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Tipps und Ratschläge

erstellt von WelgerArbeiterNehmer zuletzt verändert: 30.07.2006 07:13

Achtung! Nicht mit Geld locken lassen - alles genau anschauen

Die Personalabteilung lockt, wie Kollegen von Euch berichten, mit Geld. Die Summe mag im ersten Augenblick "großzügig?" erscheinen - verlockend!

Lasst Euch nicht blenden, sondern überlegt auch hier genau.

  • Von so einer Geldsumme gehen Steuern usw. ab. Es bleibt - je nach Familienstand - in etwa die Hälfte.
  • Überlegt wie lange Ihr und Eure Familie von diesem Geld leben könntet. Ein halbes Jahr, ein Jahr?
  • Die Geldsumme ist ein Angebot. Und Angebote kann man annehmen oder ablehnen, wie beim Kauf eines Staubsaugers. Wenn der Vertreter kommt, kann man sagen: Nein danke. Das gleiche kann man hier tun. Der Personalabteilung kann man sagen: "Danke für das Angebot, aber ich kann es mir nicht leisten, es anzunehmen. Schließlich muss ich noch viele Jahre meine Familie ernähren."

Schlagwort: Änderungskündigung oder Aufhebungsvertrag

Wie Anwälte vor Ort vermuten, könnte das Anschreiben vom 03.08.2004 eine versteckte Änderungskündigung beinhalten. Diese Vermutung wird z.Z. durch Kollegen geklärt und die Personalabteilung soll dies schriftlich versichern, dass dem nicht so ist. Der Vertrag für die Transfergesellschaft, der Euch angeboten wird, ist keine Änderungskündigung. Es ist ein Vertrag zum Wechsel in die Transfer- und Qualifizierungsgesellschaft. Wenn man unterschreibt, sagt man: Ich bin damit einverstanden, die Firma WELGER endgültig zu verlassen; mein Arbeitsverhältnis aufzugeben. Weiter bin ich damit einverstanden für 6 Monate in die Transfer und Qualifizierungsgesellschaft zu gehen. Man unterschreibt "freiwillig" einen Aufhebungsvertrag. Hat man das getan, dann ist man draußen und es gibt kein zurück mehr. Auch eine Klage ist dann nicht mehr möglich.

**Also nichts ohne eingehende rechtliche Beratung unterschreiben. Jedes Papier genau prüfen und erst in Ruhe zu Hause mehrmals lesen. Wir haben Vertragsfreiheit und eine Unterschrift ist rechtsverbindlich. Es gibt kein Widerrufrecht, wie bei Haustürgeschäften, auch wenn die Überrumpelungssituation die gleich ist. Vertrauen ist absolut fehl am Platz, die wollen euch los werden - ohne Rücksicht auf Verluste.**

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