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Marsch für die Zukunft der Siemens PSE!
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Galadriel
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14.11.2008 01:05
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2 comment(s)
Am 6.11.2008 gingen in Wien rund 2000 KollegInnen der SW-Entwicklungsabteilung von Siemens in Österreich (SIS PSE) mit ihren Angehörigen auf die Straße. Damit sollte für ein einheitliches Zukunftskonzept der SIS PSE und gegen eine befürchtete Zerlegung mit einhergehendem Personalabbau demonstriert werden. Obwohl Siemens solche Befürchtungen in den Medien zu zerstreuen versucht, wird hinter den Kulissen bereits an Versetzungs- und Kündigungslisten gearbeitet. Betriebsrat und Gewerkschaft kritisieren dies heftig. Die Demonstration in Form einer „sich bewegenden Betriebsversammlung“ musste ihre Kundgebung vor dem Werkstor abhalten, weil die österreichische Vorstandsvorsitzende Brigitte Ederer den Zugang zum Werksgelände versperren ließ. Wir berichten über Ablauf und Hintergründe dieser Aktion.
Wird Siemens von Löscher zerschlagen?
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Galadriel
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06.11.2008 01:10
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Seit etwas mehr als einem Jahr ist Peter Löscher neuer Vorstandsvorsitzender der Siemens AG und setzt eine Aktion gegen die ArbeitnehmerInnen nach der anderen. Löscher hat schon in seiner früheren beruflichen Tätigkeit an der Zerschlagung eines anderen Konzerns, der deutschen Hoechst AG, maßgeblich mitgewirkt. Anhand seines Lebenslaufes in beiden Konzernen versuchen wir im folgenden Bericht, die Unternehmensstrategien offenzulegen, die dieser Zerschlagung zugrundelagen. Wir hoffen, damit einen Beitrag zum besseren Verständnis der aktuellen Vorgänge bei Siemens zu leisten. Möge der folgende Bericht auch die Beantwortung der Titel-Frage erleichtern und ermöglichen, aus der Geschichte der Hoechst-Zerschlagung im Interesse der ArbeitnehmerInnen zu lernen.
KollegInnen fordern klares Bekenntnis von Siemens zur österreichischen SIS PSE
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Galadriel
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26.10.2008 22:25
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Beabsichtigt Siemens, die österreichische SIS PSE durch Kürzung firmeninterner Aufträge "auszuhungern" und organisatorisches Herauslösen lukrativer Teile ("Rosinen") auf einen nicht überlebensfähigen Rest zu reduzieren? Falls es solche Absichten gibt, so werden sie jedenfalls in einer Resolution des Betriebsrats, der die Beschäftigten in zahlreichen Standortversammlungen so gut wie einstimmig zugestimmt haben, scharf zurückgewiesen. Der Betriebsrat rief die SIS PSE KollegInnen darüber hinaus dazu auf, sich den Donnerstag-Nachmittag des 6. November 2008 freizuhalten, um in einer österreichweiten Betriebsversammlung ein Zeichen der Entschlossenheit zum Kampf um den Erhalt der Arbeitsplätze bei SIS PSE in Österreich zu setzen.
Spekulationen über Verkauf von Teilen der SIS
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Galadriel
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19.10.2008 16:37
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Die Medien berichten seit kurzem über den Verkauf von Teilen des Bereichs "Siemens IT Solutions and Services" (SIS), zu dem auch die SIS PSE gehört. Unbestätigten Informationen zu Folge soll das externe IT-Geschäft von SIS an eine indische Firma (Tata) verkauft werden. Man spricht auch vom Verkauf der Forschungsbereiche. Es ist nicht ganz klar, was darunter zu verstehen ist und wer bei SIS davon betroffen ist. Klar ist jedenfalls, dass man wirksam nur kollektiv etwas gegen Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen durch einen Verkauf tun kann. Ebenfalls von einer Ausgliederung betroffene KollegInnen von Alcatel-Lucent in Nürnberg rebellieren seit einigen Wochen auf ihre Weise kollektiv gegen ihren Verkauf.
SIMEA Österreich: Explosive Stimmung unter den KollegInnen
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Galadriel
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18.03.2008 07:55
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Auf einer Informationsveranstaltung der SIMEA (Siemens Industrial Manufacturing, Engineering and Applications) - ein Bereich der Siemens AG Österreich - wurde den KollegInnen am 6.3.2008 von der Geschäftsleitung mitgeteilt, dass fast alle Teile von SIMEA nicht in Löschers neue Siemens-Sektoren Industrie, Energie, Medizin hineinpassen und daher verkauft werden. Die Stimmung bei den KollegInnen war dementsprechend explosiv wie uns ein Teilnehmer der Versammlung im folgenden berichtet.
NCI-Umfrage zum Betriebsklima und seinen Auswirkungen auf die Gesundheit
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Galadriel
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09.03.2008 20:49
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Wir möchten euch um eure Mitarbeit bei einer Umfrage zum Betriebsklima und seinen Auswirkungen auf den Gesundheitszustand der KollegInnen bitten. Diese Umfrage führt unser befreundetes Netzwerk NCI per Internet durch. Es soll damit ein umfassendes Bild über die Auswirkungen der Belastungen durch den anhaltenden Personalabbau auch in der österreichischen IT-Branche erhalten werden. Eine hohe österreichische Umfragebeteiligung etwa bei PSE, NSN oder SPDL erhöht natürlich auch die Bedeutung der Ergebnisse für die Bekämpfung der Belastungen.
Österreichischer Siemens Personaldienstleister überlässt Arbeitskräfte - sich selbst
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Galadriel
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01.02.2008 06:56
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Die im Jahre 1998 gegründete Hundertprozent-Tochter der Siemens AG Österreich "SPDL" bezeichnet sich selbst als "fortschrittlicher Personaldienstleister". Nicht wenige der dort beschäftigten rund 900 Angestellten und 400 Arbeiter empfinden ihre Überlassung an die Siemens AG Österreich aber eher als Rückschritt. Denn früher wurden BewerberInnen bei der Siemens AG direkt angestellt. Heute wird bei SPDL sofort gekündigt, wenn die Siemens AG überlassene KollegInnen nicht mehr beschäftigen will. Wir berichten über Wunsch und traurige Wirklichkeit der betroffenen SPDL-KollegInnen.
NSN Abbau auf österreichisch: "Sell and lease back"?
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Galadriel
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23.01.2008 23:12
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Uns wurde berichtet, dass NSN Österreich etwa 20 KollegInnen an eine Leihfirma "verkaufen" und wieder zurück "leasen" will. Wer in diesen Deal nicht einwilligt, dem wolle NSN wieder einmal mit Kündigung drohen. Die Erfolgschancen einer Anfechtung wegen Sozialwidrigkeit wären aber hoch.
Erfolgschancen bei Anfechtung betrieblich bedingter Kündigungen in Österreich
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Galadriel
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07.01.2008 08:12
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Immer wieder wird KollegInnen von ArbeitnehmervertreterInnen geraten, ein Sozialplanangebot zu unterschreiben, weil sie angeblich beim Arbeits- und Sozialgericht (ASG) keine Chance hätten, eine Anfechtungsklage gegen betriebsbedingte Kündigungen wegen fehlender sozialer Rechtfertigung (Sozialwidrigkeit) zu gewinnen. Die im folgenden dokumentierte Rechtsprechung bestätigt jedoch, dass zahlreiche mutige KollegInnen mit ihren Kündigungsanfechtungen erfolgreich waren, weil etwa der Arbeitgeber trotz betrieblicher Kündigungsgründe seine soziale Gestaltungspflicht nicht nachweisen konnte und die Kollegin die Beeinträchtigung wesentlicher Arbeitnehmerinteressen beweisen konnte. Wir hoffen, mit dieser Dokumentation ein paar Entscheidungshilfen geben zu können.
Erfolgschancen bei Anfechtung betrieblich bedingter Kündigungen
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Galadriel
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31.12.2007 15:45
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Immer wieder wird KollegInnen von ArbeitnehmervertreterInnen geraten, ein Sozialplanangebot zu unterschreiben, weil sie angeblich beim Arbeits- und Sozialgericht (ASG) keine Chance hätten, eine Anfechtungsklage gegen betriebsbedingte Kündigungen wegen fehlender sozialer Rechtfertigung (Sozialwidrigkeit) zu gewinnen. Die im folgenden dokumentierte Rechtsprechung bestätigt jedoch, dass zahlreiche mutige KollegInnen mit ihren Kündigungsanfechtungen erfolgreich waren, weil etwa der Arbeitgeber trotz betrieblicher Kündigungsgründe seine soziale Gestaltungspflicht nicht nachweisen konnte und die Kollegin die Beeinträchtigung wesentlicher Arbeitnehmerinteressen beweisen konnte. Wir hoffen, mit dieser Dokumentation ein paar Entscheidungshilfen geben zu können.
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