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Agenda 2020: „fit for digital“ soll 500 Beschäftigten bei Fujitsu ihren Arbeitsplatz kosten

erstellt von Anonymous User zuletzt verändert: 06.11.2018 20:18
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Agenda 2020: „fit for digital“ soll 500 Beschäftigten bei Fujitsu ihren Arbeitsplatz kosten

Abgeschickt von Anonymous User am 13.Oktober 2016 17:22

Was den Arbeitnehmern in Deutschland die Agenda 2010 eines gewissen(losen) Herrn Schröder gebracht hat ist jedem bekannt: Hartz IV.

Jetzt wurde der Belegschaft von Dr. Rolf Werner (Head of Central Europe) mitgeteilt, was das neue Programm Agenda 2020 der Belegschaft in Deutschland, Österreich und der Schweiz bringen wird: um „fit for digital“ zu werden, sollen bis Anfang 2019 in diesen Ländern insgesamt etwa 500 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz bei Fujitsu verlieren.

Was genau heißt das für die Belegschaft in Deutschland?
Wird nach der Schließung von Paderborn noch ein Betrieb geschlossen?
Werden IGM und Betriebsräte diesmal für den Erhalt der Arbeitsplätze kämpfen?

Re: Agenda 2020: „fit for digital“ soll 500 Beschäftigten bei Fujitsu ihren Arbeitsplatz kosten

Abgeschickt von Anonymous User am 18.Oktober 2016 10:37

Re: Agenda 2020: „fit for digital“ soll 500 Beschäftigten bei Fujitsu ihren Arbeitsplatz kosten

Abgeschickt von Anonymous User am 19.Oktober 2016 18:27
Eines ist mir mittlerweile klar. Die Schließung von Paderborn hat einfach nicht weh genug getan. Der Scherbenhaufen ist noch nicht einmal aufgeräumt, es knirscht und knarrt an allen Ecken und dem Management fällt nichts besseres ein, als gleich noch eine Runde zu drehen. Ich denke dieses Mal sollten wir fester zusammen stehen und substantiell Protestieren. Friedlich um den Standort zu ziehen reicht einfach nicht. Und aus meiner Sicht hat sich die IGM auch nicht gerade glorreichen verhalten. Zwar soll der organisierungsgrad in Paderborn ja nicht besonders hoch gewesen sein - aber es war einfach nichts von den Herren zu sehen oder zu hören. Schauen wir mal, was dieses Mal wird. Wir in Augsburg haben ja eine höhere Beteiligung bei der IGM. Und die Chance für die Gewerkschaft ist ja quasi schon greifbar, sich zu positionieren.

Re: Agenda 2020: „fit for digital“ soll 500 Beschäftigten bei Fujitsu ihren Arbeitsplatz kosten

Abgeschickt von Anonymous User am 22.Oktober 2016 07:19
Ich befürchte, von Seiten der IGM und der Betriebsräte wird bei den kommenden Massenentlassungen bei Fujitsu wieder nichts weiter passieren: es wird Abfindungen geben und eine Beschäftigungsgesellschaft.

Problem der IGM ist, dass Fujitsu jederzeit aus dem Arbeitgeberverband austreten kann. Solche Drohungen hat es bereits bei der Zerschlagung der Kommunikations- und Netzwerksparte bei Siemens gegeben und das Ergebnis kennen wir. Die IGM wird also weiter brav den Forderungen der Arbeitgeber (Siemens, Fujitsu,…) nachgeben, sonst wäre das schöne Leben der IGM-Funktionäre bald beendet. Die immer wieder kommende Begründung ihrer Untätigkeit mit dem niedrigen Organisationsgrad in den Betrieben halte ich für eine billige Ausrede um bei den Mitgliedern die Illusion einer Arbeitnehmervertretung aufrechtzuerhalten.

Die Betriebsräte bei Fujitsu (ist auch bei Siemens so) bekommen sogar von 2 Seiten Druck: da die meisten Betriebsräte auch Mitglied der IGM sind, müssen sie die Wünsche und Forderungen der IGM in den Betrieben durchsetzen: sie betreiben also eher eine Vertretung der Interessen der IGM als die der Arbeitnehmer in den Betrieben.
Dann bekommen die Betriebsräte auch noch den Druck des Arbeitgebers zu spüren wenn sie nicht Spuren: er kann jederzeit Kündigungsgründe konstruieren oder das Gehalt kürzen. Eine andere Möglichkeit des Arbeitgebers, sich Betriebsräte (und hier natürlich besonders die im Gesamtbetriebsrat) gefügig zu machen, sind eigentlich sachlich und auch nach dem BetrVG nicht gerechtfertigte Gehaltserhöhungen; Beispiele dafür gibt es genug, z.B. bei VW oder Siemens (Ralf Heckmann).
Ich möchte mal gerne wissen, welche Gehaltsstufe bei Fujitsu der Vorsitzende des Gesamtbetriebsrat, Lothar Kuhn, hat; die Gehaltsstufe seines Stellvertreters Paul Riegg wäre auch interessant.

Re: Agenda 2020: „fit for digital“ soll 500 Beschäftigten bei Fujitsu ihren Arbeitsplatz kosten

Abgeschickt von Anonymous User am 26.Oktober 2016 18:10
Ich denke nicht, dass Fujitsu Austreten wird. Der Tarif ist viel zu bequem. Sonst müsste man ja mit jedem einzeln verhandeln (und die meisten MA haben auch eine Tarifbindungsklausel im Arbeitsvertrag, der Austritt würde also gar nichts bringen). Abgesehen davon hat die IGM aus meiner Sicht auch nichts mit Interessenausgleich und Sozialplan zu schaffen. Nur für kollektivrechtliche Tarifmassnahmen wären Sie die richtigen Adressaten (Arbeitszeitsenkung mit Lohnausgleich, Verzicht auf Urlaubstage usw). Das will das Unternehmen aber wohl nicht - und hat auch früher nicht von Abbaumassnahmen abgehalten. Siehe Ergänzugstarifvertrag bis 2010 usw. Ich denke ein Betriebsratsvorsitzender wird wie ein Bereichsleiter oder Abteilungsleiter und damit eher ÜT vergütet. Das ist zwar schon surreal, aber an sich nicht zu beanstanden. Das Betriebsverfassungsgesetz regelt übrigens sicher nicht die Gehälter von dem Betriebsrat...

Re: Agenda 2020: „fit for digital“ soll 500 Beschäftigten bei Fujitsu ihren Arbeitsplatz kosten

Abgeschickt von Anonymous User am 28.Oktober 2016 11:46
@ Mittwoch 19:10 "Das Betriebsverfassungsgesetz regelt übrigens sicher nicht die Gehälter von dem Betriebsrat..." --> Irrtum - es regelt genau das! Da Be­triebs­rats­mit­glie­der gemäß § 37 Abs.1 Be­trVG ihr Amt un­ent­gelt­lich als Eh­ren­amt führen, er­hal­ten sie dafür kei­ne ge­son­der­te Vergütung. § 78 Abs.1 Satz 2 Be­trVG stellt dies noch­mals klar, in­dem dort vor­ge­schrie­ben ist, dass Be­triebs­rats­mit­glie­der we­gen ih­rer Tätig­keit we­der be­nach­tei­ligt noch begüns­tigt wer­den dürfen. -http://www.hensche.de/Rechtsanwalt_Arbeitsrecht_Handbuch_Betriebsratsmitglied.html#tocitem4

Re: Agenda 2020: „fit for digital“ soll 500 Beschäftigten bei Fujitsu ihren Arbeitsplatz kosten

Abgeschickt von Anonymous User am 28.Oktober 2016 11:54
@Mittwoch 19:10 "Abgesehen davon hat die IGM aus meiner Sicht auch nichts mit Interessenausgleich und Sozialplan zu schaffen." - Im Prinzip Aufgabe des Betriebsrates vor Ort - In der Praxis ist das aber etwas differenzierter - siehe nsn München M 2012 - es gab einen Sozialtarifvertrag in dem die IGM genau das getan hat (mit der Bonus Regelung für ihre Mitglieder). Der BR hat auf einen eigenen IA/SP verzichtet und lediglich die Namensliste (konnte nur der BR) abgesegnet. Fragen bitte an die nsn-ler richten.

Re: Agenda 2020: „fit for digital“ soll 500 Beschäftigten bei Fujitsu ihren Arbeitsplatz kosten

Abgeschickt von Anonymous User am 28.Oktober 2016 18:42
Ich erkenne jetzt den Wiederspruch noch nicht. Das das Betriebsratsamt ehrenamtlich angetreten wird ist klar. Und es gibt keine (extra) Vergütung. Dennoch sind es ma des Unternehmens und erhalten deshalb ein Arbeitsentgelt. Und wer eine Abteilung leitet ist halt Abteilungsleiter. Fertig. Und genau deshalb regelt nicht das Betriebsverfassungsgesetz die Vergütung, sondern der Tarifvertrag, interne Richtlinien und der Nasenfaktor. Das ist aber auch hier nicht wirklich im Fokus. Aus meiner Sicht problematisch wäre in der Tat der Sozialtarifvertrag. Das werden aber schon die zahlreichen Üt zu verhindern wissen :)

Re: Agenda 2020: „fit for digital“ soll 500 Beschäftigten bei Fujitsu ihren Arbeitsplatz kosten

Abgeschickt von Anonymous User am 29.Oktober 2016 10:58
a) das BetrVG schließt Vergünstigungen aus (es gibt keine Kläger - siehe Adler bei Siemens, VW etc)- im BR oder GBR leitet man keine Abteilung - der müsste im Betrieb selbst befördert werden - was schwerlich erklärbar ist, wenn es von vergleichbaren MA stark abweicht. Die Passus soll die Beeinflussung durch den Arbeitgeber verhindern. Abteilungsleiter AB im OFK sind leitende Angestellte und haben eine eigene Vertretung - sind damit nicht im BR (gelten als Unternehmer) Im Tarifvertrag wird nicht das Gehalt der BRs geregelt - das alte Gehalt läuft weiter mit den entsprechen Tariferhöhungen wie im Gesetz beschrieben. b) was sollen die ÜTs verhindern? In Mch M wurden viele ATs, GBs und OFKs freigesetzt. c) Abstimmen bei Sozialtarifvertrag dürfen nur IGM.Mitglieder d)der damals in Mch M zuständige IGM-Funktionär wechselte danach nach Augsburg - dürfte für euch ebenfalls zuständig sein - kannst du überprüfen. e) in Mch M bestand der BR überwiegend aus IGMlrern f) im München drohte der AG mit Betriebsschließung und die IGM ist dem AG für den Standorterhalt weit entgegengekommen (Namensliste mit vielen 50plus, 60plus und Behinderten) - selbst bei IA/SA ist bei einem IGM dominierten BR der für den Betrieb zuständige Funktionär in der Regel bei den Verhandlungen dabei. Beliebt ist bei sowas ATZ anzubieten - dann halt Abfindungen+BEE - wie sieht denn die Altersgruppe für ATZ aus evtl. geht es über die althergebrachten Maßnahmen mit Freiwilligen. ---> Ist schon etwas wehmütig, war zu meinen Anfangszeiten bei Siemens häufig in Augsburg und Paderborn kannte ich auch zur Zeit der Übernahme. Wünsche euch viel Glück.

Re: Agenda 2020: „fit for digital“ soll 500 Beschäftigten bei Fujitsu ihren Arbeitsplatz kosten

Abgeschickt von Anonymous User am 30.Oktober 2016 09:19
Nochmal: Das Thema ist der verkündete Personalabbau, nicht die Vergütung von Betriebsräten. Die Schließung von Paderborn hat gezeigt, dass man keinen Sozialtarifvertrag braucht. Wäre auch schlecht für das Unternehmen, weil IGM-Mitglieder dann ein Streikrecht hätten. Damit würde man auch nur den organisierungsgrad nach oben drehen. Aus meiner Sicht daher eher ein theoretisches Problem. Abgesehen davon würde ich jedem Raten in die IGM einzutreten. Schadet zumindest nicht - und die paar Euro sind alleine schon wegen der Rechtsberatung in der aktuellen Situation empfehlenswert. Jedenfalls hat man es in Paderborn soweit mir bekannt ist trotz der fadenscheinigen Vorgehensweise des Unternehmens versäumt, das Unternehmen mit Klagen zu überhäufen. Und das wäre doch schon mal ein Anfang, wenn es eh nichts mehr zu retten gibt. Oder man ist halt zu bequem gewesen (oder war einfach zufrieden).

Re: Agenda 2020: „fit for digital“ soll 500 Beschäftigten bei Fujitsu ihren Arbeitsplatz kosten

Abgeschickt von Anonymous User am 1.November 2016 11:36
@Sonntag 09:19:
Nicht nur die Vorgehensweise des Unternehmens war fadenscheinig, sondern auch die der Betriebsräte. Durch das Unterschreiben einer Namensliste gemäß §1 Abs. 5 KschG haben die Betriebsräte den dadurch betroffenen Arbeitnehmern in Paderborn eine Kündigungsschutzklage erheblich erschwert und sich zu einem Handlanger des Arbeitgebers gemacht!
Grund für die ausgebliebenen Kündigungsschutzklagen war also nicht eine Bequemlichkeit der Arbeitnehmer oder weil sie mit den Konditionen des Interessenausgleichs so zufrieden waren, sondern der Verrat der Betriebsräte an ihren Wählern.
Fragt sich nur, warum hat der Betriebsrat seine Wähler verraten? Was ist eigentlich aus dem ehemaligen Betriebsratsvorsitzenden in Paderborn, Andreas Ziebarth, geworden?

Re: Agenda 2020: „fit for digital“ soll 500 Beschäftigten bei Fujitsu ihren Arbeitsplatz kosten

Abgeschickt von Anonymous User am 1.November 2016 17:55
@Sonntag 09:19:
Ob ein Eintritt in die IGM wegen der Rechtsberatung sinnvoll ist? Ich glaube das nicht, denn viele wissen nicht, dass:
- man keinen Anspruch auf Rechtsschutz hat als IGM-Mitglied: laut Satzung muss man einen Antrag bei der zuständigen Geschäftsstelle auf Gewährung von Rechtsschutz stellen und über diesen Antrag entscheidet dann der Ortsvorstand.
- weiter steht in der Satzung: „Über die Gewährung von Rechtsschutz für die zweite und dritte Instanz entscheidet in der Regel der Vorstand.“ Gemeint ist jetzt aber nicht der Ortsvorstand sondern der Vorstand der IGM!
- man nicht die freie Auswahl eines Rechtsanwalt hat, sondern von irgend einem IGM-Rechtsanwalt beraten wird.
- es fraglich ist, ob der IGM-Rechtsanwalt auch wirklich die Interessen des IGM-Mitglieds vertritt und nicht im Zweifelsfall die Interessen der IGM, die ihn schließlich bezahlt und von der er wirtschaftlich abhängig ist.
- eine unabhängige Rechtsschutzversicherung viel billiger ist und man sich dann seinen Rechtsanwalt selber aussuchen kann.

Auch sonst sehe ich keinen sinnvollen Grund in die IGM einzutreten, denn:
- wo war die IGM beim Entlassungsprogramm Jupiter, als 20% der Belegschaft ihren Arbeitsplatz verloren haben?
- wo war die IGM beim Entlassungsprogramm Mirai, als weitere 20% der Belegschaft ihren Arbeitsplatz verloren haben und der Betrieb in Paderborn geschlossen wurde? Doch, richtig, in Paderborn hat die IGM zusammen mit den Betriebsräten die Belegschaft in deren Freizeit zu Rundgängen um das Betriebsgelände und in der Innenstadt aufgerufen und der Bevölkerung und der Presse das ganze als Protestaktion der IGM verkauft.
- Auch die Einführung von ERA ist kein Grund in die IGM einzutreten, eher im Gegenteil, weil jetzt massenhaft Abgruppierungen erfolgen sollen, natürlich in Zusammenarbeit mit den dann natürlich weiter gut bezahlten Betriebsräten der IGM.

Einzig und allein für Betriebsräte macht es Sinn in die IGM einzutreten, weil sie dann, wenn sie die Interessen der IGM dort vertreten, Karriere machen können. Das sie dabei ihre Wähler, d.h. die Belegschaft, verraten, muss ihnen allerdings egal sein.

Re: Agenda 2020: „fit for digital“ soll 500 Beschäftigten bei Fujitsu ihren Arbeitsplatz kosten

Abgeschickt von Anonymous User am 2.November 2016 21:00
Niemand von uns war dabei und kann daher sicher wissen, wer was wie warum unterschrieben hat. Eine Kündigungsschutzklage hätte für die Betroffenen Paderborner nur dann Sinn gemacht, wenn ein Job an einem anderen standort eine ernsthafte Alternative gewesen wäre. War es für die meisten wohl nicht. Das ist aber meine subjektive Beobachtung. Sauer sollte man aber eher auf den GBR sein, nicht den lokalen BR in Paderborn. Schließlich hat der GBR das Verhandlungsmandat an sich gerissen. Der BR Vorsitzende aus PDB ist tatsächlich bei der IGM untergekommen. Daran kann ich aber auch nichts verwerfliches finden. Und die Kollegen, denen eine Versetzung mit Homeoffice zugesagt wurde ziehen jetzt zT den kürzeren. Das Unternehmen hält sich wohl nicht unbedingt an Zusagen und möchte diese Kollegen jetzt doch mehrmals in der Woche in Düsseldorf oder sonstwo sehen. Mit dem Rechtschutz magst du richtig liegen. Aber besser als ga nichts ist es denke ich schon. Ich selber bin der Meinung, dass Du wirklich nicht das richtige Thema im Fokus hast. nicht der BR ist das Problem - sondern die schon wieder drohenden Schritte der Unternehmensleitung. Und ich fürchte es wird wirklich nicht angenehm werden. Da muss sich jeder Fragen, ob es sich lohnt zu kämpfen oder eben nicht. Streikrecht haben aber eben nur IGM Mitglieder.

Re: Agenda 2020: „fit for digital“ soll 500 Beschäftigten bei Fujitsu ihren Arbeitsplatz kosten

Abgeschickt von Anonymous User am 5.November 2016 07:46
Anonymous User hat geschrieben:
@Sonntag 09:19:
... Fragt sich nur, warum hat der Betriebsrat seine Wähler verraten? Was ist eigentlich aus dem ehemaligen Betriebsratsvorsitzenden in Paderborn, Andreas Ziebarth, geworden?



Laut Facebook ist er jetzt Projektsekretär bei der IG Metall NRW:
https://www.facebook.com/public/Andreas-Ziebarth
Also, eine Mitgliedschaft in der IGM kann sich durchaus lohnen, wenn man brav die Interessen der IGM vertritt und nicht die seiner Wähler!

Re: Agenda 2020: „fit for digital“ soll 500 Beschäftigten bei Fujitsu ihren Arbeitsplatz kosten

Abgeschickt von Anonymous User am 10.November 2016 19:48
Ich habe eine Frage: Angeblich sollen die ERA-Abgruppierungen ab dem neuen Geschäftsjahr gelten. D. h. die Geschäftsleitung hat eigenlich nur 4 - 5 Monate Zeit, um mit der IGM und den Betriebsräten zu verhandeln, im Wirtschaftsausschuss wasserdicht zu machen, anschließend via Performancegesprächen die betroffenen Mitarbeiter zu informieren. Eine Übergangszeit vom alten zum neuen Gehalt ist eigentlich auch notwendig. Das wird sportlich. Oder verschickt die Firma dann massenhaft Änderungskündigungen? Wieviel Prozent Abschlag soll die ERA-Abgruppierung denn betragen? 10, 20 oder mehr Prozent? Und wie lange haben wir bei FJ-Lenovo dann eine Jobgarantie? 1 Jahr wie bei Benq? Schönen Abend!

Re: Agenda 2020: „fit for digital“ soll 500 Beschäftigten bei Fujitsu ihren Arbeitsplatz kosten

Abgeschickt von Anonymous User am 11.November 2016 23:19
Mal bezogen auf das original Post des Themenstarters. Nachdem jetzt ein paar Tage, Webtalks, Gespräche mit Managern und Betriebsräten ins Land gegangen sind, habe ich das nicht so hart verstanden, dass es einfach darum geht 500 Personen zu entlassen, sondern ~500 Stellen abgebaut werden sollen, dafür aber auch wieder einige aufgebaut werden. Ich hab die Zahl nicht genau im Kopf, aber ich glaube es waren ca. 3/5 dessen was abgebaut werden soll. Ein mögliches(!) Szenario könnte so aussehen das Teams / Abteilungen aufgebaut werden die sich um die in der digital transformation vorgesehenen Themen kümmern. Sowohl technologisch, als auch vertrieblich und es auch durchaus sein kann das ein Mitarbeiter einer "gestrichenen" Stelle eine neu aufgebaute Stelle besetzt, wenn geeignet. So gesehen kann man als Betroffener dann nur hoffen das einem die entsprechenden Chancen eingeräumt werden um sich zu qualifizieren.

Re: Agenda 2020: „fit for digital“ soll 500 Beschäftigten bei Fujitsu ihren Arbeitsplatz kosten

Abgeschickt von Anonymous User am 17.November 2016 07:19
@Freitag 23:19:
Ich fürchte, es bleibt nicht bei den 500 Stellen: kurz nachdem uns mitgeteilt wurde, dass in Deutschland, Österreich und der Schweiz 500 Stellen abgebaut werden sollen, legte Duncan Tait nach: in den nächsten 3 Jahren soll in EMEIA die Zahl der Angestellten um 3300 reduziert werden. Gleichzeitig sollen 1200 Stellen aufgebaut werden „to strengthen our ability to deliver digital services“.

Ob sich diese 1200 Stellen auf EMEIA beziehen oder gesamt Fujitsu weltweit, sagte er nicht.
Ob versucht wird, diese 1200 Stellen mit bereits Beschäftigten zu besetzen, die sonst die Firma verlassen müssten (wie Du erhoffst), sagte er auch nicht.
Aus welchen Ländern genau diese 3300 stammen werden, sagte er auch nicht.

Der worst case für die Beschäftigten wäre doch:
in den nächsten 3 Jahren müssen 4500 der jetzt Beschäftigten Fujitsu verlassen, gleichzeitig werden 1200 neue Beschäftigte eingestellt „to strengthen our ability to deliver digital services“.

Aus meiner Erfahrung in dieser Firma glaube ich, selbst der worst case wird in den nächsten 3 Jahren nochmal übertroffen.
Woher du deinen Optimismus aus Webtalks, Gesprächen mit Managern und Betriebsräten beziehst, kann ich nicht nachvollziehen, aber vielleicht kannst du uns das ja berichten.

Re: Agenda 2020: „fit for digital“ soll 500 Beschäftigten bei Fujitsu ihren Arbeitsplatz kosten

Abgeschickt von Anonymous User am 17.November 2016 21:40
Es freut mich zu hören, dass die Lohnkosten in D gar kein Problem sind. http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/fujitsu-wir-sind-nsa-frei-1.3250482 http://www.augsburger-allgemeine.de/wirtschaft/Findet-ein-Augsburger-PC-Hersteller-einen-Partner-in-China-id39736372.html Unverschämt finde ich aber, dass hier nur der Abbau von 75 MA im letzten Jahr genannt wird. Die 700 in diesem Jahr und die paar Tausen in den nächsten Jahren scheinen keine Rolle zu spiele. Glaubwürdig sieht anders aus - und eine zukunftsfähig Strategie auch.

Re: Agenda 2020: „fit for digital“ soll 500 Beschäftigten bei Fujitsu ihren Arbeitsplatz kosten

Abgeschickt von Anonymous User am 18.November 2016 18:31
Stimme Dir zu. Beschämend, was für ein Kurzzeitgedächtnis die Damen und Herren aus der Chefetage haben. Kein Wunder, wenn dan die Strategie nicht bis zur Mittagspause hält...

Re: Agenda 2020: „fit for digital“ soll 500 Beschäftigten bei Fujitsu ihren Arbeitsplatz kosten

Abgeschickt von Anonymous User am 10.Dezember 2016 19:24
Anonymous User hat am 2.November 2016 21:00 geschrieben:
Niemand von uns war dabei ...



Man muss nicht dabei gewesen sein um zu wissen, wer was unterschrieben hat:
Den Interessenausgleich und Sozialplan haben, wie üblich, die Herren Kuhn und Riegg vom Gesamtbetriebsrat unterschrieben.
Teil des Interessenausgleichs und Sozialplans ist eine Namensliste i.S.d. § 1 Abs. 5 KSchG für Beschäftigte aus Paderborn. Verantwortlich für diese Liste ist einzig und allein der örtliche Betriebsrat in Paderborn, niemand anderes!

Wenn, wie du sagst, eine Kündigungsschutzklage für die betroffenen Paderborner sinnlos gewesen wäre, warum gab es dann eine Namensliste? Warum hat der Betriebsrat in Paderborn es nicht den Betroffenen selbst überlassen zu entscheiden, was für sie sinnvoll ist und was nicht? Warum hat sich der Paderborner Betriebsrat als Richter aufgespielt und mit der Namensliste den Betroffenen eine Kündigungsschutzklage erschwert?

Der GBR konnte das Verhandlungsmandat nur an sich reißen, weil der Paderborner Betriebsrat das zuließ, ohne jeden ernsthaften Widerstand. Begründet hat das der Paderborner Betriebsrat damit, dass Anwälte des Arbeitgebers und des GBR die Rechtslage überprüft hätten und zu dem Schluss gekommen sind, das der GBR zuständig sei. Was für ein Wunder! Wusste der Vorsitzende des Betriebsrats in Paderborn zu diesem Zeitpunkt bereits, das er einen neuen Job bei der IGM sicher hat?

Für mich ist dieser neue Job der Judaslohn dafür, dass er die ambitionierten Zeitpläne für die Schließung des Betriebs in Paderborn nie ernsthaft gefährdet hat; vom Management gab es ja anschließend auch noch mal einen ausdrücklichen Dank dafür an die Betriebsräte.

Re: Agenda 2020: „fit for digital“ soll 500 Beschäftigten bei Fujitsu ihren Arbeitsplatz kosten

Abgeschickt von Anonymous User am 13.Dezember 2016 23:00
Von einem Dank der GL ist mir nichts bekannt. Nimm es mir nicht übel - aber geht da vielleicht die Phantasie mit Dir durch? Letztlich ist mir persönlich auch nicht bekannt, dass irgend ein Kollege aus Paderborn ernsthaft den Wunsch gehegt hat zu klagen. Die meisten sind gut untergekommen und der Rest scheint mir weich gefallen zu sein. Fujitsu hat sich aus meiner Sichtbeher selbst geschadet. Die Lücken sind offensichtlich und längst nicht geschlossen. Wird meiner Meinung nach Zeit für ruhiges Fahrwasser und Motivation der Mitarbeiter...

Re: Agenda 2020: „fit for digital“ soll 500 Beschäftigten bei Fujitsu ihren Arbeitsplatz kosten

Abgeschickt von Anonymous User am 19.Dezember 2016 20:32
@Dienstag 23:00:
Nix Phantasie,in ihrem letzten Video-Blog dankt Vera Schneevoigt herzlich den Mitarbeitern aus Paderborn, dem Betriebsrat und den Kollegen die das Projekt (= Schließung des Betriebs in Paderborn und Existenzvernichtung hunderter Arbeitnehmer bei Fujitsu) unterstützt haben. Sie sei sehr Dankbar und sie freut sich, dass die Zusammenarbeit bis zum Schluss so gut funktioniert hat.

Re: Agenda 2020: „fit for digital“ soll 500 Beschäftigten bei Fujitsu ihren Arbeitsplatz kosten

Abgeschickt von Anonymous User am 23.Dezember 2016 20:59
... Sie hat ja auch in Japan eine Auszeichnung dafür bekommen. Finde ich persönlich ja perfide bis sarkastisch - ändert aber auch nichts daran. Respekt hätte ich dafür gezollt, wenn sie den Preis abgelehnt hätte. Verpasste Chance, um mal das wir etwa zu stärken und ein Zeichen zu setzen, aber so bringt es bestimmt die Karriere noch nach vorne. Die Frage ist nur wo. mit Fujitsu ist es ja bald eh zu Ende.

Re: Agenda 2020: „fit for digital“ soll 500 Beschäftigten bei Fujitsu ihren Arbeitsplatz kosten

Abgeschickt von Anonymous User am 24.Dezember 2016 22:56
Anonymous User hat geschrieben:
... Sie hat ja auch in Japan eine Auszeichnung dafür bekommen. Finde ich persönlich ja perfide bis sarkastisch - ändert aber auch nichts daran. Respekt hätte ich dafür gezollt, wenn sie den Preis abgelehnt hätte. Verpasste Chance, um mal das wir etwa zu stärken und ein Zeichen zu setzen, aber so bringt es bestimmt die Karriere noch nach vorne. Die Frage ist nur wo. mit Fujitsu ist es ja bald eh zu Ende.



Warum ist es mit Fujitsu ja bald eh zu Ende?

Re: Agenda 2020: „fit for digital“ soll 500 Beschäftigten bei Fujitsu ihren Arbeitsplatz kosten

Abgeschickt von Anonymous User am 29.Dezember 2016 18:06
Zumindest ist es in Bälde mit Laptops von Fujitsu zu Ende. Angeblich hat sich Fujitsu mit Lenovo in den letzten Tagen darauf geeinigt, die eigene Fabrik in Japan stillzulegen und zukünftig nur noch Fujitsu gelabelte OEM Lenovo Laptops zu verkaufen

Re: Agenda 2020: „fit for digital“ soll 500 Beschäftigten bei Fujitsu ihren Arbeitsplatz kosten

Abgeschickt von Anonymous User am 30.Dezember 2016 09:19
Anonymous User hat geschrieben:
... Sie hat ja auch in Japan eine Auszeichnung dafür bekommen. Finde ich persönlich ja perfide bis sarkastisch - ändert aber auch nichts daran. Respekt hätte ich dafür gezollt, wenn sie den Preis abgelehnt hätte. Verpasste Chance, um mal das wir etwa zu stärken und ein Zeichen zu setzen, aber so bringt es bestimmt die Karriere noch nach vorne. Die Frage ist nur wo. mit Fujitsu ist es ja bald eh zu Ende.



Laut diesem Forenbeitrag:
https://www.netzwerkit.de/projekte/fts/foren/offen/634008726?b_start=30#290352283
hatte Vera Schneevoigt bereits vor ihrem Einstieg bei Fujitsu Erfahrungen mit der Schließung von Betrieben.
Auch hier:
http://sp.ts.fujitsu.com/dmsp/Publications/public/1402_Fujitsu_Bio_Vera%20Schneevoigt_final.pdf steht:
"She was also the key driver for various transformation and optimization programs".
Von so einer Person kann man kein Mitgefühl gegenüber der Belegschaft erwarten, für so eine Person ist die Belegschaft nur "Mittel zum Zweck", nur "Human Ressources", die ihrer Karriere dienlich sind. Ob du ihr Respekt entgegenbringst oder auch nicht, dürfte ihr ziemlich egal sein.

Re: Agenda 2020: „fit for digital“ soll 500 Beschäftigten bei Fujitsu ihren Arbeitsplatz kosten

Abgeschickt von Anonymous User am 8.Januar 2017 07:50
Anonymous User hat geschrieben:
@Dienstag 23:00:
Nix Phantasie,in ihrem letzten Video-Blog dankt Vera Schneevoigt herzlich den Mitarbeitern aus Paderborn, dem Betriebsrat und den Kollegen die das Projekt (= Schließung des Betriebs in Paderborn und Existenzvernichtung hunderter Arbeitnehmer bei Fujitsu) unterstützt haben. Sie sei sehr Dankbar und sie freut sich, dass die Zusammenarbeit bis zum Schluss so gut funktioniert hat.



Es stellt sich die Frage, für was sich Vera Schneevoigt bei den Mitarbeitern in Paderborn bedankt, mir fällt da nichts ein und sie selber erläutert das auch nicht weiter.
Für mich klingt das so ähnlich, als würde sich der Metzger bei den Lämmern bedanken, dass sie sich so leicht und widerstandslos zur Schlachtbank führen ließen und damit seinen Profit erhöhten.
Für mich klingt das gefühllos und zynisch, eine reine Phrase ohne Sinn und Verstand, so wie wir das vom Management bei Fujitsu gewohnt sind.

Re: Agenda 2020: „fit for digital“ soll 500 Beschäftigten bei Fujitsu ihren Arbeitsplatz kosten

Abgeschickt von Anonymous User am 11.Februar 2017 09:43
Da muss man die Kollegen in England/Manchester bewundern. Die gehen, genauso wie die ehemaligen Paderborner Kollegen, auf die Straße und machen auf sich aufmerksam. In Deutschland kriegt außer der IT-Fachpresse, die nur sehr wenige Insider lesen, niemand was von Fujitsus ständigen Abbaurunden mit. Die Gewerkschaft als auch Betriebsräte hängen es auch nicht größer an die Glocke. Da bewundere ich die GDL, die machen das besser. Weiterhin treten sich regelmäßig allerlei Politiker am Standort die Füße platt (Hermann, Aigner, Gabriel) und beweihräuchern uns, wie stolz sie über IT made in Bayern (eigentlich Polen, Indien, Offshore halt) sind. D. h. außer für ein paar schöne Fotos mit unseren optimierungsgestählten Geschäftsführern tun sie nix für uns. Sobald sie dann wieder in ihre elektrisch angetriebenen Dienstwagen einsteigen, haben sie Fujiemens (oder so) schon wieder vergessen. Ich habe Angst. Angst um uns alle, Angst um mich.

Re: Agenda 2020: „fit for digital“ soll 500 Beschäftigten bei Fujitsu ihren Arbeitsplatz kosten

Abgeschickt von Anonymous User am 11.Februar 2017 12:09
@11.02.2017 09:43 Angst sollte ein Warnsignal sein, man sollte sich aber nicht wirr machen. Einfach mal über Alternativen nachdenken, verschiedene Strategien entwickeln. 2012 bei nsn sind Leute zusammengebrochen wegen des psychischen Drucks - da sollte man eine mentale Barriere aufbauen - weiß, es ist schwer. Viele Kollegen haben damals auf Abwarten geschaltet - wen es erwischt hat, da viel erstmals der Druck ab. Je nach Alter ist es halt schwierig was zu finden und finanziell wohl mit Einbußen versehen. Die bleiben surften, haben die erste Gelegenheit genutzt über ATZ auszuscheiden. Der Rest hatte jetzt 5 gute Jahre und wartet die nächste Abbaustufe eher in stoischer Ruhe ab - seit 2002 hat man in 15Jahren ein dickes Fell bekommen. Es gilt das Rheine Grundgesetz: Artikel 1: Et es wie et es. („Es ist, wie es ist.“) Sieh den Tatsachen ins Auge, du kannst eh nichts ändern. --> Artikel 2: Et kütt wie et kütt. („Es kommt, wie es kommt.“) Füge dich in das Unabwendbare; du kannst ohnehin nichts am Lauf der Dinge ändern. ---> Artikel 3: Et hätt noch emmer joot jejange. („Es ist bisher noch immer gut gegangen.“) Was gestern gut gegangen ist, wird auch morgen funktionieren. Situationsabhängig auch: Wir wissen, es ist Murks, aber es wird schon gut gehen. --> Artikel 4: Wat fott es, es fott. („Was fort ist, ist fort.“) Jammer den Dingen nicht nach und trauer nicht um längst vergessene Dinge. ---> Artikel 5: Et bliev nix wie et wor. („Es bleibt nichts, wie es war.“) Sei offen für Neuerungen. ---> Artikel 7: Wat wells de maache? („Was willst du machen?“) Füg dich in dein Schicksal. - und mach das Beste drauß - Rat von mir)

Re: Agenda 2020: „fit for digital“ soll 500 Beschäftigten bei Fujitsu ihren Arbeitsplatz kosten

Abgeschickt von Anonymous User am 12.Februar 2017 11:49
Anonymous User hat am 13.Oktober 2016 17:22 geschrieben:

Was den Arbeitnehmern in Deutschland die Agenda 2010 eines gewissen(losen) Herrn Schröder gebracht hat ist jedem bekannt: Hartz IV.

Jetzt wurde der Belegschaft von Dr. Rolf Werner (Head of Central Europe) mitgeteilt, was das neue Programm Agenda 2020 der Belegschaft in Deutschland, Österreich und der Schweiz bringen wird: um „fit for digital“ zu werden, sollen bis Anfang 2019 in diesen Ländern insgesamt etwa 500 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz bei Fujitsu verlieren.

Was genau heißt das für die Belegschaft in Deutschland?
Wird nach der Schließung von Paderborn noch ein Betrieb geschlossen?
Werden IGM und Betriebsräte diesmal für den Erhalt der Arbeitsplätze kämpfen?



Jetzt wurde uns von Dr. Rolf Werner und Lothar Kuhn (Vorsitzender des GBR) mitgeteilt, das in Deutschland etwa 330 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz bis Ende März 2019 verlieren werden.
Die Verhandlungen zum Sozialplan und Interessenausgleich sollen bereits seit Wochen laufen und werden voraussichtlich bis Ende März 2017 beendet sein.
Weitere Einzelheiten sollen den Beschäftigten bis dahin nicht mitgeteilt werden, das wurde so vereinbart.
Wir wissen also bis dahin nicht, wer für die Beschäftigten verhandelt, was verhandelt wird, welche Betriebe vom Personalabbau betroffen sind, wieviele Beschäftigte in den einzelnen Betrieben entlassen werden sollen und auch nicht welche Bereiche betroffen sind.
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