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Siemens-Foren nach Datum sortiert

erstellt von Administrator zuletzt verändert: 02.07.2011 11:12
Comment Re: Produktive Verhandlungen mit dem Betriebsrat erstellt von dave — zuletzt verändert: 25.08.2008 15:58
siehe: http://dialog.igmetall.de/Ansicht.73+M5f1ec961d3e.0.html: Com: Verhandlungen zum Abbau abgebrochen 25.02.05 Die Verhandlungen über die Abbaupläne bei Communications sind am gestrigen Donnerstag in Berlin ergebnislos unterbrochen worden. ... wer weiß mehr ? was bedeutet dies für die COM FN Mitarbeiter ??
Comment Re: Ergänzungstarifvertrag RD erstellt von dave — zuletzt verändert: 25.08.2008 16:04
Es könnte natürlich sein, dass das gemeint ist. Dann ist mir allerdings nicht klar, wie sie das durchsetzen wollen. Man kann durch eine Regelung in einem Ergänzungstarifvertrag nicht die Bestimmungen des BetrVG aushebeln (für die Lateiner: "lex superior derogat legis inferiori" oder: Eine Rechtsnorm ist nur dann gültig, wenn sie nicht gegen höherrangiges Recht verstößt). Bei einer Versetzung müssten also, auch wenn diese Regelung besteht, insbesondere §95 BetrVG (Auswahlrichtlinien) und §99 BetrVG (Mitbestimmung bei personellen Einzelmaßnahmen) beachtet werden. Wenn also für den betroffenen Arbeitnehmer Nachteile entstehen würden, könnte der BR die Zustimmung verweigern. Und der Mitarbeiter kann nicht gezwungen werden, der Versetzung zuzustimmen nur, weil er an einer bestimmten Qualifikationsmaßnahme teilgenommen hat. Wenn allerdings keine Nachteile entstehen würden, warum sollte er sich dann weigern?
Comment Re: Produktive Verhandlungen mit dem Betriebsrat erstellt von dave — zuletzt verändert: 25.08.2008 15:58
Lieber wuwei, die Verhandlungen führt der GBR. Dem hat es völlig egal zu sein, ob die betroffenen Mitarbeiter gewerkschaftlich organisiert sind oder nicht: "[strong][em]Arbeitgeber und Betriebsrat arbeiten [...] zum Wohl der Arbeitnehmer und des Betriebs zusammen[/em][/strong]" (§2 I BetrVG). Da steht nichts davon, dass sich die Betriebsräte (egal ob GBR oder BR) hauptsächlich für Gewerkschaftsmitglieder einzusetzen haben. Es haben ja wohl auch nicht nur Gewerkschaftsmitglieder ein Wahlrecht, oder? "[strong][em]Arbeitgeber und Betriebsrat haben darüber zu wachen, dass alle im Betrieb tätigen Personen nach den Grundsätzen von Recht und Billigkeit behandelt werden, insbesondere, dass jede unterschiedliche Behandlung von Personen wegen ihrer[...] gewerkschaftlichen Betätigung [...] unterbleibt[/em][/strong]" (§75 I BetrVG) Es ist also auch Aufgabe des BR, darüber zu wachen, dass die Beschäftigten nicht wegen ihrer gewerkschaftlichen Betätigung (oder umgekehrt weil sie sich nicht gewerkschaftlich betätigen) anders behandelt werden. Wer sich also nicht gewerkschaftlich organisiert kann sehr wohl erwarten, dass seine Interessen vom BR in gleichem Maße vertreten werden wie die der Gewerkschaftsmitglieder. Andernfalls würde der BR gegen das BetrVG verstoßen. Was auf der BR-Homepage an Informationen steht ist mehr als mager. Da hilft es auch nicht, wenn man lesen kann.
Comment Re: Ergänzungstarifvertrag RD erstellt von dave — zuletzt verändert: 25.08.2008 16:04
ChrisR: "Was hat also Siemens zugesagt? Nichts außer dem, wozu die Firma nach dem Gesetz sowieso verpflichtet ist." Ich stimme Dir zu. Zu dem "fraglichen Punkt": 2. Mitarbeiter, die an einer Qualifizierungsmaßnahme teilgenommen haben, sind verpflichtet, die dadurch erreichte Qualifikation einzusetzen kann das heissen (insbes. mit der Flexibilität im gleichen Satz), dass einer Versetzung zugestimmt wird, wenn die neuen Skills halt nur woanders gefordert werden...
Comment Re: Produktive Verhandlungen mit dem Betriebsrat erstellt von dave — zuletzt verändert: 25.08.2008 15:58
Natürlich hast du Recht, Consultants haben auch eine Existenz zu verlieren. Den Gewerkschaften ist die Problematik bewusst, aber solange sich Consultants als Einzelkämpfer begreifen und sich nicht gewerkschaftlich organisieren, können sie auch nicht erwarten, dass ihre Interessen im gleichen Maß vertreten werden, wie die der abhängig Beschäftigten und zahlenden Mitglieder der Gewerkschaften - in diesem Fall der IG Metall. Bezüglich des Feedbacks ist zu sagen, die Fragen und Infos des BR stehen alle auf der Homepage des BR (Wer lesen kann, ist im Vorteil ;-))
Comment Re: Produktive Verhandlungen mit dem Betriebsrat erstellt von dave — zuletzt verändert: 25.08.2008 15:58
Wieso ist es ein Naturgesetz, dass die Verhandlungen zäher laufen, wenn BRs mehrerer Standorte und der GBR beteiligt sind? Ich erwarte von BRs (zumal die meisten IG Metall sind), dass sie in der Lage sind, standortübergreifend zu verhandeln. Schließlich geht es bei allen um das Gleiche: Stellenabbau. Es besteht ja nicht die Möglichkeit, die zu kündigenden MAs zwischen den Standorten hin und her zu schieben.
Comment Re: Produktive Verhandlungen mit dem Betriebsrat erstellt von dave — zuletzt verändert: 25.08.2008 15:58
Über was genau verhandeln sie denn? beE, AZV, Versetzungen in andere Bereiche, Reduzierung der Zahl der abzubauenden Mitarbeiter...? Wir wissen definitiv nicht, in welche Richtung diese Verhandlungen geführt werden. Welches Feedback meinst du? Soweit ich das mitbekommen habe, ist der BR einzig und allein daran interessiert, zu erfahren, ob Consultants jetzt in Räume abseits der Abteilungen gesetzt werden. Welches andere Feedback hat er denn aus der Belegschaft gefordert? Eine Verhandlung in diese Richtung verlagert das Problem übrigens nur auf einen anderen Mitarbeiterkreis. Die Consultants arbeiten teilweise auch schon seit vielen Jahren bei Siemens und auch die brauchen einen Arbeitsplatz. Wieso ist es sozial gerechter, wenn ein Consultant anstelle eines festen Mitarbeiters seinen Arbeitsplatz verliert? Haben die keine Familie, keine Existenz, die sie absichern müssen? Ich fühle mich jedenfalls nicht umfassend informiert und merke nichts davon, dass ich mit einbezogen werde. Man verhandelt über unsere Köpfe hinweg und stellt uns anschließend vor vollendete Tatsachen.
Comment Re: Produktive Verhandlungen mit dem Betriebsrat erstellt von dave — zuletzt verändert: 25.08.2008 15:58
Wir sollten die Kirche schon im Dorf lassen. Der BR Mch H informiert durchaus und auch ausführlich und zeitnah über die Verhandlungen und fordert zu offenen Punkten bei diesen Verhandlungen sogar Feedback aus der Belegschaft. So wie ich die BR-Informationen interpretiere, geht es in den Verhandlungen vorwiegend um die Analyse der Situation, während man bei konkreten Maßnahmen (derzeit z.B. Leiharbeiter und Consultants) erst am Anfang steht. Außerdem hinkt der Vergleich mit der Situation von 2002. Damals war das eine lokale Angelegenheit von Mch H. Jetzt sind drei Standorte betroffen und es verhandeln deren Vertreter und der GBR-Vorsitzende, was die Sache naturgemäß etwas zäher macht. Siehe https://intranet.communications.siemens.de/br/br-aktu.htm
Comment Re: Abbau im Festnetzbereich erstellt von dave — zuletzt verändert: 25.08.2008 15:48
Klaus Kleinfeld hat zumindest im Falle Mobile Devices Management-Fehler zugegeben. Aber trotzdem sind wir Mitarbeiter immer diejenigen, die das alles dann ausbaden dürfen. Das Management kommt wie immer ungeschoren davon. Und auch in der Frage zeigt das Management nicht viel Fantasie - Arbeitsplatzabbau, nach Möglichkeit "sozialverträglich". Das war es dann auch schon. Wo sind eigentlich die Innovationsaufgaben, die Lothar Pauly im Com-Bereichsgespräch (Anfang Oktober 2004) für "frei werdende Kapazitäten" versprochen hat? Wenn wir hier nur noch Wartung, also keine Entwicklung mehr machen, ist der FN-Bereich in spätestens 2 Jahren am Ende. Dann kann man den Bereich auch ganz dicht machen. Ein Problem weniger für unser Management.
Comment Re: Produktive Verhandlungen mit dem Betriebsrat erstellt von dave — zuletzt verändert: 25.08.2008 15:58
Ja, das nervt mich auch. Der BR sollte uns eigentlich umfassend informieren, worüber verhandelt wird. Aber wahrscheinlich fällt denen nichts besseres ein, als die beE. Die hat die IGM ja damals, als die Rahmenvereinbarung mit Siemens getroffen wurde, selber mit eingebracht. Und jetzt lügen sie uns auch noch auf der BR-Homepage vor, dass 60% der über 50jährigen und 67% der 40-49jährigen vermittelt worden seien. Wer's glaubt wird selig. Aber schön, dass sich BR und BL jetzt so gut verstehen. Das beruhigt mich doch ungemein. Da kommt bestimmt etwas heraus, was im Sinne der Belegschaft ist.
Comment Re: Verhandlungsergebnisse ? erstellt von dave — zuletzt verändert: 25.08.2008 15:51
"Arbeitszeitverkürzung mit Kündigungsschutz wird es wohl diesmal nicht geben." Warum nicht ? Bei der Rücknahme der Arbeitszeitverkürzung kommentierte unser BR im September 2004: "Das Instrument AZV wird auch zukünftig als Mittel zur Sicherung von Arbeitsplätzen vom Arbeitgeber akzeptiert, da die BL in der Vereinbarung niedergeschrieben hat, dass erneut über eine AZV verhandelt wird, falls es durch den Zusammenschluss von ICN und ICM zu betriebsbedingten Kündigungen kommen sollte." Ich erwarte, dass dies vom BR zumindest energisch eingefordert wird.
Comment Re: Unwissenheit erstellt von dave — zuletzt verändert: 25.08.2008 16:05
Kannst du dich mal konkreter ausdrücken. Wenn du die andere Hälfte der Wahrheit kennst, teile sie NCI doch einfach mit. So funktioniert nämlich NCI. Mit Andeutungen kommen wir nicht weiter.
Comment Re: Verhandlungsergebnisse ? erstellt von dave — zuletzt verändert: 25.08.2008 15:51
du musst den Beitrag richtig lesen. Der Schreiber zählt nur auf, was er meint, was heraus kommen könnte, nicht mehr und nicht weniger.
Comment Re: Unwissenheit erstellt von olli — zuletzt verändert: 25.08.2008 16:05
Und auf der NCI Seite gibt es auch nur Halbwahreiten.:( Leider, das war auch schon mal ehrlicher.
Comment Re: Verhandlungsergebnisse ? erstellt von olli — zuletzt verändert: 25.08.2008 15:51
Hallo Leute, woher kommen diese sogenannten Verhandlungsergebnisse? Ich habe mal in Berlin, München Perlach und München Hofmannstrasse nachgefragt. Es gibt keine Verhanlungsergebnisse. Es gibt Verhandlungen in Berlin.
Comment Re: Verhandlungsergebnisse ? erstellt von dave — zuletzt verändert: 25.08.2008 15:51
Ja beim Gespann Heribert und Leo war es besser, aber es ist leider Vergangenheit. Nur fehlen mir auch die ausserordenlichen Betriebsversammlungen und Abteilungsversammlungen die das BetrVG vorsehen in einer solchen Situation. Die Mannschaft hat ein Recht auf Information und Meinungsaustausch. Also in der Öffentlichkeitsarbeit hat der BR noch Lernbedarf. Es kann natürlich auch daran liegen, dass der BR Mch H nicht alleine die Verhandlungen führt, sondern auch noch Mch P und der GBR im Boot sitzen. Man braucht nur die Informationen der beiden BR Mch H und Mch P anschauen von der letzten Runde. Abgestimmte Information, nur in Mch P später im Intranet verfügbar.
Comment Re: Verhandlungsergebnisse ? erstellt von dave — zuletzt verändert: 25.08.2008 15:51
Einige dieser Kollegen über 50 wurden zu PRA versetzt und konnten im Zusammenhang mit der Versetzung noch einen VB-Vertrag unterschreiben. Und die werden jetzt natürlich in der Statistik geführt: als vermittelt, und wohin steht ja nicht da: zu PRA und dann ab zum Arbeitsamt. Das nennt man heute sozialvertäglich - auf Kosten der Allgemeinheit die altgedienten Mitarbeiter entsorgen. Fazit: Traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast.
Comment Re: Verhandlungsergebnisse ? erstellt von dave — zuletzt verändert: 25.08.2008 15:51
Was waren das für paradiesische Zeiten als Heribert Fieber noch BR-Vorsitzender war. Es war ja klar, dass sein erzwungener Weggang, einen Verlust im BR bedeutet, aber dass der BR ihn so wenig verkraftet, hätte ich nicht gedacht. Es glaubt doch kein Mensch, dass 60% der Kollegen über 50 vermittelt worden sind! Für blöd halten die uns denn!
Comment Re: Verhandlungsergebnisse ? erstellt von dave — zuletzt verändert: 25.08.2008 15:51
Na toll, auf der NCI-HP www.nci.migm.de habe ich gerade gelesen, dass der BR die beE mit tollen Vermittlungsergebnissen kommentarlos preist. Den Kommentar und die Interpretation der Vermittlungsergebnisse findet man dann im NCI. Und den finde ich logisch. Wird nun das Stück: "Schafe zur Schlachtbank" vorbereitet? Ich habe keine Lust da ein Hauptdarsteller zu sein.:mad:
Comment Verhandlungsergebnisse ? erstellt von dave — zuletzt verändert: 25.08.2008 15:51
Verhandlungen, die von einer Glocke des Schweigens umgeben sind, sind immer ein schlechtes Zeichen für die Belegschaft; siehe auch Beiträge anderer in diesem Forum. Auch ich bin mit diesem abgelegten Schweigegelübten nicht einverstanden; schließlich soll uns der BR vertreten und wie kann er dass, wenn er nicht ab und zu mal nachfragt (hat er überhaupt einmal?), ob wir mit seinen Vorschlägen, die er der Geschäftsleitung hoffentlich macht, leben können. Oder weiß jemand, was der BR eigentlich für uns in die Waagschale wirft? Kann ja sein, dass ich nichts mitgekriegt habe. Also, was ich erwarte, ist natürlich eine Beschäftigungsgesellschaft, in die die "Auserwählten" mit vielen Versprechungen getrieben werden sollen, ohne einen jota Garantie auf einen Erfolg zu haben. Ich bin der Meinung, wenn ich gut bin und noch nicht zu alt (das bin ich glücklicherweise noch nicht), dann finde ich auch ohne eine beE etwas. Die Unterstützung dort war ja nicht gerade umwerfend, von wegen PA lässt ihre Kontakte spielen. Natürlich wird es diesmal eine beE sein, in die man übertritt, und ähnlich wie bei einem Aufhebungsvertrag unterschreibt, dass das Arbeitsverhältnis beendet, eine externe beE also, damit keine Kündigungsschutzklagen aus der beE möglich sind. Das einzige was garantiert ist, ist: Am Ende der beE steht Arbeitslosigkeit, erst ALG I und dann ALG II. Dann endlich habe ich die Chance wieder einen 1-Euro-Job zu bekommen. Also für mich ist eine beE kein tolles Verhandlungsergebnis. Nun die Aufhebungsverträge gibt es sicherlich. Vielleicht sogar die Opel-Formel. Wer sie nicht kennt. Sie lautet (soviel ich weiß): Lebensalter*Dienstjahr/25*Bruttomonatsgehalt. Wenn der BR gut ist, haut er die raus mit Dienstmonaten, statt Dienstjahren. Kündigen wird die Firma wohl nur im Notfall, wenn überhaupt. Sie haben sicherlich die Nase voll von der Endlosserie der verlorenen Prozesse. Der BR wird wohl in diesem Fall Widersprüche schreiben; das er es nicht kann, kann er nicht sagen. Dazu war er das letze Mal zu gut. Dann bleibt noch eine großzügige VB- oder ATZ-Regelung. Die könnte ich mir auch vorstellen. Schade, dass ich zu jung bin. Es wird noch eine Insourcing-Regelung geben, die x Arbeitsplätze rettet (ein bisschen tun mir da immer die Consultants leid, die es dann trifft. Habe nämlich einen sehr netten Consultants-Kollegen). Arbeitszeitverkürzung mit Kündigungsschutz wird es wohl diesmal nicht geben. Es redet keiner drüber und Arbeit ist ja genug da. Wahrscheinlich kommt auch noch eine Arbeitsplatzgarantie raus à la Kamp Lintfort, nach dem Motto: Wenn es die wirtschaftliche Lage zu lässt, und Klaus Kleinfeld gut gelaunt ist, dann bleibt der Standort Mch H bis zum Jahre 2010 (10 ist eine schöne Zahl) erhalten. Mehr fällt mir nicht ein. Mal sehen wie gut ich getroffen habe. Wenn jemand noch was weiß .... Wir sind um jede Info und Überlegung dankbar. Irgendwie müssen wir uns die stille Wartezeit ja vertreiben.
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