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Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

erstellt von Anonymous User zuletzt verändert: 19.02.2018 13:31
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Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 3.Februar 2018 21:20
Auf der Seite von unserem BR in München ist eine Aufstellung bzgl der Auf und Abgruppierungen und das sieht nicht so ungleich aus. Und dass bei uns die meisten Sachbearbeiter sind ist nun mal Tatsache auch wenn jeder meint mit einer coolen Berufsbezeichnung oder einem Manager im Titel ist er schon eine große Nummer. Studium hin oder her. Und bzgl der 12B Verteilung war im Sommer schon vom BR die Übersicht und dies ist bei uns in München die Regel und nicht die Ausnahme. Auch wurde zu Siemenszeiten fast jeder mit Uni Ende 40 AT daher sind diejenigen die vor 25 bis 30 Jahren eingestiegen sind hier raus aus denn Tarifkreis. Danach wurde es schwieriger daher sind hier alle in 12B gelandet. Aber nicht wegen dem was geleistet wurde oder wird sondern weil man lange dabei ist.

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 3.Februar 2018 22:56
Worüber haben diese Leuten denn promoviert? Über Lochkarten und Großrechenanlagen? Dafür möchtest du heute, im 21. Jahrhundert, noch die dicke Kohle einstreichen? Komm mal in der Wirklichkeit an. Bei uns in ABG gibt es einen Haufen von Leuten, die sich damit rühmen, dass sie Hochfrequenztechnik, etc. (An der FH natürlich.. Uni war dann doch zu stressig) gelernt haben. Allerdings sitzen sie heute noch immer auf Posten, für die man vor 8-9 Jahren sogar Leiharbeiter geholt hat, als der Laden mal etwas mehr gebrummt hat. Wer sich im Heute nicht mehr anstrengt und sich auf seiner Vergangenheit ausruhen will hat keine 12B verdient. Punkt. Die AT Kollegen sind im nächsten Geschäftsjahr dran, wenn man HR Glauben schenken darf. Da heißt es dann Änderungsvertrag unterschreiben, oder auf Wiedersehen. Interessiert die meisten vermutlich aber nicht mehr so sehr. Wer heute AT ist, muss nur noch 5-6 Jahre so tun, als wenn er noch was leistet. Dumm nur, dass die meisten der alten Herren nicht mehr so gut hören und viel zu spät merken, wenn man hinter ihnen steht. Da wird es dann schonmal peinlich, wenn morgens um 10 die neuesten Trends bei E-Bikes und Co. "recherchiert" werden, während man selbst aus dem 3ten Meeting des Tages kommt. Zum Glück hat Gerechtigkeit immer den längsten Atem.

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 4.Februar 2018 01:36
Anonymous User hat geschrieben:
Worüber haben diese Leuten denn promoviert? Über Lochkarten und Großrechenanlagen? Dafür möchtest du heute, im 21. Jahrhundert, noch die dicke Kohle einstreichen? Komm mal in der Wirklichkeit an. Bei uns in ABG gibt es einen Haufen von Leuten, die sich damit rühmen, dass sie Hochfrequenztechnik, etc. (An der FH natürlich.. Uni war dann doch zu stressig) gelernt haben. Allerdings sitzen sie heute noch immer auf Posten, für die man vor 8-9 Jahren sogar Leiharbeiter geholt hat, als der Laden mal etwas mehr gebrummt hat. Wer sich im Heute nicht mehr anstrengt und sich auf seiner Vergangenheit ausruhen will hat keine 12B verdient. Punkt. Die AT Kollegen sind im nächsten Geschäftsjahr dran, wenn man HR Glauben schenken darf. Da heißt es dann Änderungsvertrag unterschreiben, oder auf Wiedersehen. Interessiert die meisten vermutlich aber nicht mehr so sehr. Wer heute AT ist, muss nur noch 5-6 Jahre so tun, als wenn er noch was leistet. Dumm nur, dass die meisten der alten Herren nicht mehr so gut hören und viel zu spät merken, wenn man hinter ihnen steht. Da wird es dann schonmal peinlich, wenn morgens um 10 die neuesten Trends bei E-Bikes und Co. "recherchiert" werden, während man selbst aus dem 3ten Meeting des Tages kommt. Zum Glück hat Gerechtigkeit immer den längsten Atem.



Selbst wenn das stimmt was du schreibst, Du hast die falsche Einstellung zum Thema, aber das wirst Du früher oder später selbst erfahren, ich denke eher früher.

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 4.Februar 2018 08:23
Wenn demnächst Augsburg dicht gemacht wird, schaut dieser Kollege ganz schön dumm aus der Wäsche und er wird über die angeblich herrschende Gerechtigkeit bei Fujitsu anders denken.

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 5.Februar 2018 09:09
Bevor Augsburg dicht gemacht wird, ist mit Sicherheit München dran. Augsburg ist Fujitsu Eigentum und der Tower gemietet. Und das Werk ist als Sicherung für Rentenzahlungen vorgehalten. Den Mietvertrag in München kann man aber leicht kündigen wenn man die entsprechenden Zusatzzahlungen leistet. Würde mich sehr wundern wenn die Klausel bei uns fehlt. Aber so schwarz sollte man alles nicht sehen. Es wird immer viel gemutmaßt...

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 7.Februar 2018 20:29
„Aber so schwarz sollte man alles nicht sehen. Es wird immer viel gemutmaßt…“ haben sich bestimmt auch viele Ex-Kollegen in Paderborn gesagt, kurz vor der Nachricht über die Schließung des Betriebs.
Durch Entlassungen und die Auslagerung von immer mehr Aufgaben nach Polen, Indien, Weißrussland, … wird die Belegschaft in München bereits seit Jahren reduziert und die belegte Fläche im Tower reduziert. Bereits während des Abbauprogramms JUPITER wurde vom Management gedroht, nur noch HQ-Funktionen im Tower zu belassen mit etwa 100 Mitarbeitern. Das Fujitsu den Tower ganz aufgibt, glaube ich nicht.

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 7.Februar 2018 23:00
Ja dieses auf und ab gibt’s schon seit Siemenszeiten. Ja und? Wurde es die letzten Jahre wirklich deutlich schlimmer? Ich sage nur etwas aber dieselben Programme fährt derzeit jede Firma. Und selbst im Mittelstand ist nicht immer alles gut. Nur dass hier das Gehalt schon immer niedriger war und ist. Generell ist Fujitsu eine Firma die gut zahlt, man frei Homeoffice machen kann und die Aufgaben passen. Frag mal bei nem Mittelständischen Unternehmen nach 2 Tagen HO die Woche...

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 11.Februar 2018 18:46
Anonymous User hat geschrieben:
Auf der Seite von unserem BR in München ist eine Aufstellung bzgl der Auf und Abgruppierungen und das sieht nicht so ungleich aus. Und dass bei uns die meisten Sachbearbeiter sind ist nun mal Tatsache auch wenn jeder meint mit einer coolen Berufsbezeichnung oder einem Manager im Titel ist er schon eine große Nummer. Studium hin oder her. Und bzgl der 12B Verteilung war im Sommer schon vom BR die Übersicht und dies ist bei uns in München die Regel und nicht die Ausnahme. Auch wurde zu Siemenszeiten fast jeder mit Uni Ende 40 AT daher sind diejenigen die vor 25 bis 30 Jahren eingestiegen sind hier raus aus denn Tarifkreis. Danach wurde es schwieriger daher sind hier alle in 12B gelandet. Aber nicht wegen dem was geleistet wurde oder wird sondern weil man lange dabei ist.



Selten so einen Unsinn gelesen, warum sollte eine Firma Beschäftigten mit Ende 40 noch einen AT-Vertrag anbieten? Das macht eine Firma höchstens noch vereinzelt bei Betriebsräten, als Belohnung für treue Dienste für das Management und gegen ihre Wähler.
Die vielen Beschäftigten in 12B in München stammen noch vom ehemaligen 7.4-Stau, sind also vorwiegend Beschäftigte mit Hochschulabschluss die dauernd vertröstet wurden aber nie einen AT-Vertrag bekommen haben. Und von denen wurden jetzt über 30% per Quote abgruppiert, was den mangelnden Respekt und die mangelnde Wertschätzung des Managements gegenüber diesen „Sachbearbeitern“ zeigt.

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 12.Februar 2018 23:47
Fujitsu Augsburg: Immer mehr verlangen, immer weniger bezahlen:
https://www.kununu.com/de/fujitsu-technology-solutions/a/SkVhU152eA%3D%3D

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am Sonntag 12:30
Anonymous User hat geschrieben:
Das wird lustig wenn ab Januar das neue Gesetz der Entgeltgleichheit in Kraft tritt und der Arbeitgeber verpflichtet ist, Auskunft über die Gehälter zu geben bei Kollegen die eine gleichartige Tätigkeit haben... wenn dann raus kommt das doch nicht alle runtergestuft wurden, nur der eine oder andere, bei gleicher Tätigkeit, bin ich ja mal gespannt....



Jetzt steht fest, ungefähr jeder dritte Beschäftigte im Tarifbereich soll ab dem 1.4.2018 runtergestuft werden, manche sogar um 4 Entgeltstufen.
Eventuelle Widersprüche durch den BR werden den meisten auch nicht helfen, damit soll nur rein formal dem BetrVG genüge getan werden.
Das neue Entgelttransparenzgesetz ist nur dafür gedacht, eine Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern zu fördern, hilft uns daher aber nicht weiter, wenn der Kollege eines Kollegen für die gleiche Tätigkeit plötzlich weniger Geld bekommen soll:
https://www.haufe.de/personal/arbeitsrecht/lohngleichheit-neues-zum-entgelttransparenzgesetz_76_398490.html

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am Sonntag 14:42
Anonymous User hat geschrieben:
Anonymous User hat geschrieben:
Das wird lustig wenn ab Januar das neue Gesetz der Entgeltgleichheit in Kraft tritt und der Arbeitgeber verpflichtet ist, Auskunft über die Gehälter zu geben bei Kollegen die eine gleichartige Tätigkeit haben... wenn dann raus kommt das doch nicht alle runtergestuft wurden, nur der eine oder andere, bei gleicher Tätigkeit, bin ich ja mal gespannt....



Jetzt steht fest, ungefähr jeder dritte Beschäftigte im Tarifbereich soll ab dem 1.4.2018 runtergestuft werden, manche sogar um 4 Entgeltstufen.
Eventuelle Widersprüche durch den BR werden den meisten auch nicht helfen, damit soll nur rein formal dem BetrVG genüge getan werden.
Das neue Entgelttransparenzgesetz ist nur dafür gedacht, eine Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern zu fördern, hilft uns daher aber nicht weiter, wenn der Kollege eines Kollegen für die gleiche Tätigkeit plötzlich weniger Geld bekommen soll:
https://www.haufe.de/personal/arbeitsrecht/lohngleichheit-neues-zum-entgelttransparenzgesetz_76_398490.html



Werden nicht auch gleichzeitig Leute hochgestuft? Oder bleibt der Rest gleich? Weil wenn andere hochgestuft werden weil sie vorher zu wenig verdient haben, dann passt es doch in Summe wenn dies auch ca 30% sind. Interessant wären hier absolute Zahlen um zu sehen was sich die Firma in Summe spart oder sogar mehr zahlt...

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am Montag 09:48
Es werden 19% hochgestuft und 29% runter gestuft, VOR den Einsprüchen... danach könnte es ca. gleich sein....

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am Montag 12:37
Anonymous User hat geschrieben:
Es werden 19% hochgestuft und 29% runter gestuft, VOR den Einsprüchen... danach könnte es ca. gleich sein....



Also viel Lärm um nichts... Außer man wurde herabgestuft, aber dies kann ja sogar korrekt sein.

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am Montag 13:31
Anonymous User hat geschrieben:
Anonymous User hat geschrieben:
Es werden 19% hochgestuft und 29% runter gestuft, VOR den Einsprüchen... danach könnte es ca. gleich sein....



Also viel Lärm um nichts... Außer man wurde herabgestuft, aber dies kann ja sogar korrekt sein.



gut, die runter Stufungen werden wohl meist von ERA 12 runter sein und die hoch Stufungen von ERA 5-8 ausgehend. Da sind dann selbst bei 20% hoch und 20% runter die runter Stufungen vom Betrag her größer und der AG spart sich was... aber klar, es werden auch etliche hochgestuft, und über 50% bleiben gleich, bzw. 70% bleiben gleich oder werden hochgestuft.... da kann man nicht mehr von Massen Abgruppierungen reden.....
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