betriebsratsmehrheit zu verhindern, die den Kolleginnen und Kollegen verpflichtet ist.
Falsche Behauptungen und Informationen der „Anti-Antifa“ als Quelle
Bei UPS Nürnberg verstieg sich der dortige Betriebsratsvorsitzende Tobias Dede unmittelbar vor der Betriebsratswahl Anfang März 2006 dazu, die Inhalte rechtsextremistischer Internetseiten für seine eigene Agitation gegen die Gewerkschafter im Betrieb zu nutzen. Er verteilte im Betrieb eine achtseitige Schrift mit dem Titel „Das wahre wahre Päckchen“. Bereits im letzten Betriebsratswahlkampf 2004 hatte Dede eine gleichnamige Broschüre herausgegeben (Der Name der Publikation bezieht sich auf die Zeitung der ver.di-Betriebsgruppe, „Das wahre Päckchen“), in der er gegen Gewerkschaft und Gewerkschafter polemisierte.
Beide Veröffentlichungen dienen offenbar dem Zweck, durch Andeutungen, Unterstellungen und falsche Behauptungen gewerkschaftliche Kollegen (auch anderer UPS-Niederlassungen) zu verleumden und zu diffamieren sowie die ver.di Betriebsgruppe bzw. die ver.di Betriebsratsliste bei der Belegschaft in Mißkredit zu bringen.
Für seine jetzige Schrift vom März 2006 bediente sich UPS Supervisor Tobias Dede vor allem eines Artikels, den die rechtsextreme „Anti-Antifa Nürnberg“ über zwei UPS Betriebsräte der ver.di-Liste und andere Gewerkschafter ins Internet gestellt hatten.
Bei der „Anti-Antifa Nürnberg“ handelt es sich um einen Zusammenschluß vonNeonazis, die vermeintliche und tatsächliche AntifaschistInnen öffentlich diffamiert, angreift und einzuschüchtern versuchen. Zu diesem Zweck veröffentlichten sie mehrfach Berichte im Internet, mit denen bestimmte Personen für die lokale Naziszene als politische Gegner angeprangert werden sollen. Opfer solcher Veröffentlichungen, denen in der Vergangenheit mehrfach rechtsextremistische Anschläge folgten, waren in der Nürnberger Region unter anderem bereits liberale Lehrer, Journalisten, antifaschistische Jugendliche – und eben engagierte Gewerkschafter.
Organisatorisch ist die „Anti-Antifa Nürnberg“ der mittlerweile verbotenen „Fränkischen Aktionsfront“ (FAF) (siehe dazu den Artikel bei AIDA. e.V - Die Antifaschistische Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München e. V.) zuzuordnen, auf deren Homepage sie ihre Artikel publizierte.
Die Strukturen der FAF, einer der militantesten Nazi-Kameradschaften in der Bundesrepublik, hat inzwischen die mittelfränkische NPD übernommen. Seitdem betreibt die „Anti-Antifa“ eine eigenständige Homepage. Gute Kontakte unterhielt sie außerdem zu der ihr ideologisch nahestehenden, terroristischen „Kameradschaft Süd“, einer Münchner Nazigruppe, die 2003 einen Bombenanschlag auf die Grundsteinlegung des dortigen jüdischen Gemeindezentrums geplant hatte. (siehe dazu den Artikel bei AIDA. e.V - Die Antifaschistische Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München e. V.)
Argumentation von Neonazis
Der Text der „Anti-Antifa Nürnberg“ über die Nürnberger Gewerkschafter, auf den der UPS Supervisor Tobias Dede bei der Abfassung seiner Schrift zurückgriff, erschien erstmals im Frühjahr2005 auf der Neonazi-Homepage „Die Kommenden“. Damals wehrten sich Betroffene dagegen und auf eine Intervention von Jugendschutz.Net hin konnte erreicht werden, dass der Provider die Homepage aus dem Netz nahm. (Siehe dazu den Artikel von Mag Wompel und Ralf Pandorf im LabourNet Germany)
Wenig später jedoch wurde die Homepage der „Anti-Antifa Nürnberg“, zu deren Besuch der UPS-Betriebsratsvorsitzende aufruft, erneut ins Internet gestellt – nämlich von dem amerikanischen Neonazi Gary Lauck, (siehe zur Person von Gary Lauck den deutschen Wikipedia-Artikel) (Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei/ Auslands- und Aufbauorganisation). Neben seinem Versand für Nazidevotionalien und rechtsextremistisches, antisemitisches und rassistisches propagandamaterial ist Lauck vor allem dafür berüchtigt, dass er antsprechende Websites vor allem europäischer Nazis hostet.
In seiner Broschüre macht sich der Betriebsratsvorsitzende Dede nun die Argumentation der Neonazis zu eigen. Er übernimmt damit die Agitation und Propaganda von Rechtsextremisten, eine Methode ist offensichtlich von den Von ihm benutzten naziseiten abgeschaut.
Beispielsweise erklärt er:
„Aber was sagt (Name eines Betriebsratskollegen) selber dazu? Einige Zitate aus dem Internet, die ihm zugeordnet werden:“ - und zwar zugeordnet werden von den besagten Neonazis. Die Internet-Publikationen der Faschisten stellt Dede als verläßliche Informationsquelle dar, wenn erschreibt: „Wir nutzen die sehr detaillierten Recherchen auf der zitierten rechtsextremen Website. Nahezu alles, was wir überprüfte und überprüfen konnten, und das war nicht wenig, stimmte bis insDetail.“
Er fordert sogar die UPS Belegschaft mehrfach zum Besuch von Nazi-Websites auf - unter Angabe der entsprechenden Internetadressen. Schon desöfteren folgten auf ´Anti-Antifa´-Berichte Angriffe auf von den Nazis ´geoutete´ Personen und Einrichtungen.
Der UPS Supervisor Dede schreibt selbst über die Methoden seiner ´Informanten`: „...Gegner werden identifiziert, im Internet abgebildet und verortet und dann machen sich die kriminellen Kräfte auf den Weg.“
Dennoch hat er offenbar keine Hemmungen, die Veröffentlichungen der Nazis weiterzuverbreiten und zu bewerben.
Kontakte zu Rechtsextremisten?
Aber darüber hinaus bedient er sich nicht nur der Propaganda der nationalsozialistischen „Anti-Antifa“ für seine Zwecke, er arbeitet ihr auch zu. Zum einen ist es ein willkommenes Geschenk an die militante Naziszene, dass ein UPS-Betriebsratsvorsitzender ihre Agitation weiterverbreitet und ihre Internetseiten als Informationsquelle empfiehlt. Zum anderen leistet er selber ´Aufklärungsarbeit´ im Sinne der „Anti-Antifa“, wenn er beispielsweise einen Betriebsratskollegen, der den Nazis nicht als angeblicher Linker bekannt war, unter Nennung des vollen Namens als politisch links einordnet. Dede verwendet den typischen "Anti-Antifa"-Jargon, indem er über diesen Kollegen schreibt, "manche" hätten in ihm "schon länger einen verkappten Altkommunisten" gesehen.
Der Betriebsratsvorsitzende Dede distanziert sich zwar wenige male formelhaft von den Inhalten der rechtsextremistischen Internetseiten und weist sogar auf ihren fragwürdigen Wahrheitsgehalt hin, allerdings nur um im selben Zuge ihre Wahrheit zu suggerieren und Argumentationen und Zuschreibungen als wahr zu übernehmen.
Wir wissen nicht, ob es direkte Kontakte zwischen Dede und der „Anti-Antifa Nürnberg“ gibt. Dass auf der von Gary Lauck gehosteten Anti-Antifa´´ Website die Story über die Nürnberger Kollegen aber rechtzeitig zum Erscheinen der Dede-Publikation wieder auf die Startseite gesetzt wurde, legt diese Vermutung allerdings nahe.
Solidarität mit den betroffenen Gewerkschaftern und Betriebsräten!
Gewerkschafter sind bei UPS schon einiges gewohnt. Gerichtsbekannt ist, dass in Stuttgart Privatdetektive engagiert wurden, die die Tochter des dortigen gewerkschaftlich orientierten Betriebsratsvorsitzenden beschatteten. In Gustavsburg mussten Betriebsräte die Auszahlung von monatelang vorenthaltenem Lohn gerichtlich durchsetzen – nur zwei Beispiele aus einer langen Liste.
Mit der (direkten oder indirekten) Zusammenarbeit mit Neonazis wurde allerdings eine weitere Grenze überschritten, die keine Firma, kein Kollege zu überschreiten hat.
Auf das Konto deutscher Neonazis gehen zahlreiche Anschläge und Morde sowie unzählige Angriffe auf vermeintliche Linke, Migranten, Juden und Homosexuelle. Jede Zusammenarbeit mit solchen Kräften verbietet sich, nicht nur, aber gerade in Deutschland. Derartige Maßnahmen gegen Gewerkschaft und Gewerkschafter im Betrieb stellen eine völlig neue Qualität dar, ein ähnlicher Fall ist uns bisher nicht bekannt. Die betroffenen Kollegen brauchen Öffentlichkeit und Solidarität!
Unverständlich bleibt, dass der freigestellte Betriebsrat Tobias Dede weiterhin als Vorgesetzter und als Betriebsratsvorsitzender für den United Parcel Service tätig ist.
Das Übernehmen von Naziagitation im Kampf gegen Gewerkschafter zeugt von einer moralischen und politischen Verkommenheit, die der offiziellen Firmenethik des Paketzustelldienstes vollkommen widerspricht.
Eine Reaktion seines Arbeitgebers United Parcel Service auf Tobias Dedes Vorgehen steht jedoch, soweit uns bekannt ist, bis heute aus.
Schreibt Protestmails an UPS:
deutsch: tellus@upsforum.com
english: http://www.ups.com/forms/e-mail/general?loc=en_US
Protestmails bitte als Kopie an fred@labournet.info
Ansprechpartner für Nachfragen: fred@labournet.info
Solidaritätskreis der UPS-Nürnberg-KollegInnen
Weitere Informationen über das Vorgehen gegen Gewerkschaft und Betriebsräte bei UPS:
- UPS im LabourNet.de
- United Parcel Service (UPS): Knallharter Arbeitgeber - Ein Interview mit dem Nürnberger Gewerkschaftssekretär Harry Roggow
- UPS fährt in die Sackgasse – Artikel in der ´bewegen´, einer Publikation des ver.di Fachbereichs 10
und auf der Galeere - dem Netzwerk UPS Beschäftigter auf NetzwerkIT
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Unheilige Allianz
Die Methode "Diffamieren und sich gleichzeitig scheinheilig distanzieren" kenne ich aufs Beste von antisemitischen Hetzschriften.Bei denen soll mit dieser Methode die Strafverfolgung vermieden werden. Da hat Ihr Betriebsrat gleich von seinen "Informanten" gelernt. Eine Frage: Kennt er diese Brut persönlich oder wie ist er auf sie verfallen?
Objektiv gemeinsame Sache
"Eine Frage: Kennt er diese Brut persönlich oder wie ist er auf sie verfallen?"
Normalerweise schreiben die Neonazis den Arbeitgeber der Leute an, die sie als Antifaschisten "outen".
Es gibt Hinweise darauf, dass genau das auch im Nürnberger Fall geschehen ist.
Wenn dem so ist, wurden Dede die "Informationen" der Nazis von seinen Managementkollegen für den Wahlkampf überlassen. Weder die Geschäftsleitung noch natürlich Tobias Dede selber haben jedenfalls die Kollegen, die von den Neonazis zur Zielscheibe gemacht werden, informiert. Dede schreibt ja, dass ihm die Gefährlichkeit solcher Berichte bewußt ist, und dass ihnen häufig Angriffe folgen. Er und seine Hintermänner nehmen genau das in Kauf. Sie verbreiten Naziagitation, bewerben und empfehlen sie, und warten ab, ob den objektiv bedrohten Kollegen etwas geschieht, statt sie über die Bedrohung zu informieren. Schon daher muss man sagen, dass sie hier gemeinsame Sache mit der "Anti-Antifa" machen.
So iss das halt bei UPS
Re: So iss das halt bei UPS
Natürlich hat UPS sehr viel Geld und nutzt seine Mittel auch für eine "Saubermann-Image-Kampagne".
Aber letztendlich geht es um Informationen über skandalöse Vorfälle innerhalb UPS.
Das deutsche UPS Management bedient sich vielerorts Praktiken, die im Höchstmaß rechtswidrig sind und mit unserem deutschen Rechtssystem mächtig kollidieren.
Während diese Leute früher ihre Schweinerein heimlich in ihren Centern abziehen konnten, und die dortigen Opfer ohnmächtig alles mögliche mit sich machen lassen mussten, haben wir heute vor allem in den großen UPS Centern engagierte und mutige Kolleginnen und Kollegen, die sich widersetzen und die Fälle dokumentieren.
Ich stamme aus dem Center Frankfurt und erlebe dort, dass sich das UPS Management mittlerweile tief ins eigene Fleisch schneidet.
Die rechtswidrigen Methoden, die dort von Personalleiter Markus B. vielen Operationssups und -managern sowie einer von Sups und Managern manipulierten Pseudo-Betriebsratsliste praktiziert werden, werden auf jeden Fall nicht nur veröffentlicht, sondern die Opfer werden sich auch bei Gericht wehren.
Liebe Leute!
Vor allem die Drahtzieher wie z. B. Manager Bertram K., Supervisor Christian K. und der Rest dieser Seilschaft werden mit ihren rechtswidrigen Praktiken einer breiten Öffentlichkeit kontinuierlich bekannt gemacht.
UPS wird dann selbst entscheiden dürfen, ob man diese Seilschaft nicht lieber endlich aus der Firma schafft oder aber deren Praktiken unterstützt.
Ich meine, dass UPS Deutschland zum Selbstschutz entscheiden wird, sich von diesen Leuten zu trennen.
Denn irgendwann ist das Argument "viel Geld" kein Thema mehr in öffentlicher Duskussion!
Und davon ab gibt es genug Medien, die sich ganz bestimmt nicht kaufen lassen - oder?!
Beste Grüße aus Mainhatten!
Tief gesunken
Es geht immer noch tiefer...
teifpunkt
Krank
echt krank
Ich habe auch unter solchen Typen (Managementbetriebsräten) zu leiden, aber die braune Kleidung der Zusteller mit brauner Gesinnung auch nur in Verbindung zu bringen, dies wäre echt krank.
Ich möchte an dieser Stelle eines einmal ganz klar stellen:
Mit Nestbeschmutzern wollen wir rein gar nichts zu tun haben.
krank und bedenklich
Ein Teil der Kommentare geht für mich übrigens auch am Thema vorbei. UPS ist nicht besonders "braun" (außer unsere Uniformen) das ist klar. Krank ist aber in meinen Augen nicht nur dieser Betriebsratschef. Krank muss man es auch bezeichnen, wenn das Management bei uns zuläßt, dass er Nazipropaganda im Unternehmen verbreitet.
Wenn ich mich irre und der Kommentator oben wirklich meint, wir sind alle "braun" dann mussich ihm sagen, wir sind weder alle Scientology noch alles Nazis und wir sind nicht gleichzusetzen mit unserem Management. Sonst würden wir ja wohl kaum diese Seite machen.
Wundert mich nicht!
Gerade erfahren,
Re: gerade erfahren
Haberkorn zieht nach Engeland?
"Jedenfalls ist es ein Kreuz mit ihm. Seinem Vorgänger und einem Supervisorkollege wurde vor neun Jahren nach einer Denunziation nahegelegt, UPS zu verlassen, seitdem hängt Karl H. hier als Hubmanager fest.
Ich bitte inständig um seine längst überfällige Beförderung."
Da hat die GL doch tatsächlich einmal auf die Galeere gehört! ;)
Wir wünschen Karl für seine berufliche Zukunft alles Gute.
P.S.: Der neue Hubmanager in Nürnberg ist Mohammed Said, ein junger ehemaliger Supervisor aus Ffm.
Im Fadenkreuz der Neonazis und der Geschäftsleitung
Nachdem erst vor ein paar Wochen wieder einmal ein Mann in Potsdam von diesem Dreckspack ins Koma geprügelt wurde, sehe ich heute in den Nachrichten, dass in Berlin der Abgeordnete Giyasettin Sayan brutal zusammengeschlagen worden ist. Auch Sayan, der bei der Linkspartei u.a. für Migrationsfragen zuständig ist, hat die lokale "Anti-Antifa" ins Visier genommen.
"Scheiß Türke, wir kriegen dich!" hat einer der Angreifer geschrien. Da denke ich an die vielen türkischstämmigen Kollegen, die bei UPS wie Scheiße behandelt werden, weil sie für die Gewerkschaft sind. Und UPS erlaubt,dass für die Internetauftritte der Nazis im Betrieb Werbung gemacht wird!
AntiAntifa
UPS und Nazis
Re: UPS und Nazis
Mit einem Obergefreiten der Reserve als Generalbevollmächtigten für UPS Deutschland, der es vom Metzger zum Topmanager geschafft hat, ist alles möglich...
Während andere Unternehmen sehr viel Wert auf die Sozialkompetenz ihrer Manager legen, macht UPS den Eindruck, als wären vor allem solche Leute im Management willkommen, die Sozial nur mit dem "A" am Anfang buchstabieren können. ;-)
Wie ging es aus?
Re: Wie ging es aus?
Das UPS Management hat noch nicht reagiert, das heißt, Dede arbeitet noch für den United Parcel Service. Offenbar findet die Geschäftsleitung es akzeptabel, dass jemand Naziagitation in den Betrieb trägt und den Kollegen die Websites von Hitlerdarstellern empfiehlt, statt die von den Nazis ins Visier genommenen Kollegen umgehend von der Gefährdung zu unterrichten. Damit macht sich die Geschäftsleitung durch ihr Stillschweigen zu Dedes Komplizen. Dede wiederum hilft durch sein Vorgehen und das "Outen" eines weiteren Kollegen als bösen Linken objektiv der "Anti-Antifaschistischen Aufklärungsabteilung".
Man versucht wohl, Gras über die Sache wachsen zu lassen. Wird aber nicht funktionieren.
Einstweilige Verfügung
was für ein sauhaufen!
was heut zu tage wieder alles geht!
Werbung für Nazi-Propaganda für ups okay?
Es bestärkt mich auch in meiner Meinung,dass Rechtsextreme Aktivitäten von verschiedenen Seiten genutzt werden,um eigene Ziele zu erreichen.
Versteht mich nicht falsch,aber dass ups Nazi-Propaganda und Werbung für Internetseiten von Antisemiten und Terroristen in einem deutschen Depot zulässt ist für mich nur ein weiterer Mosaikstein in einer extrem bedenklichen Entwicklung. Meine Solidarität und meine besten Wünsche an die Antifaschisten bei euch!
Michael Schuller
UPS Manager verstehen "Economic Forum Deutschland" falsch!
Das ist doch nur eine besondere Variante dessen, was das sogenannte Economic Forum Deutschland (Genau, die Freunde von unserem Bertram - "wir inspirieren Führer zum Führen") nahe legt:
"Wichtiges Ziel des Economic Forum Deutschland ist die parteiübergreifende Förderung des Dialogs zwischen Wirtschaft und Politik und die Umsetzung innovativer Konzepte"
Wenn sich Tobias Dede von Faschisten informieren lässt und sich die Inhalte von Nazis zu Eigen macht habt ihr doch alles dabei: Dialog zwischen Politik und Wirtschaft und innovativ ist das auch noch. ;) Natürlich haben die Macher und Hintermänner des "Economic Forum Deutschland" tatsächlich etwas anderes und nichts Braunes im Sinn, wenn sie Unternehmer und Politiker für ihre "Führerschaft" auszeichnen. Da wurden sie vom UPS Management, das Dedes Vorgehen offenbar billigt, eben mal gründlich mißverstanden.
Das kommt von das!
Übrigens: Nicht nur Bertram unterstützt das "Economic Forum Deutschland", die Lieblingskanzlei der Geschäftsleitung ist zufällig auch mit an Bord!
Economic Forum Deutschland in Wahrheit...
Was macht das Economic Forum Deutschland noch, außer Politiker in den Himmel zu jubeln?
Wem soll der postulierte Dialog zwischen Politik und Wirtschaft tatsächlich dienen?
Und wie vereinbart sich die angeblich hochwertige Klientel dieses Forums mit solchen Kleingeistern (z. B. Bertram K.), die ihm UPS als "Spitzenmanager" Manager unterjubelt.
Es ist sehr sonderbar, wenn dieser UPS Manager, der ja gerichtsbekannt BR Wahlen manipuliert und mit dem UPS Personalmanager Markus B. gemeinsame Sache macht, bei rechtswidrigen Kündigungen von unschuldigen Menschen, im Economic Forum Deutschland als "Sponsoring Präsident" bezeichnet wird!
Könnte ja sein, daß dieses Economic Forum Deutschland ganz andere Ziele verfolgt und dabei unwissende Politiker ködert und als Referenz benutzt.
Fragt mal Herrn Koch und die anderen!
Mit SO liegst Du falsch
Die Kochs und Schäubles und Steinbrücks werden schon wissen, warum sie sich sich Zeit nehmen für die Leadership-Events des EFD.
USA-nahe neoliberale Lobbyisten sind aber nicht automatisch Scientologen.
Liebe Kollegen bei UPS!
"Die Lidl-Kampagne von ver.di, gegen das Unrecht, das dort den Arbeitnehmern angetan wird, ähnlich wie Euch, habe ich mit Interesse verfolgt. Nicht einmal bei Lidl wurde aber auf die Hilfe von Neonazis zurückgegriffen. "
heißt es da. In der Zwischenzeit habe ich erfahren, daß Lidl in Spanien eine Security-Mannschaft aus bekennenden Faschisten angeheuert hat. Ein Grund mehr, daß auch Ihr (und wir alle) gegen diese Entwicklung bei UPS vorgeht.
Oh Dede
Man fragt sich nur, wer in Nürnberg hat denn DEN gewählt?
Gute Nacht!!!!!!!!!
Dede
Irgendwann dreht eben jeder durch
Dedes Verbindung zu Neonazis
Offenbar scheint man zu vergessen welche Menschen hier und international für UPS arbeiten.
Herr Reineke, möchten sie im nächsten Jahr auch in Deutschland den 100. Geburtstag von UPS feiern oder endgültig eine Bankrotterklärung unterzeichnen?
Das Maß ist voll.
Ja, UPS Geschäftsleitung steht zu Supervisor, der Naziinhalte im Betrieb veröffentlicht.
Offensichtlich JA!
"Offenbar scheint man zu vergessen welche Menschen hier und international für UPS arbeiten.
Herr Reineke, möchten sie im nächsten Jahr auch in Deutschland den 100. Geburtstag von UPS feiern oder endgültig eine Bankrotterklärung unterzeichnen?"
Wieso Bankrott? Herrn Jörns Reineke interessieren die Zahlen. Die Zahlen geben ihm recht. So einfach ist das! Das Ethik-Blabla muß ihn nicht interessieren. Ich habe auch bei den früheren Germany-Chefs noch nie erlebt, dass ein rassistischer Manager oder Supervisor zur Rechenschaft gezogen wurde. Jetzt geht eben auch Werbung für Naziseiten und Nazizitate, um Gewerkschafter runterzumachen. Warum auch nicht? Unsere Chefs gehen konsequent ihren Weg!
Jörns Reineke steht offenbar zu UPS-Supervisor, der Naziinhalte unter die Belegschaft bringt!
Er hat wissentlich die Familien von Kollegen gefährdet und den Naziverbrechern den Namen eines weiteren Kollegen geliefert.
Er greift bei seinen Diffamierungen nicht nur Naziinhalte auf, macht sie sich zu eigen und verbreitet sie. Er ist auch selbst kreativ. Die Art, in der er die Kollegen selber verleumdet, kennt man von antisemitischen Schriften.
Dede glaubt, auf der sicheren Seite zu sein, wenn er schreibt: "Oder (Name eines nürnberger Kollegen), in dem manche schon länger einen verkappten Altkommunisten sahen,..." statt "N.N. ist ein verkappter Altkommunist". Oder: "Aber was sagt (Name eines nürnberger Kollegen) selber dazu? Einige Zitate aus dem Internet, die ihm zugeordnet werden:...) und dann aus einer Schrift zitiert, die die Nazis dem Kollegen zuordnen. Oder, wenn er den Kollegen geschickt Zitate unterjubelt, indem er selbst gedichtetes kursiv setzt und behauptet, das wäre die Ansicht der von den Nazis bedrohten Kollegen. Seine "Betriebszeitung" habe ich mir von Labournet schicken lassen und mehrfach gelesen. Es ist voll von solchen üblen Propagandatricks.
Wie gesagt: Wer den von Tobias Dede empfohlenen Nazilinks und deren Links folgt (obwohl es weh tut, denen Traffic zu verschaffen) stößt auf genau dieselben Kunstgriffe. Andeutungen, Unterstellungen, offensichtlich scheinheilige Distanzierungen - aber alles eindeutig zu verstehen. Nur vielleicht, dass die Nazis vorsichtiger und geschickter mit dem Presserecht umgehen als Tobias Dede.
Was Tobias Dede über die Tätigkeit der nürnberger Kollegen in ihrem Betrieb schreibt und was er Mahmut Gemili unterjubeln will, halte ich für glatt gelogen. Er vergisst offenbar, dass wir lesen können!
Dass der Verbreiter von Nazimüll von der deutschen UPS Geschäftsleitung weiter getragen wird ist eine Schande für den United Parcel Service.
örns Reineke steht offenbar zu UPS-Supervisor, der Naziinhalte unter die Belegschaft bringt!
Wer Herrn R. schon mal bei einem seiner Auftritte erlebt hat, könnte sogar glauben, dass er nicht nur zuschaut...
Herr Dede wird ebenso wie Supervisor König, mit dem er ja eng zusammenarbeitet, oder wie Herr Wilms, der ja bekanntermaßen mit Herrn König eng zusammen arbeitet, bei UPS eine Blitzkarriere durchlaufen.
Das ist gewiss, solange ein Herr Reineke (schaffte es bei der Bundeswehr immerhin zum Obergefreiten der Reserve...) und gewisse andere UPS Manager die "Führerschaft" innehaben.
Jörns Reineke verantwortlich für die Taten seines Managements.
Allerdings finde ich es richtig, sich an ihn zu halten und nicht an die kleinen Fische. Er hat Kenntnis, er ist der Generalbevollmächtigte, er ist also verantwortlich.
P.S.: Ich habe es noch nicht mal zum Obergefreiten gebracht :)
Artikel in der Tageszeitung "junge welt"
Nürnberg: Betriebsratsvorsitzender von UPS verbreitete Pamphlet gegen ver.di-Betriebsgruppe. Quelle Neonaziwebsite
http://www.jungewelt.de/2006/04-19/057.php
Faschismus ist keine Meinung-
Wissen diese Menschen überhaupt, was sie da tun, wenn sie Nazimist in die Betriebe tragen? Die Propaganda verwenden und sich gleichzeitig offiziell distanzieren macht es nicht besser-die Methode kennt man ja! Eine Schande, dass United Parcel Service das offenbar duldet!
Ihr habt meine volle Solidarität, Kolleginnen und Kollegen!
Nazipropaganda in einem Betrieb, der auf sehr viele ausländische Mitarbeiter angewiesen ist?
Kommt einen ja fast so vor, als ob der Supervisor persönlich ein kleiner Nazi ist.... und dann ist er ja bei UPS genau "richtig", denn da gibt es ja sehr viele Mitarbeiter, die er schikanieren kann. Und schikanieren ist ja bei UPS leider Gottes an der Tagesordnung. Das scheint ja wirklich in jedem Center das gleiche zu sein. Das Management sitzt sich die Ärsche platt und denkt sich den ganzen Tag neue Schweinereien aus, mit denen man die Mitarbeiter nerven, schikanieren und oftmals auch an den Rand der gesundheitlichen Grenzen bringen.
Aber sich bei einem Betriebsratswahlkampf auf Nazis zu berufen, dass schlägt dem Fass den Boden aus!!! Meiner Meinung nach gehört dieser Mensch sofort rausgeschmissen!
Firmenethik
Dieser ... hat das schon Anfang März gemacht und Mitte April gibt es noch keine Reaktion des Arbeitgebers? Da muß man sich fragen, was bei eurer Firma alles faul ist!
Braune Hilfstruppen
Hoffentlich kann gegen diesen Betriebsratschef ein Strafverfahren eingeleitet werden. Habt ihr das einmal prüfen lassen?
Bleibt mutig!
AW: Braune Hilfstruppen
Leute ohne Skrupel, und davon haben wir bei UPS genug, nutzen diese Option in wirklich jeder Hinsicht aus.
Unter allen Umständen soll eine Solidarisierung der Mitarbeiter untereinander verhindert werden. Und um Keile zwischen die Belegschaft zu treiben wirft man nun auch schon mal störende Betriebsräte den Neonazis zum Fraß vor.
Ich hoffe daß die gesamten Kollegen in Nürnberg den Herrn dieser Tage einfach so behandeln, wie er es verdient hat.
wie er es verdient
Er ist UPS?
Das ist etwas anderes! UPS ist er nicht. Er schadet UPS. Er schadet mit seinem Verhalten uns allen und seine Hintermänner tun das auch. Es gibt bei ihm und anderen Figuren 2 Möglichkeiten: 1. UPS ist im Grunde in Ordnung und schmeißt sie endlich raus und kommt wieder auf den richtigen Weg. 2. UPS lügt und alles was im Policy Book steht ist nichts wert!
Dede und Nazipropaganda
Webung für Neonazis
Dem stimme ich voll und ganz zu. Ich habe inzwischen Dede´s Wahlpropaganda gelesen (kann man sich von Labournet als pdf zusenden lassen)
Er lobt ja die Nazis über den grünen Klee. Angeblich gut von ihnen recherchiert und "stimmt bis ins Detail". Woher er das weiß und was er denn selbst davon nachgeprüft hat und warum das schreibt er nicht. Er distanziert sich zwischendurch von den rassistischen Inhalten der Websites, die er gleichzeitig als lohnende Lektüre empfiehlt. Das härteste meiner Meinung nach: Tobias Dede weiß, dass die Neonazis Personen, die ihnen nicht passen nicht einfach nur öffentlich beschimpfen und difamieren, sondern damit auch zur Zielscheibe machen. Das schreibt er selber. Und das macht er auch selber, im Betrieb, bei UPS. "Anti-Anti-Faschismus" (zwei minus heißt ein plus) bei UPS - und das ungestraft!!
Werbung f. Nazis
Für eine gute Idee halte ich es, eure Kunden auf die Verhältnisse bei UPS aufmerksam zu machen. Ich werde versuchen, hierzu einen kleinen Beitrag zu leisten.
Mei Arbeitgeber ist zwar kein Engelschor, aber mit diesem verbrecherischen Vorgehen möchte er wohl nichts zu tun haben.
Wo er steht
Dass er aktiver oder organisierter Nazi ist, halten wir aber für nahezu ausgeschlossen.
Wichtig ist, dass er u.a. keine Skrupel hat, den Müll dieses Packs weiterzuverbreiten, für seine Zwecke zu nutzen und ihre Websites im Betrieb als Informationsquelle empfiehlt.
Und das ist nicht seine Privatsache.
nazi oder nicht
Re: nazi oder nicht
Bei UPS Deutschland macht sich in einigen managementgesteuerten Betriebsräten seit einiger Zeit eine Seilschaft - oder nennen wir sie lieber Bruderschaft - breit, die Besorgnis erregende Ausmaße angenommen hat.
Kein Geheimnis dürfte wohl sein, dass Ein Manager und zwei Supervisors, die bisher die hauptberuflichen Betriebsräte in Frankfurt waren, in regem Kontakt mit dem Supervisor und Betriebsratsvorsitzenden aus Nürnberg stehen!
Vor allem ein UPS Manager mit Namen Bertram Kusay und ein Supervisor namens Christian König, der alarmierender Weise auch noch der GBR Vorsitzende UPS Deutschland ist, zeigen in Frankfurt mit ihrem Verhalten gegenüber Gewerkschaftern auffällige Ähnlichkeiten mit dem offensichtlich asozialen Gebahren dieses Supervisor Dede aus Nürnberg!
Stellt sich die Frage, wie lange das UPS Führungsmanagement in Deutschland diesen Leuten ihre Titel lässt.
Denn eins ist doch klar: Wir "wahren wahren" UPSler müssen für das Image der Firma alle rechtlich legitimen Mittel in Anspruch nehmen, um diese fürchterlichen Leute ganz schnell aus dem Management von UPS zu kriegen, zum Wohle von UPS!
Und, dass diese Leute ganz schnell aus den Arbeitnehmervertretungen fliegen ... nun dafür bedarf es bei berechtigter Begründung nicht nur die Entfernung aus dem BR durch Wahlen - nicht wahr?!
Rechte Idioten gibt es auch bei DHL
Würde mich schon interessieren.
Wann kommt er weg?
Rassisten sind natürlich auch bei UPS. Das ist auch leider normal.
Long time gone: Jim Casey
Aber Jim ist schon lange verstorben.
Tobias Dede und die "Neger"
Was glaubt ihr von wem stammte dieser Spruch "Wenn die Maschine ausfällt spanne ich halt ein paar Neger vor den Irregszug"
Na kommt ihr drauf?
UPS Supervisor Dede nur einer von vielen bei UPS?
Wer Herrn Dede kennt, bzw. weiß, dass er nicht unbedingt zu den Intelligenten Menschen gehören dürfte, schaut sich geitesgewärtig um und sucht nach den Komplizen und Anstiftern dieses offensichtlich bedauernswerten, fehlgeleiteten UPS Supervisors.
Komplizen sehe ich vor allem in seinen engen Vertrauten Christian König und Thoams Wilms, die ja mit Herrn Dede gemeinsam in unterstützender Funktion die Betriebsratswahlen bei UPS München Ost "organisiert" haben. Ist da nicht auch in wundersamer Weise ein "UPS Schlipsträger" zum Betriebsratsvorsitzenden gekürt worden?!
Und was die Anstifter des Herrn Dede betrifft, nun da könnte man aus dem Vollen schöpfen:
Eine UPS Managermannschaft, die sich aus den Bereichen Personalmanagement (z. B. Betz?), Management für UPS Öffentlichkeitsarbeit (z. B. Bertram Kusay?) und Operationsmanagement rekrutiert.
Aber wer auch immer bei UPS sich rechtswidrig verhält und nicht unverzüglich zum Schutz und Wohl von UPS Deutschland hochkantig aus der Firma fliegt, der hat nicht nur Komplizen und Anstifter, sondern darüber hinaus auch vermutlich Befürworter. Diese Befürworter sehe ich in der Führungsspitze.
Und so sollte diesen "Top" Managern bei UPS, die vielleicht glauben, dass ihr Wegsehen sie schützt, eines klar sein:
Sie haften für Leute wie diesen Supervisor Dede - so oder so!
Herr Dede ist vermutlich ein Schandfleck. Aber die, die diesen Fleck gemacht haben sitzen klar in der UPS Geschäftsleitung, sonst wäre der Fleck schon lange weg!!!
Dedes Verteidigung
Sicher hat er heute kein Problem damit, sich verbal von dieser Äußerung zu distanzieren.
Fast schlimmer als blöde rassistische Sprüche (die gibt es leider in jeder größeren Firma) finde ich, dass er sich Jahre später so verteidigte: Damals wäre bei UPS eben "anders gearbeitet" worden.
Was kann man darunter denn verstehen? Gehörte "damals" Rassismus zur offiziellen Firmenethik?
Natürlich nicht! "Damals" gab es aber in Nürnberg ein Management, das solche Äußerungen und Handlungen nicht nur stillschweigend deckte. Eventuell glaubte Tobias Dede ja, sich mit einem solchen Spruch bei seinen Vorgesetzten und Kollegen beliebt machen zu können.
Als G. Heinevetter der für Nürnberg zuständige Div. Manager wurde, änderte sich die Sprache der Manager und Supervisor. Heinevetter hatte wohl klargemacht, dass er bei offen geäußerten rassistischen Sprüchen keinen Spass versteht.
Fazit: Wir haben es hier nicht mit Überzeugungstätern zu tun, sondern mit Leuten, die ihr Fähnchen nach dem Wind hängen - ungeachtet der weltanschaulichen Überzeugungen, die sie privat wohl haben.
Mit eben dieser Haltung beten uns ja auch Manager und Supervisor, die keine Skrupel haben, der Firma, den Mitarbeitern und den Kunden zu schaden (Paketweitwurf, Expressaufkleber abreissen, Pakete mutwillig beschädigen, damit sie nicht als liegengeblieben deklariert werden...) vom "Spirit of UPS" vor und behaupten, sie würden die Firma lieben.
Re: Verteidigung Dedes
Es gibt zu viele solche bei UPS. Da muß ich euch leider Gottes zustimmen. Aber ich verwehre mich dagegen mit Nazi und Rassenmumpitz in einen Topf geworfen zu werden. Ich sehe hier folgende Einschätzung:
>>Fazit: Wir haben es hier nicht mit Überzeugungstätern zu tun, sondern mit Leuten, die ihr Fähnchen nach dem Wind hängen - ungeachtet der weltanschaulichen Überzeugungen, die sie privat wohl haben.
Mit eben dieser Haltung beten uns ja auch Manager und Supervisor, die keine Skrupel haben, der Firma, den Mitarbeitern und den Kunden zu schaden (Paketweitwurf, Expressaufkleber abreissen, Pakete mutwillig beschädigen, damit sie nicht als liegengeblieben deklariert werden...) vom "Spirit of UPS" vor und behaupten, sie würden die Firma lieben.<<
Auch das ist zu meinem Leidwesen seit langem meine Meinung. Aber wie gesagt, es gibt auch noch andere die dann genauso untergebuttert werden wie ihr. Bitte seht das auch.
Dede
Verstehst du richtig!
Aha!
Da spinnt ja wohl einer
Totalschaden?
Ja!
2. Verwandt oder verschwägert mit Jörns Reineke:
Höchstens geistig, sonst mit Sicherheit nicht.
3. Warum ist der immer noch bei UPS?
Weil, weißt Du... das mit der Firmenethik... Policy-Book... Verpflichtung gegen die Mitarbeiter und die Gesellschaft, Integrität..., wie soll ich Dir das erklären, hmmm!..., also...
Wie kann es das geben?
ich mußte mich erst in die Problematik einlesen, bis ich verstanden habe, was bei Euch los ist. Ich bin schockiert über diese Zustände in einem amerikanischen Unternehmen. Ich bin schockiert, daß so etwas in Deutschland möglich ist.
Die Lidl-Kampagne von ver.di, gegen das Unrecht, das dort den Arbeitnehmern angetan wird, ähnlich wie Euch, habe ich mit Interesse verfolgt. Nicht einmal bei Lidl wurde aber auf die Hilfe von Neonazis zurückgegriffen.
Wenn UPS oder ein anderes Unternehmen so etwas akzeptiert ist das ein Skandal! Ich hoffe Ihr setzt diesen Mann als Betriebsrat ab und Eure Geschäftsführung reagiert doch noch!
Danke, daß Ihr Euch getraut habt diesen Fall zu veröffentlichen!