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Stasimethoden bei Asklepios?

erstellt von valter zuletzt verändert: 15.05.2009 12:05
In der Hamburger Klinik wurden Abhörwanzen im Telefon gefunden. Wen wollte der Klinik Konzern abhören und ausspionieren?

In der privatisierten Klinik des Asklepios Konzerns wurden mehrere Abhörwanzen im Telefon gefunden wie in einem schlechten Krimi, spiegel vom vom 24.4.09. Nun interessiert sich auch der Staatsanwalt dafür, wer in dem Hamburger Krankenhaus des Konzerns abgehört werden sollte.

Fragt sich nur, warum in Hamburg oder waren die Spione in den anderen Häusern schneller und haben schon alles entfernt. Dabei sind die heutigen Telefonanlage so gebaut, daß Abhören auch über zentrale Steuerungen möglich ist. Nur erwischen lassen darf man sich nicht, wenn es die internen Interessenvertreter nicht erlaubt haben. Dann gibt es Schimpfe vom Datenschutz , dessen Möglichkeiten leider begrenzt sind.

(6) Kommentare

Anonymer Benutzer 24.04.2009 20:05
Hallo Valter!

Irgendwie scheinst Du da etwas Missverstanden zu haben bzw. hast Du schlampig recherchiert!

Die Asklepios Kliniken Hamburg GmbH (Geschäftsführung und Gesamtbetriebsrat) haben sich gemeinsam an die Staatsanwaltschaft gewendet und Anzeige gegen unbekannt erstattet. Asklepios hat zusätzlich Ernest & Young mit der Untersuchung beauftragt, welche eine Abteilung mit Spezialisten für solche Fälle von Betriebsspionage unterhält.

Asklepios und seine Mitarbeiter sind hier die Opfer!
Anonymer Benutzer 26.04.2009 20:47
Hallo,

eine"neutrale" Untersuchung durch Ernst & Young ? Man kann nur staunen. Der gute Dr. gr. Broerman war und ist lange genug mit gerade dieser Sozietät assoziiert. Immer wieder wird und wurde in der Asklepios Geschichte gerne auf diese "neutrale" Instanz zurückgegriffen. Mit den jeweils von Asklepios gewünschten Resultaten. Und so dürfte es auch in diesem Fall ausgehen. Erstaunlich nur, dass der Minderheitsgesellschafter Freie und Hansestadt Hamburg hier nicht sich vorbehält eine zusätzliche Untersuchung in ihrem "Hoheitsgebiet" anzuordnen. Zum Beispiel durch die KPMG oder BDO Spezialisten. Dies wäre weitaus glaubwürdiger als die hier gewählte Variante. Ziemlich durchsichtiges Scheinmanöver. Trotz allem ist schon interessant, wer wohl hier der Initiator war. Die Hauptgeschäftsführung im Taunus braucht eigentlich solche Manöver nun wirklich nicht. Deren Auftritt ist in aller Regel deutlich und unmissverständlich genug - dort findet man für Anweisungen durchaus klare Worte. Ich denke nicht, dass man dort auf solche zeitaufwändigen Manöver setzen würde - denn alleine zum Abhören etwaiger Aufzeichnungen dürfte dort kaum einer die erforderliche Zeit aufbringen können. Wie schauts evt. mit dem guten "bekehrten" Dr. Mahncke aus ? Hat hier etwa noch der Ex-Arbeitgeber "Schön-Kliniken" die Finger am Hörer ? Wer weiß - es bleibt auf jeden Fall spannend. Auch in der Frage, welches Bild die Hansestadt mit ihren Vertretern diesmal abgeben wird.
valter 11.05.2009 13:08
Sehr geehrte Herren

Ihre Aussagen sind falsch:

Ich habe sofort nach Bekanntwerden eines möglichen Abhörens veranlasst bzw.unterstützt, dass zunächst zwei und dann zwei weitere Sachverständige damit beauftragt wurden, zu ermitteln, wer ein mögliches Abhören verursacht hat und darüberhinaus Asklepios zu beraten, wie Abhören verhindert werden kann und den Compliance Beauftragten der Gruppe beauftragt, dieses nachhaltig in der Asklepios Gruppe umzusetzten.

Weiter habe ich veranlasst, dass seitens Asklepios sofort eine Strafanzeige erstattet wurde und den betroffenen Geschäftsführer gebeten zusätzlich auch persönlich Strafanzeige zu stellen, was er auch getan hat.

Damit habe ich kein Geld und keine Mühe gescheut, die Abhöraffäre aufzuklären.

Statt sich zu informieren, was durch eine telefonische Rückfrage bei unserer Pressestelle leicht möglich gewesen wäre, behaupten sie leichtsinnig grobe Unwahrheiten.

Diese zu Ihrer Vorabinformation, damit Sie den durch Sie angerichteten Schaden mindern können.

Bernard große Broermann
AsklepiosMitarbeiter 11.05.2009 09:11
"Asklepios und seine Mitarbeiter sind hier die Opfer!" streicht dazu Asklepios dann stimmts. Eine sehr gute Info ist der Bericht vom Spiegelfechter. http://www.spiegelfechter.com/wordpress/page/3
Anonymer Benutzer 11.05.2009 20:47
Anonymer Benutzer 14.05.2009 22:51
Diese Geschichte reiht sich leider ein in eine Negativspirale um den Asklepioskonzern. In Hamburg ist die Stimmung der Mitarbeiter der Krankenhäuser erschreckend. Ursachen und Beispiele: Gründung eigener Zeitarbeitsfirmen = Einführung von Dumpinglöhnen(aktuell bei der Pflege), Personalabbau, outsourcing, befristete Stellen, vor allem: jeder spürt, es geht nur noch um Profitsteigerung. Alle Geschäftsstellen müssen die Vorgaben aus der Konzernzentrale durchziehen, der Druck nimmt zu, alle spüren das. Fatal, denn im Gesundheitswesen arbeiten viele idealistische Menschen, die leider häufig in die Resignation gehen, anstatt zu kämpfen.
Perfide fast, wie sich der Konzern nach Aussen darstellt. Hochglanz und "der Mensch steht im Mittelpunkt", "Vision 2015"(da fällt mir gerade Helmut Schmidt ein), kurz: verlogen und verbogen. Das "Hamburger Abendblatt" ist auch schon fast eine Konzernpostille (regelmässige fette Stellen-Anzeigen machen gefügig?). Dieser Konzern passt nicht nach Hamburg, er wird vielleicht die Krankenhäuser ausquetschen, aber niemals in Hamburg ankommen...