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Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

erstellt von Anonymous User zuletzt verändert: 01.07.2018 18:53
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Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 3.Februar 2018 22:20
Auf der Seite von unserem BR in München ist eine Aufstellung bzgl der Auf und Abgruppierungen und das sieht nicht so ungleich aus. Und dass bei uns die meisten Sachbearbeiter sind ist nun mal Tatsache auch wenn jeder meint mit einer coolen Berufsbezeichnung oder einem Manager im Titel ist er schon eine große Nummer. Studium hin oder her. Und bzgl der 12B Verteilung war im Sommer schon vom BR die Übersicht und dies ist bei uns in München die Regel und nicht die Ausnahme. Auch wurde zu Siemenszeiten fast jeder mit Uni Ende 40 AT daher sind diejenigen die vor 25 bis 30 Jahren eingestiegen sind hier raus aus denn Tarifkreis. Danach wurde es schwieriger daher sind hier alle in 12B gelandet. Aber nicht wegen dem was geleistet wurde oder wird sondern weil man lange dabei ist.

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 3.Februar 2018 23:56
Worüber haben diese Leuten denn promoviert? Über Lochkarten und Großrechenanlagen? Dafür möchtest du heute, im 21. Jahrhundert, noch die dicke Kohle einstreichen? Komm mal in der Wirklichkeit an. Bei uns in ABG gibt es einen Haufen von Leuten, die sich damit rühmen, dass sie Hochfrequenztechnik, etc. (An der FH natürlich.. Uni war dann doch zu stressig) gelernt haben. Allerdings sitzen sie heute noch immer auf Posten, für die man vor 8-9 Jahren sogar Leiharbeiter geholt hat, als der Laden mal etwas mehr gebrummt hat. Wer sich im Heute nicht mehr anstrengt und sich auf seiner Vergangenheit ausruhen will hat keine 12B verdient. Punkt. Die AT Kollegen sind im nächsten Geschäftsjahr dran, wenn man HR Glauben schenken darf. Da heißt es dann Änderungsvertrag unterschreiben, oder auf Wiedersehen. Interessiert die meisten vermutlich aber nicht mehr so sehr. Wer heute AT ist, muss nur noch 5-6 Jahre so tun, als wenn er noch was leistet. Dumm nur, dass die meisten der alten Herren nicht mehr so gut hören und viel zu spät merken, wenn man hinter ihnen steht. Da wird es dann schonmal peinlich, wenn morgens um 10 die neuesten Trends bei E-Bikes und Co. "recherchiert" werden, während man selbst aus dem 3ten Meeting des Tages kommt. Zum Glück hat Gerechtigkeit immer den längsten Atem.

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 4.Februar 2018 02:36
Anonymous User hat geschrieben:
Worüber haben diese Leuten denn promoviert? Über Lochkarten und Großrechenanlagen? Dafür möchtest du heute, im 21. Jahrhundert, noch die dicke Kohle einstreichen? Komm mal in der Wirklichkeit an. Bei uns in ABG gibt es einen Haufen von Leuten, die sich damit rühmen, dass sie Hochfrequenztechnik, etc. (An der FH natürlich.. Uni war dann doch zu stressig) gelernt haben. Allerdings sitzen sie heute noch immer auf Posten, für die man vor 8-9 Jahren sogar Leiharbeiter geholt hat, als der Laden mal etwas mehr gebrummt hat. Wer sich im Heute nicht mehr anstrengt und sich auf seiner Vergangenheit ausruhen will hat keine 12B verdient. Punkt. Die AT Kollegen sind im nächsten Geschäftsjahr dran, wenn man HR Glauben schenken darf. Da heißt es dann Änderungsvertrag unterschreiben, oder auf Wiedersehen. Interessiert die meisten vermutlich aber nicht mehr so sehr. Wer heute AT ist, muss nur noch 5-6 Jahre so tun, als wenn er noch was leistet. Dumm nur, dass die meisten der alten Herren nicht mehr so gut hören und viel zu spät merken, wenn man hinter ihnen steht. Da wird es dann schonmal peinlich, wenn morgens um 10 die neuesten Trends bei E-Bikes und Co. "recherchiert" werden, während man selbst aus dem 3ten Meeting des Tages kommt. Zum Glück hat Gerechtigkeit immer den längsten Atem.



Selbst wenn das stimmt was du schreibst, Du hast die falsche Einstellung zum Thema, aber das wirst Du früher oder später selbst erfahren, ich denke eher früher.

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 4.Februar 2018 09:23
Wenn demnächst Augsburg dicht gemacht wird, schaut dieser Kollege ganz schön dumm aus der Wäsche und er wird über die angeblich herrschende Gerechtigkeit bei Fujitsu anders denken.

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 5.Februar 2018 10:09
Bevor Augsburg dicht gemacht wird, ist mit Sicherheit München dran. Augsburg ist Fujitsu Eigentum und der Tower gemietet. Und das Werk ist als Sicherung für Rentenzahlungen vorgehalten. Den Mietvertrag in München kann man aber leicht kündigen wenn man die entsprechenden Zusatzzahlungen leistet. Würde mich sehr wundern wenn die Klausel bei uns fehlt. Aber so schwarz sollte man alles nicht sehen. Es wird immer viel gemutmaßt...

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 7.Februar 2018 21:29
„Aber so schwarz sollte man alles nicht sehen. Es wird immer viel gemutmaßt…“ haben sich bestimmt auch viele Ex-Kollegen in Paderborn gesagt, kurz vor der Nachricht über die Schließung des Betriebs.
Durch Entlassungen und die Auslagerung von immer mehr Aufgaben nach Polen, Indien, Weißrussland, … wird die Belegschaft in München bereits seit Jahren reduziert und die belegte Fläche im Tower reduziert. Bereits während des Abbauprogramms JUPITER wurde vom Management gedroht, nur noch HQ-Funktionen im Tower zu belassen mit etwa 100 Mitarbeitern. Das Fujitsu den Tower ganz aufgibt, glaube ich nicht.

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 8.Februar 2018 00:00
Ja dieses auf und ab gibt’s schon seit Siemenszeiten. Ja und? Wurde es die letzten Jahre wirklich deutlich schlimmer? Ich sage nur etwas aber dieselben Programme fährt derzeit jede Firma. Und selbst im Mittelstand ist nicht immer alles gut. Nur dass hier das Gehalt schon immer niedriger war und ist. Generell ist Fujitsu eine Firma die gut zahlt, man frei Homeoffice machen kann und die Aufgaben passen. Frag mal bei nem Mittelständischen Unternehmen nach 2 Tagen HO die Woche...

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 11.Februar 2018 19:46
Anonymous User hat geschrieben:
Auf der Seite von unserem BR in München ist eine Aufstellung bzgl der Auf und Abgruppierungen und das sieht nicht so ungleich aus. Und dass bei uns die meisten Sachbearbeiter sind ist nun mal Tatsache auch wenn jeder meint mit einer coolen Berufsbezeichnung oder einem Manager im Titel ist er schon eine große Nummer. Studium hin oder her. Und bzgl der 12B Verteilung war im Sommer schon vom BR die Übersicht und dies ist bei uns in München die Regel und nicht die Ausnahme. Auch wurde zu Siemenszeiten fast jeder mit Uni Ende 40 AT daher sind diejenigen die vor 25 bis 30 Jahren eingestiegen sind hier raus aus denn Tarifkreis. Danach wurde es schwieriger daher sind hier alle in 12B gelandet. Aber nicht wegen dem was geleistet wurde oder wird sondern weil man lange dabei ist.



Selten so einen Unsinn gelesen, warum sollte eine Firma Beschäftigten mit Ende 40 noch einen AT-Vertrag anbieten? Das macht eine Firma höchstens noch vereinzelt bei Betriebsräten, als Belohnung für treue Dienste für das Management und gegen ihre Wähler.
Die vielen Beschäftigten in 12B in München stammen noch vom ehemaligen 7.4-Stau, sind also vorwiegend Beschäftigte mit Hochschulabschluss die dauernd vertröstet wurden aber nie einen AT-Vertrag bekommen haben. Und von denen wurden jetzt über 30% per Quote abgruppiert, was den mangelnden Respekt und die mangelnde Wertschätzung des Managements gegenüber diesen „Sachbearbeitern“ zeigt.

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 13.Februar 2018 00:47
Fujitsu Augsburg: Immer mehr verlangen, immer weniger bezahlen:
https://www.kununu.com/de/fujitsu-technology-solutions/a/SkVhU152eA%3D%3D

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 18.Februar 2018 13:30
Anonymous User hat geschrieben:
Das wird lustig wenn ab Januar das neue Gesetz der Entgeltgleichheit in Kraft tritt und der Arbeitgeber verpflichtet ist, Auskunft über die Gehälter zu geben bei Kollegen die eine gleichartige Tätigkeit haben... wenn dann raus kommt das doch nicht alle runtergestuft wurden, nur der eine oder andere, bei gleicher Tätigkeit, bin ich ja mal gespannt....



Jetzt steht fest, ungefähr jeder dritte Beschäftigte im Tarifbereich soll ab dem 1.4.2018 runtergestuft werden, manche sogar um 4 Entgeltstufen.
Eventuelle Widersprüche durch den BR werden den meisten auch nicht helfen, damit soll nur rein formal dem BetrVG genüge getan werden.
Das neue Entgelttransparenzgesetz ist nur dafür gedacht, eine Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern zu fördern, hilft uns daher aber nicht weiter, wenn der Kollege eines Kollegen für die gleiche Tätigkeit plötzlich weniger Geld bekommen soll:
https://www.haufe.de/personal/arbeitsrecht/lohngleichheit-neues-zum-entgelttransparenzgesetz_76_398490.html

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 18.Februar 2018 15:42
Anonymous User hat geschrieben:
Anonymous User hat geschrieben:
Das wird lustig wenn ab Januar das neue Gesetz der Entgeltgleichheit in Kraft tritt und der Arbeitgeber verpflichtet ist, Auskunft über die Gehälter zu geben bei Kollegen die eine gleichartige Tätigkeit haben... wenn dann raus kommt das doch nicht alle runtergestuft wurden, nur der eine oder andere, bei gleicher Tätigkeit, bin ich ja mal gespannt....



Jetzt steht fest, ungefähr jeder dritte Beschäftigte im Tarifbereich soll ab dem 1.4.2018 runtergestuft werden, manche sogar um 4 Entgeltstufen.
Eventuelle Widersprüche durch den BR werden den meisten auch nicht helfen, damit soll nur rein formal dem BetrVG genüge getan werden.
Das neue Entgelttransparenzgesetz ist nur dafür gedacht, eine Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern zu fördern, hilft uns daher aber nicht weiter, wenn der Kollege eines Kollegen für die gleiche Tätigkeit plötzlich weniger Geld bekommen soll:
https://www.haufe.de/personal/arbeitsrecht/lohngleichheit-neues-zum-entgelttransparenzgesetz_76_398490.html



Werden nicht auch gleichzeitig Leute hochgestuft? Oder bleibt der Rest gleich? Weil wenn andere hochgestuft werden weil sie vorher zu wenig verdient haben, dann passt es doch in Summe wenn dies auch ca 30% sind. Interessant wären hier absolute Zahlen um zu sehen was sich die Firma in Summe spart oder sogar mehr zahlt...

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 19.Februar 2018 10:48
Es werden 19% hochgestuft und 29% runter gestuft, VOR den Einsprüchen... danach könnte es ca. gleich sein....

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 19.Februar 2018 13:37
Anonymous User hat geschrieben:
Es werden 19% hochgestuft und 29% runter gestuft, VOR den Einsprüchen... danach könnte es ca. gleich sein....



Also viel Lärm um nichts... Außer man wurde herabgestuft, aber dies kann ja sogar korrekt sein.

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 19.Februar 2018 14:31
Anonymous User hat geschrieben:
Anonymous User hat geschrieben:
Es werden 19% hochgestuft und 29% runter gestuft, VOR den Einsprüchen... danach könnte es ca. gleich sein....



Also viel Lärm um nichts... Außer man wurde herabgestuft, aber dies kann ja sogar korrekt sein.



gut, die runter Stufungen werden wohl meist von ERA 12 runter sein und die hoch Stufungen von ERA 5-8 ausgehend. Da sind dann selbst bei 20% hoch und 20% runter die runter Stufungen vom Betrag her größer und der AG spart sich was... aber klar, es werden auch etliche hochgestuft, und über 50% bleiben gleich, bzw. 70% bleiben gleich oder werden hochgestuft.... da kann man nicht mehr von Massen Abgruppierungen reden.....

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 24.Februar 2018 16:39
Wenn ein Arbeitgeber in einem Betrieb von 1000 Beschäftigten 30 Beschäftigte entlassen will, also 3% der Belegschaft, spricht man bereits von anzeigepflichtigen Massenentlassungen.
Warum soll dann die runter Stufung von 30% der Beschäftigten nicht als Massenabgruppierung bezeichnet werden?
Außerdem sind die Zahlen des GBR über die Höhe der Ab- und Höherstufungen über alle Betriebe äußerst fragwürdig, wenn bereits in München deutlich mehr als jeder dritte Beschäftigte herabgestuft und nur etwa jeder zehnte Beschäftigte heraufgestuft wird.

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 24.Februar 2018 23:55
Manchen Leuten hier sollte man wirklich mal einen Crash-Kurs in Ökonomie und BWL geben, damit sie verstehen, welche Maßnahmen nötig sein können um das Fortbestehen einer Firma zu sichern. Das Gejammer hier ist ja nicht mehr feierlich. Wenn euch die Firma doch so ungerecht behandelt, kündigt einfach und nervt einen anderen Arbeitgeber mit eurem wehleidigen Geheule.

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 25.Februar 2018 16:04
Da Fujitsu sich noch die teuren Büros in den HighLight Towers in München leisten kann, dürfte der Fortbestand der Firma ja nicht gefährdet sein.

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 27.Februar 2018 00:02
Leider muss der jährlich sinkende Umsatz eben durch Kosteneinsparungen ausgebügelt werden. Die Herabstufungen sind da ein probates Mittel auch wenn das Ausmaß mit ca 25% in Summe nicht so dramatisch ist. Der Anteil der ATler ist allerdings sehr hoch, so dass hier auch noch viel Potential ist. Dies könnte noch die nächsten Jahre folgen wenn nicht bald die Zahlen wieder besser werden. Komplett dicht machen oder weitere Standorte schließen sehe ich aber mittelfristig nicht. Wobei gerade bei den vielen kleineren vertriebslastigen Standorten sicher über den ein oder anderen geredet wird.

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 4.März 2018 13:37
Das Problem sind sicher nicht die sinkenden Umsätze sondern fallende Gewinne, falls es die überhaupt noch gibt bei FTS.
Da ist es bestimmt nicht klug vom Management, über 30% der Tarifangestellten so vor den Kopf zu stoßen mit willkürlichen, per Quote verordneten Gehaltskürzungen, sie zu demotivieren und in die innere Kündigung zu treiben. Denn das Geld verdienen die vielen "kleinen" Beschäftigten an der Kundenfront und nicht das einfallslose und selbstherrliche Management das meint, durch ständige Umorganisationen und immer neue Verwaltungstools (aktuell: ZinZai und FRF) etwas positives zu bewirken.
Es ist kein probates Mittel, den wahren Grund für die Gehaltskürzungen zu verheimlichen und Gerechtigkeitsgründe vorzuschieben, über 30% der Tarifangestellten einreden zu wollen, sie würden zu viel Geld bekommen für ihre aktuelle Aufgabe und Leistung.
Das erzeugt neben Demotivation und innerer Kündigung auch Neid und Missgunst bei den Betroffenen, stört die aktuelle Arbeit und das Vertrauen in die Führungskräfte, das Management und die IGM und Betriebsräte, die in einem abgekarteten Spiel diese Maßnahme als Büttel des Managements vollstrecken.
Der Betrieb in Paderborn wurde wegen der vielen AT-Angestellten schon geschlossen, warum sollten nicht weitere Betriebe folgen? Das wäre der einfachste und sicherste Weg weiter Lohnkosten zu sparen. Geplante Änderungskündigungen der AT-Angestellten wären rechtlich sehr fraglich und hätten vor dem Arbeitsgericht bestimmt keinen Erfolg.

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 6.März 2018 12:57
Natürlich ist das Problem der sinkende Umsatz da man um überhaupt noch Gewinn erzielen will, Kosten sparen muss. Und hier sind die Personalkosten ein großer Block. Mit der ERA Aktion wird dieser Block reduziert.

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 6.März 2018 23:42
Die Kollegen haben keinen blassen Schimmer von Wirtschaft. Dazu kommt eine Jammermentalität und das "Obrigkeitsgebashe". Man kann nur Daumen drücken, dass dieser Anteil an Wutmenschen bald von alleine das Unternehmen verlässt, oder die nächste Agenda XYZ das Ganze regelt.

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 7.März 2018 15:02
Anonymous User hat geschrieben:
Die Kollegen haben keinen blassen Schimmer von Wirtschaft. Dazu kommt eine Jammermentalität und das "Obrigkeitsgebashe". Man kann nur Daumen drücken, dass dieser Anteil an Wutmenschen bald von alleine das Unternehmen verlässt, oder die nächste Agenda XYZ das Ganze regelt.



Hauptsache, Ihr habt Ahnung von Wirtschaft. Dauernd wird gesagt, dass es Fujitsu zur Zeit dermaßen gut geht, Super Abschlüsse, alles über Plan, BS2000 rettet wie schon seit Jahren die Firma... Intern schauts deutlich anders aus, braucht man eine Zulieferung dauert's Wochen oder Monate, unser Service ist top, schnell mal eine VM in der Cloud bestellen geht schon nach Monaten, dafür wird der Verwaltungsaufwand immer größer. Zurück zur Jammermentalität: Wenn meine Arbeit 20 Jahre lang 10.00,- € wert war, warum ist sie es jetzt auf einmal nicht mehr ? Jegliche Diskussion darüber ist aber sowieso sinnlos, weil NIEMAND daran etwas ändern kann, weder Mitarbeiter noch Vorgesetzte, für die aktuelle Situation ist nämlich niemand verantwortlich.

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 7.März 2018 16:15
Anonymous User hat geschrieben:
Natürlich ist das Problem der sinkende Umsatz da man um überhaupt noch Gewinn erzielen will, Kosten sparen muss. Und hier sind die Personalkosten ein großer Block. Mit der ERA Aktion wird dieser Block reduziert.



sinkender Umsatz bzw. Gewinn sind klare Ursachen von Miss_Management !!!!! und das komplette Management, vom kleinen, unfähigen Gruppenleiter bis hin zum "großen unfähigen Manager", sind allesamt " ÜT´ler bis GB`ler und wer weiß wie hoch !!!! aber Rückgestuft wird nur "unten" der Tarif´ler vergessen wird, das diese unfähigen Gruppenleiter bis Manager alles auch nur Angestellte sind !!! keine Firmenbesitzer !! "die sich selber hoch bezahlen" > und wenn sie dazu dem Tarifler dafür was wegnehmen müssen damit es für sie reicht

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 7.März 2018 22:41
Anonymous User hat geschrieben:
Anonymous User hat geschrieben:
Natürlich ist das Problem der sinkende Umsatz da man um überhaupt noch Gewinn erzielen will, Kosten sparen muss. Und hier sind die Personalkosten ein großer Block. Mit der ERA Aktion wird dieser Block reduziert.



sinkender Umsatz bzw. Gewinn sind klare Ursachen von Miss_Management !!!!! und das komplette Management, vom kleinen, unfähigen Gruppenleiter bis hin zum "großen unfähigen Manager", sind allesamt " ÜT´ler bis GB`ler und wer weiß wie hoch !!!! aber Rückgestuft wird nur "unten" der Tarif´ler vergessen wird, das diese unfähigen Gruppenleiter bis Manager alles auch nur Angestellte sind !!! keine Firmenbesitzer !! "die sich selber hoch bezahlen" > und wenn sie dazu dem Tarifler dafür was wegnehmen müssen damit es für sie reicht



Ja an denen könnte man auch gerne etwas Sparen da sie oft ihr Geld nicht verdienen im Sinne guter Leistung. Leider hat hier aber jeder einen Einzelvertrag und nicht den Tarifgebundenen. Hier bekommt Hinz und Kunz 120 - 150k ohne die Leistung eines solchen Gehalts bringen zu müssen. Auch im Vertrieb gibt’s für kleinen Umsatz volle Zielerreichung...

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 10.März 2018 15:33
Anonymous User hat geschrieben:
Anonymous User hat geschrieben:
Die Kollegen haben keinen blassen Schimmer von Wirtschaft. Dazu kommt eine Jammermentalität und das "Obrigkeitsgebashe". Man kann nur Daumen drücken, dass dieser Anteil an Wutmenschen bald von alleine das Unternehmen verlässt, oder die nächste Agenda XYZ das Ganze regelt.



Hauptsache, Ihr habt Ahnung von Wirtschaft. Dauernd wird gesagt, dass es Fujitsu zur Zeit dermaßen gut geht, Super Abschlüsse, alles über Plan, BS2000 rettet wie schon seit Jahren die Firma... Intern schauts deutlich anders aus, braucht man eine Zulieferung dauert's Wochen oder Monate, unser Service ist top, schnell mal eine VM in der Cloud bestellen geht schon nach Monaten, dafür wird der Verwaltungsaufwand immer größer. Zurück zur Jammermentalität: Wenn meine Arbeit 20 Jahre lang 10.00,- € wert war, warum ist sie es jetzt auf einmal nicht mehr ? Jegliche Diskussion darüber ist aber sowieso sinnlos, weil NIEMAND daran etwas ändern kann, weder Mitarbeiter noch Vorgesetzte, für die aktuelle Situation ist nämlich niemand verantwortlich.



Verstehe ich nicht. Die Verantwortlichen für die Massenabgruppierungen lassen sich doch einfach feststellen. Man muss nur nachschauen, wer den Tarifvertrag und die Gesamtbetriebsvereinbarung, die diese Abgruppierungen regeln, unterschrieben haben, nämlich
: Den Ergänzungstarifvertrag_zum_Tarifvertrag_zur_ERA-Einführung_bei_FTS_vom_28092012: https://anonfile.com/Jdq3Hcc2b2/Erg_nzungstarifvertrag_zum_Tarifvertrag_zur_ERA-Einf_hrung_bei_FTS_vom_28092012.pdf :
haben unterschrieben:
die Herrn Ehricke und Schad vom Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie und die Herrn Wechsler und Wankel von der Industriegewerkschaft Metall.

Und die Gesamtbetriebsvereinbarung zur Einführung und erstmaligen Anwendung der betrieblichen Orientierungsbeispiele nach ERA ("Orient Express"): https://anonfile.com/VetdH0c1bf/FTS_GBV_Orient-Express.pdf :
die Herrn Dr Rolf Werner und Enno Jackwerth für die FTS GmbH und die Herrn Lothar Kuhn und Günter Zinecker vom GBR

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 12.März 2018 17:01
Anonymous User hat geschrieben:
Anonymous User hat geschrieben:
Da sollte der Herr Tamagotchi mal in sein Kämmerlein gehen und still vor sich hin weinen, nicht nur, wenn in Japan ein Korruptionsverdacht aufkommt. Es wird so viel über die Verantwortung von Fujitsu, Respekt und korrektes Handeln gelabert, für einen Angestellten in München können 500-600 € weniger pro Monat Existenz entscheidend sein. In Frankreich würden schon längst wieder Autos brennen. Bin gespannt, wann der erste durchdreht und vom Highlight-Tower springt...



Mitglieder der IGM könnten durch eine Kündigung ihrer eigentlich nutzlosen Mitgliedschaft den Gehaltsverlust etwas ausgleichen.
In England zeigen Gewerkschaft und Betriebsräte, das sie bei den geplanten Kürzungen bei Fujitsu ihren Mitgliedern und Wählern zur Seite stehen; hier in Deutschland wird die Belegschaft von ihren angeblichen Interessenvertretern nur verraten und verkauft. Insbesondere unsere Betriebsräte sollten sich schämen, ich hoffe sie bekommen im nächsten Jahr bei den Betriebsratswahlen dafür die Rechnung präsentiert.



Diese ganze ungerechte Gehaltspolitik, gab es in Paderborn auch. Kollegen die jünger und unqualifiziert sind erhielten 900 Euro mehr Gehalt, bei weniger Betriebsjahren. Der Betriebsrat und IGM unternahmen nichts, spart Euer Geld IGM ist nicht mehr angesagt.

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 12.März 2018 17:13
Anonymous User hat geschrieben:
Ja dieses auf und ab gibt’s schon seit Siemenszeiten. Ja und? Wurde es die letzten Jahre wirklich deutlich schlimmer? Ich sage nur etwas aber dieselben Programme fährt derzeit jede Firma. Und selbst im Mittelstand ist nicht immer alles gut. Nur dass hier das Gehalt schon immer niedriger war und ist. Generell ist Fujitsu eine Firma die gut zahlt, man frei Homeoffice machen kann und die Aufgaben passen. Frag mal bei nem Mittelständischen Unternehmen nach 2 Tagen HO die Woche...



Home Office wird bei HP schon seit 2015 gemacht und jeder kann es solange machen wie er es möchte, spart schließlich Geld !!! Und einmal im Monat Telefonkonferenz oder Meeting.

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 12.März 2018 17:32
Anonymous User hat geschrieben:
Anonymous User hat geschrieben:
Anonymous User hat geschrieben:
Da sollte der Herr Tamagotchi mal in sein Kämmerlein gehen und still vor sich hin weinen, nicht nur, wenn in Japan ein Korruptionsverdacht aufkommt. Es wird so viel über die Verantwortung von Fujitsu, Respekt und korrektes Handeln gelabert, für einen Angestellten in München können 500-600 € weniger pro Monat Existenz entscheidend sein. In Frankreich würden schon längst wieder Autos brennen. Bin gespannt, wann der erste durchdreht und vom Highlight-Tower springt...



Mitglieder der IGM könnten durch eine Kündigung ihrer eigentlich nutzlosen Mitgliedschaft den Gehaltsverlust etwas ausgleichen.
In England zeigen Gewerkschaft und Betriebsräte, das sie bei den geplanten Kürzungen bei Fujitsu ihren Mitgliedern und Wählern zur Seite stehen; hier in Deutschland wird die Belegschaft von ihren angeblichen Interessenvertretern nur verraten und verkauft. Insbesondere unsere Betriebsräte sollten sich schämen, ich hoffe sie bekommen im nächsten Jahr bei den Betriebsratswahlen dafür die Rechnung präsentiert.



Diese ganze ungerechte Gehaltspolitik, gab es in Paderborn auch. Kollegen die jünger und unqualifiziert sind erhielten 900 Euro mehr Gehalt, bei weniger Betriebsjahren. Der Betriebsrat und IGM unternahmen nichts, spart Euer Geld IGM ist nicht mehr angesagt.



In Paderborn gab es einen Gruppenleiter Name ist auch dem BR und Vorsitzenden der IGM bekannt, der sich von seinen Mitarbeitern in der Kantine zum Essen seinen Kaffee bringen lies und wer Ihm keinen brachte bekam bei der Beurteilung die Aussage Du bringst mir ja keinen Kaffee, somit Punktabzug. BR bzw. IGM Vorsitzender was unternahm er, natürlich nichts! VG an BR und den Gruppenleiter

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 12.März 2018 23:22
Übersetzung der Beiträge vor mir: "Und dann gab es noch diesen einen gaaanz gemeinen Jungen, und das Mädchen war auch tooootal ungerecht zu mir und aaaaaaaaaalle wissen es, aber keiner macht was. Maammmmmaaaaaa. Die sind also soooooo gemein zu mir. Ich bin 50 Jahre aber kriege mein Leben nicht auf die Reihe. Alle sind so böse." Merkt ihr eigentlich was für Jammerlappen ihr hier allemann seid? Euch würde ich auch hochkant rausschmeißen. In Paderborn war der tiefste Sumpf, den man dankenswerter Weise zum Wohl des Gesamtunternehmens trockengelegt hat.

Re: Fujitsu plant Massenabgruppierungen von Tarifangestellten 3 Jahre nach Einführung von ERA

Abgeschickt von Anonymous User am 13.März 2018 10:23
Anonymous User hat geschrieben:
Übersetzung der Beiträge vor mir: "Und dann gab es noch diesen einen gaaanz gemeinen Jungen, und das Mädchen war auch tooootal ungerecht zu mir und aaaaaaaaaalle wissen es, aber keiner macht was. Maammmmmaaaaaa. Die sind also soooooo gemein zu mir. Ich bin 50 Jahre aber kriege mein Leben nicht auf die Reihe. Alle sind so böse." Merkt ihr eigentlich was für Jammerlappen ihr hier allemann seid? Euch würde ich auch hochkant rausschmeißen. In Paderborn war der tiefste Sumpf, den man dankenswerter Weise zum Wohl des Gesamtunternehmens trockengelegt hat.



Harte Worte und etwas überspitzt aber manchmal kann man es gut nachvollziehen, da einige Herrschaften meinen ohne sie dreht sich die Welt nicht...
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