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Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

erstellt von Anonymous User zuletzt verändert: 07.12.2018 14:08
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Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 12.November 2016 13:12
Am 1.2.2013 wurde leider auch bei Fujitsu ERA eingeführt, dass Schreckgespenst aller Angestellten. Stolz verkündeten damals unsere Betriebsräte, dass niemand durch ERA ein geringeres Gehalt bekommt, auch weil sie eine Regelüberleitung der Beschäftigten beim Arbeitgeber durchgesetzt haben. Regelüberleitung bedeutet, dass die Beschäftigten nicht entsprechend ihrer Tätigkeit in ERA neu eingruppiert werden, sondern entsprechend ihrer bisherigen Tarifgruppe ohne weitere Einzelbetrachtung.

Überrascht rieben sich dann Anfang 2015 auch viele Betriebsräte die Augen, als Arbeitsdirektor Enno Jackwerth eine Überprüfung der ERA-Eingruppierungen aller Tarifangestellten verkündete und Gerechtigkeitsgründe für diese geplante Maßnahme angab. Alle Tarifangestellten sollen nun doch entsprechend ihrer Tätigkeit neu eingruppiert werden.

Seit dem laufen Geheimverhandlungen zwischen unserem Arbeitgeber und dem Betriebsrat. Was genau verhandelt wird und was die Forderungen und Pläne des Arbeitgebers sind, erfahren die Beschäftigten nicht, der Betriebsrat schweigt wie üblich, kommt seiner Informationspflicht gegenüber den Beschäftigten nicht nach. Viele Beschäftigte befürchten große Gehaltseinbußen, von geplantem ERA-Betrug und Lohnraub ist die Rede.

Nach Gehaltseinbußen durch neue ERA-Leistungsbeurteilungen sollen nun also weitere Gehaltseinbußen durch neue ERA-Eingruppierungen erfolgen.

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 12.November 2016 13:44
Fragen aus einem anderen Thread: „Ich habe eine Frage: Angeblich sollen die ERA-Abgruppierungen ab dem neuen Geschäftsjahr gelten. D. h. die Geschäftsleitung hat eigenlich nur 4 - 5 Monate Zeit, um mit der IGM und den Betriebsräten zu verhandeln, im Wirtschaftsausschuss wasserdicht zu machen, anschließend via Performancegesprächen die betroffenen Mitarbeiter zu informieren. Eine Übergangszeit vom alten zum neuen Gehalt ist eigentlich auch notwendig. Das wird sportlich. Oder verschickt die Firma dann massenhaft Änderungskündigungen? Wieviel Prozent Abschlag soll die ERA-Abgruppierung denn betragen? 10, 20 oder mehr Prozent? Und wie lange haben wir bei FJ-Lenovo dann eine Jobgarantie? 1 Jahr wie bei Benq? Schönen Abend!“

Meine Antwort:

Ich glaube nicht, dass es Änderungskündigungen geben wird, um die neuen ERA-Abgruppierungen durchzusetzen.

Laut ERA-Tarifvertrag ist eine Überprüfung der Eingruppierung von Regelübergeleiteten innerhalb von 3 Jahren nach Vertragsabschluss nicht erlaubt; im Umkehrschluss wird Fujitsu behaupten, dass nach 3 Jahren eine Neuüberprüfung erlaubt ist und das auch machen, wahrscheinlich mit dem Einverständnis der Betriebsräte.

Eine genaue Regelung, wann eine Neuüberprüfung durch den Arbeitgeber erlaubt ist, habe ich in den ERA-Tarifverträgen nicht gefunden. Ich kann mir vorstellen, dass so ein Schlupfloch damals zwischen den Vertragsparteien IGM und Fujitsu bewusst in den Verträgen offen gelassen wurde.

Da werden dann nur Privatklagen von Betroffenen vor dem Arbeitsgericht helfen.

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 14.Dezember 2016 16:11
Es gibt Gerechtigkeitsgründe für diese geplante Maßnahme, viele Mitarbeiter mit bis zu 30 Jahren Betriebsangehörigkeit erhalten oft weniger Gehalt als jüngere oder Mitarbeiter mit weniger Betriebsjahre und gleiche Funktion. Es war schon immer ein Witz mit der Eingruppierung.

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 16.Dezember 2016 14:47
Anonymous User hat geschrieben:
Es gibt Gerechtigkeitsgründe für diese geplante Maßnahme, viele Mitarbeiter mit bis zu 30 Jahren Betriebsangehörigkeit erhalten oft weniger Gehalt als jüngere oder Mitarbeiter mit weniger Betriebsjahre und gleiche Funktion. Es war schon immer ein Witz mit der Eingruppierung.



Häh, ist ja wohl eher umgekehrt ...

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 14.Januar 2017 09:14
Anonymous User hat am 12.November 2016 12:44 geschrieben:
Fragen aus einem anderen Thread: „Ich habe eine Frage: Angeblich sollen die ERA-Abgruppierungen ab dem neuen Geschäftsjahr gelten. D. h. die Geschäftsleitung hat eigenlich nur 4 - 5 Monate Zeit, um mit der IGM und den Betriebsräten zu verhandeln, im Wirtschaftsausschuss wasserdicht zu machen, anschließend via Performancegesprächen die betroffenen Mitarbeiter zu informieren. Eine Übergangszeit vom alten zum neuen Gehalt ist eigentlich auch notwendig. Das wird sportlich. Oder verschickt die Firma dann massenhaft Änderungskündigungen? Wieviel Prozent Abschlag soll die ERA-Abgruppierung denn betragen? 10, 20 oder mehr Prozent? …..



Laut Betriebsrat soll die Anwendung der zwischen Arbeitgeber und GBR neu „verhandelten“ Orientierungsbeispiele zur Eingruppierung von Tarifangestellten bis Ende 2017 erfolgen. Für viele wird das wohl eine Abgruppierung um 1, 2 oder noch mehr Gehaltsstufen bedeuten.
Bei einer Abgruppierung um 1 Gehaltsstufe soll das Gehalt in 12 Monaten um jeweils 1/12 reduziert werden. Bei einer Abgruppierung um 2 Gehaltsstufen soll das Gehalt in 24 Monaten um jeweils 1/24 reduziert werden. Auch das Vorgehen bei einer Abgruppierung um mehr als 2 Gehaltsstufen wurde bereits „verhandelt“.
Jetzt müssen nur noch die örtlichen Betriebsräte in den einzelnen Betrieben zustimmen, wovon aber auszugehen ist.

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 18.Januar 2017 19:36
...hoffentlich werde ich rechtzeitig noch AT. Mein Chef ist da jedenfalls schon lange dran (und das glaube ich ihm auch).

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 19.Januar 2017 11:02
Letzte AT Ernennungsarie wo ich mich erinnern kann ist aber uch schon mehr als eine Dekade her. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 20.Januar 2017 09:05
Irgendwie muss das Management von Fujitsu ja die Miete für diesen Prunkbau finanzieren:
http://www.immobilien-zeitung.de/1000039771/fujitsu-mietet-24-500-qm-in-muenchen
Und da sie ihr eigenes Gehalt nicht kürzen wollen, kürzen sie das der Tarifangestellten, mit Unterstützung durch den Betriebsrat und die Gewerkschaft IGM.
Den Profit zu steigern durch mehr Umsatz und bessere Produkte wäre auch eine Möglichkeit, aber in diesem Punkt hat das Management seine Unfähigkeit schon seit Jahren bewiesen.

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 21.Januar 2017 23:35
Du möchtest AT werden ? Mein Chef damals wollte mich auch auf die gleiche Gehaltsstufe, wie alle anderen in der Abteilung einstufen. Jedes Jahr das gleiche Versprechen, war älter als alle anderen in der Abteilung und länger im Unternehmen. Leistung zählt schon lange nicht mehr im Unternehmen. Betriebsräte sind und werden niemals etwas an der Gehaltspolitik was ändern. Nur ändern im Sinne des Unternehmens. Die Mitarbeiter von Paderborn, die jetzt in der Train sind, können keine befristete Arbeitsplätze annehmen, die 1/3 weniger bezahlt werden. Sie müssen erst arbeitslos sein, wegen dem Bestandsschutz Arbeitslosengeld. Eine schlecht bezahlte Arbeit erst nach der Train und bei Arbeitslosigkeit. Sonst rutschen sie noch schneller in Hartz4. Es wird kein Ende nehmen mit Entlassungen in Deutschland, Paderborn war nur der Anfang!

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 26.Januar 2017 21:15
Über die Aufstiegsmöglichkeiten bei Fujitsu wird hier berichtet:
https://www.kununu.com/de/fujitsu-technology-solutions/a/SUBtUFt2dg%3D%3D
Also ohne Seilschaft oder "die notwendige Anschmiegsamkeit" kein Aufstieg bei Fujitsu, Erfahrung und Können sind nur zweitrangig.
Das zeigt sich auch bei der HR-Führungskraft die den ERA-Betrug vorantreibt: der zeichnet sich vor allem durch seine Arroganz und Selbstherrlichkeit aus, weniger durch sein Können. Bei der Personalabteilung, deren Chef er ist, herrscht schon länger ein großes Durcheinander, keiner weiß mehr genau, wer dort für was zuständig ist. Mit seinem Gehalt wird er aber bestimmt zufrieden sein und er braucht auch keine Angst zu haben, das es gekürzt wird.
Mich würde interessieren, welcher Seilschaft Enno Jackwerth seine Karriere zu verdanken hat.

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 29.Januar 2017 09:39
Eine Abgruppierung kann für die Betroffenen dann nur bedeuten:
innerliche Kündigung und nur noch Dienst nach Vorschrift,Austritt aus der IGM, kein Besuch von Veranstaltungen des Betriebsrats mehr und Klage vor dem Arbeitsgericht.

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 29.Januar 2017 13:35
Vielleicht will man so das Personal und die Kosten senken: - junge Mitarbeiter kündigen bzw. bewerben sich erst gar nicht - ältere Mitarbeiter kündigen aus Angst nicht oder gehen vermehrt auf Angebote folgender Abbauprogramme ein Ziel aus Managementsicht erreicht. Irgendwann ist die Niederlassung in Augsburg dann klein genug geschrumpft. Den Rest kann man anschließend schließen, auslagern oder verkaufen.

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 29.Januar 2017 23:18
Es sollte gerechter im Unternehmen zu gehen, ein Beispiel ein Gruppenleiter der von seinen Mitarbeitern zum Mittag kein Kaffee gebracht bekommt, der bekommt bei der Beurteilung den Spruch, Du hast mir keinen Kaffee zum Mittag gebracht Punkt Abzug. Der Betriebsrat, HR hat nichts unternommen und die Leitung ebenso nicht. Was ist nur aus dem Unternehmen geworden. Schwerbehinderte sollten zuerst entlassen werden, Kündigungsschutz wurde aufgehoben und das von der Schwerbehindertenvertretung. Ich kann jedem nur raten eine Berufsrechtschutzversicherung abzuschließen. Wenn es zu einer Standortschließung kommt nützt die Versicherung leider nicht. Standort Schließung um Kosten vor dem Arbeitsgericht zu vermeiden und das Image zu wahren.

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 2.Februar 2017 23:11
Soll eigentlich auch eine Herabstufung der Pensionsstufe für die Betriebsrente erfolgen, da die Pensionsstufe direkt einer Gehaltsstufe zugeordnet ist?
Das fände ich extrem ungerecht!
Ich habe seit über 20 Jahren die höchste tarifliche Gehaltsstufe und somit eine Zusage für die höchste Pensionsstufe und jetzt soll mein Gehalt und auch meine zukünftige Betriebsrente einfach so gekürzt werden?
Das kann doch nicht sein.

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 5.Februar 2017 16:09
Zuerst wird man nach einem erfolgreich abgeschlossenen technischen Studium mit Bestnoten mit dem Versprechen angelockt, nach ein paar Jahren einen außertariflichen Vertrag zu bekommen.
Dann wird man in der Firma jahrelang vertröstet, dass es bestimmt bald mit dem AT-Vertrag klappt.
Jetzt, in einem Alter, in dem ein Arbeitergeberwechsel kaum noch aussichtsreich ist, kommt ERA und man wird von der Gewerkschaft IGM und von Betriebsräten ohne Rückgrat verkauft.
Und dann muss man sich noch von Enno dem selbstgerechten Jackwerth, der in seinem HR-Laden selbst nichts auf die Reihe bekommt und ein Chaos verursacht, sagen lassen, das wäre alles gerecht.
Es ist zum kotzen!

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 6.Februar 2017 22:19
@ Sonntag 15:09 - es ist so, der Trend geht zu weniger Gehalt (Mittelstandsbauch abbauen war das Schlagwort. Falls man beim 2. Jahr nach der Gehaltslesung nicht AT wurdest - war der Wechsel angesagt Kenne die Situation - nehme an, Augsburg nicht - der BR und IGM entscheiden üblich für Standort und Arbeitsplatzerhalt und stimmen dann diesen schönen Sparaktionen des Arbeitgebers zu. Vermute es ist der Preis, den Augsburg bezahlen muß für die Schließung von Paderborn in der Gesamtverhandlung über die Standorte. heute im FOCUS folgende Übersicht über die Gehaltsstruktur der Vollbeschäftigten gefunden http://www.focus.de/finanzen/news/arbeitsmarkt/grosse-gehaltsauswertung-jeder-dritte-verdient-weniger-als-2400-euro-so-ungleich-sind-die-einkommen-verteilt_id_6603710.html Für einen älteren rausgeworfenen Siemensingenieur wird so um die 60.000€ +/- geboten - wenn er noch was findet

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 7.Februar 2017 13:21
Anonymous User hat geschrieben:
@ Sonntag 15:09 - es ist so, der Trend geht zu weniger Gehalt (Mittelstandsbauch abbauen war das Schlagwort. Falls man beim 2. Jahr nach der Gehaltslesung nicht AT wurdest - war der Wechsel angesagt Kenne die Situation - nehme an, Augsburg nicht - der BR und IGM entscheiden üblich für Standort und Arbeitsplatzerhalt und stimmen dann diesen schönen Sparaktionen des Arbeitgebers zu. Vermute es ist der Preis, den Augsburg bezahlen muß für die Schließung von Paderborn in der Gesamtverhandlung über die Standorte. heute im FOCUS folgende Übersicht über die Gehaltsstruktur der Vollbeschäftigten gefunden http://www.focus.de/finanzen/news/arbeitsmarkt/grosse-gehaltsauswertung-jeder-dritte-verdient-weniger-als-2400-euro-so-ungleich-sind-die-einkommen-verteilt_id_6603710.html Für einen älteren rausgeworfenen Siemensingenieur wird so um die 60.000€ +/- geboten - wenn er noch was findet



WO bitte gibts 60 TEUR ???

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 8.Februar 2017 22:10
@Sonntag 15:09
Gerecht ist, was den Profit der Firma steigert und die Karriere eines Managers fördert; das hat nichts mit Moral, Anstand, dem Arbeitsrecht oder dem BGB zu tun, jedenfalls nicht bei Fujitsu.

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 1.März 2017 23:41
Anonymous User hat am 29.Januar 2017 08:39 geschrieben:
Eine Abgruppierung kann für die Betroffenen dann nur bedeuten:
innerliche Kündigung und nur noch Dienst nach Vorschrift,Austritt aus der IGM, kein Besuch von Veranstaltungen des Betriebsrats mehr und Klage vor dem Arbeitsgericht.



Kein Besuch von Veranstaltungen des BR?
Das wird den Betriebsrat in München nicht sehr stören, da es für weit über 1000 Beschäftigte im Betrieb nur etwas über 100 Sitzplätze bei den Betriebsversammlungen gibt. Der ist froh, wenn nur wenige kommen wollen.

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 9.März 2017 21:58
Ich sehe auch keinen Grund auf die Betriebsversammlung in München nächste Woche zu gehen:
aktuelle Themen, wie die bevorstehenden Neueingruppierungen der Mitarbeiter im Tarifkreis und anstehende Entlassungen im Betrieb München wegen der Agenda 2020 werden nicht diskutiert.
Stattdessen darf die Betriebsleitung ihre Mitarbeiterbefragung von 2016 und die kommende weitere Verschlechterung der Arbeitssituation durch das Programm MUC 2019 schön reden und die IGM ihre übliche Werbeveranstaltung für eine starke Gewerkschaft abhalten.
Der Betriebsrat spielt nur noch den unkritischen Moderator dieser Veranstaltung, die er wegen dem BetrVG 4 mal im Jahr über sich ergehen lassen muss und ansonsten aber von nichts weiß oder sagen darf. Und die Belegschaft darf zu allem brav klatschen und gute Miene zu diesem Theater machen.
Nein Danke!

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 14.März 2017 19:43
Vielleicht ist das Absicht. Betriebsversammlungen so langweilig und belanglos gestalten, dass keiner mehr hingeht. Ist aus Arbeitgebersicht besser. Arbeitnehmer verschwendet keine Arbeitszeit mit Besuch der BV und nutzt die Zeit für Arbeit, kostet ja nur Geld. Irgendwann muss man dann keine BV mehr halten.

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 22.März 2017 11:28
Dazu passt der heutige Beitrag in XING "Die Mittelschicht schrumpft, die Politik schaut zu Die Mittelschicht trägt die Lasten der Gesellschaft. Doch sie schrumpft, ihre Einkommen sinken. Die Statik der Republik droht zu kippen. Warum bleibt die Politik stumm? " http://www.xing-news.com/reader/news/articles/652167?link_position=digest&newsletter;_id=20700&toolbar;=true&xng;_share_origin=email

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 26.März 2017 19:02
Anonymous User hat geschrieben:
Vielleicht ist das Absicht. Betriebsversammlungen so langweilig und belanglos gestalten, dass keiner mehr hingeht. Ist aus Arbeitgebersicht besser. Arbeitnehmer verschwendet keine Arbeitszeit mit Besuch der BV und nutzt die Zeit für Arbeit, kostet ja nur Geld. Irgendwann muss man dann keine BV mehr halten.



Nach dem BetrVG muss der Betriebsrat alle 3 Monate eine Betriebsversammlung abhalten, sonst kann er aufgelöst werden. Das wird unser Arbeitgeber nicht riskieren, da der Betriebsrat doch sehr wichtig für ihn ist. So konnte Fujitsu bis jetzt alle Entlassungen problemlos mit Hilfe der Betriebsräte durchführen, nicht zuletzt auch weil der Vorsitzende des GBR auf Grund seines Gehalts zu den leitenden Angestellten zählen dürfte. Auch die geplanten Massenabgruppierungen von Tarifangestellten kann Fujitsu nur mit Hilfe der Betriebsräte und der IGM reibungslos durchführen.

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 30.März 2017 21:36
Anonymous User hat geschrieben:
Anonymous User hat geschrieben:
Vielleicht ist das Absicht. Betriebsversammlungen so langweilig und belanglos gestalten, dass keiner mehr hingeht. Ist aus Arbeitgebersicht besser. Arbeitnehmer verschwendet keine Arbeitszeit mit Besuch der BV und nutzt die Zeit für Arbeit, kostet ja nur Geld. Irgendwann muss man dann keine BV mehr halten.



Nach dem BetrVG muss der Betriebsrat alle 3 Monate eine Betriebsversammlung abhalten, sonst kann er aufgelöst werden. Das wird unser Arbeitgeber nicht riskieren, da der Betriebsrat doch sehr wichtig für ihn ist. So konnte Fujitsu bis jetzt alle Entlassungen problemlos mit Hilfe der Betriebsräte durchführen, nicht zuletzt auch weil der Vorsitzende des GBR auf Grund seines Gehalts zu den leitenden Angestellten zählen dürfte. Auch die geplanten Massenabgruppierungen von Tarifangestellten kann Fujitsu nur mit Hilfe der Betriebsräte und der IGM reibungslos durchführen.



Kein Wunder, unsere Betriebsräte sind ja auch die Interessenvertretung des Managements. Das hat unser D-A-CH Chef, Rolf Werner, selbst in seinem letzten WebTalk gesagt, er sprach ausdrücklich von „unserer Interessenvertretung“ und nicht etwa von der „Interessenvertretung der Arbeitnehmer“ bei der Beantwortung der letzten Frage ganz am Ende des WebTalks.

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 5.April 2017 13:51
Auf der Betriebsversammlung waren um die 250 Beschäftigte da (fakenews 1) und es ging sogar heiß her (fakenews 2). Wer meint, er kann es besser? Nächstes Jahr sind Betriebsratswahlen :) Fragt euch doch einfach mal selbst: Was habt ihr bisher dafür getan, dass es besser wird? Nix wird von alleine Besser. Die BRs tun ihr bestes - Mit solchen Beschäftigten ist nichts zu holen. Die IG Metall tut, was ihre Mitglieder im Betrieb wollen - bei nicht vielen Mitgliedern gibt es eine selektive Wahrnehmung. Ihr könnt beides ändern und beim BR oder der IG Metall mitmachen ;)

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 30.Mai 2017 09:44
Abgruppierungen finde ich super. All die faulen Zöpfe, die per SIEMENS Fahrstuhl in ERA 12b rumgammeln und nichts (mehr) dafür tun wollen, werden wieder auf Normalmaß gestutzt. Das Geschrei ist natürlich groß - wo gibt es denn sowas.. Für Gehalt noch Leistung bringen.. Unzumutbar. Immerhin ist man ja schon 30 Jahre dabei und viiiiiel älter als alle anderen. Alt werden ist keine große Kunst.

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 31.Mai 2017 21:14
Nach deiner verqueren Logik ist dann der Betrieb in Paderborn wohl deshalb geschlossen worden, weil dort die faulsten Zöpfe arbeiteten und selbst eine Abgruppierung nicht mehr ausreichte?

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 3.Juni 2017 07:38
@Dienstag 09:44
Du scheinst von den geplanten Abgruppierungen nicht betroffen zu sein, sonst würdest du hier nicht so einen Unsinn schreiben.

Möglichkeit 1: Du bist noch relativ jung, findest keine andere Firma die dich besser bezahlt und lässt deshalb hier deinen Frust über deine schlechte Bezahlung bei Fujitsu ab.

Möglichkeit 2: Du gehörst zum dem völlig überforderten und selbstgefälligen Management von Fujitsu und darfst deine privaten altersdiskriminiernden Ansichten sonst nirgendwo äußern.

Möglichkeit 3: du bist Betriebsrat oder von der IGM und dich ärgern die offenen Worte hier im Forum über euren Verrat an den Beschäftigten von Fujitsu.

Möglichkeit 4: du bist einfach nur ein dummer Troll. Dafür spricht, das du von der Altersstruktur in den Betrieben von Fujitsu keine Ahnung hast, denn die liegt bei über 50 Jahren. Es gibt in den Betrieben daher nur wenige junge Mitarbeiter und gaaaanz viele ältere.

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 4.Juli 2017 08:45
Laut Bericht eines Kollegen von TDS in einem anderen Thread wird dort bei einer 40 Std./Woche etwa 35-40 TEur/Jahr bezahlt.
Das wird wohl auch der Maßstab für eine Branchen gerechte Bezahlung sein, wenn bei uns Ende des Jahres die neue Eingruppierung nach ERA erfolgen wird.
Ob ihr dann noch euer Häuschen oder eure Wohnung abbezahlen könnt?
Ihr könnt euch jetzt schon mal bei der IGM und unseren Betriebsräten bedanken, die das alles unterstützt und somit ermöglicht haben.

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 4.Juli 2017 20:10
Die Gehälter der Betriebsräte, insbesondere das des GBR Vorsitzenden Lothar Kuhn, werden bestimmt nicht gekürzt, eher werden sie noch erhöht, weil jede Maßnahme des Arbeitgebers nahezu kritiklos durchgewunken wird, nach dem Motto: Lieber Arbeitgeber, was können wir sonst noch für dich tun?
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