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IGM nur noch historisch gesehen eine Arbeitskampforganisation

erstellt von Anonymous User zuletzt verändert: 02.07.2019 19:50
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Re: IGM nur noch historisch gesehen eine Arbeitskampforganisation

Abgeschickt von Anonymous User am 11.August 2018 12:28
Thyssenkrupp: IG Metall geht auf Hedgefonds zu:

"... Ergebnis eines schmutzigen Deals, den IG Metall und Cevian offensichtlich eingegangen sind, um gemeinsam die Zerschlagung des Konzerns zu organisieren. „Bewahrt“ werden nicht die Interessen der Arbeiter, sondern der IG Metall, ihrer Betriebsräte und der Aktionäre, die die IG Metall vor noch gar nicht langer Zeit als „Heuschrecken“ bezeichnet hatte."

"Die IG Metall mit ihren zehn Vertretern im Aufsichtsrat und ihren Tausenden Betriebsräten und Vertrauensleuten spielt die Schlüsselrolle bei der Umstrukturierung des Konzerns. Ihre Spitzenvertreter arbeiten hinter dem Rücken der Belegschaft eng mit dem Vorstand und den Kapitaleignern zusammen, auch mit den „Heuschrecken“. Schon während der Verhandlungen über die Fusion der europäischen Stahlbereiche von Thyssenkrupp und dem indischen Tata-Konsortium standen die Pfründe der IG Metall im Vordergrund, nicht die Bedürfnisse der Belegschaften."

"Man kann davon ausgehen, dass die IG Metall und ihre Funktionäre mit jedem zusammenarbeiten, der anerkennt, dass sie ihre eigenen materiellen Interessen haben – unabhängig von denen der Belegschaft –, und der bereit ist, diese zu sichern."

"So sind die Thyssenkrupp-Arbeiter mit einer breiten Front aus Aktionären und Gewerkschaft konfrontiert, die die Zerschlagung des Konzerns planen."

"... muss die IG Metall als das betrachtet werden, was sie ist: als Vertreterin der Kapitalinteressen gegen die Belegschaft."

https://www.wsws.org/de/articles/2018/08/06/thys-a06.html

Re: IGM nur noch historisch gesehen eine Arbeitskampforganisation

Abgeschickt von Anonymous User am 15.August 2018 08:04
„Vision 2020+“: Siemens leitet nächste Phase des Arbeitsplatzabbaus ein:

"Am 1. August verkündete Vorstandschef Joe Kaeser die Umrisse des Programms „Vision 2020+“, das bereits mit Beginn des neuen Geschäftsjahres am 1. Oktober umgesetzt werden soll. Er hat dabei die volle Unterstützung des Betriebsrats und der IG Metall."

"Obwohl damit die Interessen der Eigentümer auf Kosten der Belegschaft gesichert werden, erhielt er die volle Unterstützung von IG Metall und Betriebsräten. Die Abstimmung im Aufsichtsrat fiel einstimmig."

"Die stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende und Siemens-Gesamtbetriebsratsvorsitzende Birgit Steinborn sagte: „Die neue Ausrichtung darf nicht dazu führen, dass Marke und Identität von Siemens als vernetzter Technologiekonzern verloren gehen.“

Steinborn sorgt sich nicht um die Arbeitsplätze, sondern um ihr Bankkonto. Laut einem Bericht von Spiegel Online aus dem vergangenen Jahr gehört sie zu den zehn bestbezahlten Aufsichtsratsmitgliedern in Deutschland. Sie erhält allein für ihre Aufsichtsratstätigkeit bei Siemens 463.500 Euro im Jahr."

"Allein in den letzten zehn Jahren gab es bei Siemens vier grundlegende Umbaumaßnahmen, die jedes Mal zur Vernichtung Tausender Arbeitsplätze und einer Erhöhung der Arbeitsdichte für die verbleibenden Arbeiter und Angestellten führten."

"IG Metall und Betriebsrat arbeiten bei den Angriffen auf die Arbeiter eng mit dem Vorstand zusammen. Sie vertreten nicht die Interessen der Arbeiter, sondern verstehen sich als Teil des Managements und werden dafür mit Privilegien und hohen Vergütungen belohnt."

"Einzige Bedingung der IG Metall: ihre Pfründe und Privilegien müssen erhalten bleiben. IG Metall und Betriebsräte müssten „als legitime Vertretung der Beschäftigten in den Prozess und die Gestaltung der Veränderungen uneingeschränkt“ einbezogen und daran beteiligt werden, fordert der Siemens Dialog."

https://www.wsws.org/de/articles/2018/08/06/siem-a06.html

Re: IGM nur noch historisch gesehen eine Arbeitskampforganisation

Abgeschickt von Anonymous User am 31.August 2018 23:48
Betriebsräte: Perfide Methoden bei der Salzgitter AG:

"In den Betriebsräten der Salzgitter AG und bei BMW in München hat offenbar die IG Metall das Sagen und verteidigt ihre Macht mit allen Mitteln."

Betriebsräte: Perfide Methoden bei der Salzgitter AG

Re: IGM nur noch historisch gesehen eine Arbeitskampforganisation

Abgeschickt von Anonymous User am 5.September 2018 20:31
IG Metall geht schärfer gegen betriebliche Opposition vor:

"Weil die Opposition gegen die enge Zusammenarbeit von Gewerkschaftsfunktionären und Unternehmensleitung in den Betrieben zunimmt, greift die IG Metall zu immer aggressiveren Maßnahmen. Sie überzieht ihre Widersacher mit Kündigungen und Abmahnungen."

"Die IG Metall setzte oppositionelle Betriebsräte unter Druck, ..."

"Anfang Mai sei er in das Büro eines Betriebsrates zitiert worden. Der habe ihm deutlich gemacht, dass man ihm kündigen wolle, weil er die Wahl angefochten habe."

"Wenig später wurden er und zwei weitere Kollegen gekündigt, ohne Angabe von Gründen. Der IGM-Betriebsrat hatte allen Kündigungen zugestimmt."

"Er war vor vier Jahren als einziger Oppositioneller in den Betriebsrat gewählt worden. Seitdem habe ihn die IG Metall schikaniert und gemobbt."

"Gleichzeitig gehen auch hier die IG Metall und der Konzernvorstand gegen die Betriebsräte vor, die gegen die IGM-Liste angetreten waren. Zwei von ihnen wurde zuletzt ein Abmahnung erteilt, ..."

"Die IG Metall und ihre Betriebsräte blicken auf die betrieblichen Abläufe nicht anders, als die Vorstände und die Aktienbesitzer."

https://www.wsws.org/de/articles/2018/09/01/outo-s01.html

Re: IGM nur noch historisch gesehen eine Arbeitskampforganisation

Abgeschickt von Anonymous User am 19.September 2018 22:54
Opel-Demontage geht in die nächste Runde:

"...Sanierungsprogramms PACE!, dem der Opel-Betriebsrat und die IG Metall schon letztes Jahr, kurz nach der Übernahme von Opel und Vauxhall durch den PSA-Konzern, zugestimmt haben."

"... hätten Vorstand und Gewerkschaften „bewusst nicht alles auf einmal bekannt gemacht“, denn sonst „hätte man Angst gehabt, eine Revolution oder einen Streik auszulösen“."

"... die IG Metall unterstützt den schrittweisen Stellenabbau und Lohnsenkungen."

"Im Mai 2018 hat die Gewerkschaft einem Eckpunktepapier über die Vernichtung jedes fünften festen Arbeitsplatzes zugestimmt. Bis 2019 sollen 3700 der heute rund 18.500 Beschäftigten über Altersteilzeit, Vorruhestand und Abfindungen „freiwillig“ ausscheiden."

"Außerdem haben die Gewerkschaftsvertreter weitere Senkung der Lohnkosten vereinbart. Die Opelbeschäftigten werden gezwungen, auf die im Februar in der Metall- und Elektroindustrie vereinbarten Lohnerhöhungen zu verzichten."

"Mit der IG Metall machen die Autoarbeiter in allen Betrieben dieselbe bittere Erfahrung: Während die Konzernleitung fordert, das die Arbeitsplätze massiv abgebaut, die Löhne gesenkt und die Bedingungen für die Beschäftigten verschlechtert werden, arbeiten die so genannten „Sozialpartner“ in der IG Metall und den Betriebsräten eng mit dem Management zusammen und sabotieren jeden ernsthaften Widerstand. Sie spielen einen Standort gegen den anderen aus, unterdrücken Arbeiter, die sich den Angriffen widersetzen, und organisieren eigenhändig die Entlassungen und den Sozialabbau."

https://www.wsws.org/de/articles/2018/09/12/opel-s12.html

Re: IGM nur noch historisch gesehen eine Arbeitskampforganisation

Abgeschickt von Anonymous User am 27.September 2018 00:00
Halberg Guss – Die Kritik der Beschäftigten an der IG Metall wird lauter:

"„Die IG Metall vertritt in diesem Streik nicht die Interessen der Beschäftigen von Halberg-Guss sondern die Interessen des VW-Vorstands.“"

"Weit davon entfernt, die Arbeiter zu einem prinzipiellen Kampf um alle Arbeitsplätze aufzurufen, setzt sie sich aktiv für den Verkauf der beiden Gießereien ein."

"Mit ihren Absprachen hinter verschlossenen Türen ist die IG Metall an einer regelrechten Verschwörung beteiligt, welche sich nur oberflächlich gegen Prevent, im Grunde aber gegen die Arbeiter richtet und ihre Zukunft bedroht."

"...sagten mehrere Kollegen sie fühlten sich wie ein Spielball zwischen den Interessen sowohl des Unternehmers und dessen Abnehmer-Konzernen, als auch der IG Metall."

"Die IG Metall spielte bei NHG von Anfang an ein zynisches Doppelspiel. Sie rief zum Streik auf und trat auf Streikversammlungen und Kundgebungen mit radikalen Reden auf. Ihr Ziel war aber nicht die prinzipielle Verteidigung aller Arbeitsplätze, sondern ..."

"... verhandelte die IG Metall hinter verschlossenen Türen, ohne die Belegschaften zu informieren."

https://www.wsws.org/de/articles/2018/09/15/guss-s15.html

Re: IGM nur noch historisch gesehen eine Arbeitskampforganisation

Abgeschickt von Anonymous User am 6.Oktober 2018 18:10
Die Zerschlagung von Thyssenkrupp und die Rolle der IG Metall:

"Die Entscheidung, den Thyssenkrupp-Konzern zu zerschlagen, indem er zunächst in zwei Unternehmen aufgeteilt wird, wurde seit Monaten im Geheimen vorbereitet. Dabei spielte die IG Metall eine Schlüsselrolle. Sie setzt damit die Forderung, die die aggressiven Hedgefonds seit Jahren erheben, in die Tat um."

https://www.wsws.org/de/articles/2018/10/05/thys-o05.html

Re: IGM nur noch historisch gesehen eine Arbeitskampforganisation

Abgeschickt von Anonymous User am 3.November 2018 20:58
Fujitsu vernichtet 1800 Arbeitsplätze in Augsburg und München:

"Dabei ist die Überraschung der IG Metall ein gespieltes Täuschungsmanöver. Die Werksschließung ist Teil eines größeren Konzernumbaus, der bereits 2016 angekündigt worden war. ... Die Konzernführung in Japan hat entschieden, die Entwicklung, Fertigung und Logistik nach Japan zu verlagern. Das weiß die IG Metall genau."

"Nach der üblichen Routine, mit der die Gewerkschaft immer wieder dem Abbau von Tausenden Arbeitsplätzen zustimmt, ..."

"Michael Leppek, der 1. Bevollmächtigte der IG Metall Augsburg, kündigte an, dass man „für diesen Standort kämpfen“ und auch „den Protest in die Öffentlichkeit tragen“ werde. Man weiß aus Erfahrung, dass die Kundgebungen mit Trillerpfeifen, Demonstrationen mit Trommlern und Appelle an die Politik die Schließung des Werks nicht verhindern werden."

"Denn das Ziel der Gewerkschaft ist es, in den knappen zwei Jahren bis zur angestrebten Schließung des Werks den Arbeitsplatzabbau schrittweise durch Teilzeitarbeit, Frühruhestand und andere Vereinbarungen möglichst reibungslos durchzusetzen."

"Denn die IG Metall ist durch ihre Politik der „Standortverteidigung“ rein nationalistisch orientiert, und ihre Funktionäre sind durch zahlreiche, gut bezahlte Pöstchen in Mitbestimmungsgremien, Aufsichtsräten und zahlreichen Think-Tanks untrennbar mit der kapitalistischen Wirtschaftsordnung verbunden. Sie sind darauf bedacht, jede unabhängige Regung der Arbeiter und ihren Zusammenschluss auf internationaler Ebene zu verhindern."

https://www.wsws.org/de/articles/2018/10/27/fuji-o27.html

Re: IGM nur noch historisch gesehen eine Arbeitskampforganisation

Abgeschickt von Anonymous User am 17.November 2018 14:21
Neue Halberg Guss: IG Metall drängt auf Verkauf an Sanierungsberater:

"Die IG Metall und die Betriebsräte drängen auf einen raschen Verkauf der NHG an den Finanzinvestor One Square Advisors, hinter dem vermutlich Vertreter der wichtigsten Abnehmer (VW, Daimler, Motorenwerk Deutz) stecken."

"... hatte die IG Metall den Streik in beiden Werken ergebnislos abgebrochen."

"Im Konflikt um die Arbeitsplätze bei NHG spielt die IG Metall eine Schlüsselrolle. Sie drängt auf einen raschen Verkauf der Gießereien an One Square Advisors, einen Spezialisten für Firmenrestrukturierungen und -sanierungen, ..."

"Die Vertreter der IG Metall, des Betriebsrats und der SPD stellen One Square Advisors als buchstäblichen Retter in der Not und als „weißen Ritter“ dar."

"Die IG Metall hat sich in der Auseinandersetzung zwischen Volkswagen und Prevent von Beginn an auf die Seite des größten Automobilherstellers gestellt."

"Die IG Metall dagegen missbraucht die ungebrochene Kampfbereitschaft der Arbeiter, um sie auf die Seite des VW-Konzerns zu ziehen, mit dem sie eng verbunden ist."

"Jeden wirklichen Kampf zur Verteidigung der Arbeitsplätze lehnt Jürs ausdrücklich ab, indem er erklärte, Unterstützungsstreiks seien „politisch nicht möglich“."

https://www.wsws.org/de/articles/2018/11/03/neha-n03.html

Re: IGM nur noch historisch gesehen eine Arbeitskampforganisation

Abgeschickt von Anonymous User am 17.November 2018 14:40
München: 700 Arbeiter protestieren gegen Schließung des Augsburger Fujitsu- Werks:

"Zumindest die Münchener Beschäftigten mussten sich dafür frei nehmen. In einem Aufruf der IG Metall München, den Beschäftigte in einem Forum posteten, heißt es: „Hinweis: Die Teilnahme erfolgt in Eurer Freizeit, da es sich nicht um einen Streikaufruf handelt.“"

"Bis zum Messe-Eingang, durch den die Besucher des Fujitsu-Forums strömten, gelangten die protestierenden Beschäftigen jedoch nicht. Sie wurden von der Polizei daran gehindert."

"Die IG Metall hat diesem Prozess nichts entgegenzusetzen. Sie ist Teil davon. Sie wird ebenso wie in Paderborn helfen, den Arbeitsplatzabbau „sozialverträglich“ abzuwickeln."

"Um einen Arbeitskampf zur Verteidigung der Arbeitsplätze zu verhindern und die Belegschaft zu spalten, werden offenbar auch geheime Gespräche über eine schrittweise Stilllegung geführt."

"Eine derartige Salamitaktik ist von vielen anderen Betrieben bekannt. Der bekannteste darunter ist Opel Bochum. Dort haben IG Metall und Betriebsrat immer wieder Entlassungen und Lohnsenkungen zugestimmt, um angeblich die restlichen Arbeitsplätze zu „retten“. Ende 2014 lief dann das letzte Auto vom Band und die verbliebene Belegschaft wurde in die Arbeitslosigkeit geschickt."

https://www.wsws.org/de/articles/2018/11/08/fuji-n08.html

Re: IGM nur noch historisch gesehen eine Arbeitskampforganisation

Abgeschickt von Anonymous User am 1.Dezember 2018 13:20
DGB-Chef Hoffmann verteidigt Hartz IV:

"Die Hartz-Gesetze wurden weitgehend von den Gewerkschaften ausgearbeitet. Ihre Vertreter saßen gemeinsam mit denen der Wirtschaft und der Bundesregierung in der von Peter Hartz geleiteten Kommission, die alle Maßnahmen ausarbeitete, die dann unter dem Namen des Kommissionsleiters als Gesetze verabschiedet wurden. Mitglieder der Kommission waren Peter Gasse (SPD), damals Bezirksleiter der IG Metall in Nordrhein-Westfalen, sein Vorgänger Harald Schartau (SPD), damals schon Minister für Arbeit und Soziales in NRW, sowie Isolde Kunkel-Weber vom Verdi-Bundesvorstand."

"Peter Hartz selbst war und ist IGM- und SPD-Mitglied. Über diese Schiene war er zum Personalchef des VW-Konzerns aufgestiegen. Er blieb auf diesem Posten, bis er ihn 2005 wegen eines Korruptionsskandals verlassen musste, der ihm wegen Untreue und Begünstigung von Betriebsräten eine Bewährungsstrafe von zwei Jahren sowie eine Geldstrafe von 576.000 Euro einbrachte."

"Unter der Schröder-Regierung verschmolzen die Gewerkschaften vollständig mit dem Staat und setzten die sozialen Angriffe der Agenda 2010 gegen den massiven Widerstand vieler Arbeiter durch. Es war daher kein Zufall, dass der damalige Vorsitzende der IG Metall, Berthold Huber, 2010 seinen 60. Geburtstag auf Einladung der Regierungschefin im Berliner Kanzleramt feierte."

"Seitdem ist die Zusammenarbeit zwischen den Gewerkschaften und der Bundesregierung noch enger geworden."

https://www.wsws.org/de/articles/2018/11/29/hart-n29.html

Re: IGM nur noch historisch gesehen eine Arbeitskampforganisation

Abgeschickt von Anonymous User am 16.Dezember 2018 18:49
Damoklesschwert über den Arbeitern der Ford-Werke:

"Unter dem Damoklesschwert dieser Drohung fällt besonders das Stillschweigen der IG Metall und ihrer Betriebsräte auf. Weder in Köln noch in Saarlouis warnen sie die Arbeiter vor dem einschneidenden Umbau, der auf sie zukommt. Geschweige denn würden sie zu einem effektiven Arbeitskampf rüsten. Stattdessen arbeiten sie mit dem Management hinter verschlossenen Türen Pläne aus, um die Profitabilität wiederherzustellen und den Aktionären auf Kosten der Arbeiter ihre Börsengewinne zu erhalten."

https://www.wsws.org/de/articles/2018/12/08/ford-n08.html

Re: IGM nur noch historisch gesehen eine Arbeitskampforganisation

Abgeschickt von Anonymous User am 20.Dezember 2018 21:06
Neue Halberg Guss: Weiterhin über tausend Arbeitsplätze bedroht:

"Im anhaltenden Konflikt um die Neue Halberg Guss sind die Arbeiter nicht nur mit den zerstrittenen Unternehmergruppen, sondern auch mit der IG Metall konfrontiert. Die Gewerkschaft agiert immer offener als Interessenvertretung der deutschen Großkonzerne, vor allem von Volkswagen (VW), Daimler und der Motorenwerke Deutz AG."

"Die IG Metall ist eine national basierte, kapitalistische Gewerkschaft. Sie sorgt sich vor allem um Profite und Konkurrenzfähigkeit der deutschen Autoindustrie, insbesondere des VW-Konzerns, in dessen Aufsichtsgremien und Führungsstruktur sie voll integriert ist. Deshalb hat sie sich im Konflikt um die NHG klar auf die Seite von VW gestellt."

https://www.wsws.org/de/articles/2018/12/19/guss-d19.html

Re: IGM nur noch historisch gesehen eine Arbeitskampforganisation

Abgeschickt von Anonymous User am 26.Dezember 2018 10:14
Volkswagen baut in Hannover und Emden 7000 Stellen ab:

"Um die Arbeitsplätze abzubauen, stützen sich Diess und der VW-Vorstand auf die IG Metall und den Betriebsrat, deren Zusammenarbeit mit dem Management bei VW besonders intensiv und berüchtigt ist. Inzwischen sind auf den beiden zentralen Posten im VW-Konzern Männer „von Osterlohs Gnaden“, wie es die Wirtschaftswoche im April dieses Jahres beschrieb. Konzernchef Diess war 2015 von BMW als VW-Markenchef nach Wolfsburg gekommen. An seiner Berufung war Betriebsratschef Osterloh maßgeblich beteiligt. Im Sommer 2015 sagte er, Diess sei „sein Mann“."

"Auf den Posten des Personalvorstands hievte Osterloh zur gleichen Zeit „seine rechte Hand“ Gunnar Kilian. Der bis zu diesem Zeitpunkt als Generalsekretär im Betriebsrat tätige IGM-Mann Kilian ist eng mit den Eigentümerfamilien Porsche und Piëch vernetzt."

"Unmittelbar danach kündigte Osterloh einen rigorosen Konzernumbau an. Die Gewerkschaftsvertreter haben in der Vergangenheit stets dafür gesorgt, dass jede Krise des Konzerns zu Lasten der Belegschaft oder der Belegschaft der Zulieferer gelöst wurde. Bislang hatte der VW-Konzernbetriebsrat unter Osterloh den Abbau von mehreren zehntausenden Arbeitsplätzen stets mit wirtschaftlichen Sachzwängen gerechtfertigt und dies der Belegschaft mit dem Argument verkauft, es gäbe zumindest keine betriebsbedingten Kündigungen."

"Weltweit sind die Autoarbeiter nicht nur mit einem aggressiven und rabiaten Management konfrontiert, sondern auch mit Gewerkschaften, die vollständig auf der Seite der Kapitaleigner stehen und jeden Kampf zur Verteidigung der Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen sabotieren und unterdrücken."

https://www.wsws.org/de/articles/2018/12/22/vowa-d22.html

Re: IGM nur noch historisch gesehen eine Arbeitskampforganisation

Abgeschickt von Anonymous User am 16.März 2019 14:44
Opel-Arbeiter beunruhigt über Abbaupläne:
".. soll die Produktion von zwei auf eine Schicht halbiert und die heute noch 3000-köpfige Belegschaft stark verringert werden."

"Der Opel-Gesamtbetriebsrat und die IG Metall sind an der Ausarbeitung und Durchsetzung des „Sanierungsvertrags“ aktiv beteiligt."

"Um in der Belegschaft jeden ernsthaften Widerstand zu sabotieren, verfolgt die IG Metall eine Strategie des „Teile und Herrsche“, der Beschwichtigung und der Salamitaktik."

"... dass die IG Metall und der Opel-Betriebsrat seit Langem der verlängerte Arm des Managements seien,..."

https://www.wsws.org/de/articles/2019/01/31/opel-j31.html

Re: IGM nur noch historisch gesehen eine Arbeitskampforganisation

Abgeschickt von Anonymous User am 16.März 2019 15:02
Warnstreiks in der Stahlindustrie:
"Das sind die üblichen Geplänkel in einem nur allzu bekannten Ritual, das von der IG Metall und den Stahlunternehmen seit Jahren praktiziert wird."

"Die IG Metall hat in den letzten Jahren nicht nur zahlreichen Abkommen zum Abbau von Arbeitsplätzen und Senkung von Löhnen in der Stahlindustrie zugestimmt. Beim größten Stahlhersteller in Deutschland, Thyssenkrupp Stahl, hat die IG Metall auch die Fusion mit dem indischen Konzern Tata Steel durchgesetzt."

"Dieses abgekartete Spiel zwischen Gewerkschaft und Unternehmen wird von vielen Arbeitern durchschaut und stößt in den Betrieben auf wachsende Wut und Empörung, die sich gegen die Gewerkschaft richtet."

"Parallel zum Arbeitsplatzabbau, dem die IG Metall zugestimmt hat, erhöhte sich im letzten und im vorletzten Jahr der Umsatz in der Stahlindustrie um jeweils rund 20 Prozent. Nutznießer sind die Aktionäre, unter ihnen eine wachsende Zahl von Hedgefonds, mit denen die IG Metall inzwischen eng zusammenarbeitet. Für die Beschäftigten werden dagegen die Arbeitsbelastung und die Verschlechterung der Arbeitsbedingungen unerträglich."

"Die Gewerkschaften sind durch unzählige Bande mit den Unternehmen verknüpft und stehen auf der anderen Seite der Barrikade."

https://www.wsws.org/de/articles/2019/02/05/sthl-f05.html

Re: IGM nur noch historisch gesehen eine Arbeitskampforganisation

Abgeschickt von Anonymous User am 20.März 2019 21:50
Ford-Saarlouis: Autoarbeiter begrüßen Streiks in Matamoros, Mexiko:

"...Der Ford-Konzern ist gerade dabei, in seinen Werken in Frankreich, Großbritannien und Deutschland ein neues Arbeitsplatzmassaker anzurichten...." "In beiden Konzernen stützt sich das Management bei seinen Abbauplänen voll und ganz auf die Zusammenarbeit mit der Gewerkschaft IG Metall. Im VW-Konzern übt der IGM-Betriebsrat ohnehin einen großen Einfluss aus. Auch in den deutschen Werken des Ford-Konzerns geschieht nichts ohne die Kooperation und Zustimmung der Betriebsräte und der IG Metall." "...Diese so genannten „Arbeitnehmervertreter“ von der IG Metall sind an höchster Stelle und von Anfang an in die Abbaupläne beider Konzerne involviert. Sie weigern sich jedoch, den Arbeitern reinen Wein einzuschenken." https://www.wsws.org/de/articles/2019/02/07/ford-f07.html

Re: IGM nur noch historisch gesehen eine Arbeitskampforganisation

Abgeschickt von Anonymous User am 21.März 2019 21:13
Autozulieferer Schaeffler streicht 900 Arbeitsstellen:

"Wie bei vorhergehenden Stellenstreichungen spielen die IG Metall und ihre Betriebsräte ein schändliches Spiel. Sie lehnen die prinzipielle Verteidigung der Arbeitsplätze ab und setzen – gemäß ihrer im April 2018 mit dem Unternehmensvorstand abgeschlossenen „Zukunftsvereinbarung“ – die schrittweise Vernichtung von Arbeitsplätzen durch."

"Die IG Metall ordnet die Interessen der Beschäftigten völlig den Profitinteressen des Unternehmens unter ..."

"Dabei ist die IG Metall in alle Planungen nicht nur eingeweiht, sondern direkt eingebunden. ..."

"Schon während der Übernahme von Continental in der turbulenten Zeit der Finanzkrise 2009 hatte die IG Metall das Unternehmen durch ihre Zustimmung zu massiven Lohnkürzungen von 17 Prozent, Kurzarbeit sowie Aufhebungsverträge und Altersteilzeit für die Beschäftigten unterstützt."

"AUch jetzt zeigen sich IG Metall und ihre Betriebsräte wiederum ganz offen als Handlanger der Unternehmensführung. Sie setzen ihren ganzen Apparat ein, um Arbeiter einzuschüchtern und zur Annahme der im „Interessenausgleich“ angebotenen „Freiwilligenprogramme“ zu drängen, d.h. zur freiwilligen Auflösung des Arbeitsverhältnisses gegen eine geringe Abfindung, oder Altersteilzeit oder andere Selbstbeschneidung der Lohneinkünfte."

https://www.wsws.org/de/articles/2019/03/09/scha-m09.html

Re: IGM nur noch historisch gesehen eine Arbeitskampforganisation

Abgeschickt von Anonymous User am 23.März 2019 17:14
Tarifverhandlungen in der Stahlindustrie: Arbeiter fordern Streik:

"Während Tausende Stahlarbeiter deutlich machen, dass sie für ihre Forderungen auch einen Arbeitskampf nicht scheuen, reagiert die IG Metall darauf mit dem Versuch, die Tarifverhandlungen zu beenden und den wachsenden Protest abzuwürgen."

"Wie üblich hatte die IG Metall vor, mit ihrem sattsam bekannten Ritual von zahnlosen Protesten und fünf bis sechs Verhandlungsrunden, zum Schluss wieder die Interessen der Stahlkonzerne zu wahren und die Arbeiter mit einem schöngerechneten Tarifergebnis abzuspeisen."

"... hat die IG Metall in den letzten Jahren zahlreichen Abkommen zum Abbau von Arbeitsplätzen und der Senkung von Löhnen in der Stahlindustrie zugestimmt. ..."

"Die Stahlarbeiter machen aktuell die gleichen Erfahrungen wie Arbeiter in zahlreichen Industrien und Bereichen weltweit: Arbeitsplätze, Löhne und angemessene Arbeitsbedingungen können nicht mit, sondern nur gegen die Gewerkschaften und ihre Betriebsräte verteidigt werden. Sie sind durch unzählige Bande mit den Unternehmen verknüpft und stehen auf der anderen Seite der Barrikade."

"... üben die Gewerkschaften nicht mehr Druck auf das Management aus, um Verbesserungen für die Arbeiter zu erreichen, sondern sie erpressen die Arbeiter, um Lohnsenkung und Sozialabbau durchzusetzen und damit die Wettbewerbsbedingungen der Unternehmen zu verbessern."

https://www.wsws.org/de/articles/2019/03/11/sthl-m11.html

Re: IGM nur noch historisch gesehen eine Arbeitskampforganisation

Abgeschickt von Anonymous User am 28.März 2019 23:38
Audi und VW kündigen Abbau Tausender Arbeitsplätze an:

"Ein Schlüsseltrolle spielen bei VW der Betriebsrat und die IG Metall, die die Angriffe auf die Belegschaft nicht nur durchsetzen, sondern selbst ausarbeiten – und dafür fürstlich bezahlt werden."

"Die Betriebsräte bereiten sich nun darauf vor, die notwendigen Kürzungen im Interesse des Konzerns durchzusetzen. Der Ingolstädter Audi-Betriebsratschef Peter Mosch fordert vom Vorstand eine gemeinsame Strategie: ..."

"Bei der Marke Volkswagen bereiten sich Betriebsrat und Vorstand derweil darauf vor, eine Neuauflage ihres berüchtigten Zukunftspakts von 2016 zu entwerfen, dem weltweit 30.000 Arbeitsplätze zum Opfer gefallen sind, davon 23.000 in Deutschland."

https://www.wsws.org/de/articles/2019/03/12/audi-n12.html

Re: IGM nur noch historisch gesehen eine Arbeitskampforganisation

Abgeschickt von Anonymous User am 31.März 2019 09:56
Stuttgart: 3000 Bosch-Arbeiter protestieren gegen Stellenabbau:

"Der Erste Vorsitzende der IG-Metall, Jörg Hofmann, führt seit Jahren immer wieder Geheimgespräche hinter verschlossenen Türen mit Bosch."

"... fungieren die IG Metall-Betriebsräte als engste Komplizen von Bosch, wenn es darum geht, die „Umbau“-Pläne auf Kosten der Arbeiter und der Zukunft der Werke durchsetzen. Über den konkreten „Umbau“ verhandeln die IGM-Betriebsräte mit dem Management schon seit Oktober 2018, und außer Stellenstreichungen und dem Angebot einer 30-Stundenwoche ohne Lohnausgleich hat der Konzern bisher nichts vorgeschlagen."

"Die IG Metall kümmert sich hauptsächlich darum, sicherzustellen, dass der Bosch-Konzern auch in der Zukunft noch Profite macht. ... Im Prinzip hat die IG Metall bereits akzeptiert, dass Stellenstreichungen, Werkschließungen und Lohnkürzungen unabweisbar seien."

"Kein Arbeiter weiß, welche Zugeständnisse die IGM-Betriebsräte in den Verhandlungen bereits gemacht haben."

"Die IG Metall organisiert diese Proteste hauptsächlich in der Absicht, ein Ventil für den wachsenden Widerstand unter den Belegschaften zu schaffen. Immer mehr Arbeiter verstehen, dass die Gewerkschaft gar nicht ihre Interessen vertritt, und dass die IG Metall im Gegenteil den notwendigen Apparat bereitstellt, um Arbeiter im Interesse des Profitsystems zu kontrollieren und jeden unabhängigen Widerstand zu unterdrücken."

https://www.wsws.org/de/articles/2019/03/16/bosc-m16.html

Re: IGM nur noch historisch gesehen eine Arbeitskampforganisation

Abgeschickt von Anonymous User am 4.April 2019 20:30
Stahlindustrie: IG Metall vereinbart Reallohnkürzungen:

"Das Ergebnis bedeutet auf das Jahr umgerechnet – ... – eine Steigerung von gerade einmal 1,7 Prozent. Das liegt unter der Inflationsrate (1,9 Prozent im letzten Jahr). In die Verhandlungen war die IG Metall mit der Forderung von 6 Prozent gegangen, bei einer Laufzeit von 12, nicht wie jetzt vereinbart 26 Monaten."

"Mit dem vereinbarten Abschluss hat die IG Metall Tarifstreiks für die nächsten 26 Monate unterbunden. Sie verschafft damit den Stahlkonzernen die nötige Ruhe, um die Umstrukturierung gegen die Belegschaft durchzusetzen."

https://www.wsws.org/de/articles/2019/03/19/sthl-m19.html

Re: IGM nur noch historisch gesehen eine Arbeitskampforganisation

Abgeschickt von Anonymous User am 7.April 2019 11:19
Ford kündigt 5000 Stellenstreichungen in Deutschland an:

"Die IG Metall und der Betriebsrat der deutschen Ford-Werke unterstützen das im Prinzip und versuchen, die Arbeiter zu spalten und zu demoralisieren."

"... antwortete der Betriebsratschef rundheraus, es sei „grundsätzlich richtig, jetzt alles auf den Prüfstand zu stellen und die strukturellen Themen, die die ganze Branche betreffen, anzugehen“."

"Der Betriebsratschef spricht wie ein Topmanager. Er macht immer wieder klar, dass er sich zur Konzernleitung zählt und in den Kategorien ihrer Profitinteressen denkt und handelt."

"Obwohl die Leiharbeiter Gewerkschaftsbeiträge an die IG Metall abführen, akzeptieren Betriebsrat und Gewerkschaft für sie geringere Löhne und schlechtere Konditionen und unterstützen ihre Entlassung."

https://www.wsws.org/de/articles/2019/03/21/ford-m21.html

Re: IGM nur noch historisch gesehen eine Arbeitskampforganisation

Abgeschickt von Anonymous User am 2.Juli 2019 19:50
Thyssenkrupp: Vorstand und IG Metall im Dienste der Finanzgeier:

"Die neue Strategie ist mit einem Arbeitsplatzmassaker verbunden. Allein für die kommenden drei Jahre hat Kerkhoff den Abbau von 6000 Arbeitsplätzen angekündigt, drei Mal so viele wie nach dem alten Plan, davon 4000 in Deutschland. Das ist aber nur der Anfang. So sollen die Verwaltungskosten in der Essener Konzernzentrale von derzeit 380 Millionen Euro jährlich halbiert werden."

"Die Finanzgeier jubeln vor allem auch deshalb, weil sie die IG Metall und den Betriebsrat uneingeschränkt hinter sich wissen. Sie vertrauen darauf, dass diese alles in ihrer Macht Stehende tun werden, um jeden Widerstand gegen den bevorstehenden Kahlschlag zu unterdrücken."

"Auch die neue Strategie von Thyssenkrupp trägt wieder die Handschrift der IG Metall. Diese ließ lediglich eine Anstandsfrist von einem Tag verstreichen, bevor sie sich offen dazu bekannte. Um vor der Belegschaft nicht völlig nackt dazustehen, hatten Grolms und Burkhard ein abgekartetes Spiel veranstaltet, damit die IG Metall ihre Zustimmung als „Erfolg“ verkaufen konnte."

"Die Arbeitsplätze und sozialen Errungenschaften der Kollegen von Thyssenkrupp (darunter Pensionsansprüche in Höhe von mehreren Milliarden Euro) können nur gegen die IG Metall und ihre Betriebsräte verteidigt werden, die beide auf der Seite des Vorstands und der Aktionäre stehen."

https://www.wsws.org/de/articles/2019/05/13/thys-m13.html
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